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Kinostart
26. August 1999 (1h 37min)
- Regie
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Mit
Ryan Phillippe, Sarah Michelle Gellar, Reese Witherspoon mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
USA
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Die Stiefgeschwister Kathryn Merteuil (Sarah Michelle Gellar) und Sebastian Valmont (Ryan Phillippe) leben im New Yorker Luxus, finanziert durch ihre abwesenden Eltern. Sebastian ist ein Womanizer, Kathryn verkauft sich am Elite-College als tadellose Schülersprecherin. Darunter tun sich jedoch noch tiefere menschliche Abgründe aus Berechnung und verletzter Eitelkeit auf als bei ihrem Bruder. So bietet sie ihm eine perfide Wette an, um sich über Umwege an einem Ex-Lover zu rächen. Sebastian lässt sich auf den Deal ein und setzt seinen 1956er Jaguar XK 120 gegen die Aussicht auf Sex mit der Stiefschwester. Die Aufgabe des Herzensbrechers ist die Verführung der züchtigen Musterschülerin Annette Hargrove (Reese Witherspoon), die dem Credo "Kein Sex vor der Ehe" folgt. Recht bald kommt ein ungeplantes Element mit ins Spiel: Liebe. Die Beteiligten verstricken sich in ein immer dichteres Netz aus Intrigen, Kathryn und Sebastian nehmen Kollateralschäden billigend in Kauf...
| Originaltitel | Cruel Intentions | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | StudioCanal Deutschland | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1999 | Budget | 11 Mio. Dollar |
Von Andreas R. Becker
Die eiskalten Engel und ihre grausamen Absichten sorgten 1999 für einen großen Kinoerfolg, obwohl es sich bei den im Original mit dem Titel „Cruel Intentions“ versehenen Machenschaften nur um eine von zahlreichen Verfilmungen des berühmten Briefromans Gefährliche Liebschaften von Pierre Choderlos de Laclos aus dem Jahr 1782 handelt. Die bis heute wahrscheinlich bekannteste Filmversion ist die den Titel des Romans tragende, mit drei Oscars ausgezeichnete Adaption von 1988 mit Glenn Close („Eine verhängnisvolle Affäre“) und John Malkovich (Burn After Reading). Während deren Regisseur Stephen Frears (High Fidelity, Die Queen) und sein Drehbuchautor Christopher Hampton (Abbitte) sich noch recht eng an die Vorlage hielten, verlegte Roger Kumble sein zynisches Sittengemälde vom 18. Jahrhundert in die Gegenwart. Ob er mit seiner Erzählung um zwei versnobte Stiefgeschwister einen jungen Kultfilm oder doch nur einen gewöhnlichen Sex-and-Seduction-Streifen hinterlassen hat, mag vor allem eine Generationenfrage sein. Jedenfalls wirkt „Eiskalte Engel“ eine Dekade nach seiner Veröffentlichung hier und da doch schon etwas angestaubt. Dennoch: Ein smarter Ryan Phillippe und eine gar nicht buffy-blondierte, sondern moralbefreit-brünette Sarah Michelle Gellar überzeugen auch aus heutiger Sicht. Mit ihrer Hilfe verschafft uns Kumble einige kompromisslose Einblicke in die Verstrickungen menschlichen Begehrens und zeigt die immer noch ungleiche Behandlung von Männern und Frauen beim Thema Sex auf. Mit dem Hit von The Verve wird es am Ende des Films treffend auf den Punkt gebracht: „Eiskalte Engel“ ist eine sehens- und hörenswerte „Bitter Sweet Symphony“ – offen, ehrlich und bis zum Schluss konsequent.
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Rolle: Sebastian Valmont
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Rolle: Kathryn Merteuil
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Rolle: Annette Hargrove
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Rolle: Blaine Tuttle
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Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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Reelviews.net
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