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1.5 - Schlecht
"Bruce allmächtig" funktioniert bis zur Hälfte etwa ganz gut. Die Gags kommen, und Jim Carrey weiß durch sein körperbeherrschtes Spiel zu gefallen.
Als der Film jedoch eine ernstere Wendung nimmt, schleicht sich nicht nur Langeweile ein. Nein, es ist schlimmer: Die Figuren werden dem Zuschauer plötzlich egal.
Das Problem ist hierbei nicht nur das zu oberflächlich gehaltene Skript und auch nicht der stets in Moral erhobene Zeigefinger. Eine Komödie kann auch mit diesen Zutaten funktionieren, wie uns Ivan Reitman schon mit "Dave" gezeigt hat.
Das Problem ist Jim Carreys Spiel. Carrey ist ein Clown, der seinen Körper in einem faszinierenden Ausmaß zu beherrschen weiß. Sein Problem ist jedoch, dass er die Emotionen, wenn er denn welche spielen soll, nicht empfindet. Schon bei "Trueman Show", "Der Dummschwätzer" und "Der Mann im Mond" versagt Carrey in den ernsten Szenen - und wird, das muss so offen gesagt werden, von der Presse überbewertet. Sobald es um tiefe Emotionen geht, wirkt Carrey stets verkrampft. Soll er Glück spielen, zieht er seinen Kopf ein und verzieht sein Gesicht zu einem steifen Grinsen.
Ein solches Spiel kann nicht berühren. Da nutzt auch alle Hochjubelei nichts.
Hinzugefügt am 01.11.2007 um 03:21 Uhr
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