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Dieses bescheuerte Herz
Durchschnitts-Wertung
3,8
49 Wertungen - 7 Kritiken
57% (4 Kritiken)
14% (1 Kritik)
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Deine Meinung zu Dieses bescheuerte Herz ?

7 User-Kritiken

Gina Dieu Armstark
Gina Dieu Armstark

User folgen 5 Follower Lies die 68 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 21.01.18

"Dieses bescheuerte Herz", warmherziges Drama, das nicht gezielt auf die Tränendrüse drücken will. Wenn ich bei "Dieses bescheuerte Herz" so richtig geweint habe, dann vor Freude oder vor Lachen. Versteht mich nicht falsch an dem Thema an sich ist wirklich nichts witziges dran, denn wenn jemand schwer Herzkrank ist, ist das keineswegs lustig. Allerdings möchte der Film aber auch nicht überdramatisch sein, sondern den Zuschauer durch seine warme und herzliche Geschichte einfach zum Lachen bringen. Angefangen bei der Eröffnungsszene, in der Elyas M'Barek (Traumfrauen) den teuren Sportwagen im Pool versenkt. Da musste ich einfach lachen, weil die Szene so herrlich an "The Thrill of It All" erinnert.  Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Natürlich sagt das im Grunde nicht immer viel aus, da meistens im Film noch alles überspitzt dargestellt wird oder Dinge erfunden werden, die einfach nur gut ins Unterhaltungsprofil passen könnten. Hier hat man dennoch weniger das Gefühl, es sei unlogisch dargestellt, mit Ausnahme der Szene in der David (Philipp Schwarz) und Lennard (Elyas M'Barek) eine Runde im Sportwagen drehen und David schon ziemlich gut damit fahren kann, obwohl er noch nie zuvor ein Auto gefahren hatte. Klar, es gibt Naturtalente, aber das war doch schon ein bisschen unrealistisch. Nichtsdestotrotz hat man bei "Dieses bescheuerte Herz" einfach Spaß, selbst wenn man immer den ernsten Aspekt im Hinterkopf hat. Olivier Nakache und Éric Toledano legten mit "Intouchables" diese Art von Film ja schon vor und ich bin sicher, wir werden künftig mehr solche Werke zu Gesicht bekommen, allerdings soll mir das auch sehr recht sein. Wenn ich so an das Buch zurück denke, bei dem hinten "ein Buch zum weiter kommen" drauf steht und man beim Lesen aber so deprimiert wird, dass man sich einen Strick um den Hals legen möchte. Da frage ich mich doch, ob der, der diesen Satz gesagt hat das Buch wirklich gelesen hat. Was Maggie Peren und Andi Rogenhagen an dem Drehbuch von "Dieses bescheuerte Herz" besonders gelang ist der Aspekt, niemals lächerlich sondern sehr authentisch zu wirken. Vor allem aber ist der Film nicht überdramatisch, oftmals wenn eine traurige Szene kam und ich kurz vorm Weinen war, brachte David schon wieder einen flotten Spruch heraus und ich musste so herzlich lachen, dass ich deswegen weinen musste. Besonders gefällt mir seine Einstellung, die er auch schon am Anfang des Filmes hat, selbst wenn man diese gar nicht so genau erkennen kann. Zu Beginn erklärt Dr. Reinhard (Uwe Preuss) seinem Sohn Lenny (Elyas M'Barek), dass David (Philipp Schwarz) so schwer krank sei, dass er gar keine Perspektive oder gar noch Lust am Leben hätte. Der Zuschauer merkt jedoch schnell, dass David zwar tatsächlich diese Stimmung am Anfang hat, doch schon immer die Einstellung besaß, dass das Leben zu kurz sei und dass man den Moment genießen muss. Dies hört man öfter aus seinen Ansichten heraus, besonders auch wenn es um die Liebe geht. Wer weiß schon, wann man das nächste Mal die Gelegenheit bekommt. Hervorragend ist auch die Chemie, die zwischen den Darstellern herrscht. Elyas M'Barek spielt zwar die gewohnte Rolle und Philipp Schwarz spielt ihn regelrecht an die Wand, aber man merkt sofort, dass die beiden auf einer Ebene waren und sich mochten. Nachdem mein Kinojahr mit "Fack ju Göhte 3" keinen so guten Start hatte, kann ich nach "Dieses bescheuerte Herz" wohl doch etwas hoffnungsvoller in die Zukunft blicken und bin schon gespannt auf "The Greatest Showmen". Wer noch die Gelegenheit bekommt, die Geschichte der Brüder auf Lebenszeit in einem Lichtspielhaus sehen zu können, sollte diese unbedingt ergreifen, denn "Dieses bescheuerte Herz" ist warm, herzlich und macht ein unglaublich gutes Gefühl. Mein persönliches Highlight war die Szene, in der David im Tonstudio den Petter Maffay Song "Ich wollte nie erwachsen sein" aufnehmen möchte. Wie passend, da ich doch gerade die ganzen Tabaluga-Hörspiele höre.

