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Interessanter Film, einzigartige Handlung, wurde so in der Form von mir noch nie entdeckt und das muss man ja auch zu schätzen wissen!
Hinzugefügt am 04.03.2012 um 17:24 Uhr Verstoß melden
Es ist hinlänglich bekannt, dass die Medien ein verzerrtes Bild der Realität liefern und sich Politiker diese Tatsache zunutze machen, um die Gesellschaft zu manipulieren und für ihre Sache zu gewinnen. 'V for Vendetta' nun handelt vor dem Hintergrund eines fiktiven totalitären Staates Englands, wo die junge Evey (Natalie Portman) auf den Freiheitskämpfer V (Hugo Weaving) trifft und sich im Laufe der Geschichte die Frage beantworten muss, wie weit sie bereit ist, zivilen Ungehorsam zu leisten - ich für meinen Teil begnüge mich im Moment damit, keine Steuern zu zahlen. Durch das Aufgreifen aktueller Themen stellt sich nämlich die Frage, inwiefern reelle gesellschaftspolitische Entwicklungen faschistoide Züge aufweisen. Vieles mag comichaft überzeichnet und auch plakativ sein, was wohl an der Vorlage liegt. Ich betrachte 'V for Vendetta' auch nicht als Spiegel der Gesellschaft, sondern vielmehr als einen symbolischen Akt, als eine Idee, der wir gedenken sollen. Und da 'V' für mich nicht für 'Vendetta' sondern für 'Valerie' steht, möchte ich mit ihren Worten schliessen: "Unsere Integrität hat einen so geringen Preis. Aber eigentlich ist sie alles, was wir haben. Sie ist das allerletzte Bisschen von uns. Aber innerhalb dieses Bisschens sind wir frei. [....] Ich werde hier sterben. Jedes Bisschen von mir wird zugrunde gehen, jedes Bisschen, bis auf eins. Ein Bisschen, es ist klein und zerbrechlich und das Einzige auf der Welt, dass das Leben lebenswert macht. Wir dürfen es niemals verlieren oder verschenken, wir dürfen niemals dulden, dass sie es uns nehmen. Ich hoffe, dass Du, egal wer Du bist, von hier entkommst, ich hoffe, dass die Welt sich ändert und die Dinge besser werden. Aber am allermeisten hoffe ich, dass Du verstehst, was ich meine, wenn ich Dir sage, obwohl ich Dich nicht kenne und obwohl ich Dir wohl nie begegne, wohl nie mit Dir lache, weine oder Dich küsse, dass ich Dich liebe, von ganzem Herzen. Ich liebe Dich. Valerie X"
Hinzugefügt am 29.07.2011 um 23:15 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 14 Kritiken ansehen |
der film hat meine erwartungen auf jeden fall getoppt. der film ist meiner meinung nach keine typischer superhelden film sondern hat eine wirklich gute story und zeigt eine realistische darstellung der welt wenn die leute viel angst haben...ein wenig mehr action wäre eventuell noch besser gewesen aber ansonsten wirklich sehenswert
Hinzugefügt am 14.05.2011 um 17:54 Uhr Verstoß melden2 Follower | Seine 212 Kritiken ansehen |
der film war einfach grausam.es geht 2 stunden nur darum ein gebäude zu zerstören und die menschheit wieder ins normale leben zu bringen. die story war einfach blödsinn und auch nicht spannend.kaum action und zu guter letzt hätte man den mann hinter der maske zeigen sollen.immerhin hat dieser film noch sehenswerte szenen,die den stern voll machen mehr aber auch nicht.
Hinzugefügt am 02.02.2011 um 23:30 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 2 Kritiken ansehen |
Wirklich kein schlechter Film. Erinnerte mich in Ansätzen an 1984, was die Story angeht, ohne jedoch derart extrem daher zu kommen. Stellenweise konnte ich mir jedoch leider ein verständnisloses Kopfschütteln nicht verkneifen, denn manche Szenen und Dialoge sind wirklich unfreiwillig komisch. Oftmals auch zu vorhersehbar. Für einen beschaulichen Filmabend hat er sich jedoch gut gemacht. Mehr wars für mich leider nicht.
