Der Marathon Mann
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    niman7
    niman7

    4 Follower | Seine 249 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Also ich möchte zunächst mal sagen, das es vollkommen falsch wäre auch nur ein Wort über die Geschichte dieses Filmes zu erfahren. Das würde die komplette Atmosphäre und Spannung zerstören. Dazu möchte ich noch hinzufügen das Ihr euch von dem Titel "Marathon Man" nicht blenden lassen sollt. Der Marathon Man ist einer der spannendsten Filme die ich je gesehen habe. Gut die ersten 20-30 Minuten fand ich recht komisch und auch langweilig. Aber das ist so ein Film, den muss man einfach Zeit und Geduld geben. Am Anfang werden nämlich die Hauptpersonen vorgestellt. Ich finde es immer wichtig wenn man auch mal einen Bezug zu einer Person ziehen kann. Aber nach der "Vorstell" Phase, wird es so extrem spannend das man sich gar nicht traut auch nur eine Sekunde weg zu schauen. Jedes mal wenn man denkt, das es Dustin Hoffman hat, passiert etwas total unerwartetes und alles beginnt von vorne. Also es gibt immer wieder so kleine schock Momente die einen Wach halten. Fand ich einfach grandios gemacht. Das liegt aber auch nicht nur an dem tollen Drehbuch und dieser genialen Musik. Ein riesen Beitrag haben natürlich auch die Schauspieler geliefert. Ach ich liebe einfach diesen Dustin Hoffman. Es gibt kaum einen Schauspieler der mich so in den Bann zieht wie er. Trauer, glücklich, verliebt, müde, verängstig, wütend, enttäuscht und verletzt. Das sind so die Stimmungen die Hoffman während des Films rüber bringt. Angst, ist da sicher ein das passendste. Olivier spielt natürlich auch grandios als Christian Szell. Ich fand es nur sehr schade das man so wenig von ihn gesehen hat. Er macht sich im Film doch leider etwas zu oft rar. Seine Oscar Nominierung war sicher hochverdient. Ich euch diesen Film nur wärmsten empfehlen. So ältere Filme bringen so eine Spannung doch besser rüber als die heutigen Filme.

    Hinzugefügt am 03.02.2012 um 17:50 Uhr
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    Jason Bourne
    Jason Bourne

    10 Follower | Seine 338 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    In Zeiten, in denen auf großspurige Aufmachung und erstklassige Schauwerte mehr Wert gelegt wird als auf eine gut strukturierte wie interessante Handlung, ist man froh, wenn man einen derart starken Thriller wie John Schlesingers Marathon-Mann zu sehen bekommt. Denn ungeachtet kleinerer Schwächen besticht der Film schlicht und ergreifend durch seine enorm düstere Athmosphäre. Babe Levy, ein new-yorker Geschichtsstudent, sitzt gerade an seiner Doktorarbeit über die McCarty-''Kommunistenjäger''-Ära, als er durch seinen älteren Bruder Doc ungeahnt in verschiedene Ereignisse verstrickt wird, die sich alle um den mysteriösen KZ-Art ''der weiße Engel'' drehen, der andscheinend aus seinem Versteck hervor getreten ist und nun seine dunklen Machenschaften mit allen Mitteln zu vertruschen sucht... Die mehr oder weniger dem Zufall geschuldete inhaltliche Verknüpfung von Doc auf Babe – dass dieser nämlich lediglich in die Geschehnisse hineingezogen wird, ist zwar nicht gerade ein origineller Schachzug des Drehbuch. Aber dank Dustin Hoffmans sympathischer Darstellung, des körperlich wie geistig trainierten Studenten, dem der Tod seines Vaters zu schaffen macht, bügelt diese Falte im Hemd des Plots wieder aus. Denn Hoffman, der seit ''Die Reifeprüfung'' mit seinen authentischen, vielschichtigen Darstellungen zurecht die volle Aufmerksamkeit der Kritiker genießt, spielt hier ein ums andere mal grandios. Obwohl er nicht direkt an der Gescihchte beteiligt ist, entwickelt er eine beeindruckende Energie, um den kriminellen Geschehnissen auf die Spur zu kommen, sein eigenes Leben zu retten und den Tod seines Bruders zu rächen. Er wandelt sich damit vom introvertierten, unsicheren Mann hin zum selbstbewussten und aktiven Gegenspieler für seine Gegener. Eine Wandlung, die zwar nicht den gesamten Charakter ändert, die aber durch ihre geringe Ausprägung und der damit einhergehenden Glaubwürdigkeit zu gefallen weiß. Allerdings ist Schlesingers Film bei weitem kein Charakterfilm. Er ist in aller erster Linie ein waschechter Thriller, der zu Beginn durch seine hintergründige Suspense begeistert – die Nazis haben unseren Studenten schon lange im Visier während dieser noch seinem geregelten Tagesablauf vorgeht – und dann im Mittelteil mit packender Action fesselt. Nicht nur Babes Gefangennahme durch die Nazis, der er sich unter Einsatz all seiner Kraft nicht erwehren kann, sondern auch dessen Folter bleiben als albtraumhafte Szenen in Erinnerung. Die völlige Auslieferung des Protagonisten, die beinahe – aber eben nur beinahe – an Gewissheit grenzt, packt den Zuschauer unweigerlich, da ihm zugleich die unendliche Bosheit des krankhaft sadistischen Nazis Szell vor Augen geführt wird, wozu insbesondere die brutale Folterszene äußerst effektvoll beiträgt. Viel mehr begeistert allerdings die Fluchtsequenz, bei dem es Babe mit seiner hervorragenden Kondition gelingt, seinen Verfolgern knapp zu entkommen. Eine Szene, in welcher die von Conrad Hall ausgezeichnet eingefangene urbane Hölle, das Moloch New York, die verstörende Musik sowie die nervenzerrend spannende Anlegung zusammenwirken und auf diese Weise ein Gefühl der Hilflosikgeit und Hoffnungslosigkeit erzeugen. Stark! Wie bereits eben erwähnt, gefällt der Film durch seine düstere Athmosphäre, die neben den oft prekären Lagen für die Hauptcharaktere vor allen Dingen aus der enorm stimmungsvollen Inszenierung resultiert. Man erinnere sich nur an die starken Linien bei dem skurill erleuchteten Wasserfall, die antik anmutenden Säulen beim Opernhaus oder die karge Landschaft des Landhauses. Motive, die in ihrer Summe der Eindrücke und Farben sehr bedrückend auf den Zuschauer wirken. Perfektioniert wird der Film durch die teuflische Darstellung von Laurence Olivier, der seinen Charakter zwischen Sadismus, Obsession, altersbedingter Gebrechlichkeit und psychologischem Scharfsinn anlegt und sich damit zur erinnerungswürdigsten Figur des Films erhebt. FAZIT: ''Der Marathon-Mann'' ist einfach das, was ein guter Thriller sein muss: richtig spannend. Und damit wäre alles geklärt. Starke Darsteller, eine gute (wenn auch verwirrende und nicht immer schlüssige) Geschichte und eine in der Tat hervorragende Inszenierung schaffen hier einen starken Film. Empfehlenswert.

    Hinzugefügt am 19.12.2010 um 10:16 Uhr
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    RoosterBooster
    RoosterBooster

    0 follower | Seine 2 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    was für ein toller thriller! wundervoll fotografiert, atmosphärisch dicht und absolut großartig gespielt. neben der berüchtigten zahnarzt szene fand ich eigentlich die szene im badezimmer an spannung kaum zu übertreffen. überhaupt hat der film ein angenehmes tempo und einen stetig steigenden spannungsbogen. ich hätte gerne die 10/10 gezückt aber leider sind manche plots etwas unlogisch und löchrig. ab und an kommt das handlungsgerüst etwas ins wackeln was aber insgesamt gesehen kaum ins gewicht fällt da der rest des films sich auf so hohen niveu befindet. toller film zum wiedergucken!

    Hinzugefügt am 15.07.2009 um 23:07 Uhr
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      4 - Sehr gut

    10/10 Punkten gebürt einem Meisterwerk! Einem Film bei dem alles stimmt, wo Schauspieler, Regie, Skript und Filmmusik eine Symbiose eingehen. Das ist hier nicht der Fall. Alleine die grauenhaft schlechte und unerträgliche 70'er Psychomusik gibt bei mir 1 Punkte abzug! Mir fällt nur ein guter Film mit einer ähnlich unerträglich schlechten Musik ein: Die verlorene Ehre der Katarina Blum Einen weiteren Punkt abzug gibt es für die Logik Fehler die mein Vorredner bereits Kritisiert hat. Mir fällt neben dem Aufritt einer Nazi grösse im Jüdischen Viertel von New York noch folgende Tatsache ein. Der Typ ist Diamantenmultimilliänar und begeht aus Angst nach einem Bankbesuch überfallen zu werden zig Morde??? Schon mal was von Sicherheitsdiensten gehört? Von Kurierservice? Von der Möglichkeit einen Bankmitarbeiter zu beauftragen? Nein! Der tötet sich lieber durch die gesamte ehemalige Kurierschaft und den US-Geheimdienst weil es sicherer ist!! Naja, sei es drum. Der Film ist spannend die Zahnarztszene legändar und die Schauspieler erster Güte. Alleine diese Qualitäten weisen nur wenige Filme auf!

