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Django Unchained
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,0
stark
Django Unchained
Von
Wer Quentin Tarantino einmal bei der Präsentation eines Italo-Westerns erlebt hat, weiß, wie sehr der Filmemacher das Genre liebt. Der „Pulp Fiction"-Regisseur kann aus dem Stegreif stundenlang über einen dieser Filme referieren, der Vortrag ist dabei durchweg interessant und spannend. Nachdem er vor allem in „Kill Bill Vol. 2" und „Inglourious Basterds" bereits zahlreiche Elemente des Genres aufgegriffen hat, legt Tarantino nun mit „Django Unchained" endlich einen eigenen Western vor. Der Film ist zwar im Süden der USA entstanden, aber der bekannt cinephile Filmemacher und Ex-Videothekar zitiert reihenweise seine „Spaghetti"-Vorbilder - allen voran Werke von Sergio Corbuccis wie „Navajo Joe", „Minnesota Clay", „Die Grausamen", „Leichen pflastern seinen Weg" und natürlich „Django". Tarantino wäre aber nicht Tarantino, wenn er es dabei belassen würde. Stattdessen mischt er die Western-Elemente mit Blaxploitation-Anleihen und Asia-Action, zu Ennio-Morricone-Musik kommen Hip-Hop-Beats und eine deutsche Volkssage steht neben französischer Literaturklassik. Das ergibt haufenweise brillante Einzelszenen und –momente, aber es fügt sich nicht wirklich zu einem runden Ganzen. Die problematische Entstehung mit dem Tod von Tarantinos Stamm-Cutterin Sally Menke, den ständigen Umbesetzungen und Drehbuchänderungen sowie der am Ende überhasteten Fertigstellung hinterlässt im Film deutliche Spuren. Dennoch ist „Django Unchained" ein typischer Tarantino und im letzten Filmdrittel dreht er so richtig auf.

Weil er ihn zur Identifizierung dreier gesuchter Verbrecher braucht, befreit der gerissene Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Christoph Waltz) den Sklaven Django (Jamie Foxx). Gemeinsam jagen und töten sie die Brittle-Brüder (M.C. Gainey, Cooper Huckabee, Doc Duhame), die sich unter falschem Namen auf der Farm des Sklavenhalters Big Daddy Bennett (Don Johnson) versteckt hatten. Django hat nun nur noch eine Sache im Kopf: Er will seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) aus der Sklaverei befreien. Berührt von Djangos Geschichte, die ihn an eine Sage aus seiner deutschen Heimat erinnert, bietet Schultz seinem Begleiter ein Geschäft an: Den Winter über jagen sie gemeinsam entflohene Verbrecher, danach hilft er ihm, Broomhilda zu befreien. Deren Spur verfolgen sie schließlich bis nach Candyland, dem Herrensitz von Calvin Candie (Leonardo DiCaprio), einem berüchtigten Sklavenhalter, der sein „Eigentum" auf Leben und Tod kämpfen lässt. Unter dem Vorwand, selbst im Sklavenkampfgeschäft mitmischen zu wollen, schleichen sich Schultz und Django dort ein: Sie wollen Broomhilda ohne Gewalt aus den Klauen Candies befreien. Doch der hat mit dem verschlagenen Haussklaven Stephen (Samuel L. Jackson) einen treuen Diener an seiner Seite, der das Retter-Duo durchschaut...



Bereits im Vorfeld wurde heiß darüber diskutiert, wie brutal Tarantinos neuester Streich wohl werden würde. Das Drehbuch machte im Internet die Runde und nährte die Erwartung von Gewaltexzessen. Ja, „Django Unchained" ist brutal, aber auf andere Weise als gedacht. Zur Sache geht es vor allem in den Schießereien. Schon wenn Dr. King Schultz in der Eröffnungsszene die Speck-Brüder Ace (James Remar) und Dicky (James Russo) ausschaltet, spritzt Blut aus Menschen- und Pferdekopf über die Leinwand. Immer wenn eine Schusswaffe im Spiel ist, wird es rot. Auf den Höhepunkt treibt Tarantino dieses Spiel in einem von gleich mehreren Showdowns, in dem er ausgiebig das große Finale von John Woos „A Better Tomorrow II" zitiert. Immer neue Gegnermassen kommen in einer Villa auf Django zu, die Leichen stapeln sich bald so hoch, dass die Kugeln mehr tote Körper treffen als lebende. Diese Szenen sind allerdings genretypisch so stark stilisiert, dass sie eher jubilierend als grimmig wirken.

Während er bei der Inszenierung der Schießereien in erster Linie überhöhenden Genre-Traditionen folgt, zeigt Quentin Tarantino an anderer Stelle in drastischen Bildern, wie unmenschlich und widerwärtig die Sklaverei ist. Besonders ein zum Vergnügen ihrer Eigentürmer ausgetragener Kampf zweier Sklaven auf Leben und Tod geht an die Nieren. Dieser sogenannte „Mandingo"-Fight (eine Referenz an den gleichnamigen 1975er-Kult-Film von Richard Fleischer) ist in seiner schockierenden Deutlichkeit und seiner zermürbenden Mühseligkeit so intensiv, dass es schwer fällt, zuzuschauen. Die für den Italo-Western typische Folterung des Helden spart Tarantino dagegen weitgehend aus – allerdings erst nachdem er ihr sehr effektiv die Bühne bereitet hat. Auch Broomhildas Schicksal stellt er weniger drastisch dar als erwartet und lässt in der kurzen Rückblende zu ihrer Zeit mit den Brittle-Brüdern eine im Vorfeld heiß diskutierte Vergewaltigungsszene, die noch im Drehbuch stand, weg. So ist „Django Unchained" am Ende zahmer als vieler der billigen Blaxploitation-Rache-Reißer aus den 70ern, auf die Tarantino mit grobkörnigen Flashbacks, schnellen Schnitten und aufdringlichen Zooms Bezug nimmt.

Während Tarantino ganz wie gewohnt mit mehr oder weniger versteckten Zitaten und Verweisen arbeitet und sich quer durch die Genregeschichte bedient, überrascht er mit einer für seine Verhältnisse sehr einfachen Erzählstruktur. Statt seinen Film in große, stark voneinander getrennte Kapitel einzuteilen, ungewöhnliche Zeitsprünge einzubauen oder die Handlung kunstvoll zu verschachteln, entscheidet er sich bei „Django Unchained" für eine fast konsequent lineare Erzählung. Es gibt nur eine größere Rückblende, sonst nur buchstäblich sekundenweise aufflackernde Erinnerungen. Ein einziges Mal durchbricht er dieses Schema, als er der Attacke eines Vorläufers des Ku-Klux-Klans (dabei: „Miami Vice"-Legende Don Johnson und „21 Jump Street"-Star Jonah Hill) einen Rückgriff auf deren Vorbereitung folgen lässt und dabei die Ursache für ihr Scheitern enthüllt. Diese langgezogene Komödienszene, in der Tarantino die Rassistenbande ausgiebig lächerlich macht, ist für sich genommen ganz amüsant, aber sie wirkt gerade in ihrer Dauer schlecht integriert, besitzt keine Bedeutung für die Gesamthandlung und hemmt den Erzählfluss erheblich. Damit ist sie jedoch nur das auffälligste Symptom der erzählerischen Probleme, die in der ersten Filmhälfte unübersehbar sind.

