The International
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    thomas2167
    thomas2167

    4 Follower | Seine 228 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Cooler , glatter , geradliniger , schnörkelloser Hochglanzthriller mit satten Actionszenen und einer überzeugenden Darstellerriege - aus der Cliff Owen als Interpol Agent hervorsticht. Die Story um kriminelle , korrupte Banken , Manager , Politiker , illegale Waffenschiebereien usw usw wird schnell und spannend erzählt.

    Hinzugefügt am 07.01.2012 um 17:37 Uhr
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    tobe78
    tobe78

    2 Follower | Seine 70 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    „Wir haben keine Kontrolle über das, was das Leben mit uns macht. Die Dinge geschehen, ehe man um sie weiß, und sobald sie geschehen sind, zwingen sie einen andere Dinge zu tun. Bis man am Ende jemand geworden ist, der man nie sein wollte.“ In den letzen Jahren geriet das Subgenre des mehr oder weniger rasanten inszenierten Politthrillers immer mehr in Mode. Durch die erzeugte düstere Grundstimmung, der Visualisierung der Post 9/11 Ära, ihrer dazugehörigen Paranoia und dem Einzug des globalen Schreckensszenarios wurden mal mehr, mal weniger die Betrachter ins Geschehen auf die Leinwände dieser Welt miteinbezogen. Prominenteste Beispiele dafür sind "Das Bourne Ultimatum“ von Paul Greengrass, "Der Mann der niemals lebte“ von Ridley Scott, "Die Dolmetscherin“ von Regielegende Sidney Pollack, "Blood Diamond“ von Edward Zwick und "Hotel Ruanda“ von Terry George. "The International“ von Tom Tykwer reicht sich ohne große Mühe in diese illustre Riege gelungener Filme ein. Denn Tykwers Schaffen ist zwar nicht ganz frei von Schwächen, aber eine durchaus gelungene Reminiszenz an altmodische Verschwörungs- und Politthriller, ohne freilich deren altbackene Inszenierungsarten zu übernehmen. Durch den authentischen Look und die zeitgemäße Atmosphäre, welche in "The International“ geschaffen werden, sticht tatsächlich so etwas wie handwerkliche Begabung hervor. Und formal einfach und richtig inszenieren kann Tom Tykwer auch. Das ist etwas, was nicht jeder Newcomer oder sich etablierend wollende in Hollywood dieser Tage vorweisen kann. Und nebenbei greift das Script brisante und aktuelle Themen der Weltwirtschafts- und Finanzkrise auf, die zu einem genießbaren Plot verschmolzen bzw. zu einer in weiten Teilen glaubwürdigen Mixtur aus Wirtschaftskrimi, Spionagethriller und Verschwörungsparanoia vereint werden. Im Zuge der Banken- und Finanzkrise, die dieses Jahrzehnt bereits dominiert hat, erscheinen die Banken und deren unerkannte Hintermänner als Drahtzieher, Auftragsmörder, skrupellose Geschäftemacher und als heimliche Denker und Lenker des wirtschaftlichen wie politischen Tagesgeschehens zwar etwas konstruiert, aber auf Grund reeller vorherrschender Tatsachenberichte und tatsächlich geschehener, ungeklärter Mordfälle, an denen sich Tykwers „The International“ per Inszenierung anlehnt, dennoch glaubwürdig. Einziger Wermutstropfen: hin und wieder werden klischeehafte Dialoge serviert, die den authentischen Eindruck zwar untermauern sollen, aber ein ganz klein wenig unfreiwillig komisch anmuten und daher den Filmgenuss trüben. Salinger: „ Das ist der Unterschied zwischen Wahrheit und Fiktion, die Fiktion muss einen Sinn ergeben.“ Platter hätte man das, was man ausdrücken möchte und was der Betrachter selbstverständlich begreift, nicht formulieren können. Ein weiteres Beispiel: Wilhelm Wexler: „Gerechtigkeit, das ist nicht möglich. Ihre Gerechtigkeit ist eine Illusion.“ Diese Form der Dialoge hätten in jedem Post 9/11 B-Movie Thriller Verwendung finden können. Etwas mehr Mühe hätten sich die Scriptwriter schon geben können, nachdem sie schon aufwendige und beachtenswerte Recherchearbeit für ihr beklemmendes 9/11 Szenario betrieben haben. Zumindest ist es nachvollziehbar, das die Banken im Zuge der weltweiten Finanzkrise in jedem globalem Geschäftsfeld die Finger im Spiel haben, auch in illegalen Geschäftsfeldern, wenn Geschäfte mit undurchsichtigen Gruppen getätigt werden, die an Al Quaida und Co. nur allzu frappierend angelehnt sind. Aber wenigstens wird so eine Spur von Brisanz geboten. Schauspielerisch wird leicht überdurchschnittliches geboten: Clive Owen darf einen selbstgerechten Helden der ungewohnten Art abgeben, welcher um jeden Preis der Gegnerschaft das Handwerk legen möchte, persönlich dabei aber an der globalen Dimension der Wirtschaftskriminalität und am eigenem schwarz weißen Weltbild von Moral, Unmoral und Korruption scheitern wird. Naomi Watts bleibt etwas farblos und blass, sie ist die meiste Zeit dazu verdammt, einfach nur an der Seite von Clive Owen mitzuhetzen. Ihre Rolle ist etwas unterentwickelt, als wirkliche toughe Ermittlerin taugt sie wenig, denn sie ist hin und wieder nur Satzgeberin. Dagegen darf Armin Mueller Stahl durchblitzen lassen, was für ein beachtlicher Schauspieler er ist, er legt Lässigkeit, Verschlagenheit, Undurchsichtigkeit und Charisma an den Tag. Optisch ist „The International“ hervorragend inszeniert worden. Tom Tykwer versteht es unter zu Hilfenahme des entsprechenden Personals wirklich, eine kalte und abweisende Welt entstehen zu lassen, die unserer realen Welt sehr nahe kommt. Die Menschen, die ihr Tagwerk verrichten, wirken bedauernswert, wenn man sich die riesigen Glasgebäude von Unternehmen bzw. Banken der Weltwirtschaft und deren seelenloses Innenleben anschaut. mehr auf http://blockbusterandmore.blog.de

