Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger

4,5


Von Björn Becher

Wenn ich mir in einer Pressevorführung einen Film anschaue, zu dem ich anschließend eine Kritik verfassen soll, liegt immer ein Notizbuch auf meinem Schoß. Hastig und blind (man wendet die Augen ja zu keiner Sekunde von der Leinwand ab) werden dann während des Films kurze Anmerkungen hineingekritzelt. Da kommen meist schon zwei Seiten zusammen. Meine Notizen zu „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" umfassen zwei kurze Zeilen – die erste geschrieben nach einer Minute des Films, die zweite nach rund fünf Minuten. Wenn ich danach nichts mehr niedergeschrieben habe, liegt das sicher nicht daran, dass ich die herausragende Geschichte schon durch die preisgekrönte Buchvorlage von Yann Martel kannte. Nein, es ist der Verdienst von Ang Lee. Der Oscar-Preisträger (für „Brokeback Mountain") legt mit „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" ein herausragendes und absolut fesselndes Abenteuer-Drama vor. In eindrucksvollen und gewaltigen 3D-Bildern erzählt er eine Fabel, die so spannend, lehrreich, humorvoll, berührend und faszinierend ist, dass man alles um sich herum vergessen kann. „Life of Pi" ist einer der besten Filme des Kinojahres, zu Tränen rührend und eine optimistische und hoffnungsvolle Überzeugungstat, die dem geneigten Betrachter womöglich tatsächlich den Glauben an Gott schenken kann.

Auf der Suche nach einer denkwürdigen Geschichte für sein neues Buch besucht ein namenlos bleibender Autor (Rafe Spall) im kanadischen Montreal den gebürtigen Inder Pi Patel (Irrfan Khan), der angeblich eine solche Story auf Lager hat. Pi erzählt seinem Gast von einer lange zurückliegenden Vergangenheit: Sein Abenteuer beginnt, als er fünf Jahre alt war, noch den Namen Piscine Molitor Patel (Gautam Belur) trug und im Zoo des indischen Städtchens Pondicherry aufwuchs. Pi ist zwar Hindu, doch im Alter von 12 (nun: Ayush Tandon) lernt er das Christentum und den Islam kennen. Er folgt von nun an allen Religionen. Als Pi 17 Jahre alt ist (nun: Suraj Sharma) muss er Indien verlassen, da seine Familie nach Kanada auswandern will. An Bord des japanischen Frachters, mit dem die Patels übersiedeln, befindet sich auch ein Großteil ihrer Zoo-Tiere, die nach Amerika verkauft werden sollen. Doch dann gerät das Schiff in einen heftigen Sturm und kentert. Pi kann sich in eines der Rettungsboote retten, an seiner Seite nur ein schwer verwundetes Zebra, eine gefräßige Hyäne, Orang-Utan-Mama Orange-Juice und Richard Parker, ein ausgewachsener bengalischer Tiger. Eine Odyssee, die über 200 Tage dauern wird, beginnt...

Wenn es um Leinwandbearbeitungen literarischer Werke geht, ist immer wieder die Rede von angeblich „unverfilmbaren" Büchern. Das ist eine ebenso weitverbreitete wie unsinnige Mär und Yann Martels „Schiffbruch mit Tiger" ist natürlich genauso wenig unverfilmbar wie jedes andere Buch. Dennoch kann man sich an einer Adaption regelrecht die Zähne ausbeißen, so erging es im vorliegenden Fall Regisseuren wie M. Night Shyamalan („The Sixth Sense"), Alfonso Cuarón („Harry Potter und der Gefangene von Askaban") und Jean-Pierre Jeunet („Die fabelhafte Welt der Amelie") - es gingen fast zehn Jahre ins Land, ehe das Projekt mit Ang Lee („Tiger and Dragon") endlich realisiert werden konnte. Die Wartezeit hat sich in mehrfacher Hinsicht gelohnt, denn mit den heutigen technischen Möglichkeiten kann sich der Zauber der fabelhaften Geschichte von Yann Martel vollständig auf der Kinoleinwand entfalten.