Der Erzählmotor stottert zu Beginn zuweilen, das Feintuning stimmt nicht ganz und der Schnittrhythmus passt auch nicht immer, gerade in der Art wie eine (oft sehr starke) Einzelszene auf die andere folgt gibt es Defizite. Inwieweit diese Probleme darauf zurückzuführen sind, dass Tarantino mit dem Tod von Sally Menke („All die schönen Pferde"), die bisher alle seine Filme schnitt, die wichtigste Mitarbeiterin verlor, ist schwer zu sagen. Ein größeres Problem scheint für den Regisseur und seinen neuen Cutter Fred Raskin („Fast & Furious Five") jedenfalls der Zeitdruck gewesen zu sein, Tarantino selbst ließ inzwischen durchblicken, dass ihm mehr Zeit im Schneideraum nicht geschadet hätte. Aber während es dramaturgisch zunächst etwas hakt und im gesamten Filmverlauf immer wieder schwach ausgearbeitete Nebenfiguren förmlich in der Luft hängen bleiben (das gilt etwa für die Rollen von Walton Goggins, Laura Cayouette, Zoe Bell und ansatzweise sogar für Kerry Washingtons Broomhilda), ist „Django Unchained" visuell von Anfang an voll auf der Höhe. Kameramann Robert Richardson („Inglourious Basterds", „Kill Bill", „Casino") leistet wieder einmal herausragende und überaus dynamische Arbeit, dazu sind die eindrucksvollen Sets (von der schlammigen Westernstadt bis zur prächtigen Candyland-Kulisse) des während der Dreharbeiten verstorbenen Produktionsdesigners J. Michael Riva („Iron Man", „Die Farbe Lila") ebenso wie die Kostüme und Frisuren meist wahre Prunkstücke.

Zur persönlichen Hochform findet Tarantino dann in der packenden zweiten Filmhälfte. Nun stimmen der Rhythmus und die Spannungskurve – was auch mit den Auftritten von Leonardo DiCaprio und Samuel L. Jackson zu tun hat. Der „Titanic"-Star gibt mit sichtlichem Vergnügen den aalglatten und grausamen Bösewicht, der seine intellektuelle Überlegenheit nur behauptet: In Wahrheit wäre er ohne seinen cleveren Haussklaven Stephen aufgeschmissen. Diese Rolle wiederum legt Samuel L. Jackson meisterhaft an der Grenze zur Parodie an. So wird schon seine erste Szene zu einem grandiosen Slapstick-Feuerwerk, wenn Stephen empört mit seiner Gehhilfe rumfuchtelt und nach Worten ringt, weil er einen „Nigger auf einem Pferd" sieht; famos ist auch, wenn er mit Cognacschwenker im Chefsessel thronend seinen eigentlichen „Master" in der Bibliothek empfängt. Gemeinsam mit dem kaum weniger großartigen Jamie Foxx („Ray", „Collateral") brillieren Jackson und DiCaprio im schönen Wechsel zwischen humorigen Zwischentönen und purer Spannung. Christoph Waltz („Der Gott des Gemetzels"), der selbst ein Italo-Western-Fan ist und von Anfang an in den Entstehungsprozess involviert war, tritt demgegenüber trotz einiger denkwürdiger Szenen und der gewohnt großartigen Performance des Darstellers eher ins zweite Glied zurück. Sein Dr. King Schultz ist so etwas wie die gutmütige Version von Waltz' Hans Landa aus „Inglourious Basterds", macht aber eine stärkere Entwicklung über die Laufzeit durch.

Fazit: „Django Unchained" ist ein guter Film, doch ein Meisterwerk ist er nicht – dafür gibt es zu viel Stückwerk. Vielleicht holt Quentin Tarantino den fehlenden Feinschliff für die Veröffentlichung auf Blu-ray und DVD noch nach. Bis dahin bleibt ein bisweilen unsortierter, aber spaßiger Western mit reichlich Blut und vielen Bravourstücken bis zum furiosen Finale.
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Kommentare

  • Danny M.

    Städte allesamt matschig. Du weißt aber auch, dass es ein Western ist und das da üblich ist, dass die Städte matschig sind?

  • Danny M.

    OK. Das ist der Witz des Jahres? Life of Pi Meisterwerk, aber Tarantino dreht Schrott? Naja, wer's glaubt...

  • Wolle B?low

    Der bislang beste Film, den ich in den letzten 10 Jahren gesehen habe. Chris Waltz brilliert, mit seinem zynischem Wortspiel und Foxx schliesst ab. Genial was da Tarantino geschaffen hat. Wenn das mit Quentin Tarantino hoffentlich so weiter geht, erleben wir in Zukunft verdammt gute Kino-Erlebnisse. Mister Tarantino, Keep up the good work! Volle 5 Sterne

  • CoDforever

    Django Unchained ist ein Film, der sicher nicht jedem Tarantino-Fan gefallen wird, der aber alles besitzt, um ein klassischer Tarantino-Streifen zu sein. Zum einen, dei total überzogenen Actionsequenzen, zum anderen die toll herausgearbeiteten Dialoge mit einigen witzigen Seitenhieben gegen frühe Western-Klassiker. Insgesamt ist der Film beiweitem nicht Tarantinos bester Film ( das bleibt nach wie vor Pulp Fiction) aber er unterhält wunderbar.

  • Stefan G.

    der versuch mit musik die flachheit der szenen aufzumotzen hat bei mir einfach nicht geklappt. zu groß die diskrepanz zwischen guter musik und langweilger szenen. außerdem ging mir der film viiiel zu lange!

  • Stefan G.

    dieses ganze overacting und die vielen langweiligen und hochgestocherten dialoge nervten mich über die ganze länge des films. einfach ein graus!

    viele gehen wohl einfach mit so einer positiven grundeinstellung in den film, weils eben ein tarantino film ist. sei der film noch so schlecht, sie behalten diese bei. einfach aus dümmmlichkeit. wirklich gelacht wurde im kinosaal kaum und nach dem film hab ich keine große begeisterung unter den zuschauern gesehen.

