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Home > Kino > Film-Archiv > Sci-Fi > Uhrwerk Orange
Kinostart:
23. März 1972
Regie: Stanley Kubrick
Mit Malcolm McDowell, Patrick Magee, John Clive,
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Originaltitel: A Clockwork Orange
FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
Großbritannien
,
USA
.
Genre:
Sci-Fi
,
Drama
,
Thriller
Laufzeit: 136 Minuten.
Produktionsjahr:
1971
Inhalt: "Uhrwerk Orange" ist Stanley Kubricks Verfilmung des Romans von Anthony Burgess. Die Handlung spielt im London einer nicht allzu weit entfernten Zukunft und kreist um den jungen Alex (Malcom McDowell). Der liebt Beethoven und ist Anführer der Droogs, einer Jugendgang. Die Gruppe selbst fällt mit nur durch den Akt an sich motivierten Gewalttaten und Vergewaltigungen Wehrloser auf. Nachdem die Jungs wieder mal einen Einbruch nebst Mord begangen haben, wird Alex von einem rebellierenden Gangmitglied niedergeschlagen und der Polizei überlassen. Der ehemalige Anführer kommt ins Gefängnis. Zwei Jahre später muss er als Versuchsobjekt an einer neuartigen, von der Regierung initiierten Aversionstherapie teilnehmen. Die Therapie dauert 14 Tage lang und konfrontiert Alex immer wieder mit Filmszenen stärkster Brutalität. Anschließend kommt er frei, ist nun allerdings nichts weiter als eine willenlose Hülle.
Info am Rande: "Hier kommt Alex", das wohl berühmteste Lied der Toten Hosen, basiert auf "Uhrwerk Orange".
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel
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User-Wertung(21750 Bewertungen)
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Kubricks „A Clockwork Orange“ firmiert seit 30 Jahren als bissige Gesellschaftssatire über die Frage, ob Staat und Gesellschaft das Recht haben, kriminelle Gewalt dadurch zu bekämpfen, dass man dem „Gewalttäter“ den freien Willen nimmt – wie im Film Alex DeLarge, der seine Geschichte vom „Gewalttäter“ zum „willenlosen Subjekt“ selbst erzählt. Ich meine, dass in dem durchkomponierten Kunstwerk, das Kubrick 1971 in die Kinos brachte und das ihm Kritiken von „brutal und inhaltsleer“ bis „bitterböse Satire auf die Entmenschlichung unserer Gesellschaft“ einbrachte, wesentlich mehr steckt als „nur“ eine solche Kritik. In Kubricks Filmen steht im Zentrum oft die „Frage der Gewalt“, aber nicht so sehr in einem moralisch-ethischen Sinne, sondern tatsächlich als eine Frage, mit der sich der Regisseur intensiv und vor allem im Hinblick auf die Genese von Gewalt, auseinander gesetzt hat. Das gilt zumindest für „Full Metall Jacket“ (1987) – Kubricks „Vietnam-Film“ – , „The Shining“ (1980), „Lolita“ (1962) und „Spartacus“ (1960), in einem speziellen Sinn auch für „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968). Für „A Clockwork Orange“ nicht unwesentlich ist zudem der Zeitraum der Entstehung des Films.
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Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Einfach nur Großartig!! So ein verdammt genialer Film. Wie fast alle Filme von Stanley Kubrick, fängt der Film brutal und grausam an und wird gegen Ende extrem tiefgründig. Im Film heißt es während der Szene im Büro beim Direktor "Wenn man geschlagen wird, muss man doch auch zurück schlagen" dann kommt noch eine Szene die einen extrem zum nachdenken bringt. Und zwar wird Alex während der Bühnen Szene gedemütigt und brutal zusammen zusammen geschlagen um nur zu beweisen das er gelernt hat seine Wut zu kontrollieren. Es ist ein klarer wieder Spruch. Zum einen heißt es das man zurück schlagen muss und dann heißt es wieder das man das nicht machen soll. Dieser Film strotzt nur so von genialen Einfällen des Stanley Kubrick und hat er uns mit diesen Film ein absolutes Meisterwerk hinterlassen welches heute (nach 30 Jahren) immer noch bewegt und im Gedächtnis geblieben ist. Es ist kein Wunder das dieser Film so oft parodiert wird. Siehe Simpsons, die Band K.I.Z, die Toten Hosen, ect. Auch wenn Alex ein schlechter Mensch ist und sich nur wohl fühlt wenn er anderen Menschen weh tut, hat Kubrick für mich eine Kultfigur geschaffen die grandios von Malcolm McDowell gespielt wird. Kubrick ging mit ihn soweit, das McDowell kurzzeitig sogar Blind wurde. Aber ohne Fleiß geht nun mal nichts und dank dieser Arbeit und Hingabe hat Kubrick und das Cast uns einen bemerkenswerten Film hinterlassen. Ich war schockiert und erstaunt und das von der ersten Minute schon an. Ich habe viel gehört und gelesen aber ich hätte nie damit gerechnet das dieser Film so verdammt gut und genial ist. Ich hab erst 4 Filme (Full Metall Jacket, Shing, Eys Wide Shut und diesen hier) gesehen aber Uhrwerk Orange ist für mich jetzt schon mein Lieblingsfilm von Kubrick. Er hat einen riesigen Eindruck bei mir hinterlassen und ich werde mir diesen Film sicherlich noch einige male anschauen denn ich habe mich einfach an diesen Film und diese tollen und witzige Dialogen verliebt. Zu diesem Film, kann ich nur sagen "Es ist finie fine". Dringend anschauen!
Mitglied seit 433 Tagen | 75 Userkritiken
Kritik: wow !! auch wenn der Film damals sehr heiß diskutiert war , so wird in die heutige Jugend eher fad finden. Der Film erfordert nämlich ein bisschen philosophische kenntnisse. Aber das nur drumherum Bei einem Film von Stanley Kubrick , kann die Regie nur großartig sein, und das ist sie natürlich auch. Er weiß genau wann er den Soundtrack einfügen muss und wie welche Szene ablaufen soll. Kubrick war ein wahrer meister seines Faches. Zudem kann ich mir nur zu gut vorstellen wie er seine Darsteller bis zum unetrträglichen gepusht hat. Dafür erntete er aber auch Lob, der Film ist bis in die letzten Rollen genial besetzt. Das Buch habe ich nicht gelesen also habe ich null ahnung ob es gut adaptiert ist. Das Drehbuch an sich find ich spannend, gut geschrieben , extrem tiefgründig und böse. ich will jetzt gar nicht schreiben ob mann gewalt in so einer art und weise darstellen darf, und es dann mit beethoven untermalen soll. Da sei jedem eine Eigeninterpretation überlassen. Alles in allem: Ein klassiker!!!
Rolle: Alex
Rolle: Mr. Alexander
Rolle: Wächter
Rolle: Dim
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