Von der ersten Minute an ziehen Ang Lee und sein Kameramann Claudio Miranda („Der seltsame Fall des Benjamin Button", „Tron: Legacy") den Zuschauer bei Momentaufnahmen aus dem Zoo mit traumhaften 3D-Tierbildern in den Bann. Selten war die dritte Dimension von so beeindruckendem Mehrwert wie bei „Life of Pi". Ob es die amüsante Darstellung einer eindrucksvollen schwimmenden Insel voller Erdmännchen, von überwältigenden Schwärmen fliegender (!) Fische oder von prachtvoller indischer Folklore ist, Lee entfesselt eine wahre Bilderpracht. Dabei geht es ihm nicht um sensationsheischende Effekte, sondern er nutzt die 3D-Technik um den Schauplätzen und Geschehnissen buchstäblich eine zusätzliche Dimension zu geben – egal ob in Indien, auf hoher See oder in Pis detailverliebt eingerichtetem Haus in Kanada.

„Life of Pi" ist auf nahezu jeder gestalterischen Ebene außergewöhnlich gut, von der Ausstattung über den Schnitt bis zur einfühlsamen Musik von Mychael Danna („Der Eissturm"). Die imponierendste technische Leistung von allen ist aber die Erschaffung der Tiere an Bord des Rettungsbootes. Es wäre natürlich zu gefährlich gewesen einen echten Tiger, eine Hyäne, ein Zebra und einen Orang-Utan gemeinsam mit einem Jungschauspieler auf wenige Quadratmeter zu sperren. Die Tiere stammen daher meist aus dem Computer und nur bei wenigen Szenen (z.B. wenn Richard Parker im Wasser schwimmt) wurde auf echte Lebewesen zurückgegriffen. Die Künste der Effektspezialisten um Oscar-Preisträger Bill Westenhofer („Der goldene Kompass") sind verblüffend. Dass Richard Parker ein CGI-Wesen ist, lässt sich vielleicht noch bei seinem ersten Auftritt erkennen, als der kleine Pi von seinem Vater (Adil Hussain) gezwungen wird, mitanzusehen wie der Tiger - in einer im Off stattfindenden und trotzdem an die Nieren gehenden Szene - eine Ziege zerfleischt. Dazu ist die eine oder andere Laufbewegung der Raubkatze vielleicht etwas ungelenk, aber insgesamt sieht der Tiger unfassbar echt aus, besonders auch wenn er allmählich abmagert und sein Fell immer struppiger wird. Richard Parker wird zur lebendigen Figur mit ganz individuellen Gesichtszügen, dabei bleibt er trotzdem stets ein gefährliches Raubtier und wird nicht vermenschlicht.

Die optische Pracht ist in „Life of Pi" kein reiner Selbstzweck. Die zauberhaften und farbenprächtigen, zuweilen surrealen Bilder sind der perfekte Rahmen für eine Geschichte, die selbst einfach nur unglaublich ist. Als der den ganzen Film über namenlos bleibende Autor Pi in Kanada besucht, erwartet er nichts weniger als eine Geschichte zu hören, die ihm „den Glauben an Gott geben wird". Das größte Kunststück von Ang Lee und seinem Drehbuchautor David Magee („Wenn Träume fliegen lernen", „Miss Pettigrews großer Tag") ist es, dass sie dieses Versprechen tatsächlich einlösen und die immense Wirkung, die Pis Geschichte auf seinen Gast hat, sich auch auf den Zuschauer überträgt. Großen Anteil daran hat Irrfan Khan („The Amazing Spider-Man", „Slumdog Millionär") in der Rolle des alten Pi. Mit seinem feinen indischen Akzent und seiner sanften Stimme, in der Weisheit und Lebenserfahrung mitschwingen, zieht er den Zuhörer ganz tief in seine erstaunlichen Schilderungen hinein.