  • Didier Reimers

    Ein Italo-Western, der grandios beginnt, etwas schwächelt und dann ebenso grandios einbricht. Dank dem Darsteller Christoph Waltz erfährt der Film eine ungeheure Professionalität, als der kultivierte und eiskalte Deutsche, der hier diesmal auf der Seite der Guten, der Kopfgeldjäger, der gerechten Amerikaner steht und der tödliche Jagd auf die bösen Buben, auch ehemalige bösen Buben macht.. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel spielt bei den echten Cowboys nun einmal bis heute keine Rolle. Da passt der Deutsche, und Waltz ist Österreicher, tadellos hin. Und politisch korrekt können wirklich gute Jungs natürlich auch irgendwie doch mit den Schwarzen. Und als Sklavenhalter-Gegenpart, Leonardo DiCaprio, die zweite herausragende Figur des Films, auch grandios überzeugend gespielt, auch wenn er wieder einmal irgendwie etwas zu jung für seine Rolle wirkt. Einziger Wermutstropfen sind bis dahin einige flache Witzszenen, wo mehr zum Publikum hin inszeniert wird, als für die Geschichte. Genannt sei die Szene mit den Kapuzenträgern, witzig zwar, aber der Filmdramaturgie widersinnig. Bis zum Tod dieser beiden Helden hat der Film wirklich Format. Doch dann folgt ein wehmütiger Absturz. Der befreite Sklave wird zum schwarzen Rächer, der alles abknallt, was ihm verdächtig vor die Knarre läuft. Mit Zeitlupen und Blutspritzer spart Tarantino nicht. Und am Schluss wird alles in die Luft gejagt und alles wird gut. So werden Schwarze zu US-Amerikanern, vor allem aber zu zahlendem Kinopublikum.

  • Weltenh?ter

    Quentin liefert ein waschechten Tarantino. Italo Western Kunstgriffe, viel Humor, geniale Dialoge, teils übertriebene, teils realistische Gewaltdarstellungen. In englisch als auch in deutsch ausgezeichnet.

    Wer Western aus der Carlo Pedersoli Epoche nicht leiden kann, sollte um diesen Film einen Bogen machen.

  • Janos V.

    Erstaunlich dass viele hier gerade die Metzeleien und Shoot-Outs kritisieren. Vielleicht setze ich andere Schwerpunkte als manche anderen Zuschauer, aber für mich war das Tarantino pur! Es ist mir dann ehrlich gesagt bei QT auch relativ egal wie sich diese Sequenzen in den Film einfügen, sie sind einfach so herausragend inszeniert dass es für mich ein reiner Genuss ist.

    Und die Charakterisierung von Django war astrein und nachvollziehbar von Anfang bis Ende, wer was anderes behauptet möge bitte Beispiele anführen ^^

  • Devision

    Wirklich cooler Film! Heute gesehen und ich würde ihm sofort eine 9/10 geben ^^

  • Haris V.

    nicht schlecht

  • Agnitio

    Für mich wurde die Story und der Realismus den einzelnen guten Bildern geopfert. Neben zahlreichen Szenen, die völlig an den Haaren herbeigezogen waren, ist auch die Figur des Django am Ende nicht mehr glaubwürdig und vollgestopft mit flotten Sprüchen, die nicht zu ihm passen. Selbst bei den Szenen, die erkennbar parodiert wurden, stimmt das Feingefühl meistens nicht. Am Ende fragt man sich nicht nur aufgrund der Überlänge - wann ist der Film endlich vorbei..

  • Grumpelfilzchen

    Ja ich war als großer QT Fan ehrlich gesagt auch ziemlich enttäuscht vom Film. Eindeutig zu lang geraten. Die Musik hat mich gerade für einen QT Film nicht vom Hocker gehaun. Und die Szene mit Franco Nero war wirklich einfach nur völlig überflüssig. Was mich aber am meisten gestört hat, war die "Gezwungenheit", wie @joekk bemerkt hat. Gerade diese ausufernden Gewaltszenen (hier hauptsächlich Schießereien) wirkten im Gegensatz zu Kill Bill, wo sie als Stilmittel sehr gut funktionierten, wirklich deplaziert (ich sage nur: das Pferd). Während bei Kill Bill im Kinosaal nach solchen Metzelorgien laut gejolt wurde, war hier teilweise Totenstille, und das in einem mit Tarantino mit Sicherheit nicht abgeneigten Filmfreunden VOLL besetzten Kinosaal.
    Ich möchte den Film natürlich nicht nur schlecht machen, insgesamt hab ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt. Aber mehr als 7/10 würde ich trotzdem nicht geben, leider.

  • Mariachi

    ihr mit euen ballistischen Winkelberechnungen... setzt euch das nächste mal aufrecht in den Kinosessel, dann passt das auch ;) spass beiseite.... das mit der Flugbahn der guten Frau war sicher so gewollt, sah ja auch ganz cool aus ;)

    ich gehe nach dem Kinobesuch nahezu völlig konform mit der Kritik hier. ich würde gerne 4,5 geben, aber es war tatsächlich viel Stückwerk dabei. dennoch... ich hoffe auf einen Director's cut, der die wirklich klasse gemachten Einzelszenen mehr an einer Linie führt.

  • joekk

    @niman7 Das ist definitiv ein Fall für Galileo, oder die Mythbuster :D Mir ist die Szene ebenfalls aufgefallen, aber es war eher "kleines" Faux-Pas wie ich finde ;)

  • Janos V.

    ...aber herausragend :D der Vergleich mit "Wanted" passt ziemlich gut...

  • niman7

    @Janos: Ich meine, dass sie in einen unmöglichen Winkel wegfliegt :D Das war mehr als unlogisch.

  • Janos V.

    @niman7: wahrscheinlich weil es in dem Film so unfassbar viele herausragende Szenen gibt, dass man keine einzelne in den Vordergrund stellen kann ^^

    @Stefan: in ein paar Sequenzen läuft "Django" tatsächlich ziemlich unrund, aber ehrlich gesagt finde ich das in dem Fall sogar positiv, weil es den Film angenehm vom glattgebügelten Mainstream abhebt. Es gibt sicher nicht viele Regisseure, die sich das leisten können, aber QT gehört eindeutig dazu. Und die letzte halbe Stunde kann man als trashig bezeichnen, aber Tatsache ist dass ich seit "Kill Bill" keine so perfekt inszenierte Massenmetzelei mehr sehen durfte :D

  • niman7

    Warum sagt keiner was gegen den Schuss von Django auf Calvins Schwester? Ich meine die Szene in der Django sie "WANTED" mässig abknallt :D

  • Stefan L.

