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2.5 - Na ja
Katastrophenfilme waren auch schon 1997 nichts mehr, was den Zuschauer sonderlich zu überraschen wusste. Und so versucht „Volcano“ auch gar nicht mit den gängigen Konventionen des Genres zu brechen. Stattdessen werden hier Mut, Menschlichkeit und Einfallsreichtum und andere klassisch-amerikanische Werte relativ austauschbarer Charaktere vor einem gewaltigen Entrückungsszenario auf die Probe gestellt.
Dass dabei der Vulkan die eigentliche Hauptrolle spielt und das menschliche Drama der gewaltigen Zerstörungsorgie lediglich den Rahmen bereitet, ist dabei ebenso außer Frage wie die unbestreitbare Qualität der dargebotenen Schauwerte.
Ich bin nun wirklich kein Geologe, aber das Konzept von „Lavabomben“ schreit dem Zuschauer geradezu ins Gesicht, dass es sich lediglich um ein Plotvehikel handelt, um möglichst unbürokratisch Zerstörung über Los Angeles zu bringen. Logik hat hier aber auch nicht viel zu suchen, denn hier geht es vor allem um eins: Spaß. Und diesen Kulturauftrag nimmt „Volcano“ nun wirklich wahr.
Darstellerisch leistet sich der Film keine allzu großen Ausfälle, die Besetzung ist sogar außergewöhnlich gut, auch wenn es unbegreiflich ist, dass nicht Anne Heche und Tommy Lee Jones als schlimmstes Filmpaar der Filmgeschichte gekührt wurden. Es wirkt einfach wider die Natur, wenn sich die beiden am Ende küssen, tut mir leid.
Ich habe „Volcano“ zu meinem elften Geburtstag im Kino gesehen und war begeistert. Dieser Eindruck hat sich mit der Zeit nicht halten können, aber zwei Stunden kann der Streifen Kurzweil erzeugen und mehr will er ja nun auch wirklich nicht.
Hinzugefügt am 16.11.2007 um 13:23 Uhr
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