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1.5 - Schlecht
Vor einer längeren Zeit hab ich diesen Film mal gesehen und muss sagen das mich das ganze nicht wirklich fesseln konnte.
Merkwürdig fand ich schon den Anfang von one Way. Was sollte das mit diesem Schwarzen General der ab und zu auftauchte? Sollte das den labilen, psychotischen Zustand des Vergewaltigungsopfers zeigen? Wollte sie sich selbst damit eine Art Schutzmauer aufbauen, in dem sie sich den General einbildet? Wenn ja, kam das nicht richtig rüber. Zum Teil wirkten diese Szenen mit dem General lächerlich, besonders am Anfang.
Auch die ganzen Gerichtsszenen, mit den vielen Wendungen wirkten hanebüchend. Fast jeder erzählte da seine eigene Lügengeschichte, so das so gut wie jeder zum Schluß unglaubwürdig wirkte.
Zum Ende hin konnte ich das alles nicht mehr ernst nehmen.
Auch wie sich die Protagonisten im Film geben wirkt schon eher wie eine Karikatur als ernste Charakterstudie.
Einzig Lauren Lee Smith konnte noch einige wenige Akzente setzen, ansonsten war da nur Leerlauf.
Auch die Szene wo das Opfer ihren Vergewaltiger vergewaltigt wirkte doch sehr bizarr und nicht wirklich glaubhaft.
Also im Gesamten war one Way leider nichts. Wenn man sich einen gutgemachten Film mit dieser Thematik anschauen will, dann kann ich da nur Angeklagt empfehlen. Mit einer großartigen Jody Foster in der Hauptrolle.
Hinzugefügt am 14.04.2009 um 19:01 Uhr
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