    Habe mir vorgestern ebenfalls "Django Unchained" angesehen. Ich muss sagen, ich bin ziemlich enttäuscht. Dies ist einer der schlechtesten Filme von Tarantino. Wie niman7 bereits erwähnt hat war der Schnitt phasenweise ziemlich holprig. Auch das ständige wiedergeben bekannter Filmmusik ging mir vor allem gegen Ende des Films ziemlich auf die Nerven. Das war eindeutig zu viel des Guten. Insbesondere die letzte halbe Stunde des Films war ziemlich trashig. Zeitdruck hin oder her. Dann lieber den Start des Films verschieben. Oder es ist ihm wirklich nichts besseres eingefallen. Allein die Schauspieler, allen voran Walz, DiCaprio, und Jackson, waren hervorragend. Bin nun wirklich ein Fan von Tarantino. "Jackie Brown", "Kill Bill" und "Inglourious Basterds" sind wahre Meisterwerke. Aber mit "Django Unchained" hat sich QT keinen Gefallen getan.

  • niman7

    @joekk: Ja der Schnitt war etwas holprig und nicht immer nachvollziehbar aber das liegt sicher am Zeitdruck den QT hatte. Der Film war ja ursprünglich noch länger. Im fertigen Film hat man auch nicht die Szene gesehen in der die Brüder Django und Broomhilde bein Geschlechtsverkehr zusehen.

  • joekk

    niman7 du musst ja auch nicht 2mal zwei Stunden verbraten. Zwei Filme mit je 105 bis 105 Min sind doch völlig legitim. Mich haben diese zwei Stories jedoch schon stark verwirrt. Das mit der "deutsch" als Argumentation bekomm ich nicht mehr ganz zusammen, aber irgendwie war das auch nicht ganz rund. Einerseits ist das die Argumentation. Auf der anderen Seite sagt Schultz zu Broomhilda, er könne garkein deutsch und habe es nur als vorwand eingesetzt. Alles nicht ganz stimmig. Im Filmstarts-Interview von Samuel L. Jackson wird eine möglich Extended Edition angedeutet. Ich hoffe diese bringt dann ein wenig mehr Struktur mit.

  • niman7

    @joekk:interessanter Beitrag...So hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Wenn man überlegt, ist das wirklich so wie du es beschreibst. Aber anderseits geht es im Film um den "Helden" der die schöne "Prinzessin" befreit. Das mit dem Brittle-Brüdern ist nur nebensächtlich. Schultz hat ja gesagt, dass er ihm hilft nachdem er ihm gezeigt hat wie die Brüder aussehen. Er hätte sich ja nicht zwei Stunden mit den Brüdern aufhalten können und dann auch noch 2 Stunden mit der Rettung Broomhildes. Schultz hat Django ja nur geholfen weil Broomhilde bei deutschen aufgewachsen ist.

  • joekk

    @Arnonym, mich würde mal interessieren, warum dir Pulp Fiction so gut, und die anderen so wenig gefallen haben. Verständlich ist das nämlich nicht, denn Pulp Fiction war auch ordentlich blutig, die Dialoge waren genauso absurd/genial wie in Death Proof und die künstlerischen und musikalischen Elemente wurde in Kill Bill ebenso zelebriert.
    Zu Django Unchained: Ich bin Quentin Fan, absolut. Aber dieser Film ist eine Enttäuschung. Meiner Meinung nach sein schlechtester Film überhaupt. All diese tollen Quentin-Elemente gehen verloren. Geniale Diagole kommen nur selten vor. Typische Kameraeinstellungen (egal ob der Fußfetischismus oder staubige Kulissen die in jedern Westerngehören, waren in Kill Bill wesentlich präsenter) fehlen komplett. Die Städte waren allesamt matschig... Insgesamt wirkt der Film meiner Meinung nach viel zu gezwungen. Gerade als man sich auf die Kopfgeldjagd eingestellt hat, ist sie wieder vorbei und man muss sich neu in die Suche nach Broomhilda einfinden. Hätte er doch nur das gleiche Konzept wie bei Kill Bill angewandt. Zwei Filme, einmal die Kopfgeldjagd (bei der ich unglaublich enttäuscht war, dass die Brittle-Brüder direkt bei der ersten Farm gefunden und getötet wurden) und ein zweiter Teil mit der Suche nach Broomhilda...

  • 00Schneider

    Tut mir Leid, aber ich kann nur bedingt zustimmen. War gestern drin und habe mich am Ende ertappt, wie ich auf die Uhr geschaut habe. Der Film ist gut, keine Frage, aber irgendwie war es nichts wirklich Neues, was den Film zu einem Meisterwerk macht und auch einige Längen (noch ein Monolog hier und ein Dialog da) kann man nicht wegdiskutieren. Auch wenn es Tarantinos Stil ist, ich alle seine Filme schätze, war ich ein kleines bisschen enttäuscht. Die Schauspieler liefern schon eine starke Performance ab, allen vorran Waltz und DiCaprio, aber auch Samuel L. Jackson hat mir gut gefallen und hatte einige Lacher auf seiner Seite. Ich kann auch nicht beschreiben, was mir gefehlt hat, vielleicht habe ich einfach ZU viel erwartet ;)

  • Janos V.

    So... es ist jetzt vier Stunden her dass der Abspann lief, und ich kann immer noch nicht aufhören zu grinsen. MANN WAR DER GENIAL ich bin so glücklich ohne Witz :) Tarantino forever <3 Morgen gleich nochmal...

    Und Filmstarts: Ich konnte mich mit vielem anfreunden, sogar die 4 Sterne für TDKR konnte ich akzeptieren, weil der Film wirklich einige kleinere Schwächen aufwies. Aber diese Kritik hier kann ich einfach nicht nachvollziehen, beim besten Willen nicht!

  • niman7

    @ArnoNym: Ja aber wenn eine Komödie wie Jack&Jill eben als KOMÖDIE funktioniert und als KOMÖDIE einen gut unterhält, dann sind 4 Sterne doch ok. Wenn, dann müsste man einen "allgemeine" Bewertungsskale (so wie wir sie jetzt haben) und eine Genre Skala. So wie es der Robert aus DVDKritik aus Youtube macht.

  • Raoul D.

    So. Habe den Film nun auch endlich gesehen. 2 Wochen vor Kinostart... (hoch lebe dieses Internet:). Wie von Tarantino gewohnt, war er sehr unterhaltsam. Die Darstellungen der Hauptpersonen wissen zu gefallen, wobei DiCaprio heraussticht. Die Kritik an Christoph Waltz's Leistung finde ich nur teilweise berechtigt. Nach meinem Verständnis ist die Tatsache, dass Dr. Schultz nur eine Abwandlung von Hans Landa ist, gänzlich dem Drehbuch geschuldet. Die beiden Charaktere sind sehr ähnlich angelegt. Waltz ist, wie es allen hier klar sein dürfte, ein sehr guter Schauspieler. Es wäre natürlich auch mal cool ihn in unterschiedlicheren Rollen bewundern zu können.