Mit der unvergleichlichen Darbietung von Irrfan Khan kann die deutsche Synchronisation nicht ganz mithalten, obwohl man mit Ilja Richter („Der König der Löwen", „Die Monster AG") den Sprecher des Hörbuchs für die Erzählerrolle gewinnen konnte. Khan trägt auch dazu bei, dass die im Verlauf des Films seltener werdenden Wechsel zwischen der Gegenwart des Erzählens und der Vergangenheit des Erzählten so natürlich und stimmig wirken. Aber auch visuell sind diese Übergänge beeindruckend, etwa wenn das leinwandfüllende Gesicht des älteren Pi allmählich von den Bildern der Schiffbrüchigen überlagert wird. Wie Lee und Magee die Ebenen immer im richtigen Moment wechseln, dabei Durststrecken genauso wie überflüssige Dopplungen vermeiden und vielmehr vertiefende Feinheiten und Anekdoten einfließen lassen, das zeigt die erzählerische und die filmische Klasse von „Life of Pi".

Fazit: Mit „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" gelingt Ang Lee ein Meisterstück. Ein visuell beeindruckender, aber vor allem zu Tränen rührender Film, der wirklich das Zeug hat, den Zuschauer an eine gütige höhere Macht glauben zu lassen.

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Kommentare

  • niman7

    Ich hab jetzt mit 5 gerechnet. Da traut sich wohl keiner mehr einen neuen Film 5 Sterne zugeben.

  • David Kind

    @niman: finde ich eigentlich garnicht verwunderlich. filmstarts entwickelt sich zu einer hyperkritischen seite, die aufmerksamkeit auf sich zu ziehen versucht indem sie konsequent die erwartungen des lesers unterminiert.

    zur kritik: bei 5 sternen ist ein film ein meisterstück, wird hier ja dann auch so angezeigt. der rezensent spricht von einem meistertück, einem meisterwerk sogar und vergibt: trommelwirbel - 4,5 sterne.

  • Max H.

    Ja ich bin auch immer wieder verwirrt, wenn ich beim Opener von einem Meisterstwerk lese und dann hier 4,5 sehe. Ein bisschen mehr Mut bei der Einschätzung, filmstarts, bei alten Werken, die man als Klassiker bezeichnet hat, hat man auch nur so mit den 5 Sternen um sich geworfen.

  • DanielJackson

    um den vorrednern mal nicht nur zuzustimmen, mal ne frage an das liebe Filmstartsteam, WAS SIND DEN 5 PUNKTE BEI EUCH, WENN EIN "MEISTERWERK" "NUR" 4,5 PUNKTE BEKOMMT???

    selbst "Parker", nichts gegen Statham, hat immerhin 4 bekommen, wärend "der Hobbit" nur auf 3,5 kommt!

  • Mariachi

    ist die Bewertungsskala vielleicht logarithmisch? ;)

  • niman7

    @DanielJackson: Naja wenn eine Komödie wie Jack&Jill bekommt 4 bekommt und Der Hobbit nur 3,5, dann heißt es ja nicht, dass Jack&Jill ein besserer Film ist. Die beiden kann man unmöglich vergleichen. Er ist als Komödie eine Wert da er den Kritiker eben als diese gut amüsiert hat. Und Der Hobbit hat ihn als Fantasy Epos wohl nicht so zugesagt.

  • Hausu

    Hm, dann bin ich ja mal gespannt, ansehen werde ich ihn auf jeden Fall, ich hatte vom Trailer her (von dem man ja vor jeder Kinovorstellung beschallt wird) eher den Eindruck, dass der Film wahnsinnig kitschig wird...

  • Bj?rn Becher

    Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. "Life of Pi" ist ein Meisterwerk, das steht ja in meinem Text und das sollte doch erst mal alle freuen, die den Film sehen wollen. Und wegen der fünf Sterne: Die fünf Sterne sind halt das absolute Maximum, höher geht es nicht und da bin ich persönlich (wie auch meine meisten Kollegen) sehr zögerlich, die zu zücken. Ich habe bei über 8.000 Titeln, die ich bei imdb bewertet habe, nur rund 50 Mal die zehn Punkte, also die fünf Sterne gezückt. Das Alter eines Films spielt dabei für mich übrigens keine Rolle...

