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Swiss Army Man
Durchschnitts-Wertung
3,2
108 Wertungen - 18 Kritiken
11% (2 Kritiken)
56% (10 Kritiken)
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17% (3 Kritiken)
Deine Meinung zu Swiss Army Man ?

18 User-Kritiken

Zach Braff
Zach Braff

User folgen 38 Follower Lies die 359 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 24.09.16

"Swiss Army Man" ist der wohl mit Abstand verrückteste Film des Kinojahres 2016. Doch wie Filmstarts schon so schön gesagt hat, versteckt sich hinter all der Pupserei eine tiefgehende Story rund um Einsamkeit, Freundschaft und die Suche nach Liebe. Paul Dano ist einfach nur grandios und Daniel Radcliffe spielt die Superpower-Leiche nicht weniger bemerkenswert. Wer sich auf einen vollkommen einzigartigen, gewöhnungsbedürftigen und schrägen Film einlassen kann, wird hier definitiv seinen Spaß haben.

Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

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0,5katastrophal
Veröffentlicht am 27.03.17

An diesem Film scheiden sich echt die Geister – ich habe Reviews und Kritiken gehört bei denen er auf die Höchstwertung kam, bei anderen ganz in den Keller ging. Ich selber würde imich am liebsten einer Beurteilung enthalten, ich hab den Film zwar geschaut, starre aber letztlich nur ungläubig mit einem „Was habe ich da gesehen?“ Blick. Ich mag Radcliffe und ich mag Dano, generell wie auch gerade in diesem Film und ich bin mir sicher daß im Konzept für diesen Film etwas vorgesehen war das auch Sinn ergab – aber es erreichte mich einfach nicht. So starte ich mehr und mehr rat und fassungslos drein, konnte nicht über die Witze lachen und den extremen Ton einfach nicht einordnen oder kapieren. Darum mach ichs kurz: ich kann jeden verstehen der der Titel als ein verschrobenes Meisterwerk feiert, ebenso sehr jeden der die Nummer als kranken Quatsch abtut und ablehnt. Ich tue letzteres. Fazit: Habs nicht kapiert was ich hier gesehen habe – es wird aber sicherlich einige geben die heirin ein Meisterwerk erkennen können.