    An sonsten halte ich 4 Sterne für berechtigt.

  • ArnoNym

    @niman7 ich stelle diese Filme nicht gleich. Niemals könnte ich so etwas groteskes tun. Wenn das jemand tut dann ist das Filmstarts!!!!!!!!!! Meisterwerke die gleichen Punkte zu geben wie 08/15 Actionfilmen das nennt man "Gleichstellung"! wir können hier noch ewig streiten (diskutieren) es ändert nichts an der Tatsache dass das Bewertungssystem hier dringend geändert werden muss. Von mir aus die Skala oder die Unterteilung in Genres. Gibts ja bei den Globes in US and A auch...denkt mal drüber nach liebe Redaktion.

  • Jimmy V.

    Harte Diskussion hier. Ich finde die Kritik jedenfalls angemessen und bilde mir selbst ein Urteil. Dankbar bin ich für sie trotzdem, denn im Gegensatz zu einigen anderen Texten, wirkt die Kritik zu Django wieder fundierter und zählt auf, was nun nicht so gut ist und warum.
    Um jedoch nochmal was zur Wahrnehmung beizutragen: Einer schrieb's ja schon anhand des TDKR-Beispiels. Manchmal sind Filme, so wie Musik, erst dann wirklich geil, nachdem man sie schon mehrmals gesehen hat. Das war im Falle von "Inglourious Basterds" bei mir so, den ich im Kino ganz okay fand, beim späteren Sehen dann aber echt genial empfinde. Mein Lieblings-Tarantino bleibt allerdings "Jackie Brown" - warum weiß ich selbst nicht so genau...

  • ArnoNym

    ich habe den Film auch gesehen und der ist keine 4 Sterne wert. Sklaverei war schlimm ohja buuuuh das N Wort tztztzt na wer wird denn.... Tarantino hat seit Pulp Fiction kein Hit mehr gelandet, Jackie Brown eine Enttäuschung, Death Proof der letzte Müll. Wenn Tarantino nichts mehr einfällt und Langeweile aufkommt dann spritzt eben Blut. Mit diesem Kniff hatte er auch schon Kill Bill Vol.1 vorm Flopp gerettet. Django ist enttäuschend ebenso wie Waltz einzig und allein Di Caprio ist genial.

    Habe gestern auch Life of Pi gesehen und wenn Herr Becher dem Meisterwerk von Ang Lee nur 0,5 Sterne mehr gibt ist das nicht nur lächerlich sondern auch äussert unglaubwürdig.

    Jack Reacher bekommt von Herr Becher 3,5 und Schiffbruch mit Tiger nur 4,5??? Das ist de Witz des Jahres. Ang Lees Film ist einzigartig, atemberaubend und unvergesslich. Das steht in überhaupt keinem Vergleich zu Reacher oder Django.

    Wie ich schon sagte das Bewertungssystem hier sollte unbedingt verbessert oder geändert werden. Persönliche Meinung zum Film hin oder her aber mit dem Sternensystem werden wir keine Freunde.

    Alleine schon The Hobbit oder Reacher auf eine Stufe zu stellen und dann Life of Pi nur 1 Stern mehr ist zum totlachen. Und wenn ich mich dann noch an die Jack Und Jill Bewertung zurückerinnere zweifle ich ernsthaft an der Glaubwürdigkeit wie Filmstarts hier Filme bewertet.

    Also meine Herren bitte Bewertungssystem ändern. Danke.

  • Robert Cherkowski

    Ich hab den Film ebenfalls gesehen und finde, dass 4 von 5 eine absolut treffende Bewertung ist, mit der sich gut leben lässt.Ich fände es gleichsam gut, wenn man den Shitstorm hier beilegen könnte, so manchen Aggressor ignorieren und zurück zu diesem etwas langen, manchmal tonal wechselhaften, doch nichtsdestotrotz faszinierenden Film kommen könnte.

    Dass Tarantino mit diesem Film eine kleine Diskussion über Rassismus und seine Aufarbeitung mit den Mitteln des Unterhaltungstrashs auslösen würde, war klar. Schon bei seinem (in mehrfacher Hinsicht geistesverwandten) Vorgänger „Inglourios Basterds“ hatte er sich mit seiner eigenwilligen Sicht auf die ideologischen und geistigen Fronten im „nazibesetzten Frankreich“ bereits aus dem reinen Zitat-Ghetto ( wenn man Ghetto sagen darf) freigespielt und gezeigt, dass er mehr kann als nur tolle Hommagen orchestrieren und mehr zu sagen hat, als nur das „Quarterpounder“-Diskussionen. Eine Diskussion zu seinen Standpunkten und seinem filmischen Ausdruck im Umgang mit den Verbrechen der Sklaverei würde ich sehr begrüßen, gerade weil der Film auf dieser Ebene viel Gesprächsstoff bietet.

    Auf dem Niveau, auf dem sie bis jetzt hier stattfindet, ist sie jedoch gelinde gesagt müßig. Dieses ganze „Der hat Nigger gesagt“-Gepolter ist eher würdelos und dreht sich im Kreis.

  • Hoffz

    @David Kind
    Deshalb willst du die Seite hier nicht mehr besuchen? Das ist hirnamputiert, um es mal mit deinen Worten zu sagen! Naja mach mal Junge, ich werde dich auf jeden Fall nicht vermissen.
    Also hau rein...

  • Stefan L.

    Ich bin zum erstenmal seit Tagen wieder auf der Seite von Filmstarts. Und ich muß sagen, ich bin sehr erstaunt. Nicht wegen der Kritik von Becher Björn an "Django Unchained". Es ist die Art und Weise wie hier zum Teil von einzelnen Usern kommuniziert wird. Es sollte hier doch um Filme und die jeweiligen (verschiedenen) Sichtweisen darauf gehen oder? Und nicht wer wem, demnächst auf die Fresse schlägt. Und den Leuten, denen die Anwendung der hier vorherrschenden Sprache zuwider ist, kann ich nur folgendes empfehlen. Fangt einfach mal damit an, keine Kommentare mehr auf Filmstarts zu veröffentlichen. Das senkt den Umgang mit dieser "verhassten Sprache" ungemein.