    Hinzugefügt am 10.06.2011 um 13:00 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      3 - Nicht schlecht

    Soweit eigl ein guter Film. Hat eine spitzen Besetzung und auch eine spannende Story. Das ganze ist sehr realistisch und gut erzählt. Wenig Action, dafür aber mehr Dialoge. Mir ist zwischendurch manchmal ein bisschen langweilig geworden. Da hätte man einiges doch intensiver gestalten können. Trotzdem ein ganz guter Film! 6/10

    Hinzugefügt am 23.05.2011 um 20:13 Uhr
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    DerAtmer
    DerAtmer

    0 follower | Seine 81 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Interessante Story, gut umgesetzt. Vielleicht manchmal etwas langatmig. 6/10Punkte

    Hinzugefügt am 11.05.2011 um 08:56 Uhr
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    Telefonmann
    Telefonmann

    2 Follower | Seine 232 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Schon länger hatte ich "The International" im Blick, da mich der Trailer damals ziemlich ansprach. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir diesen Film nun mal zu Gemüte geführt habe, aber jetzt war es schließlich soweit. "The International" ist nicht perfekt, ist aber trotzdem ein ziemlich guter und unterhaltsamer Film, der auf jeden Fall einen spektakulären Höhepunkt zu bieten hat. Die Story basiert mehr oder weniger auf wahren Begebenheiten. Zwar ist alles ein wenig überspitzt, aber die Grundlage ist soweit real. Ich fand die Geschichte recht interessant, auch wenn sie insgesamt eigentlich nicht wirklich was Besonderes ist und auch simpler ist, als ich anfangs gedacht habe. Die Darsteller sind allesamt gut. An erster Stelle muss für mich Clive Owen erwähnt werden. Seine Figur hat eine ziemliche 08/15-Charakterisierung, doch Owen kämpft gut dagegen an und hat mir in seiner Darstellung gut gefallen. Naomi Watts hat eine recht nichtssagende und belanglose Rolle, spielt diese aber auch solide. Auch alle anderen Darsteller spielen gut und wissen zu überzeugen. Eine große Schwäche von "The International" liegt darin, dass die Figuren leider nicht besonders ausgearbeitet sind, was schade ist, aber das Gesamtergebnis nur ein bisschen trübt. Die Inszenierung ist gelungen und der Film hat eine sehr ansprechende Optik. Humor gibt es weiter nicht und "The International" ist ein sehr ernster und insgesamt auch recht düsterer Film geworden. Das Ende lässt sich auch nicht wirklich als Happy-End bezeichnen. Der Unterhaltungsfaktor ist gut, aber nicht überragend. Ich fühlte mich aber über die knapp zwei Stunden gut unterhalten, fand das Geschehen immer recht interessant und gelegentlich auch spannend. Das Tempo von "The International" ist ziemlich ruhig und nicht großartig rasant. Dann nach etwas über der Hälfte des Films wird der Zuschauer aber plötzlich mit einer knallharten Actionszene bombadiert. Diese Szene ist inszenatorisch hervorragend und bietet einiges fürs Auge. Das Museum als Schauplatz hat mir sehr gefallen. Auch wird der Film hier richtig brutal und bietet einige blutige Shoot-outs. Diese ziemlich lange Szene hat mir sehr, sehr gut gefallen. Der Score zum ganzen Treiben hat gut gepasst und ist gelungen. Fazit: "The International" ist ein old-schooliger Politthriller mit moderner Optik. Eine ordentliche Inszenierung, ein guter Unterhaltungswert und die tolle Actionszene im Museum machen die etwas klischeehafte Story und die schwachen Charaktere größtenteils wieder wett. Fans von Polithrillern, die nicht zu übertrieben sind, können durchaus einen Blick wagen.