    P.S.: "Jack & Jill" und "Der Hobbit" stammen auch von unterschiedlichen Autoren

  • Maxeirl

    Die Frage ist nur: Wie würdet Ihr etwas nennen, was besser als ein Meisterwerk ist?
    Wenn 4,5 Punkte ein Meisterwerk sind, sind dann 5 Punkte ein AmMeisterwerktesten, Meisterwerktissimo oder UltraMeisterwerk?

    Früher...in den guten, alten Zeiten als es noch 1-10 Punkte gab, hattet Ihr eine Beschreibung welche sagte, dass 10 Punkte-Meisterwerk und 9 Punkte-Ausgezeichnet(oder so) waren.

    Deshalb würde auch ich mir eine Differenzierung der Begriffe wünschen.

  • Janos V.

    Stimme den Vorrednern zu... für mich ist der Begriff "Meisterwerk" bereits das absolute Maximum, mehr Lob geht nicht. Insofern sind 4,5 Sterne eben ein brillianter Film, aber kein Meisterwerk.
    Ist natürlich reine Definitionssache, die Aufregung rührt halt daher dass auch Filmstarts eigentlich 5 Sterne als "Meisterwerk" und 4,5 als "herausragend" definiert, wie Maxeirl schon sagte. Auch ich hatte, nachdem ich auf der Startseite von "Meisterwerk" gelesen habe, deshalb mit einer 5-Sterne-Kritik gerechnet.
    Mal abgesehen davon kann ich in der Kritik ehrlich gesagt nichts Negatives erkennen (abgesehen von einer anfänglich etwas ungelenken Raubkatze), weswegen mir nicht ganz klar ist, weshalb überhaupt ein halber Punkt abgezogen wurde...?

  • Willi

    "Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. "Life of Pi" ist ein Meisterwerk, das steht ja in meinem Text und das sollte doch erst mal alle freuen, die den Film sehen wollen. Und wegen der fünf Sterne: Die fünf Sterne sind halt das absolute Maximum,..." Na ja für mich ist das absolute Maximum in Fall von Filme Meisterwerk. So liegt für mich auf der Hand ein Meisterwerk = die volle Anzahl an Punkten ob 10 oder 5 egal. Eine 4,5 kann kein Meisterwerk sein...

  • Anna K.

    Wowww ich freu mich schon SOOO sehr auf den Film! Hab grade den Trailer gesehen! So Episch!!Der Tiger ist so genial animiert !! Der Film ist sicher traurig und dramatisch... Ich hab sehr große Erwartungen vom Film hoffentlich werden sie nicht zunichte gemacht! Wurde dieses Jahr schon oft von Filmen enttäuscht..

  • Gandalf

    Ich finde es spricht nichts dagegen ein gefühltes "Meisterwerk" mit 4,5 Punkten zu bewerten. Aber wenn man einen Film schon so bezeichnet wäre es angebracht auch zu erfahren was den halben Punkt Abzug verursacht hat.

  • Merdan C.

    - Facepalm-

  • Anna K.

    Wahrscheinlich das ungelenke Laufen siehe Kritik ^^ Nicht jeder Film ist eben perfekt XD

  • Jimmy V.

    Interessant, dass der Film doch so gut geworden ist. Den Trailer fand ich nämlich irgendwie absolut kitschig und gleichsam nichtssagend und spoilernd. Aber mal schauen! Das Buch wollte ich immer mal lesen.
    Was die Wertung angeht, so verstehe ich auch nicht ganz, warum man sich an keine 5 herantraut. Es wird nicht klar, warum dieser halbe Stern nun fehlt.

  • Ulrich L.