Roter Fuchs
Roter Fuchs

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 12.01.18

Ich bin mit relativ geringen Erwartungen in den Film reingegangen, man konnte sich ja bereits durch den Trailer gut vorstellen wohin die Reise in etwa geht. Etwas mehr hätte ich dann jedoch schon erwartet. Die gesamte Handlung wirkt doch sehr stark von "Ziemlich beste Freunde" abgeguckt und obwohl die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, scheint doch auch so einiges dazu gedichtet worden zu sein, um eine möglichst "perfekte" Geschichte erzählen zu können. Beispielsweise der Lebensstil von Lenny, der mit Mitte Zwanzig noch nicht angefangen hat Medizin zu studieren und lieber in Clubs geht...ein typisches Klischee, dass natürlich böse und verwerflich ist. Sowieso wirkt der gesamte Film viel zu konstruiert und durchgeplant. Die Läuterung und "Verwandlung" Lennys zum einfühlsamen und fürsorglichen "großen Bruder", die plötzliche Liebe Davids mit einem unbekannten Mädel und auch die fast schon nervige Begeisterung Davids für Lenny, die ohne sichtbaren Prozess ununterbrochen da ist. Die Dialoge könnten direkt aus einer Fernsehshow a la GZSZ stammen und wirken so lebensfern, dass es beinahe lachhaft ist. Was bleibt ist das komische Gefühl, dass eine, im echten Leben wohl rührende Geschichte, für einen Film missbraucht wurde, der offensichtlich versucht sein Publikum emotional mitzunehmen, dabei aber komplett an Natürlichkeit und Realismus verliert. Jede Szene wirkt gestellt und durchdacht und die Handlungen der Charaktere wenig nachvollziehbar. Auch die schauspielrischen Leistungen halten sich meiner Meinung nach in Grenzen. Phillip Noah Schwarz hat viel zu sehr "gespielt" und ich konnte ihm den kranken Jungen kaum abnehmen. Am besten wahr wohl noch Elias M' Barek aber das hat leider auch den Gesamteindruck nicht groß geändert. Alles in allem leider Zeitverschwendung. Wer wirklich an einem Drama/Komödie dieser Art interessiert ist, sollte Ziemlich beste Freunde gucken und sich das hier sparen.

Sim S.
Sim S.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 04.01.18

Toller unterhaltsamer Film mit super Schauspielern und einer rührenden Story! Auch einige Lacher sind garantiert (und ein paar Tränchen... ;-)..)!

Ersguterjunge2009
Ersguterjunge2009

User folgen 3 Follower Lies die 27 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 28.12.17

