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Filme wie L.A Crash und natürlich das absolute Meisterwerk Million Dollar Baby, sind Paul Haggis deutlich besser gelungen als Im Tal von Elah. Dieser Film ist trotzdem kein schlechter. Im Film geht es um einen Vater (Tommy Lee Jones) der seinen Sohn sucht. Sein Sohn ist Soldat und ist von seinen Einsatz aus dem Irak nicht zugekehrt. Er findet ihn schnell. Doch das was er findet, ist leider nicht das was er sich erhofft hat. Sein Sohn Mike wurde zerstückelt und anschließend verbrannt. Nun will er die Person finden, die seinen Sohn diese grausame Tat angetan hat. Dabei hilft ihn die junge Polizistin Charlize Theron. Es ist schwer zusagen ob Haggis mit diesem Film den Krieg verherrlicht oder verabscheut. Aber man kann ganz klar sagen das Haggis zeigt was aus den Jungs passiert und mit welch einer Einstellung sie zurück kommen. Das kann man aus Kommentaren wie z.B. "Mike fand mit der Zeit gefallen an das was er da tat" oder noch besser "Es war sehr schwer dort zu überleben aber als ich wieder her kam, wollte ich nach zwei Wochen sofort wieder in den Irak". Aber der ganze Film besteht aus Dialogen bei denen es sehr schwer fällt sie richtig einzuordnen. Der Film braucht auch wirklich sehr lange bis er mal an fahrt gewinnt und bis man ungefähr weiß worum es da eigentlich geht. Viele unnötige Szenen wie z.B als der Polizist zu Theron sagt das wieder jemand angerufen hat wegen einer Katze, bringen einen ganz aus dem Konzept. Total unnötige sowas. Vor Allem wenn es mal interessant und traurig wird und man anfängt mit Jones mitzuleiden. Zu Jones muss ich einfach sagen das die Figur des Hank Deerfield im Prinzip für Jones erfunden wurde! Er spielt ihn einfach mit soviel Leidenschaft und dabei ist seine Rolle alles andere als schwer. Er hat seinen zweiten Sohn schon verloren und man merkt es ihn an das er total ausrasten möchte aber da er selbst bei der Armee war, muss er sich beherrschen. Er ist kein Pulverfass. Ich denke das jeder von uns in Tränen ausbrechen würde. Aber nicht er. Er spielt ihn schön ruhig. Angeblich hatte ja Haggis mit Clint Eastwood geplannt. Eastwood kann ich mir da auch sehr gut vorstellen aber ich kann mir auf keinen Fall vorstellen das irgendjemand die Darbietung von Jones darbieten kann. Theron spielt dieses mal leider schwach. Vielleicht liegt es aber nur daran das ihre Figur nicht viel hergibt. Ich halte sie für eine sehr gute Schauspielerin aber hier war sehr enttäuschend. Außerdem kann ich nachvollziehen warum man immer aus ihrer unglaublichen Schönheit sowas machen kann. Das verdirbt sicherlich jeden männlichen Zuschauer den Film. Die Musik hat mir wie immer bei Paul Haggis sehr gut gefallen. Ich mag diese ruhe mit leichten Steigerungen. Passt immer zu jeder Szene. FAZIT: Leider hat Paul Haggis mit Im Tal von Elah nicht geschafft wieder einen Film auf die Leinwand zu bringen, der für immer im Gedächtnis bleibt. Das liegt vor allem daran das immer wieder bescheuerte Szenen und Sprüche im Filme vorkommen, die einfach nicht dazugehören. Wer aber einen schönen und vor Allem traurigen Film mit erstklassigen Darsteller, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Gibt aber auf jeden Fall bessere von dieser Sorte.
Hinzugefügt am 13.12.2011 um 19:05 Uhr Verstoß melden
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