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Nicht einmal unbedingt die Logiklöcher, aber doch die Tatsache, dass der Film einfach ziemlich bald unglaublich vorhersehbar wird UND andauernd Klischees bedient werden und alle Leute, vom Flughafenmitarbeiter bis zur netten alten Dame, so furchtbar freundlich oder eben miesepetrig-verabscheuungswürdig gezeichnet werden, macht den Film einfach nur durchschnittlich, wenn nicht sogar unterdurchschnittlich. Man hätte aus dem ganzen Setting und der Story viel mehr herausholen können. Und eigentlich - Spoiler! - hätte Red Eye sogar noch zum Ende hin das Ruder rumreißen können, wenn Wes Craven entgegen aller Erwartungen Düsternis non grata liefert, indem das Attentat eben z.B. doch klappt. Und selbst nach dem jetzigen Ende hätte Craven das Eisen ein Stück weit aus dem Feuer holen können, indem er noch in irgendeiner Polizeiverhör-Szene die Motive des Täters erläutert. So aber ist Red Eye für mich ein Film mit sehr, sehr viel verschenktem Potenzial. Pluspunkt bleibt die erwähnt gute Besetzung der beiden Hauptdarsteller.
Hinzugefügt am 04.01.2012 um 14:40 Uhr Verstoß melden
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