Hinzugefügt am 09.12.2010 um 19:02 Uhr Verstoß melden
"Gewissheit gibt es nicht, nur Gelegenheit". Groß wird "V wie Vendetta" als Werk der Wachowski-Brüder (Verzeihung, Geschwister) angepriesen, die berühmt wurden durch ihre Matrix-Trilogie. Leider verfassten Andy und Lana zu „V wie Vendetta“ nur das Drehbuch und führten nicht Regie. Das überließen sie James McTeigue, einem langjährigen Freund und auch Regie-Assistent bei den Matrix-Filmen. Vielleicht war das auch gut so, denn so verkommt „V wie Vendetta“ nicht nur zum soliden Action-Thriller, sondern erzählt obendrein auch eine sehr bewegende und intelligente Geschichte. Auch wenn die Zukunft auf den ersten Blick sehr unglaubwürdig aussieht (England als faschistischer Staat, hat die Macht der Welt an sich gerissen) wirkt der Film und seine Atmosphäre von Anfang an dicht und düster. Man erfährt durch Rückblenden was sich zugetragen hat und wie’s halt kommt: die Glaubwürdigkeit nimmt zu. Der Film selbst erzählt in 120 Minuten die Geschichte der jungen Evey und wie sie auf den mysteriösen Freiheitskämpfer V trifft. Der hat sich Guy Fawkes als großes Vorbild genommen und lehnt sich mit Maske, Umhang und Skills gegen die Unterdrückung auf. Erst ist die junge Evey entsetzt von V, der auch ohne zu Zaudern gerne mal Blut vergießt, doch schließlich wird sie sein Vertrauter und später auch seine Geliebte... Irgendwo dazwischen gibt es noch einen hin- und hergerissenen Polizisten, eine lesbische Dame, die ihr Vermächtnis einem Rattenloch anvertraut und einen wahnsinnig wilden Diktator – ganz schön viel auf einen Haufen könnte man meinen. Dennoch ist „V wie Vendetta“ ein durchgehend unterhaltsamer und auch intelligenter Thriller, der zwar hier und da mit einer ungewollten Durststrecke zu kämpfen hat, im großen und ganzen aber hält, was der Trailer verspricht. Alan Moore hat zu „V wie Vendetta“ den Comic (oder auch die Graphic Novel) verfasst und sich auch so gut es nur ging von der Adaption distanziert. Grund: „Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman“, der ebenfalls auf einem Comic von ihm basierte, wurde 2003 verunstaltet und war seinem Werk nicht gerecht. Im Abspann ist übrigens auch nur Illustrator Dave Gibbons genannt. Ich selbst habe „das Werk“ nachträglich gelesen und verstehe den Aufruhr nicht. Zwar weicht der Film in einige Passagen von der Comicvorlage ab, erzählt aber im Grunde dieselbe Geschichte, mit derselben Moral: Freedom Forever! Bei der Auswahl der Darsteller lässt sich nichts meckern. Hugo Weaving (der wegen Schwierigkeiten mit Erstbesetzung James Purefoy kurzfristig einspringen musste) macht seinen Job als V mehr als nur gut. Komplett ohne Mimik schafft er es aus V eine sympathische und Facetten-reiche Figur zu machen. Ein Ehrung wäre mehr als angebracht gewesen. Natalie Portman hat sich wohl endlich den Tattoine-Sand aus den Augen gerieben und erkannt, dass sie zu weitaus größerem berufen ist. Sie spielt ihre Evey wirklich brillant: Anfangs das schüchterne Mädchen, dann die kahlrasierte Freiheitskämpferin – eine Ehrung wäre fast schon ein Muss gewesen. Getragen wird der Film durch diese Schauspieler – wenn auch der restliche Cast bemerkenswertes geleistet hat. So John Hurt, der hier mal der böse Diktator sein darf – und dabei beide Seiten der Unterdrückung auskosten darf (Man siehe „1984“). Und weil Wachowski draufsteht, ist zwangsläufig auch Wachowski drinne. Angenehmerweise steht die Action hier jedoch deutlich im Hintergrund. Erst in den letzten zehn Minuten wird in Slow-Motion noch mal so richtig schön drauflos