amlug
amlug

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 23.10.16

Swiss Army Man – ist das Kunst oder kann das weg? Diese Frage stellte ich mir während dem Schauen gefühlte dutzend male und irgendwann, erst nach dem eigentlichen Kinobesuch, wurde es mir dann bewusst … Swiss Army Man ist Kunst, hohe Kunst und eine derart unvergleichliche Kinoerfahrung, dass es mir persönlich wirklich eine geraume Zeit komplett die Sprache verschlug. Ich hätte vermutlich jeden für verrückt erklärt, der mir vor diesem Jahr gesagt hätte, dass sich ausgerechnet ein Film mit einer furzenden Multifunktionsleiche in der Hauptrolle zum wohl besten Film des Jahres avanciert, denn genauso skurril, wie es sich anhört, ist es auch … wenn nicht sogar noch viel schlimmer. Aber auch, wenn sich das oberflächlich betrachtet nach einer dämlichen Komödie anhört, so ist dieses Unikat von einem Film das exakte Gegenteil und genau hier ist der Punkt, an dem ich auf jeden Fall warnen will, denn wenn man nicht dazu bereit ist, über den Film nachzudenken oder sich auf diese bizarre Geschichte einzulassen, wird man Swiss Army Man vermutlich nicht ausstehen können. Aber ansonsten kann ich diesem skurrilen, unglaublich mutigem Werk nur undendlich viel Respekt zollen, denn der Film spiegelt genau das wieder, was ich – vor allem dieses Jahr – im Kino total vermisste. Swiss Army Man ist neu, wild, unbeschreiblich und eine absolute Kreativitätsexplosion. Alleine schon die Tatsache, dass ich im Jahre 2016 noch sagen kann: „Sowas habe ich noch nie gesehen“ spricht in meinen Augen Bände und ich finde auch wirklich keinen einzigen Film, den ich auch nur annähernd mit diesem Werk vergleichen könnte. Die Story besteht im Prinzip nur aus einem Rahmengerüst, das das Autoren- und Regieduo Daniels vorgibt und mit den verrücktesten Ideen ausschmückt. Wie die Geschichte letztendlich ausgeht oder was da in Wirklichkeit eigentlich passiert, wird mehr oder weniger dem Zuschauer überlassen und es bleibt vieles im Dunkeln. Sowas ist immer eine schwere Gradwanderung, denn in vielen Filmen kann sowas durchaus sauer aufstoßen, doch hier ist das ganz und gar nicht der Fall, denn gerade die Tatsache, dass man als Zuschauer nicht weiß, was hier eigentlich gerade passiert und was hier Wirklichkeit ist und was nicht, lässt einen voll auf die Charaktere fokussieren, die sensationell gut geschrieben waren. Und so entsteht dann, praktisch von selbst, eine wunderschöne und unfassbar vielschichtige Satire auf unsere Gesellschaft, auf Normen und Gewohnheiten der Menschen und was Freundschaft und Liebe bedeutet. Dabei spielt der Film auch genau damit, dass diese Gesellschaft sich den Film ansieht. Es entstehen viele Szenen, die wir als abstoßend oder ekelhaft empfinden und der Film weiß das und ertappt uns so eiskalt dabei, wie wir eine der vielen Messages des Films schon während dem Schauen ignorieren. Das ist obergenial! Beim abklappern vieler interessanter, ernster und als ekelhaft angesehene Themen, entstehen dabei auch mit die wunderschönsten und emotional mit reißendsten Szenen, die ich je gesehen habe, ohne dass Charaktere wirklich Emotionen zeigen oder ihnen Schaden zugefügt wird. Das ist zum Einen der grandiosen Kamera und dem grandiosen Schnitt, sowie den Kostümen, den Sets und der allgemeinen Ausstattung zu verdanken, zum anderen aber auch dem sensationellen a capella Soundtrack, der wie der komplette Film absolut einzigartig war. Die Schauspielerleistungen tragen aber auch einen entscheidenden Teil zur Genialität des Films bei. Daniel Radcliffe spielt wohl die beste Leiche aller Zeiten und Paul Dano überzeugt durch ein wunderbar authentisch überdrehtes Schauspiel. Ehrlichgesagt finde ich keine passenden Worte für diesen Film. Man muss das selbst erleben! Fazit: Super außergewöhnliches Meisterwerk … ein Unikat für die Ewigkeit!

Kinobengel
Kinobengel

User folgen 15 Follower Lies die 372 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 09.10.16

„Swiss Army Man“ von Daniel Scheinert und Daniel Kwan wurde als Eröffnungsfilm des Fantasy Filmfests 2016 gezeigt. Hank (Paul Dano) hat sein einsames Leben auf einer unbewohnten Insel satt und legt sich den selbstgebastelten Strick um den Hals. Als er schon baumelt, wird ein Toter angespült. Zum Glück reißt der Strick, denn für eine Leiche hat Manny (Daniel Radcliffe) ungewohnte Eigenschaften, welche die beiden vielleicht in die Zivilisation zurückbringen können. Die Daniels waren auch mit dem Kurzfilm „Interesting Ball“ auf dem Fantasy Filmfest vertreten. Menschliches Miteinander und deren Umwelt behandeln die Regisseure in diesen beiden Werken, für die sie auch die Drehbücher geschrieben haben. Dabei greifen sie zur Darstellung und Lösung von gesellschaftlichen Problemen reichlich auf die künstlerischen Mittel des Surrealen und Skurrilen zurück. Umfängliche Hilfe aus der Visual-Effects-Trickkiste ist erforderlich. Die vielfältig übermittelten Botschaften (darauf kommt es offensichtlich an), die auch mal einen schön ekligen Ausdruck haben können, ohne dass der Humor vernachlässigt wird, sind bei „Swiss Army Man“ im Bereich Freundschaft und Einsamkeit zu suchen. Das Enträtseln allein macht Spaß und sollte nach dem Abspann ausgiebig im Gespräch durchgeführt werden. „Swiss Army Man“ strahlt eine unglaubliche Energie aus. Der wiederbelebte Selbsterhaltungstrieb von Hank, seine Beziehungen zum Vater (Richard Gross) und zu der angehimmelten Sarah (Mary Elizabeth Winstead) werden mit zunehmender Intensität auf das Publikum übertragen. Den Höhepunkt bildet das mit einfachen Mitteln selbstgebaute Theaterset und der damit verbundenen intelligenten Kameraführung sowie der Schneidearbeit. So entfaltet auch Erschütterndes seine Wirkung. Ständig passiert etwas auf dem Trip der Survivors und stellt die Gemeinsamkeit auf die Probe; der kleine Hänger im Mitteilteil ist zu vernachlässigen. Paul Dano ist genau der richtige Akteur für außergewöhnliche Rollen, die er bravourös meistert. Oft sind es von falschen Ideologien getriebene Charaktere oder Außenseiter, die er zu mimen hat. Ob als Priester in „There will be Blood“, als Sklavenhasser in „12 Years a Slave“ oder als geistig behinderter Gefangener in “Prisoners”, immer hinterlässt Paul Dano einen besonderen Eindruck in den Reihen vor der Leinwand. So spielt er auch den sehnsüchtigen Hank mit Hingabe. Von Daniel Radcliffe wird einiges mehr abverlangt als von einer „Tatort“-Leiche. Seine Leistung ist durchaus beachtenswert. „Swiss Army Man“ ist ein Kunstwerk, das in Erinnerung bleibt und nicht nur Liebhabern des Surrealen gefallen wird.

Frank B.
Frank B.

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 02.06.17

Swiss Army Man ist einfach anders. Erfrischend anders, skurril, verrückt, bekloppt, aber durchdacht. Wer also wirklich mal etwas andere Unterhaltung möchte, ist hier wirklich bestens bedient.

gunner23
gunner23

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4,0stark
Veröffentlicht am 01.06.17

Farbenfroh, abgedreht und melancholisch ist Dan Kwan s und Daniel Scheinerts Langfilmdebut "Swiss Army Man" mit den zwei großartigen Schauspielerin Daniel Radcliffe und Paul Dano. ------ Auf einer einsamen Insel will Hank sich gerade das Leben nehmen als er eine Leiche entdeckt. Die Leiche, fantastisch gespielt von Radcliffe, beginnt zu Furzen und stört Hank bei seinem versuchten Selbstmord. ------- Als sich Hank die Leiche genauer anguckt und er mit ihrer Hilfe die Insel verlässt beginnt diese langsam zum leben zu erwecken. Hank freundet sich mit der nun lebenden Leiche an und beginnt ihm alles über das Leben zu erzählen. Radcliffe toter Körper entpuppt sich als nützliches "Werkzeug" auf der Reise nach hause, bei der den beiden so einige absurde Dinge widerfahren. ------- Hank entwickelt langsam Gefühle für seinen Kameraden, der sich -anders als er - seiner Schwächen und Fehler überhaupt nicht schämt. Dieses Detail ist es, das der abstrus erscheinenden Geschichte so viel Tiefgang einhaucht. ------- Der unsichere und Hank freundet sich mit einer furzenden, hässlichen, schlecht singenden Leiche an, die sich für nicht schämt. Während Hank sich sein ganzes Leben "versteckt" hielt in der Angst die Welt könne seine schlechten unschönen Seiten sehen, zog das Leben an ihm vorbei. Vieles hatte er deswegen verpasst. Seine Traumfrau, die er immer im Bus sah und die er online folgte hatte er nie angesprochen, weil seine Angst ihn daran hinderte. Sein fehlendes Selbstwertgefühl rührte daraus, dass er geglaubt hatte, seine Fehler würden ihn für andere wertlos und uninteressant machen. Nun hat er aber starke freundschaftliche Gefühle für diese hässliche Leiche, die ihre Fehler gar nicht zu verstecken versuchte. Und in dem Moment, wo ihm dies klar wird, fängt Hank an seine alte Angewohnheit: sich zu verstellen um nicht verurteilt zu werden, abzulegen und das Leben zu leben, das er immer nur zu träumen gewagt hatte. ------- Es geht nicht darum seine unschöne Seiten oder Schwächen zu verbergen, denn jeder ist irgendwo unschön. Es geht darum jemanden zu finden, dem diese hässlichen Seiten und Schwächen egal sind! Starke message, die es erstmal zu entschlüsseln gilt, denn reichlich Raum für Interpretation bietet dieses Werk allemal.

grondolfderpinke
grondolfderpinke

User folgen 1 Follower Lies die 78 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 24.03.17

Herrlich, Harry Potter als pupsende Leiche ist einfach nur köstlich. Wer auf schwarze Tragikkomödien steht, sollte sich diesen Film antun. Insgesamt ziemlich abgefahren, aber erstklassige Schauspielkunst der Protagonisten. Mal was anderes.

