Kinostart: -
Regie: Joby Harold
Mit Hayden Christensen, Jessica Alba, Lena Olin,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Thriller
,
Fantasy
Laufzeit: 84 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Inhalt: Auf den ersten Blick führt Clay Beresford (Hayden Christensen) ein privilegiertes Leben. Als Erbe schwimmt er im Geld und schließt internationale Wirtschaftsverträge ab, während zuhause seine bildhübsche Verlobte Sam (Jessica Alba) wartet. Leider hat Clay aber nur ein schwaches Herz. Als ihm endlich eine Transplantation zugesagt wird, bittet er seinen Freund, den Chirurg Jack Harper (Terrence Howard), den Eingriff vorzunehmen. Trotz heftiger Einwände seiner Mutter Lilith (Lena Olin), die ihren Sohn lieber in den Händen eines erfahreneren Arztes sehen würde, legt Clay sich auf Jacks OP-Tisch. Doch die Narkose schlägt fehl. Vollkommen bewegungslos bekommt er mit, wie sein Herz den Körper verlässt - und wie die Chirurgen einen mörderischen Plan beginnen...
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Jan Hamm
(1)
Jedes Jahr durchleben bis zu 0,2 Prozent aller OP-Patienten in den Vereinigten Staaten einen Zustand namens „anesthesia awareness“ – das sind immerhin 40.000 Menschen. Aufgrund einer fehlerhaften Narkose ist der Patient zwar körperlich stillgelegt, erlebt den operativen Eingriff aber bewusst mit. Nicht wenige der Unglückseligen leiden danach an posttraumatischen Belastungsstörungen und müssen jahrelang behandelt werden, um wieder in ihren früheren Alltag zurückzufinden. Schlimm genug! Was aber, wenn man hilflos unter dem Skalpell liegt, während die Ärzte von Schutzengeln zu mordlustigen Verschwörern mutieren? Ein unvorstellbarer Horror – und der perfekte Stoff für einen hochspannenden Thriller. Theoretisch zumindest. Mit „Awake“ versucht sich Regisseur und Autor Joby Harold an dieser vielversprechenden Thematik, setzt sein Debüt aber mit Karacho in den Sand. Der Film ist ein dramaturgisches Desaster und verliert sich in metaphysischem Unfug, statt sich auch nur ansatzweise um die Tragweite seines Themas zu scheren. Dabei fängt alles so vielversprechend an...
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,6)
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insgesamt 30 Kritiken
Lamya
Mitglied seit 1.165 Tagen
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723 Userkritiken
Ihre Bewertung:
(3)
Ihre Kritik:
Für zwischendurch ein ganz netter Film. Allerdings packt der Film einen nicht wirklich. Die Story an sich ist aber ganz interessant. War jetzt nicht der Brüller, aber für zwischendurch sicher ein netter Streifen.
6/10
Verfasst am 26.05. um 09:01 Uhr -
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Flibbo
Mitglied seit 2.006 Tagen
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64 Userkritiken
Bewertung:
(2,5)
Kritik:
Wenn es ein Film mit Starbesetzung nicht in die deutschen Kinos schafft, sondern direkt auf DVD veröffentlicht wird, sollte man misstrauisch werden. So auch bei „Awake“.
Während einer Narkose nicht wegtreten, sondern von den Ärzten unbemerkt bei Bewusstsein bleiben, unfähig sich mitzuteilen, völlig gelähmt – eine wahrlich schauderhafte Vorstellung. Ein guter Stoff für einen packenden Thriller oder Horrorfilm, möchte man meinen. „Awake“ greift diese interessante Idee auf und …verschenkt leider einen großen Teil des Potentials.
Das sehr hübsch anzusehende Leinwandpaar Jessica Alba und Hayden Christensen entschädigt schon mal für einiges. Dennoch bleibt die Geschichte so wie sie präsentiert wird recht unglaubwürdig. Als der Protagonist seine fatale Situation erkennt und das Skalpell an seinem wehrlosen Körper ansetzt, kann einem durchaus ein Schauer über den Rücken laufen. Danach fällt die Spannung leider deutlich ab. Bei den Ablenkungsversuchen des Patienten fragt man sich, wie sich das mit dem Schmerzempfinden nun verhält und schafft es schließlich nicht mehr, sich in ihn hineinzuversetzen.
Dieses Regiedebut von Joby Harold gibt sich optisch besonders elegant und die Bilder sind wirklich sehr gekonnt inszeniert. Es herrscht lange Zeit eine Art Ruhe-vor-dem-Sturm-Stimmung. Der Haken ist: Der Sturm tritt nie so wirklich ein.
Bald wird klar, dass das Phänomen der „intraoperativen Wahrnehmung“ gar nicht so sehr im Vordergrund der Handlung steht. Doch man hätte sich lieber weniger weit davon entfernen sollen. Gelungen ist, wie sich die Sichtweise des Zuschauers auf die verschiedenen Charaktere nach und nach verändert. Man bekommt immerhin überraschende Wendungen geboten, bis hin zu einem runden Abschluss. Nur wirkt das Gesamtbild eben einfach nicht wirklich stimmig. Sind die Entwicklungen auch noch so unvorhersehbar, manche davon wirken einfach zu konstruiert.
„Awake“ konzentriert sich zu sehr auf audiovisuelle Raffinessen statt auf einen wirklich einschneidenden und gut strukturierten Spannungsbogen. So bleibt leider nicht mehr als ein hübscher abendlicher Thriller für zwischendurch. Vielleicht lässt sich die Freundin mehr von dem Szenario packen. Einen Versuch wäre es Wert.
Verfasst am 22.12. um 04:11 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(2,4) bei 4 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Hayden Christensen
Rolle: Clay
Lena Olin
Rolle: Mutter von Clay
Terrence Howard
Rolle: Dr. Jack Harper
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 14:19