  • David Kind

    sowohl die art und weise, wie hier filme rezensiert werden als auch das mitunter rassistische niveau indem hier filme diskutiert werden oder user sich gegenseitig an die gurgel gehen ohne das jemand einschreitet ("ich mach die fertig du bastard." "ein film voller niggersklaven und niggersklavenhalter") haben mich nach mehr als fünf jahren der nutzung zu dem entschluss kommen lassen das es zeit ist bye bye zu sagen. es gibt besserers als filmstarts z.b. . in diesem sinne:"bye bye, ihr hirnamputierten trottel" :-)

  • Marc O' Polo

    Ich werde mir den Film auf jeden anschauen...auch wenn der nur einen Stern bekommen hätte.Entweder man liebt Quentin oder man liebt ihn :-)

  • BadBreaker

    @Merdan C. Jetzt mal im Ernst, ohne beleidigend oder überheblich zu wirken: Mir scheint, du fühlst dich sehr schnell unnötigerweise von allen möglichen Instanzen hier angegriffen (eine Attitüde, die dir vor allem in hitzigen Diskussionen des öfteren schnell zum Verhängnis wurde und zu deiner derzeitigen Reputation hier in der Community einen nicht unerheblichen Teil beigetragen hat.) Egal ob ein anderer Teilnehmer deine nicht immer von rhetorischer oder inhaltlicher Brillanz gekrönten Argumentationen "angreift" (was letztendlich ja auch Sinn und Zweck einer Diskussion ist), oder aber ein unflätiges Wort in einer Kritik ZITIERT wird, welches nicht in deine Pseudo-politisch-korrekte Schublade passt, du legst immer eine gewisse Aggressivität an den Tag, die dann in cholerisches Treiben ausartet (was zuweilen ganz interessant zu beobachten ist, muss ich gestehen). Damit machst du dich allerdings nur noch angreifbarer. Die meisten Leute besuchen diese Seite, um kompetent und sachlich (mal mehr, mal weniger ;P) über die hier angebotenen Themen zu diskutieren bzw. ihre Meinungen Kund zu tun. Hier geht's nicht um Krieg und Frieden, hier geht es in erster Linie um Filme!

    Und zur N-Wort Problematik: Du solltest deine Aufregung über die unzensierte Zitierung eines Ausdrucks vernünftig begründen können. Das gilt im übrigen auch für alle anderen Diskussionsthemen, die du in Zukunft anstößt.

  • coffeekermit07

    Merdan, deine Meinung in allen Ehren: aber wie du 3 Posts in Folge die Kritik, ihren Schreiber und die gesamte Redaktion angegriffen hast ... DAS ist genau das, weshalb hier fast niemand auf "deiner Seite" ist. Dein Schreibstil und deine Wortwahl tragen ihr Übriges dazu bei. Dein verbaler Durchfall danach hat die ganze Sache dann nur noch schlimmer gemacht. Glaub es oder nicht, nicht alle (tatsächlich auch die, die nicht rechts sinn^^) finden es nun mal nicht lustig, wenn ihre Sprache als "scheiße" (Zitat von dir) oder sonstwie bezeichnet wird und wenn sich jemand über normale Formulierungen so erbost wie du. Hast du den Film gesehen? vermutlich nicht. Sonst würdest du wissen, dass Christoph Walz wirklich sehr ähnlich spielt wie in "Inglourious Basterds" und der Vergleich absolut in Ordnung ist.

    Das schlimme "N-Wort" kommt übrigens auch in Tarantinos "Pulp Fiction" und "Jackie Brown" unendliche Male vor und gehört eben auch zur eigenen Sprachkultur der Filmfiguren. Mag man davon halten was man will: Als Element des Films darf und kann das natürlich auch in einer Kritik genannt werden. Und da das Wort hier in Anführungszeichen als Zitat und nicht als eigene Aussage Björns gekennzeichnet ist, geht das auch vollkommen in Ordnung. Also bitte, bitte: bevor du hier eine verbale Vendetta gegen alles und jeden startest, denk nochmal in Ruhe darüber nach, ob sich der Aufwand lohnt.

    Und zur Kritik allgemein: Das ist EINE subjektive Meinung zum Film. Natürlich kann die bei jedem anders sein. Ich fand "Django Unchained" auch nicht so gut wie Tarantinos "Reservoir Dogs", "Pulp Fiction" oder auch andere Kinofilme der letzten Zeit (wie zB. "Argo").
    Nehmt es doch einfach als Anhaltspunkt oder machts so wie viele andere auch: Erst den Film gucken und dann die Kritik zum Vergleich lesen :)

  • Merdan C.

    Ich zähle jetzt drei Aussagen von Filmstarts auf, die mir aufgefallen sind, aber anscheinend keinen anderen stört. 1. Martin M. : " Zum Glück sind die Leute hier nicht so voreingenommen wie in den Staaten über die Aussagen ( Antisemitische ) von Mel Gibson ( Get the Gringo). 2. Björn Becher . : " Sein Dr.King Schultz ist so etwas wie die gutmütige Version von Hans Landa ( der nette SS-Mann) " 3. Das Wort mit " N " so aufzuschreiben, auch wenn es ein Zitat aus dem Film ist, ist nicht annehmbar. Und ich soll mir die Beleidigungen von Elkanthor so hinnehmen...oder was ? Zum dritten oder vierten Mal hat er mein Kommentar kritisiert und mich beleidigt, gestern ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe mich heute mittag selbst über meine Beleidigungen geekelt, trotzdem ist das kein Grund das sich hier gleich ein " Mob " gegen mich bildet. @Badbreaker , ich hab mit solchen Hobby-Psychologen privat nichts am Hut, also juckt mich deine Intellektuelle Überlegenheit nicht. Kann sein das du was in der Birne hast , trotzdem redet kein Mensch so wie du dich ausdrückst( kannst dir auf die Schulter klopfen, das du dich so präzise und schwülstig ausdrückst ,bravo ) . @ Giullano es tut mir leid das ich so übel rüberkam, wie gestern, hätte ich bißchen Unterstützung gestern gehabt von dir zum Beispiel, hätte ich mich aus Respekt vor dir und anderen zurückgehalten. Und noch eins, ich hab bisher nie jemanden persönlich angegriffen oder beleidigt, es war so das ich meine Kommentare und mich verteigen musste , weil Leute wie @Elkanthor damit angefangen haben. So artete das ganze jedesmal aus, und gestern wurden meine Gegen-Ausdrücke sehr hässlich. Sorry das ihr diese Ausdrücke lesen musstet ( das gilt nicht für Elkanthor ) , aber lest die ganze Angelegenheit vernünftig durch , bevor ihr euch wie ein gefundenes Fressen draufstürzt.