Meine Review zu "Dieses bescheuerte Herz": WOW! Was für ein grandioser Film und diejenigen werden jetzt überrascht sein, das ich mich so einem Film widmete, allerdings hat sich, da was ergeben, wo ich selber nicht geglaubt hätte. Kommen wir zum Film: Der Film ist emotional bietet feinsinnigen Humor für die Leute, die einfach mal frei heraus lachen wollen. Selten habe ich das Kino mit so viel Glück und Erfülltheit verlassen, wie es bei diesem Film der Fall. Elyas m Barek spielt meiner Meinung nach einen exzellenten Charakter, der ihn einen Wandel vollziehen lässt, worauf er sich wirklich sehr gut vorbereitet hat. Auch Philipp Schwarz hätte meiner Meinung nach den deutschen Filmpreis gewonnen für die beste schauspielerische Leistung. Marc Rothemund inszenierte den Film zwar ohne technische Spielereien und hat sich für eine schon fast Serien artige Inszenierung entschieden, wobei man trotzdem merkt das es ein Kinofilm, da er an manchen Stellen sowas wie Aufregung und Adrenalin bietet. Das Drehbuch ist von Anfang sehr interessant aufgebaut und lässt den Zuschauer sofort entscheiden wie er den Film aufzufassen hat. Ich persönlich konnte einiges aus dem Film mitnehmen. Es war ein ganz tolles Erlebnis und ich muss sagen, meine bisher eher skeptischen Ansichten deutscher Kinoproduktionen, haben sich somit ein Stück verflüchtigt. Ich habe teilweise am ganzen Körper Gänsehaut gespürt und sowas hatte ich zuletzt als ich "Titanic" als Kind angesehen habe. Ihr könnt sagen, was ihr wollt, aber das ist einer der Film, der sogar im Kino eine Zweitsichtung verdient hätte. Fazit: Ein Kinohighlight im Jahre 2017, da der Film im abseits vieler großer Hollywood Produktionen zeigt, das man eben auch noch solch tolle Geschichten erzählen kann und wenn man dann erfährt, das es sich um eine wahre Geschichte handelt merkt man, als Zuschauer wie eindringlich es auf jemanden wirken kann, der sich sonst solche Filme nicht mal im Fernsehen anschauen würde, wenn man ihn darum bittet. Insgesamt gibt es von meiner Seite aus keine Kritikpunkte und ich vergebe seit längerem mal wieder eine 10, da der Film es in allen Belangen mehr als verdient hat.

Sven H.
Sven H.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 28.12.17

Top film gute Besetzung, eine mitreißende Story, nach realer Geschichte. Da ich nicht zu viel verraten will sage ich nur so viel diesen Film sollte man sich angucken

Birgit L.
Birgit L.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 27.12.17

Ein wundervoller Familienfilm, der ans Herz geht und auch sehr witzig ist. Nach einer wahren Begebenheit

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 11 Follower Lies die 3 854 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 21.12.17

Als ich diesen Film sah wußte ich nicht daß er einen wahren Fall berichtet – das hätte es mir vielleicht etwas leichter gemacht, so war ich nämlich verwundert überdas Konzept welches hier scheinbar zu Grunde liegt: eine Art Mischung aus „Fack ju Ghöte“ und „Ziemlich beste Freunde“. Elyas M Barek soielt wieder einen Kerl der an eine Aufgabe kommt für die er nicht geeignet ist und sich gerade dadurch als optimaler Mann für den Job entpuppt, nur statt eines Ganoven der sich als Lehrer ausgibt sieht man ihn hier als verwöhnten Nichtsnutz der sich um einen herzkranken Jungen kümmern muß. Dabei passiert eigentlich genau das was man erwartet: erstmal Antrittsprobleme, danach können die beiden nicht mehr ohne einander. Etwas schade ist daß die Figuren sich kaum mehr weiter entwickeln nachdem sie einmal miteinander klar kommen, ab da hakt der Film einfach nur eine endlose Serie an Szenen ab die aber insgesamt gut funktionieren und eine nette Balance zwischen Lachen und Tragik erzielen. Ich tu mich allerdings schwer mit der Figur des kranken Jungen, der mir nicht so ganz ausgefleischt erschien: in der einen Szene ruhig, intelligent und besinnen, in einer anderen Szene dann hibbelig und unreif wie ein kleiner Junge. Irgendwie waren diese Wechsel nicht stringent, aber wenn man den realen Hintergrund bedenkt ist das dann auch schon wieder lebensnah. Am Ende bleibt also ein Film der harmlos, klein und nett ist, ein paar Lacher und ein paar rührselige Momente hat – nichts was man schauen muß, wohl aber sympathische, Unterhaltung. Fazit: Ist zwar auf bekannten Pfaden unterwegs, macht dort aber eigentlich nichts falsch.

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