    Hinzugefügt am 11.09.2008 um 20:15 Uhr
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      2 - Nicht gut

    Die hohe Bewertung seitens des filmstarts.de-Teams mag mir nicht einleuchten. Ok, der Film hat stark begonnen. Die Szene, als sich der Jude und Szells Bruder einem Wortgefecht hingaben war amüsant und ließ auf einen schönen Action-Film mit Wortwitz hoffen. Was danach kam, war allerdings nur noch öde und undurchsichtig. Man weiß den ganzen Film hindurch nicht, wohin die Reise geht und was das alles überhaupt soll; hinterher kann man es sich irgendwie denken, aber wo bleibt die Spannung, während man sich das anschauen muss? Einzelne Akteure treten unmotiviert auf und ihr Handeln hat für den Fortgang des Films null Relevanz - Die zur Diskussion stehenden Szenen wurden schon genannt. Und den Film nur für die Szene, wo Babe um sein Leben rennt, "Marathon Man" zu nennen, ist nicht nachzuvollziehen - der Film hat mit dem Marathon so viel zu tun wie ein Hundehaufen mit einer Rostbratwurst von glücklichen Öko-Schweinen: Der Lauf geht nur etwa drei Minuten und selbst da ist ihm einer der Agenten im Anzug immer dicht auf den Fersen und macht sogar Boden auf Babe gut, obwohl man den Agenten im Film nicht hat hart trainieren sehen. Und das war es dann auch schon mit dem Laufen. Babe nimmt an keinem Wettkampf o.ä. teil und laufende Hauptdarsteller hat man sicher öfters in Filmen gesehen, aber wenn ich einen Film anschaue, der "Marathon Man" heißt, erwarte ich zumindest irgendwas in der Richtung, was über ein paar Minuten Lauftraining am Wasser hinaus geht. Sonst kann man den Film gleich "5km Volkslauf Man" nennen. Das passt dann auch besser zum restlichen Inhalt und man weiß auch gleich, woran man ist. Alles in allem ein sehr enttäuschender Film.

    Hinzugefügt am 20.01.2007 um 20:18 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Insgesamt hat mir der marathon mann ganz gut gefallen, die Bilder sind wirklich einzigartig und schaffen eine seltsam morbide Stimmung. Im Nachhinein tun sich mir allerdings einige Fragen auf, die ich mir nicht ganz beantworten kann und den Film insgesamt eher konfus erscheinen lassen. Warum überfallen zwei alte abgehalfterte Agenten Babe und seine Freundin im Park und warum wehren sich die beiden nicht? Warum erkundigt sich ein alter Nazi, der sich jahrelang perfekt tarnen konnte und noch dazu eine Menge Angestellter hat, persönlich in einem vorwiegend von jüdischen Händlern dominierten Viertel nach dem Preis der Diamanten? Man benötigt zwei Schlüssel um den Tresor zu öffnen und an die Diamanten zu kommen, ein Schlüssel verbrennt beim Unfall, wie kommt Szell trotzdem an die Diamanten? Warum versucht man mit einer Zeitbome jemanden zu ermorden der zufällig gerade neben dem Kinderwagen in ein Auto einsteigt? Wie bekommt man ein derart langes Messer in einen so kleinen Armreif? Was will der Hotelangestellte mit dem Anzug? Warum sehen wir wie am Balkon des Hotels gegenüber der Mord beobachtet wird und aus dieser Situation entwickelt sich nichts? Warum kauft Szell Babe´s Elternhaus und warum fährt Elsa ausgerechnet hier mit ihm hin? Damit er weiss, dass sie ihn verrät? ... Für eine Diskussion jederzeit offen...

    Hinzugefügt am 29.12.2006 um 11:50 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Hallo, ich habe diesen Film als Jugendlicher gesehen und musste in letzter Zeit häufiger an ihn denken, da ich zu Laufen angefangen habe, an einem Fluß vorbei, der mit einem Zaun abgegrenzt ist.... Marathon Mann ist einer der herausragendsten Filme, die Hollywood je hervorgebracht hat. Da bestechen selbst Effektszenen die, verglichen mit den heutigen, oft völlig übertriebenen und dadurch lächerlich wirkenden Computeranimationen, zwar recht billig wirken( Todesfahrt der beiden Kontrahenden in den Tank-LKW), aber sicherlich aufwändiger, riskanter und dadurch einfach glaubwürdiger waren. Es waren diese prägnanten Szenen, die mich dazu bewogen,mir diesen Film zu besorgen und einfach nochmal anzuschauen. Dustin Hoffman als Babe, der in der Wanne liegt und plötzlich Geräusche vernimmt, sich verbarrikadiert, in panischer Angst um Hilfe schreit, schließlich, die Türe aufreißt, ins Dunkle rennt, wissentlich in den Armen der Verbrecher zu landen, die ihn dann, ohne große Gegenwehr unter Wasser drücken.... Dann auf dem Zahnarztstuhl, gefesselt, wehrlos, ausgeliefert, hilflos, ratlos der immer wiederkehrenden Frage Szell`s gegenüber " sind sie außer Gefahr?" und die Schmerzen ahnend, die wohl folgen werden.... Ein brillant fotografierter Laurence Olivier, dessen, durch seine Brille, stechend und eiskalt funkelnden Augen dich zu durchbohren scheinen.. Ich könnte hier jetzt noch sehr weit ausholen, aber mein persönliches Fazit zu diesem Film: Genial in allen Bereichen

    Hinzugefügt am 11.11.2006 um 13:46 Uhr
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