21 Gramm
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    Korbinian Bam
    Korbinian Bam

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      4.5 - Großartig

    Wer es manchmal richtig schön melodramtatisch mag, wird die Filme von Alejandro González lieben ;) Auch wenn die Bildsprache in Babel vlt. noch ein wenig ausgereifter ist, gefällt mir 21 Gramm bisher am besten, da ich schon allein die Handlung faszinierend finde. Auch die schauspielerische Leistung ist wie zu erwarten sehr stark. Sean Penn bestätigt wiedermal, warum er zu Recht schon zwei Oscars besitzt und für mich gehört Naomi Watts auch zu den ganz ganz großen Stars Hollywood. Wie sie immer wieder in solch schwierigen Rollen brilliert ist faszinierend. Was mich in 21 Gramm nicht vollendes überzeugt hat, ist der unchronologische Schnitt. Sicher, dadurch wird ein wenig die Spannung erhöht, aber wärend der Schnitt bei Memento für die Handlung essentiell war, seh ich in 21 Gramm dazu nicht wirklich die Nötigkeit und finde es teilweise ein wenig nervig ;). Ich hoffe es wird keine neue Unsitte, den Zuschauer mutwillig zu verwirren, nur um Anspruch vorzutäuschen. Freue mich jedenfalls schon auf neue Filme von Alejandro González ( mit hoffentlich anderer Erzählstruktur ;) )!

    Hinzugefügt am 16.04.2012 um 17:28 Uhr
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    crimson
    crimson

    1 follower | Seine 81 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Schauspielkino vom feinsten und für mich der beste Teil der Gesellschaftstrilogie von Alejandro González.

    Hinzugefügt am 07.08.2010 um 00:05 Uhr
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    Karrypto
    Karrypto

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      4.5 - Großartig

    Faszinierendes Drama mit erstklassigen schauspielerischen Leistungen. Trotz puzzelhafter Erzählweise bleibt der Film relativ durchschaubar, vielleicht ein leichter Kritikpunkt. Was diesen Film jedoch ausmacht, sind die unterschiedlichen (hervorragend gespielten) Charaktere, die in einer extremen Gefühlswelt leben und zum Nachdenken anregen. Wenn man sich in diese Figuren hineinversetzen kann, lässt einen der Film nicht mehr los. Fazit: Gelungene Story ohne viel Action, dafür einer Menge Gefühl und tiefsinnigen Charakteren, die überzeugend dargestellt werden.

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:29 Uhr
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    omaha83
    omaha83

    1 follower | Seine 204 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Auf Jeden Fall der emotionalste Film von Alejandro Gonzalez Inarritu............und auch der philosophistischste...........er schafft es wieder perfekt 3 Geschichten/Schicksale miteinander zu verbinden..............auch wenn es hier etwas schwerer fällt als in Amores Perros, da der Anfangsteil doch sehr kompliziert und nicht chronologisch, geschweige denn linear, doch wenn es zum Schluss hin sich langsam entwirrt ist die Wucht, die einen überkommt nur um so größer

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:29 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    21 Gramm ist ein Drama, was das Leben 3 verschiedener Menschen, die sich durch schicksalartige Umstände begegnen, verbindet. Der Film unterschiedet sich von Hollywoodproduktionen in der Art und Weise, als dass es kaum musikalische Untermalungen in den Filmen gibt, sondern eher nur Hintergrundgeräusche zb. von fahrenden Autos, bellenden Hunden etc. Das verlieht dem Film meiner Meinung nach mehr Glaubwürdigkeit bzw. konnte ich mich besser in den Film hineinversetzen. Die darstellerische Leistung ist top, wobei mich alle 3 Hauptdasteller faszinieren, vor allem die manchmal sehr emotionalen Ausbrüche. Ich möchte hier nichts genaues über den Plott verraten, aber wer sich auf etwas einlassen möchte, was von eher ruhigen Szenen, aber auch von sehr intensiven Szenen, die in die Tiefe gehen, lebt, dem würde ich den Film wärmstens empfehlen.

    Hinzugefügt am 18.01.2010 um 13:24 Uhr
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    Lamya
    Lamya

    11 Follower | Seine 753 Kritiken ansehen |

      2.5 - Na ja

    Also mein Fall war das irgendwie nicht. Ich habe schon die verschiedensten Dramen gesehen, aber der hier hat mir nicht gefallen. Er berührt zwar teilweise und ist auf seine Weise einzigartig, aber ich hab mich sehr schwer mit dem Film getan. Ziemlich verwirrend, sodass man erst gegen Ende etwas gefallen an dem Film findet. Vorher habe ich mich echt gelangweilt. Scheint aber echt Geschmackssache zu sein, da den meisten der Film ja gefallen hat. Für mich leider nur ein mittelmäßiges Drama. Sind nur knappe 5 Punkte geworden... 5/10

    Hinzugefügt am 12.01.2010 um 18:22 Uhr
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    Dmitrij Panov
    Dmitrij Panov

    1 follower | Seine 99 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Verglichen mit der Anzahl von Zeitsprüngen wirkt zwar sogar Tarkowskis "Spiegel" linear, dennoch weiß Innaritus zweiter Film zu fesseln, was nicht zuletzt den grandiosen Leistungen der drei Hauptdarsteller zu verdanken ist, besonders Sean Penn bietet hier eine unglaublich intensive Performance. Überhaupt ist Intensität DAS Stichwort, wie auch in "Amores Perros" wird der Zuschauer hier mitten in die tragischen Schicksale dreier Personen geworfen, und auch hier gibt es keine klare Unterteilung in "gute" und "böse" Menschen, durch die verschiedenen Perspektiven kann man sich selbst ein eigenes Bild von der Gesamtsituation machen, gerade weil jede Person in ihren Handlungen und Reaktionen stets nachvollziehbar bleibt, bietet der Film viel an Emotionalität. Auch die Zusammenfügung der einzelnen Handlungsstränge gelingt dem Drehbuchregisseur hervorragend, wenn auch durch die "Herzgeschichte" ein Hauch von etwas Übernatürlichem in die Geschichte kommt. Aber ohnehin bleiben die Wirren von menschlichen Seelen das Hauptthema des Films, welcher in seiner Struktur oftmals dem Prinzip "Zuerst die Antworten - dann die Fragen" folgt und somit auch eine besondere Faszination entwickelt. Trotz der sehr verschachtelten Struktur kann man dem Film jedoch weitgehend gut folgen, gerade wenn man im Vorfeld eine kurze Zusammenfassung der ohnehin nicht gerade umfangreichen Story gelesen hat. Es sind die Emotionen, die Reaktionen und die Taten der Personen, die hier im Vordergrund stehen, jede mit ihren eigenen Leiden, mit ihren eigenen Problemen und Sorgen, Stärken und Schwächen. Und die hervorragende Darstellung dieser durch die Schauspieler wird auch durch die zahlreichen Zeitsprünge nicht gestört. Insgesamt ein gewohnt großartiges Schicksalsdrama von Alejandro Gonzales Innaritu, welches weniger sperrig ist, als es zunächst den Anschein hat und von seinen bisherigen drei Filmen die wohl besten Schauspielleistungen bietet, im Gesamtbild hat meiner Meinung nach jedoch sein Erstling "Amores Perros" die Nase vorne. Dennoch ist "21 Gramm" jedem anspruchsvollen Filmfreund zu empfehlen. Meiner Meinung nach zudem die bisher beste Performance von Sean Penn, habe selten so sehr mit einer Filmfigur mitfühlen können.

    Hinzugefügt am 23.10.2009 um 10:28 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Der Film ist vorbei und man ist sogar ganz froh das er nun vorbei ist, da es wirklich kein Leichtes war, den roten Faden nicht zu verlieren und die ganzen Story-Schnipsel aneinander zu fügen... Vielleicht macht dies aber auch den Reiz aus..?! Eins ist klar, diese Art der Darstellung mit hervorragenden Darstellerleistungen bringt Spannung mit sich,.. der Film war die 120min durchgängig spannend. Immer drängte man sich nach der Frage - "wie kam es dazu..?" Ich muss allerdings sagen, das dieser Film wirklich keine simple Sache ist.. Ich kenne schon einige dieser Szenenübergreifenden Filme á la 11:14 , usw... Jedoch bei 21 Gramm verlangt es wirklich die volle Konzentration des Zuschauers um den Faden nicht zu verlieren.. Also zum Abspannen am Abend sollte evtl dann doch leichte Kost ausgewählt werden... Ansonsten bleibt zu sagen: Toller Film mit absolut realistischer, intelligenter und höchst interessanter Story. Überzeugende Schauspielerleistungen runden das ganze ab ,.. Ein Hervorragender Film

    Hinzugefügt am 19.10.2009 um 01:07 Uhr
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    Jason Bourne
    Jason Bourne