  • maessju

    Die Jack & Jill Kritik sollte wirklich irgendwann mal geändert werden. Sehr schön dass

    @ Janos V. eine Kritik von Becher Björn angesprochen hat: TDKR. Hatte mich hier über die 4 Sterne gewundert, auch nach dem ersten Kinobesuch konnte ich sie nicht verstehen. Nun steht aber die Blu Ray im Schrank und außer dass Bane dank der englischen Tonspur endlich eine annehmbare Stimme hat, fand ich ihn leider nicht mehr so grandios wie beim ersten mal (TDK konnte ich im ersten Monat nach der DVD-Veröffentlichung 5 mal sehen).

    Was die Kritik zu Django angeht bleibe ich gelassen, Inglorious Basterds war auch wirklich mehr genial!

  • M E.

    Moin Leute:)
    also erstens @ Merdan C. : solche kommentare kannst du in youtube loslassen, aber nicht hier!! ohen witz! so was ist echt das aller letzte!

    @ niman 7: Ich hatte auch auf eine 5 gehofft, aber naja, lassen wir uns nicht die laune am super film verderben... ;)

    @ Janos V. : endlich hats mal jemand kapiert und diesen becher Björn zu kritisieren!! wenn ich mich aufrgege über kritiken hier auf filmstarts, dann sinds die kritiken von diesem herren!!!! sowas sollte man verbieten!!

    (sorry für rechtschreibfehler!)

  • Janos V.

    Ich hätte nen Vorschlag... wir lassen Herrn Becher in Zukunft die Chats überwachen. Dann kann er erstens gewisse Idioten da raussortieren, und zweitens hält ihn das künftig davon ab Filme wir TDKR und Django genauso gut zu bewerten wie Jack&Jill (hab ich wirklich schon wieder die J&J-Keule rausgeholt? Ja, hab ich... daran könnt ihr sehen wie sehr mich das erschüttert hat ^^)

  • Maxeirl

    @Merdan C. Dank Dir. Also nicht für Deine Glückwünsche sondern, dass das Dein letzter Kommentar war.

  • Merdan C.

    Nein ich war weder dicht , noch besoffen . Ich hatte nur einen üblen Wutausbruch. Was nervt dieser @ Elkhantor auch rum, statt ein eigenes Kommentar zu bilden. So das war auch mein letzter Kommentar , ist eigentlich nicht meine Art im Chat wie ein Verrückter rüberzukommen. Naja,auf Nimmerwiedersehen und schöne Restfeiertage noch und einen guten Rutsch.

  • Giuliano

    Ich denke nicht dass ein gewisser roter Faden der mit der Zeit in den kritiken hier auf Filmstarts zu erkennen ist, unbedingt etwas negatives sein muss. Ja auch ich habe eine 8 erwartet, ja auch ich dachte mir dass die Kritik sehr genau auf die Gründe eingeht, warum der Film kein "Meisterwerk" geworden ist, aber das ist die Bürde der großen Regisseure und wie gesagt Vorhersehbarkeit muss kein Zeichen für Schwächen sein.

    Aber Jungs und Mädels, ich kann euch nur sagen, lasst euch nicht zu sehr beeinflussen; ich habe in einem Alter angefangen hier zu lesen als ich noch kindlich und beeinflussbar war, mit der Zeit hat sich das zum Glück geändert und die Kritiken haben keinerlei Auswirkungen darauf wie ich die Filme wahrnehme.
    'Inglourious Basterds' hätte ich persönlich mit 9 oder an manchen Tagen 10 Punkten bewertet.

    Und Merdan,

    ich beginne mal damit dir zu schreiben dass ich mir wirklich gerne die Kommentare der Filmstarts Community durchlese, beinahe zu jeder mich interessierenden Nachricht und deine sind mir immer wieder aufgefallen, dadurch dass du ein witziger Zeitgenosse zu sein schienst. Ich machte mir einen Spaß daraus die Kommentare zu lesen ohne das Bild anzusehen und erkannte immer direkt wenn du etwas geschrieben hattest.

    Es war nett mal eine, sagen wir es mal so, andere Perspektive zu bekommen, da viele hier in der Community sich in gewisser Weise ähneln und du, ob positiv oder negativ sei dahingestellt, herausstachst.

    Somit wurdest du für mich zu einer Art inoffizielles Maskottchen und das fand ich cool.

    Um so mehr enttäuscht mich dieser Ausbruch, das kann nicht dein Ernst sein, ich hoffe wenn du zur Besinnung gekommen bist, schreibst du, dass du besoffen warst, oder auf Drogen und selbst wenn es nur ein Ausbruch war, würde ich dir raten trotzdem zu behaupten du wärest besoffen gewesen, das macht die Sache weniger peinlich.

    Aber falls du dich nur die ganze Zeit zusammengerissen hast um jetzt bei den ersten Anzeichen von Problemen dein "wahres Gesicht" zu zeigen, dann wäre es mir auch lieber du machtest deine Drohung, du würdest die Community verlassen falls 'Django' keine 4,5 Punkte bekommt, wahr.

    Frohe Weihnachten

    Cheers

  • BadBreaker

    Ich bin immernoch heiss auf diesen Film wie eh und jeh! Wie ein gewisser Ivan Fjelsted schon zu sagen pflegte: "...davon lassen wir uns doch nicht die Petersilie verhageln, oder?!"

    @Merdan C.:

    Danke für das schönste Eigentor des Jahres 2012, so kurz vor schluss. Fabelhafte Einlage, gepaart mit virtuosen Verklausulierungen erster Güte, fantastische Darlegung der von dir (wahrscheinlich unfreiwillig) entlarvten Lüge über die Komplexität der menschlichen Natur. Ich bin hin und weg. Dein Verdienst an der Wissenschaft wird noch in 100 Jahren bei Eisenschädel-Forschern in der ganzen Welt (und wahrscheinlich darüber hinaus) unvergessen sein.
    Und wie schon ein gewisser Ivan Fjelsted zu sagen pflegte: "...aus so einer Einstellung heraus entstehen Kuchen!" Denk' mal drüber nach!

  • B2crusher

    @Merdan C.: Ich weiß zwar nicht was Du für ein Zeug genommen hast aber ein normales Verhalten ist das wohl nicht. Vielleicht denkst Du über Deine absonderlichen Kommentare nochmal nach. Wenn Du ein Zitat zum Anlaß nimmst solche Schimpfkanonaden hier loszulassen solltest Du Dir überlegen doch auf Youtube zukünftig Deine Kommentare zu posten.

    Zur Kritik: Nur weil das jetzt vielleicht nicht der ganz große Wurf geworden sein könnte und es jetzt kein Oscar wird, wird der Film doch auf jeden Fall gut unterhalten. Darauf ist bei Tarantino Verlaß.