gemetzelt. Wäre da nicht das Zeitlupen-Blut, hätte „V wie Vendetta“ ohne weiteres auch eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten können. Soviel zur Action. Während die nämlich zum optischen Trumpf des Films verhilft, kann die Story ebenfalls restlos überzeugen. „Eine kompromisslose Vision der Zukunft“ heißt es auf dem Kinoplakat und genau das ist „V wie Vendetta“ auch. Kompromisslos, hart und dennoch immer durchdacht und auch innovativ. Eine solche Geschichte, so ansprechend mit Mainstreamelementen zu vermixen, das erfordert Geschick – und auch Mut. Nicht jeder Regisseur setzt Einspielergebnis mit Filminhalt gleich – und einen gemütlichen Abend mit Bier und ohne Hirn wird man mir dem Film sicher nicht verbringen. Und trotz des düsteren Grundtons des Films, gibt es hier auch einiges zu lachen. Die vielen gut geschriebenen Mono- und Dialoge und ein grandios aufgelegter Hugo Weaving verhelfen „V wie Vendetta“ dazu ein ebenfalls unterhaltsamer und sehr kurzweiliger Film zu werden. Nur wenige Filmemacher schaffen diesen Spagat zwischen Kunst und Kommerz, aber James McTeigue und den Wachowski-Brüdern kann man für diese ausgezeichnete Leistung nur die Hand schütteln. Ein ebenso großes Lob kann man nur den Darstellern aussprechen. „V wie Vendetta“ ist eine Comicverfilmung, ein Drama, eine Zukunftsversion, eine Actionfilm, ein Thriller - und was soll’s – ein kleines Meisterwerk seines Genres. Freedom Forever!
Hinzugefügt am 31.10.2010 um 21:23 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 19 Kritiken ansehen |
V wie Vendetta leistet einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Entmystifizierung des Faschismus. Auch wenn der Film an manchen Stellen zu Übertreibungen neigt, verdeutlicht er eindrucksvoll, wie faschistische Systeme funktionieren und mit welchen Mitteln Diktaturen arbeiten. Mehr sogar, er zeigt Möglichkeiten auf, um ein faschistisches Regime zu Fall zu bringen. Um ebenjene Möglichkeiten darzustellen, bedient sich der Film tiefgründiger Gespräche zwischen den beiden Hauptprotagonisten "V" und Evey, großartig gespielt von Hugo Weaving und Natalie Portman. Besonders die moralischen Aspekte bei diesen Konversationen macht einen Großteil des Films zu einem außergewöhnlichen und kraftvollen Erlebnis.
Hinzugefügt am 02.09.2010 um 22:48 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Erstmal zum Film: Der Film ist wirklich exzellent zusammengesetzt und sehr spannend, vor allem wen man auf die ganzen Kleinigkeiten und die Aussagen zwischen den Zeilen achtet. Ein paar Sachen wirken allerdings zu dick aufgestrichen, oder nicht richtig durchdacht, deshalb von mir 9/10. Wenn ich heute an diesen Film denke (nachdem ich ihn schon 3 mal gesehen habe) verbinde ich eigtl die komplette Geschichte mit den Anschlägen des 9/11/01. Die Regierung versucht uns weißzumachen, das 2 Stahlkerngebäude in Freifallgeschwindikeit zusammenstürzen, weil weniger als 1/4 der Gebäude von einem Flugzeug zerstört wurde? Und noch am selben Tag stürzt das WTC 7 ein, ohne das es nennenswerte Schäden davongetragen hätte... es hat in 2 Etagen gebrannt, und ein Gebäude mit mehr als 70 Etagen stürzt wegen dieses Brandes in 8 Sekunden ein? ein gebäude mit Stahlkern? Und für die GESAMTE inspektion des Vorfalls werden 600.000 $ ausgegeben, während die Usa mehr als 200 MILLIARDEN pro jahr für das Militär verballert? gebt mal bei Google "9/11 inside job" ein und macht euch schlau... man weiß nicht was an diesem Tag passiert ist, aber ich schwöre euch, es ist NICHT das passiert was die Usa der welt weißmachen will.
