Kinostart:
27. April 2006
Regie: Isabel Coixet
Mit Sarah Polley, Tim Robbins, Javier Cámara,
mehr
Originaltitel: La Vida secreta de las palabras
Produktionsland:
Vereinigte Staaten
,
Spanien
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 112 Minuten.
Produktionsjahr:
2004
Verleiher: Tobis-Melodiefilm GmbH
Inhalt: Die 30-jährige Hanna (Sarah Polley) ist hörbehindert und lebt sehr zurückgezogen. Ihr Job in einer Fabrik ist ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. Mit ihrer übertriebenen Gewissenhaftigkeit erregt sie allerdings immer wieder den Unmut ihrer Kollegen, und um des lieben Friedens willen verordnet der Chef ihr deshalb einen Zwangsurlaub. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Karibikreise? Doch Hanna landet nicht als Touristin auf Bora Bora sondern als freiwillige Krankenschwester auf einer Bohrinsel...
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel
(3,6)
User-Wertung(866 Bewertungen)
(3,8)
| |
Andere Filme bewerten
Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Nicole Kühn
(3,5)
Schweigen kann eine Mauer sein: zum Schutz vor anderen Menschen, die einem zu nahe kommen und an Gefühle rühren könnten, vor denen man sich fürchtet. Die gleiche Funktion kann ein Wortschwall erfüllen, der vorgibt, Kontakt zu suchen und sich dabei doch wie eine Schicht über das Eigentliche legt. Isabel Coixet, die vor zwei Jahren wunderbar „Mein Leben ohne mich“ auf die Leinwand brachte, lässt in ihrem neuen Film zwei Charaktere aufeinander treffen, die ihren Schmerz hinter diesen zwei konträren Taktiken verbergen. Das Ergebnis ist ein tiefsinniger Beitrag zur Kommunikationsfähigkeit von Menschen.
Weiterlesen
Bilder und Poster
Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,8)
bei
866 Wertungen
insgesamt 4 Kritiken
8martin
Mitglied seit 1.227 Tagen
|
171 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
Er (Tim Robbins) wurde schwer verletzt, als er in einem heldenhaften Einsatz einen Kollegen zu retten versuchte. Sie (Sarah-Dontcomeknocking-Polley)pflegt ihn auf der Bohrinsel. Beide sind traumatisiert. Aber als sie ihm vom Drama ihres kurzen Lebens erzählt, kann er sie nur –trotz seiner Brandwunden- stumm in den Arm nehmen. Es passierte im schon vergessenen Serbienkrieg. Gut, dass man davon keine Bilder sehen muss. Sarahs Schilderung von Qualen und Massenvergewaltigungen gehen auch so unter die Haut. Der Schlüssel liegt in den Worten von Julie Christie: “Die Scham, die diejenigen empfinden, denen es gelungen ist zu überleben, ist größer als der Schmerz und kann ein Leben lang andauern:“ Der Schlussdialog zwischen Tim und Sarah greift bildhaft eine frühere Aussage auf und ist wohl die ungewöhnlichste Liebeserklärung, die man sich vorstellen kann.
Und so gibt es auch ein herbes, eher emotionsloses Happyend, das dem erlebten Geschehen angepasst ist, und uns stumm aber beeindruckt zurücklässt.
Verfasst am 08.12. um 21:03 Uhr -
Verstoß melden
Du hast "Das geheime Leben der Worte" gesehen und willst deine Meinung mit Mitgliedern unserer Community teilen? Dann verfasse deine eigene Kritik zum Film / zur Serie!
Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,6) bei 4 Pressewertungen.
Filmcritic.com
|
|
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Aktuelles
Kommentare
Gast - Donnerstag, 09. Februar um 23:43