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5 - Spitzenklasse
Obwohl eine Reise zum Nordpol, ist es eine Reise der drei Kinder, die in ihre innere Kraft führt, vergleichbar mit der Alice's ins Wunderland. Der traurige kleine Junge erkennt, das er nicht allein ist, und seine Freunde ihm beiseite stehen. Das Mädchen lernt, in ihre Kraft als Führerin zu treten. Der zweite Junge, gewinnt seinen Glauben zurück, an das Unfassbare, aber Existente im Leben, was sich am Höhepunkt des Filmes in dem Satz 'Ich glaube' manifestiert. Erst durch dieses Postulat kann er den Weihnachtsmann sehen.
Ich habe nicht den Eindruck das dieser Satz im christlichen Sinne zu verstehen ist, sondern in einem metaphysischen, 'Ich erkenne die Existenz anderer Welten an', 'Ich beanspruche das Recht, zu träumen'.
So banal das klingt, es gelingt Robert Zemeckis, und das ist das Wunder seines Filmes, dieses ohne viele Worte, als durch die Bilder hindurch scheinende Realität dastehen zu lassen. Die Dinge werden nicht erklärt, sie sind einfach.
Die Schauspieler spielen alle durch die Bank sehr gut, allen voran der geniale Tom Hanks.
Aber auch die anderen, die die Kinder darstellen, spielen im Rahmen der technisch bedingten Möglichkeiten erstaunlich differenziert und ausdrucksstark.
Der Weihnachtsmann ist ein erhabener, ruhiger Kaiser der Weihnachtsstadt, voller Liebe.
Frohes Fest.
Hinzugefügt am 27.12.2007 um 01:56 Uhr
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