Hinzugefügt am 11.04.2010 um 22:32 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Solch eine Thematik aufzugreifen, ist wahrlich ein Wagnis. Hätte sich wohl außer den Wachowski Brüdern, die ihren Widerstand gegen das System auf diese Weise zum Ausdruck bringen können, niemand getraut. Das sind die Filme, die wir brauchen. Wenn man in einem Film aufgrund der Mitteilung der Information mit solch Eleganz und so hoher Eloquenz nicht mehr mitkommt, dann fällt dieser Film wohl aus der Reihe -so sollte auch seine Bewertung ausfallen. Leider können die von alltäglichen Hollywoodfilmen verblendeten Kritiker die tiefgreifende Botschaft dieses so genialen Films nicht mehr wahrnehmen. Schade Filmstarts, sehr schade.
Hinzugefügt am 19.03.2010 um 21:19 Uhr Verstoß melden
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Für alle, die normalerweise bei dem Wort "Comicverfilmung" zurückschrecken, gebe ich Entwarnung. "V wie Vendetta" ist ganz und gar kein Comic á la Spiderman, Batman oder Hulk. Dieser Film ist äußerst realistisch und hat dabei noch eine intelligente Handlung. Die Emotionen kommen hierbei auch nicht zu kurz, in vielen Szenen habe ich richtig mitgefiebert. Die Vorstellung einer solchen Regierungsform, wie sie in diesem Film beschrieben wird, ist schliesslich nicht unmöglich und dass es einen Terroristen gibt, der sich gegen die Regierung wehrt, ist ganz und gar nicht abwegig. Wie schon am Anfang des Films erwähnt wird, nimmt der Rächer sich "The Fifth of November" zum Vorbild, (z.B., ganz offensichtlich durch die Guy-Fawkes-Maske) und dadurch wird der Realismus und der Bezug auf die Geschichte klar. So können die Menschen auch heute noch aus der Geschichte lernen. Das wird oft vergessen oder nicht verstanden, die meisten Leute glauben, dass damals so vieles anders war, aber "V wie Vendetta" zeigt in eindrucksvollen Bildern, dass es nie schaden kann, sich die Geschichte wieder ins Gedächtnis zu rufen. Die Schauspieler sind brilliant. Ich werde jetzt nicht alle einzelnen Rollen beschreiben, sie sind größtenteils super (besonders der Kanzler und Natalie Portman haben grandios gespielt). Aber die Rolle von V hat mich am stärksten überzeugt. Ohne Mimik ist es wirklich schwer eine Charakterzeichnung oder die Vermittlung von Gefühlen zu beschreiben. Aber durch atemberaubende Gestik, ist es den Machern gelungen, eine äußerst überzeugende Rolle zu gestalten. Die FSK 16 zeigt sich einzig und allein in der letzten Kampfszene, die schon einwenig splatterhaft ist, als das Blut in Zeitlupe fliegt. Wenn diese Szene geschnitten worden wäre, hätte der Film ohne Probleme ab zwölf sein können. Zum Schluss möchte ich nur noch sagen: "Remember, remember the Fifth of November"
Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:29 Uhr Verstoß melden
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von James Cameron
Mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet
Drama
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie