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    Gangs of New York
    Durchschnitts-Wertung
    4,0
    855 Wertungen - 134 Kritiken
    Verteilung von 134 Kritiken per note
    27 Kritiken
    54 Kritiken
    27 Kritiken
    18 Kritiken
    7 Kritiken
    1 Kritik
    Deine Meinung zu Gangs of New York ?

    134 User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    "Gangs Of New York" ist ein wirklich überzeugendes Historien-Drama bzw. Gangster-Epos geworden, das allerdings nicht frei von Schwächen ist. Die Story selbst basiert zeitlich und hintergründig auf den Unruhen in New York in den 1860er-Jahren. Dabei zeigt Regisseur Scorsese sein Können vor allem in den brillanten und wunderbar in Szene gesetzten Bildern New Yorks, die einfach großartig geworden sind. Leider geht der Film mit seinen knapp 3 Stunden Laufzeit für die doch recht einfache Rache-Geschichte etwas zu lang, hier wäre weniger durchaus mehr gewesen. Auch fehlt es den Charakteren der Nebenrollen etwas an Tiefe um aus der Belanglosigkeit herauszukommen. Größte Stärke des Films ist aber die Leistung seines Hauptdarstellers Daniel Day-Lewis, der seiner Rolle problemlos die nötige Tiefe und Glaubwürdigkeit verleiht - einfach grandios! Aber auch Leonardo DiCaprio kann uneingeschränkt überzeugen und weiß wieder einmal zu gefallen. Einzig Cameron Diaz bleibt etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Fazit: "Gangs Of New York" ist ein gutes bis starkes Gangster-Drama geworden, das vor allem von seiner Optik und seinen Hauptdarstellern lebt. Zwar nicht durchgehend überzeugend und auch etwas zu lang geraten, ist "Gangs Of New York" dennoch für einen spannenden und unterhaltsamen Filmabend zu empfehlen! 7.5 Punkte
    schonwer
    schonwer

    User folgen 424 Follower Lies die 728 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 1. November 2017
    "Gangs of New York" ist in meinen Augen in so ziemlich jeder Hinsicht stark und hat letztendlich nur ein Problem. Der Film ist zu lang und hätte kürzer erzählt werden können. Dabei liegt es nicht an einem langsamen Tempo sondern an viel Gerede, welches nicht immer etwas bringt. So gibt es Momente in denen ein wenig Langeweile vorkommt, vor allem in der ersten Hälfte. Ansonsten sieht der Film optisch grandios aus, wurde herausragend inszeniert, ist in vielen Szenen spannend, brutal und mitreißend. Die Kameraarbeit ist fantastisch und die Schauspieler spielen sehr gut, insbesondere Daniel Day-Lewis mit einer sehr starken Performance. Fazit: Schauspielerisch und inszenatorisch, sowie atmosphärisch und optisch sehr stark, hätte aber eine halbe Stunde kürzer erzählt werden können.
    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 27. Dezember 2010
    Der Film bedient sich altbekannter Motive, ohne sie weiter zu vertiefen und erstellt stattdessen ein eindrucksvoll ausgestattetes Bild der Zeit. Jedoch kann der Film seine enorme Laufzeit nicht mit einer zügigen Handlung füllen, sondern schreitet eher in gemächlichem Tempo voran. Das raubt nun wieder jegliche Spannung und damit auch Unterhaltung, die lediglich durch den großartigen Day-Lewis halbwegs wieder hergestellt ist. DiCaprio spielt nicht schlecht, aber bleibt ebenso wie die vollkommen überforderte Diaz recht blass.
    Gringo93
    Gringo93

    User folgen 148 Follower Lies die 428 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 14. August 2014
    Fazit: Film über die brutalen Bandenkriege des 19. Jahrhunderts und einer zerstörten Gesellschaft mit katastrophalen sozialen und politischen Zuständen. Die Technik, sowie Ausstattung und Setting sind sehr gut gelungen, genau wie die darstellerischen Leistungen. Einer sticht jedoch ganz besonders hevor: Daniel Day-Lewis mit einer Meisterleistung.
    Critics
    Critics

    User folgen 1 Follower Lies die 38 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Ein gutes Beispiel für einen verkorksten Historienfilm. Martin Scorsese gelingt es zwar, das Setting der damaligen Zeit brilliant inszeniert einzufangen, jedoch leider das Werk an etlichen Kinderkrankheiten. Hier sieht man eindeutig, dass der Film auf der einen Seite die Geschichte New Yorks erzählt, auf der anderen Seite aber auch eigene Storykomponenten miteinfliessen lässt. So wandelt der Film unentschlossen zwischen einer Dokumentation und einem Thriller hin und her und langweilt damit den Zuschauer derartig, dass er bald einzuschlafen droht. Und nicht nur das: Die Geschichtspassagen sind derart langatmig, dass man getrost öfter mal was anderes machen kann, ohne allzuviel vom Film zu verpassen. Da können auch die hochkarätigen Schauspieler wie Di Caprio und Day Lewis nicht mehr viel machen....
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 3957 Follower Lies die 4 434 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 2. Januar 2018
    Ein Film über den ich aus zwei Gründen eigentlich nichts schlechtes sagen kann: zum einen spielt Cameron Diaz mit (für mich schon Grund genug den Film zu sehen!), zum anderen brauchte der arme Martin Scorsese über 20 Jahre um diesen Film, sein absolutes Traumprojekt, zu realisieren (was man anerkennen muß)! Trotzdem hilfts nichts, denn wenn an ehrlich ist kann man dieses fast dreistündige Werk kaum gut finden. Was man aber noch zu gute halten muß: der Film war in seiner geplanten Fassung noch mal eine gute Stunde länger – vielleicht entfaltet er ja in der vier Stunden Fassung seine volle Wirkung.So wie er ins Kino kam klappts jedenfalls kaum, was für mich vor allem an der schlechten Verpackung liegt – im Kern des ganzen steht eine klitzekleine, x-beliebige Rachestory die es schon tausend Mal gegeben hat, und eben dieser kleine Kern wird mit üppigen Outfits, aufwendiger Inszenierung und dem Versuch historisch korrekt zu sein zu einem Megadrama aufgeblasen, allerdings mit ganz viel heißer Luft. An den Darstellern kann man nicht meckern: Daniel Day Lewis als bösartiges Monstrum war zurecht für den Oscar nominiert, Leonardo DiCaprio spielt mal wieder den zornigen jungen Mann, aber mit einiger Intensität (wobei trotz aller Hähme bei ihm niemand behaupten kann er sei nur ein schönes Gesicht) und Cameron Diaz bekommt den obligatorischen „die Frau“ Nebenpart – viel Platz für charakterliche Entwicklung bleibt ihr da aber nicht. Insgesamt ein zwar echt toll inszenierter, aber sperriger und furchtbar brutaler Film – aber wer weiß, vielleicht gibt’s irgendwann mal die 4 Stunden Fassung zu sehen die Zeigt was hierbei eigentlich beabsichtigt war.Fazit: Eigentlich ein kleiner Rachethriller der in das Gewand eines wuchtigen Historienschinkens gepackt ist – aufwendig, bildgewaltig, aber trotzdem kaum überzeugend!
    niman7
    niman7

    User folgen 364 Follower Lies die 616 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 11. Oktober 2011
    Gangs of Ne York ist ein absolutes Meisterwerk und extrem episch. Die Kulisse sieht sooo unglaublich gut aus. Die macher haben einfach in Italien ein das New York des 19. Jhr. neu gebaut und jedes Gebäude ist echt und keine billige Attrappe. Wie der Name schon sagt, geht um Gangs aus New York die um die Herrschaft der Stadt kämpfen. In dem Film kommen zwar nur zwei kämpfe der Gangs vor aber jedes mal ist es ein absolutes späktakel. Vor Allem die erste! Die kämpfe werden mit einer epischen Musik untermalt. Der schnitt ist perfekt und die kämpfe werden aus vielen perspektiven gezeigt. Kommen wir zu den Schauspielern. Diaz und DiCaprio spielen ihre rollen zwar sehr gut aber gegen Day-Lewis gehen sie einfach baden! Day-Lewis ist allein es wert sich diesen Film 100 mal anzuschauen. Für mich ist seine Figur des Butchers eine absolute Kultfigur!! Er verkörpert mit dieser Rolle das absolute Böse! Fast so gut wie There Will Be Blood. Was nur an Film nicht gefällt, ist dass der Film etwas zu rassistisch ist. Zudem ist die Szene am Schluss als die Arme die Menschen erschießt, viel zu brutal und übertrieben. Die länge stört einen auch nicht weil der Film zu keiner Zeit langweilig wird.
    Andreas B.
    Andreas B.

    User folgen 4 Follower Lies die 72 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 24. Februar 2013
    Ein wahres Epos was leider etwas unter dem mißglückten und teilweise unübersichtlichen Schnitte leidet (***laut Aussage der Verantwortlichen wäre es so gewollt***),trotzdem ist "Gangs of New York" allein schon wegen der Leistung von Daniel Day-Lewis ein sehr starker Film.
    Michel M.
    Michel M.

    User folgen 1 Follower Lies die 80 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 16. August 2017
    Ein Film mit offensichtlichen Schwächen und Stärken: Zu den Stärken zählen die überragende Leistung von Daniel-Day Lewis. Das Set von New York, die Ausstattung, die Kostüme und Kamera sind heute noch meisterhaft. Hier sieht man wirklich die Mühe, die man in der Film gesteckt hat. Die große Schwäche ist eindeutig die Handlung, die über 160 Minuten einfach zu eindimensional ist und nicht packen will. Nach 20 Minuten kennt man das Motiv der Hauptfigur und zwar Rache und das ist für so einen langen Film einfach viel zu wenig. Die Handlung bleibt auch überraschungsarm insgesamt. Es passiert einfach nicht viel. Leonardo di Caprio war damals noch nicht der überragende Darsteller und schafft es nicht den Film zu tragen. Diaz bleibt blass und die Liebesgeschichte funktioniert null, da die Chemie einfach nicht stimmt. Insgesamt hätte den Film den Oscar für Ausstattung und Kostüme bekommen müssen. Die Nominierung als bester Film ist überbewertet.
    Janos V.
    Janos V.

    User folgen 29 Follower Lies die 128 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 25. Oktober 2012
    "Gangs of New York" ist ein schwieriger Fall. Entweder man sieht in Martin Scorseses bildgewaltigen, ausladenden Historien-Epos ein glattes Meisterwerk, oder man steigt irgendwann während der über zweieinhalb Stunden aus und langweilt sich fortan zu Tode. Scorsese verlässt sich oftmals zu sehr auf die emotionalen Stärken des Films, sowie auf seine überragenden Darsteller. Und tatsächlich, Leonardo DiCaprio liefert den endgültigen Beweis seiner Weltklasse ab, und Daniel Day-Lewis bewegt sich nochmal ein gutes Stück darüber. Nur leider weiß weder die langatmige, umständlich erzählte Haupthandlung noch das Nebengeplänkel zwischen DiCaprio und der blassen Cameron Diaz wirklich zu begeistern. Am Besten ist der Film während der ersten und der letzten zwanzig Minuten: Der Auftakt überzeugt mit einem grandiosen Liam Neeson und einem brillianten Score, und das Finale liefert endlich die ganz großen Emotionen, auf die man (leider) schon (zu) lange gewartet hat.
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