Marcus S.
Marcus S.

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3,5gut
Veröffentlicht am 10.03.17

Herrlich schräge Dramakomödie. Lange nicht mehr so überrascht worden. Vor allem beim Ende kann man wirklich nochmal herzhaft lachen. Super gespielt auf jeden Fall. Beispielhaft anders...

Michael S.
Michael S.

User folgen 8 Follower Lies die 364 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 02.03.17

Schon als dieser Film erstmals angekündigt wurde fragte man sich, ob eine Story über eine furzende Leiche mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten irgendetwas anderes als dämlich sein kann. Von den beiden Regisseuren hatte man im Spielfilmgeschäft noch nicht viel gehört, doch das Casting von jungen Schauspielgrößen wie Daniel Radcliffe und Paul Dano verhieß, dass das Experiment zumindest interessant werden könnte. Tatsächlich ist "Swiss Army Man" eine berührende und zugleich verrückte Tragikomödie, die, von kleineren Längen abgesehen, erstaunlicherweise meistens hervorragend funktioniert. Alles was Manny kann und tut (Holzhacken, schießen, Wasser spenden, Feuer machen, einen Jetski ersetzen ...) funktioniert zumindest im Rahmen der Erzählung und während sich die beiden langsam näher kennenlernen, erfährt man die tragischen Hintergründe von Hanks Geschichte, der seinen Namen übrigens aufgrund von Tom Hanks Auftritt in einer ganz ähnlichen Situation in Robert Zemeckis Film "Cast Away - Verschollen" erhielt. Explosive Kreativität zeigen die Macher nicht nur in der kreativ konstruierten Handlung, auch die A-Capella-Filmmusik, die immer wieder mit dem interagiert was die beiden Hauptdarsteller tun und sagen, sowie die liebevollen Basteleien, in denen Hank mit Manny Schlüsselelemente seines Lebens nachspielt, sprechen von einem kreativen Geist, wie er dem Kino einfach gut tut. Erst gegen Ende droht die Auflösung in allzu bekannte Schemata abzudriften. Kurz vor Schluss reißt das Regieduo Daniels das Ruder aber noch mehrmals herum, so dass der Zuschauer sich mit einem Grinsen seinen Teil denken darf und nicht zuviel vorgekaut bekommt. Hat man sich einmal auf das denkwürdige Konzept des Films eingelassen, dann funktioniert die Grundidee genau so wie sie ist, auch wenn es zunächst schwer zu glauben scheint. Ja, es ist unter anderem ein Film über eine furzende Leiche, zugleich aber auch eine wunderschöne, traurige, vor Lebensfreude sprühende und trotzdem feinfühlige Geschichte, in der Kinofans außerdem noch allerhand Anspielungen auf andere Filme finden dürfte. Daniel Radcliffe spielt sich nach "Imperium" einmal mehr gekonnt von seinem Harry-Potter-Image frei, während Paul Dano auf seine bisher ohnehin schon sehenswerte Karriere noch eins draufsetzt.

janpeters
janpeters

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0,5katastrophal
Veröffentlicht am 05.10.16

Vollkommen nachvollziehbar das die Zuschauer das Festival verlassen haben. Dieser Film ist einfach grottenschlecht. Nicht das Humor auf Jackass Niveau ein Problem für mich wäre, aber dieser Film ist einfach nur dämlich, langweilig, langatmig, vorhersehbar, voller Logiklücken und Filmfehler. Weder tragisch, noch komisch (ab und an höchstens unfreiwillig), noch romantisch. Einzig die schauspielerische Leistung des Harry Potter Darstellers ist wirklich hervorzuheben - solch einen Nonsens muss man erstmal glaubhaft rüberbringen. Insbesondere Leuten wie mir, welche eine Art schrägen Castaway Abklatsch erwarten sei dringend von diesem Film abgeraten!

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