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Kinostart
15. September 2005 (1h 25min)
- Regie
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Mit
Julia Hummer, Sabine Timoteo, Marianne Basler mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Frankreich, Deutschland
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Eine Frau fährt jedes Jahr nach Berlin. Sie sucht verzweifelt ihre Tochter. 1989, da war die Tochter drei Jahre alt, ist sie entführt worden. Und verschwunden geblieben. Jetzt entdeckt sie ein Mädchen. Nina. Eine Streunerin, Drifterin. Eine unbehauste junge Frau. Die umherzieht mit einer, die Toni heißt. Eine, die sich die Welt nimmt. Eine Diebin. Die Frau glaubt, in Nina ihre Tochter wiedergefunden zu haben.
| Verleiher | Piffl Medien GmbH | Details zum Film | - | |
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| Produktionsjahr | 2005 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Claudia Holz
Jedes Jahr das gleiche Spiel: Der große Schock kommt mit der Rechnung der Autoversicherung, am 24. Dezember ist Weihnachten und Christian Petzold wird für einen wichtigen deutschen Filmpreis nominiert. Gewinnen tut er dann auch ganz oft. „Die innere Sicherheit“ (2000), „Toter Mann“ (2002) und „Wolfsburg“ (2003) zählen zu seinen bekanntesten Filmen, aber schon viel früher hat Christian Petzold mit einer unerschütterlichen Beständigkeit einen Film nach dem anderen gedreht und ist dabei stets seinem ruhigen, fast unterkühlten Stil treu geblieben. Trotzdem muss der Mann aus Nordrhein-Westfalen jedes Jahr um die Finanzierung seiner kleinen Geschichten kämpfen und selten schaffen diese es auf die große Leinwand. Seine Filme sind lakonisch und langsam, haben aber stets eine starke Wirkung und Anziehung, da sie von Menschen erzählen, die am Abgrund stehen und dort auf einem Hochseil versuchen, das Gleichgewicht zu halten. Meistens sind es Personen, die stehlen und betrügen, wie in „Die Beischlafdiebin“, aber nur, um zu überleben. Manchmal sind es Ex-Terroristen, deren Tochter verzweifelt versucht, ganz normal erwachsen zu werden, wie in „Die innere Sicherheit“. Und manchmal erzählt Petzold die tragische Geschichte eines unglücklichen Autohändlers, der einen Unfall verursacht, bei dem ein Kind ums Leben kommt, weil er Fahrerflucht begeht. Da schafft es Petzold sogar, dass ein Benno Fürmann als guter Schauspieler bezeichnet werden kann – „Wolfsburg“. Dieser Film war 2003 im Panorama der Berlinale vertreten und dieses Jahr erwarteten alle mit Spannung das neueste Werk „Gespenster“, welches sogar im Wettbewerb lief. Die Sterne standen gut, denn der Regisseur hat erneut Julia Hummer für eine Hauptrolle verpflichtet und die Inhaltsangabe klingt mehr als spannend. Kann also nichts schief gehen, oder? Abwarten!
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Rolle: Nina
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Rolle: Toni
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Rolle: Françoise
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Rolle: Pierre
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