    Ich habe den Film gestern Abend in Kanada gesehen und kann der Rezension in jedem Punkt zustimmen. Ich habe das Buch nicht gelesen, und bin eigentlich auch ein Verfechter der "Bücher sollte man gelesen haben, denn sie sind meistens besser als der Film" Theorie, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Buch noch viel besser sein kann.

    Die 3D Effekte waren beeindruckend und wirklich sinnvoll (ich bin eigentlich kein Fan von 3D nur um des 3D Willens), die Tiere fabelhaft animiert und die Musik (oder manchmal gerade das Fehlen von eben jener) passte perfekt.

    Was für mich aber am besten war, war die Ezählkunst des Films. Es ist ein modernes Märchen, eine fesselnde Geschichte die einem wirklich alles um einen herum vergessen lässt. Als der Film zu Ende war, konnte ich nicht fassen, dass schon 2 Stunden vorbei waren. In dieser Zeit hatte ich abwechselnd Gänsehaut, fast Tränen in den Augen oder die Hand vorm Mund da man das gesehene nicht fassen konnte.

    Alles in Allem, für mich ein wirklich besonderes Kinoerlebnis, welches ich jedem Kinofreund nur empfehlen kann!

  • Annie E.

    omg regt euch doch nicht über diesen halben Punkt auf... Eine Kritik ist doch nicht die Punktezahl am Ende, sondern der Text. -.-

  • Tyrion Lannister

    @Björn Becher

    Was ich nicht verstehe ist, dass Sie dem Film in der ofdb mit 10/10 bewertet haben, oder hat der User nur zufällig den selben Namen?

  • Hausu

    http://www.critic.de/film/life...
    Lest nur die ersten 2 Absätze. "Im Kino wird diese Struktur häufig von Feelgood-Movies übernommen, die erst alles Elend der Welt über ihre Figuren schütten, um sie dann heroisch wie Phönix aus der Asche aufsteigen zu lassen. Diese eskapistischen Aufputschmittel heißen dann Blind Side – Die große Chance (The Blind Side, 2009) oder Ziemlich beste Freunde (Intouchables, 2011). An den Kinokassen räumen solche Filme regelmäßig ab, denn der Mensch lässt sich gerne das erzählen, was er hören will: Alles wird gut. " Die Kritik kann ich schon eher nachvollziehen, die haben es auch nicht nötig Filme in "Zahl/Zahl" Kategorie-Schubladen zu stecken. Kann ich nur empfehlen.

  • Da HouseCat

    ich will nicht meckern, aber auch ich habe beim lesen auf die kritik für den halben punkt abzug gewartet, die aber nicht kam.

    vorallem, weil filme, die 4,5 haben, damit betitelt wurden, dass ebend ein funke für ein meisterwerk fehlt und daher keine 5.

    ps: bei 3d bin ich immernoch skeptisch. filmstarts hat schon öfter den guten 3d effekt gelobt bei so manchen film, aber beim betrachten, war er dann doch nicht so doll oder zu wenig hervorstechend sichtbar/wahrnehmbar.

  • gunna86

    @ Annie Eddison: Du hast vollkommen recht, dass die Kritik in der Text ist und nicht die Wertung als Zahl. Allerdings sollte meiner Meinung beides zueinander passen. Ich erlese aus dem Text auch nicht, warum der letzte halbe Punkt fehlt (sollte es wegen dem ungelenk laufenden Tigers sein, verstehe ich die Welt nicht mehr). Ich finde, dass die Redakteure da schon mutiger sein sollten! Darüber habe ich mich aber auch schon bei der Hobbit Kritik ausgiebig ausgelassen und möchte mich an dieser Stelle nicht wiederholen.

    Zur Kritik selbst: Im Vergleich zur Hobbit Kritik sehr gut geschrieben und auch ausführlich genug (ich weiß, anderer Autor!)

  • David Kind

    @gunnna86

    die "hobbit" kritik ist auch einfach nur erbärmlich und verlogen. sie wiederspricht sich selbst und zwar mehr als einmal.

    doch dieser kritiker spricht sogar davon, dass ang lee es versteht dem zuschauer den glaubenb an gott nahezubringen. wenn einem film dies gelingt, dann kann sprengt er die wertungsskala.

