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4.5 - Großartig
Nachdem sich Roger Moore vom '007-Publikum' verabschiedete, folgte abermals ein neuer Bond-Darsteller. Sein Name: Dalton. Timothy Dalton... und mit ihm kam eine Wende in Hinsicht der Interpretation des Geheimagenten.
Dalton wollte zurück zu Ian Flemings Ur-Bond, so wie er einst von Fleming geschaffen wurde und weg von dem ewig kalauernden Bond der, zugegeben unterhaltsamen, Moore-Ära.
Daltons Bond war gleich zu Beginn ein stets entschlossener und bedachter Spion, der sich mehr auf seine Mission als auf die Vielweiberei konzentrierte.
Und hier scheiden sich auch die Geister...
Die einen begrüßten Daltons Herangehensweise, während die Mehrheit mit dem neuen Bond so gar nicht warm werden wollte.
Ich gehöre zweifellos zu denen, die gerade Daltons Bond und die nicht allzu abgehobene Story verdammt genial finden, denn hier stimmt tatsächlich FAST alles.
Wo andere Bond-Filme früher kleckerten, wird hier geklotzt, denn 'The Living Daylights' enthält alles, was einen SEHR GUTEN Bond-Film ausmacht. Als Fan bekommt man, neben Connery (fast unerreicht) und Craig, den besten Bond-Darsteller, eine ausgewogene und intelligente (für Bond-Verhältnisse) Story mit Spannungs- und Actioneinlagen, unerwartete Wenden, ein sexy Bondgirl (Maryam D'Abo), John Barrys geniale, aber auch letzte Arbeit als Bond-Komponist und natürlich gutdargestellte hinterhältige Antagonisten (Joe Don Baker).
FAZIT:
'The Living Daylights' gehört zu den fünf definitiven Bondfilmen, da hier wirklich alles stimmt. Die einzige, klitzekleine Verbesserung wäre eine etwas gestrafftere Handlung. Ansonsten: Top!
9/10
Hinzugefügt am 02.10.2007 um 21:00 Uhr
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