    Hinzugefügt am 03.08.2010 um 20:52 Uhr
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    Tobsen086
    Tobsen086

    0 follower | Seine 5 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Der Film ist ziemlich gut, baut eine interessante Spannung und vorallem Kamera und Schauspieler können überzeugen. Leider ist zwischen doch ziemlich langatmig und irgendwie war ich vom Ende auch etwas enttäuscht. Da hätte man (der der Film im Laufe der Zeit immer besser wird) etwas mehr erwartet.

    Hinzugefügt am 29.05.2010 um 21:34 Uhr
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    AmabaX
    AmabaX

    4 Follower | Seine 332 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Guter und auch gut besetzter Thriller mit einigen längen und dem gegen Ende die Luft ausgeht.

    Hinzugefügt am 20.04.2010 um 11:53 Uhr
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    dutchman123
    dutchman123

    0 follower | Seine 2 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    sehr guter Film!

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    inFECT
    inFECT

    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      1.5 - Schlecht

    Es ist mir ein Rätsel wie aus einem anfänglich guten Film, von Minute zu Minute es langweiliger und langatmiger werden kann. Um den Filmgenuss nicht komplett zu verderben möchte ich nicht das Ende verraten, aber es sei so viel gesagt das man sich fragt: "Kommt jetzt die Werbung? Geht es gleich weiter?" Sicher. Kamera, Schnitt und Ton sind gut, aber wiegen die vielen Logikfehler und offen gebliebenen Fragen einfach nicht auf. Auch die überwiegend gute Leistung der Schauspieler hilft nicht darüber hinweg, dass aus einer ursprünglich guten Story mit viel Potential nichts weiter übrig bleibt, als ein Film welcher eher ins Abendprogramm eines TV Senders gehört und nicht ins Kino. Alles in allem kann ich einfach viel zu wenig gutes diesem Film abgewinnen um ihn weiter zu empfehlen. Selbst "Duplicity" ist besser inszeniert. Von "Michael Clayton" ganz zu schweigen.

    Hinzugefügt am 19.10.2009 um 23:09 Uhr
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    Bolanov
    Bolanov

    1 follower | Seine 403 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Mit "The International" ist Tom Tykwer ein wirklich starker Polit-Thriller gelungen, der es durchaus in sich hat. Die Story ist an der wahren Geschichte der ehemaligen Großbank BCCI angelehnt und zieht daraus auch seine Glaubwürdigkeit und Spannung. Aber auch Tykwers mutwilliger Erzählstil und die gelungene Optik des Films tragen ihren Teil dazu bei. Gedreht wurde zudem an vielen Originalschauplätzen in aller Welt, wodurch "The International" eine besonders stimmige und passende Atmosphäre bekommt. Auch die Action kommt hierbei nicht zu kurz und so zählt die Szene im Guggenheim-Museum zu den Highlights des Films. Die Darsteller können ebenfalls uneingeschränkt überzeugen und so kann vor allem Clive Owen mit seiner Coolness und allgegenwärtiger Präsenz besonders gefallen. Fazit: "The International" kann mit seiner interessanten Geschichte, tollen Schauplätzen und guten Darstellern bis auf ein paar kleinere Ausnahmen fast durchweg überzeugen und ist somit für einen spannenden und packenden Filmabend ohne weiteres zu empfehlen!

    Hinzugefügt am 29.09.2009 um 13:41 Uhr
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