  • Grumpelfilzchen

    @ Max H.: Wie recht du hast. Ich sage nur "Speed"...

  • Annie Edison

    warum werdet ihr dann nicht alle Filmkritiker und schreibt selber bessere Kritiken zu den Filmen?

  • Jimmy V.

    Also nachdem ich mir das hier noch einmal angeschaut habe, muss ich doch drei Dinge loswerden:
    1. Wer einen Text einstellt - also eine Kritik - muss auch ebenso kritisiert werden dürfen. Und zur Diskussion einladen, sollte sie auch. Jeder sollte dabei freilich die Form wahren. Aber dann immer diese Sprüche: "Ja, dann mach's mal besser...!" - Ne. Sorry.
    2. 0,5 Sterne oder nicht, kann man als deutsche Korinthenkackerei ansehen. Doch wozu eine Wertungsskala anlegen, die dann eh kein Maß sein darf? Erschließt sich mir nicht. Die Zahl sollte dann doch schon zum Text passen.
    3. Jeder kann immer noch eine Userkritik verfassen!

  • Annie Edison

    Die Zahl passt meiner Meinung nach zum Text. 4,5 ist stark. Rechne das mal auf eine 10er Wertung um. 9/10 ist für mich jedenfalls ein Meisterwerk... Aber naja ^^

  • TUFKAPL

    Ich weiß wirklich nicht, warum sich hier so an den Sternen aufgehangen wird.

    Da ist eine Kritik von anderthalb Bildschirmseiten, in der man detailliert nachlesen kann, was den Film an positiven und negativen Dingen ausmacht. Anhand dessen und der eigenen Gewichtung dieser Aspekte kann man dann entscheiden, ob man den Film sehen möchte oder nicht.

    Die Bewertung nach Sternen ist doch nur ein müder Abklatsch dessen und der Versuch, den Film Pi mal Daumen (sorry, musste sein *g*) einzuordnen. Anhand der Trailer und der Stern-Bewertung hätte ich den Film trotzdem nicht geguckt, weil ich nicht gewusst hätte, ob er mir nicht zu kitschig ist, ich bin da eher empfindlich. Die Kritik in Textform hat mich davon überzeugt, ihn mir mal anzugucken.

    Also: Pfeift auf die Sterne, lest den Text!

  • sushihc

    Wir waren heute drin und der Film hat wahrlich 5 verdient. Großartig wie Ang Lee alles aus der Buchvorlage einbringt und den Sinn nicht verfälscht. Eine der besten Buchumsetzungen überhaupt die auch noch durch wunderbare Visualisierung glänzt.

    Die 3D Effekte sind absolut perfekt eingebunden.... muss man nicht skeptisch sein.

    10/10

  • ArnoNym

    Man man liegt es an Filmstarts oder an den Kritikern die hier so geizig mit den Sternen sind?

    Habe Life of Pi schon 2 mal gesehen und dieser Film hätte 10 Sterne verdient wenn es sie gäbe! Django bekommt 4 , Dark Knight Rises 4,5 und Hobbit 3,5??? ich lach mich echt tot. Life of Pi ist einer der besten Filme die jemals gedreht wurden, einzigartig, atemberaubend, unvergesslich. Und Herr Becher spendiert 4,5 ???? Jack Reacher aber 3,5? nicht zum aushalten ein Ding der Unmöglichkeit. Im direkten Vergleich bekommt Reacher von mir 1 Stern.

    Blind Side und Ziemlich beste Freunde sind gute Filme aber keinesfalls Meisterwerke. zIemlich beste Freunde so hochgelobt , angesehen und danach total enttäuscht. Sicherlich guter Film aber keinesfalls ein Meisterwerk. Im Vergleich zu Schiffbruch mit Tiger haben beide Filme 1 Stern verdient.