  • Marsellus Wallace

    @niman7: Mir gings da ähnlich wie dir, aber lass dir die Vorfreude nicht nehmen. Ich bin mir absolut sicher dass der Film für Tarantino-Fans ein Fest werden wird... ;)

  • Blinse

    Ich staune, wie man sich über eine Kritik so aufregen kann. Das hier ist nur eine subjektive Meinung und kein Gottesurteil. Aber was red ich, der Kampf gegen Windmühlen läßt grüßen...

  • niman7

    Ich mach mal mit dem Film weiter. Ich bin wirklich enttäuscht. Meine überaus große Vorfreude ist nun stark getrübt. Ich hab mit einer 5 gerechnet- maximal 4,5. Aber 4??

  • P14INVI3VV

    Naja, wenn du schon damit beginnen musst....so gut hast du sie nun auch wieder nicht drauf :P
    Außerdem ist das Wort, über das du dich so sinnentleert aufregst, unter Anführungsstriche gesetzt, was somit bedeutet, dass es ein Zitat aus dem Film ist...

  • Timelezz

    @Merdan C.: Dieses Youtube Niveau ist einfach peinlich. "Junge sag wie du heisst" "Junge ich weiß wo dein Haus wohnt" - Ist wohl nen Scherz oder? Geh wo anders trollen. Gesindel gibts genug im Netz, hier ist es relativ angenehm - ich frag mich auch wieso kein Moderator durchgreift.

  • Merdan C.

    In einer Demokratie sagt man das " N " Wort nicht , - Filmstarts-. Und sag diesem Arsch Elkanthor , das er statt sich über andere Kommentare aufzuregen, eigene Kommentare machen soll. Kommt mir sowieso vor als ob er meine Wortart ( Pseudo; das Wort benutz ich oft ) imitiert und nicht drauf klarkommt wenn man Fakten auf den Tisch legt, und weil er von nichts ne Ahnung hat, versucht er in diesem Fall mich als _ Klugscheißer ( oder,was auch immer ) hinzustellen. Hauptsache er hat seinen Senf dazugegeben , soll ich hier in Türkisch-Deutsch schreiben. Seid doch froh das sich paar von uns anpassen und eure scheiß Sprache besser drauf haben als die vielen Deutschen.

  • Merdan C.

    Junge ich schreib hier viel , das geht dich einen Scheissdreck an Elkanthor . Junge, glaub nicht das ich´ne Pussy bin, nur weil ich über Filme rede. Ich mach dich fertig Junge. Weißt du wie sauer ich gerade bin, ich würd dir die Knochen brechen, wenn du mir das ins Gesicht sagen würdest. Ey, finde mich auf Facebook, und lass uns treffen.

  • Merdan C.

    Ey sag mir wie du heisst Elkhantor ich fick dich du Bastard.

  • Merdan C.

    Halt dein Maul du rechte Sau. Echt ,halt dein dummes Maul @Eikanthor H. Und nenn mich nicht Vogel du Bastard !

  • coffeekermit07

    Merdan, dass waren mit Abstand die dämlichsten Kommentare, die ich seit Monaten irgendwo im Internet gelesen habe - und ich bin täglich auf youtube, webfail und 9gag unterwegs. Respekt!

  • Eikanthor H.

    Merdan, Du dicht, oder was? Das hier ist eine Demokratie, jeder hat das Recht zu sagen, was er will und da hast Du mal gar nix zu melden. Lass dein dummes Gerede endlich mal sein und such dir ne andere Seite...blödes Rumgejammer, jedes Mal und Pseudo-Filmkenntnis. Wenn man sonst nichts kann nervt man andere im Internet. Große Klasse. Ich freue mich auf den Film...voller Niggersklaven und toter Niggersklavenhalter! Meine Fresse...an die Redaktion...baut nur noch Spoiler ein, dann verjagt ihr den Vogel vielleicht mal!

  • Merdan C.

    Die gutmütige Version von einem SS-Mann ? " Weil er einen N... r auf einem Pferd sieht " , so schreibt man das , ansonsten hast du nich das Recht das Wort so aufzuschreiben ! Was ist bei euch in der Redaktion denn los, seid ihr dicht oder was ?

  • Merdan C.

    Zum Glück hat er die "Vergewaltigungszene rausgeschnitten" , das muss nicht sein. Ich glaub auch nicht das er nicht seine endgültige Version rausgebracht hat , auch wenn es so dargestellt wird. Er hat nur gesagt das es ohne seine Cutterin etwas schwieriger für ihn war, das wars. Tarantino selbst sagt nur das er ein Genre-Freak ist ( bin ich auch, aber nicht so heftig ) und gibt jedesmal zu das seine Filme Hommages an seine Liebl.filme sind. Niemals hat er selber behauptet das er Meisterwerke dreht oder seine Filme die besten sind. Diese Behauptungen hat die Presse selbst erfunden, genauso das Wort " Überbewertet " in Verbindung mit Tarantino. Für mich ist z.B. ein Regisseur wie - David Fincher- überbewertet , aber bei ihm heißt es immer das er Meisterwerke macht.

  • Merdan C.

    Das war mal wieder so eine Kritik, wo nur die allgemein bekannten Sachen über Tarantino in jedem zweiten Satz aufgezählt werden( ja, wir haben es verstanden das er seinen Lieblingsfilmen kleine Hommageszenen einbaut) , und zwar in negativen Sinne. Mal soll sich bei einem Tarantino Film schließlich unterhalten und nebenbei lernt man noch jede Menge unnütziges aber interessantes Zeug ( " Wie nennt man einen Quarter Pounder in Paris " ). Deswegen finde ich ihn nicht überbewertet, wer seine Filme zu Ernst nimmt , der ist selbst schuld. An der Kritik seh ich nur wie Herr Becher krampfhaft versucht , aus einem anscheinend sehr guten( 4 Sterne ) Film noch paar kleine Fehler ( Nobody is Perfect ) unbedingt zum Vorschein zu bringen. Und bitte, macht eure nächsten Kritiken mit "Spoilerwarnung " , hier wurde jede wichtige Szene erzählt . Das nimmt einem die ganze Spannung, ich hätte auch aufhören können zu lesen, aber wenn man schon mal angefangen hat ist es zu spät. Schöne Feiertage noch !

  • PixelVoyeur

    Total überbewertet der Mann. Vielleicht fällt es jetzt ja auch langsam mal den Letzten auf. Pulp Fiction ist und bleibt ein Meilenstein, danach ging es allerdings meiner Meinung nach rapide bergab. Kill Bill war noch nettes Zitate-raten, aber alles danach ist in meinen Augen reines Wiederkäuen gewesen. Gerade Inglourious Basterds fand ich einfach nur lahm und daneben und wenn man sich die Kritiken abseits allen blinden Hurra-Geschreis anhört, scheint das hier eine ebensolche Beweiräucherung zu sein. Dennoch: Angucken und eigene Meinung bilden.

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