    10 Follower | Seine 338 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Alejándro Gonzáles Inárritu selbst gibt kaum Interviews. Und wenn er es dennoch tut, so plaudert er nicht über seine Filme. Oder zumindest nicht darüber, was er denn nun mit seinem Werk erzählen will. Das wäre für ihn wohl so etwas, als würde er anderen den Sinn des Lebens verraten; das geht natürlich nicht – eine Einstellung, die ich ungemein zu schätzen weiß. Gerade in Zeiten vollkommener, hypergenauer Analyse des Films unter dessen Zerlegung in seine kleinsten Einzelteile bis nichts mehr übrig bleibt, ist es wichtig, den Film auch einmal Film sein zu lassen. Die Geschichte, die Figuren und das, was man sieht, einfach so zu akzeptieren. Nicht als etwas, das nicht hinterfragt werden darf. Schließlich erfüllt sich ein Drama nicht nur in den Emotionen, sondern auch durch seine Metaebene. Doch ich persönlich erhebe bei einer Reflexion nicht den geringsten Anspruch auf eine auch nur annähernde Korrektheit. Dazu ist man einerseits unmöglich in der Lage, und zum anderen ist das Werk, das Inárritu dem Zuschauer vorsetzt viel zu wunderbar und außerordentlich gut, als dass man sich der Gefahr ergeben sollte, ihn zerpflücken zu wollen. Inárritus Film ist ein hervorragendes Drama, ungemein intensiv und komplex. Er versteht es, Figuren und Charaktere, authentisch und lebensnah zu entwickeln, sie zueinanderzuführen und dennoch in diesem engen Relationsgeflecht unendlichen Raum für Interpretation zu lassen. Nicht nur die Geschichte an sich ist es da, die zu denken gibt. Insbesondere die szenische Umsetzung ist atemberaubend. Weil Innáritu sich nämlich nicht das Recht herausnimmt, alles erklären zu wollen, lädt er den Film nicht mit unnötigen Metaphern auf, sondern beschränkt sich auf seine drei Hauptcharaktere, die allesamt als sympathische Identifikationsfiguren taugen und darüberhinaus jeweils auf eine eigene Weise komplex und großartig angelegt ist. Die Schauspieler Penn, Watts und DelToro verfügen über eine extreme Präsenz und Glaubwürdigkeit, spielen ebenso intensiv wie nuanciert. Während DelToro als bibelfanatischer Ex-Gefangener grandios auftrumpht, zeigt Sean Penn auf eine unaufdringliche Weise die Leiden seiner Figur zwischen Lebenswillen und Erschöpfung, einem Aufkeimen von Liebe und Verwirrung. Er harmoniert desweiteren perfekt mit Naomi Watts, der man ihre Beziehung mit dem Mathematikprofessor sofort abnimmt. Sie selbst zeigt ebenso eine beeindruckende Performance und gewinnt ihrer Figur von Trauer über Verlorenheit bis hin zu Aggression alle Seiten ab und vervollständigt damit das Protagonisten-Trio, welches den Film so gut trägt. Aber nicht nur schauspielerisch ist der Film zu loben. In meinen Augen verdient Inárritus Inszenierung ungleich größere Beachtung. Gustavo Santaolalla, damals vergleichsweise unbekannt, schickt einen unkonventionellen, zurückhaltenden und emotionalen Soundtrack mit den Figuren auf die Reise in den Tod. Ohne Orchester und große Töne beschränkt er sich auf das Wesentlich, so wie der ganze Film, der ungeachtet seiner Verschachtelung einen dramaturgischen Bogen spannt und in sich schlüssig wirkt. Die Auflösung dieser zeitlichen Ebenen durch den Schnitt ist dabei in meinen Augen nicht nur Attitüde, sondern drückt eine Haltung zur Handlung aus, die damit fragmentiert wird und somit einzelnen Szenen für einen Moment ihre Bedeutung entreißt. Am Ende weiß der Zuschauer die Geschehnisse zu verstehen und wird von Inárritu mit einem grandiosen Schlussmonolog entlassen. Der Film schwankt dabei zwischen wunderschöner und rauer Poesie aus dreckigen, ausgeblichenen Bildern, ohne sie an Bedeutung zu überfrachten oder die Story zu belasten. Der Film ist zwar verworren, aber andererseits stringent und besticht durch die grandiose Kameraarbeit von Rodrigo Prieto, der eine stilistische Meisterleistung abliefert. Seine rohen und unfertigen, grobkörnigen Bilder weisen über sich selbst hinaus und erschaffen eine schwergewichtige, aber subtile Bedeutungsebene. Somit umschifft der Film in meinen Augen erfolglich die Klippen einer drohenden Verworrenheit des Plots und ihm gelingt der Spagat zwischen Gefühlsdrama und philosophischem Essay. Inárritu erkannte, dass der Mensch machtlos ist. Mit seinem Film 21 Gramm zeigt er eindrucksvoll den Umgang des Menschen mit dem Tod und setzt damit dem Zuschauer ein hartes Meisterwerk vor, das ebenso emotionsgeladen wie hinterfragend, einfach wie vielschichtig ist. Ein grandioser Film über den Menschen selbst.

    Hinzugefügt am 18.07.2009 um 11:24 Uhr
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      2 - Nicht gut

    Der Film hat gute ansätze nicht alleine durch seine Fantastische erzähl weise die mann schon aus dem Film Memento kante, störend jedoch ist seine ständige Melodramatik die den Film zu flach darstellt als das man ihn überagend finden kann mann hatte mehr härte reinbringen können denn die Ereignisse die der Film zeigt sind einfach nicht genug dargestellt wüdend hass und verzweiflung schade eigentlich hatte der Film das mit verwoben er werre ein Meisterwerk geworden

    Hinzugefügt am 23.06.2009 um 14:27 Uhr
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