    Wie ich schon mehrmals an anderer Stelle erwähnte die Wertungsskala muss unbedingt geändert oder verbessert werden. Reacher 3,5 und Life of Pi 4,5. Der Witz des Jahres Herr Becher :-D

  • sushihc

    Naja also "ziemlich beste Freunde" ist schon ziemlich grandios. Das sind aber auch ganz verschiedene Genres die du da ansprichst und sind nicht mit PI zu vergleichen. Das muss man Genre intern Vergleichen. Ziemlich beste Freunde kriegt von mir jedenfalls auch ne 10/10 :-)

  • Stefan L.

    ArnoNym: Mal halb lang. Abgesehen von dem gefeilsche um irgendwelche halben Sternen in den jeweiligen Kommentaren hier. Habe mir "Pi of Life" gestern angesehen. Unter anderem weil alle, auch FILMSTARTS vom einem regelrechten Meisterwerk schwärmen. Ganz ehrlich gesagt, ich war einigermaßen ernüchtert als ich das Kino verlassen habe. Dies ist wieder einer der Filme die regelmäßíg hochgepuscht werden. Ich sebst habe das Buch nicht gelesen, aber als Film funktioniert das ganze nur sehr leidlich. Und hier von einem der besten Filme zu sprechen die jemals gedreht wurden ist meines Erachtens einigermnaßen neben der Spur. Keine Frage "Pi of Life" ist ein guter Film, aber weit entfernt von einem Meisterwerk der Filmgeschichte.

  • Kitty C.

    Eigentlich wollte ich diesen Film gar nicht schauen, weil ich dachte, so ein Junge mit einem Tiger aufm Meer ist sicher total langweilig. Was soll da schon groß passieren? Entweder der Tiger frisst den Jungen auf, oder irgendwie überlebt der Junge.

    Als ich mir den Film dann aber tatsächlich angeschaut habe, war ich wahnsinnig überrascht! Für mich beeindruckt dieser Film vor allem durch seine Bilder. Ich war echt geflasht!

    Allerdings muss ich zugeben, dass sich für mich persönlich der Anfang ein wenig gezogen hat, aber das ist meine persönliche Sicht der Dinge.

    Aber ansonsten kommt Life of Pi meiner Meinung nach sehr nah an ein Meisterwerk heran.

  • ArnoNym

    nee Stefan mach DU mal halblang...da bin ich mal absolut anderer Meinung. Ernüchtert aus dem Kino kam ich eher bei "AVATAR" der ja als DAS Meisterwerk gilt. Mal abgesehen von der grandiosen und damals "neuen" 3D Technik ist Avatar so weit von einem Meisterwerk entfernt wie Köln von der deutschen Meisterschaft. Dark Knight Rises war ernüchternd und auch kein Meisterwerk aber Schiffbruch mit Tiger ist einzigartig und genial. Wenn Du möchtest können wir hier gerne noch weiter über halbe Sterne oder Meisterwerke der Filmgeschichte diskutieren aber es ändert nichts daran dass das Bewertungssystem hier dringend überarbeitet werden muss. Ich denke nur an Jack & Jill....

  • PaddyBear

    wirklich toller film. optisch ein genuss und auch sonst, wirklich großartig. 4,5/5

  • Marsellus Wallace

    Ich hab ihm die vollen 5 Sterne gegeben, hat er redlich verdient. Wahnsinnig toller Film!

  • Fabienne G.

    Ich bin immernoch durch und durch überwältigt, selten so etwas wunderbares gesehen.
    Die Geschichte ist unglaublich rührend, poetisch und besonders und die Umsetzung so liebevoll!

    Zu 100 Prozent lohnenswerter Film mit einer sehr schlichten, aber so schönen Message.
    Ganz wichtig: In 3D anschauen! Die Bilder sind atemberaubend, nahezu magisch.

  • Christiane W.

    Ich habe den Film grade auf DVD gesehen und war auch ohne 3D von den Bildern verzaubert, auch die Geschichte war einfach wunderschön. Das war mal ein gelungener Fensehabend!

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