Der Mann, der niemals lebte
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    Jimmy V.
    Jimmy V.

    1 follower | Seine 151 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Gestern nochmal gesehen. Als der Film seinerzeit erschien, habe ich andernorts eine Rezension geschrieben, die sich so ziemlich mit der Kritik der Redaktion ähnelt. Ich kann da nur zustimmen. Jetzt, nach dem zweiten Schauen, fielen mir hier und da ein paar Längen, dafür aber auch wieder die genialen Bilder auf, selbst bei dem eher undankbaren Part des Ed Hoffmann in Amerika. Crowe hatte Scott doch angeblich damals dafür kritisiert ihm dahingehend nicht genug Aufmerksamkeit zukommen lassen zu haben. Das scheint im Nachhinein auch richtig angemerkt worden zu sein. Aber wie dem beikommen? Vielleicht hätte es ja aufgesetzt gewirkt, aber möglicherweise hätte auch Ed Hoffmann dann Spoiler :im Finale irgendwie ins Kreuzfeuer der Feinde geraten können. Ansonsten: Mark Strong der Beste der Darsteller, der Rest ansonsten aber auch gut. Ein sehr Thriller, der Action, Spannung und Anspruch gut miteinander verbindet. Der von anderen hier erwähnte "Syrania" ist dann aber in jedem Fall noch eine Ecke besser.

    Hinzugefügt am 27.03.2012 um 16:12 Uhr
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    DerPjoern
    DerPjoern

    1 follower | Seine 39 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Der Film hat viel Potenzial, steht sich beim Ausschöpfen aber selber nur im Weg. Der oberste Pluspunkt des Films sind die Schauplätze und die dazugehörige Atmosphäre. Die Thrillerelemente sind das nächste Plus. Sie sind konsequent nervenaufreibend, jedoch für mich zu selten und nicht immer mit genügend Tiefe versehen. Dasselbe gilt für die Story. Wenn einigen Nebenfiguren mehr Raum eingestanden worden wäre, hätte es ein großartiger Film werden können. Die Hauptdarsteller spielen in dem Rahmen ihrer Figuren gut. Mark Strong überstrahlt dabei als mannigfaltiger, jordanischer Polizeichef seine Kollegen bei weitem. Der Film hat jedoch zwei massive Probleme. Das erste ist die Figur von Russell Crowe als überzeichnete Karikatur eines luxusverwöhnten, amerikanischen Sesselpupsers, der durch pure Blödheit jeden Erfolg zerstört, der vorher mühselig erarbeitet wurde. Dies würde nicht so sehr ins Gewicht fallen, wenn es sich hierbei nicht um die zweite Hauptrolle handeln würde. Der zweite Negativpunkt ist die vage gehaltene Liebesgeschichte, die die Spannung immer wieder unnötig ausbremst. Hier wäre ein Verzicht auf den Strang sinnvoll gewesen. Dieser soll der Hauptfigur (di Caprio) Tiefe verleihen. Jedoch ohne Erfolg. Seine Motivation bleibt pure Behauptung. Zum Glück bleibt aber noch die Action, die immer erste Güte ist. Wenn man also beim Schauen das Gesehene nicht so sehr hinterfragt, kann man von einem spannenden Film reden.

    Hinzugefügt am 27.03.2012 um 01:26 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      2.5 - Na ja

    Naja, etwas mehr habe ich mir schon von dem Film versprochen. Er bearbeitet ein wichtiges Thema, ist aber stellenweise ziemlich langweilig und überzogen. Grade an dieser Stelle hätte ich mir viel mehr Spannung gewünscht. So ist er ein solider Polit-Thriller geworden, mehr aber auch nicht. War gerade noch so okay... 5/10

    Hinzugefügt am 27.02.2011 um 19:56 Uhr
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    Alpha78
    Alpha78

    2 Follower | Seine 131 Kritiken ansehen |

      1.5 - Schlecht

    Der Film der niemals aufhört. Mir fehlte es deutlich an Spannung.

    Hinzugefügt am 03.07.2010 um 09:22 Uhr
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    Butzi
    Butzi

    0 follower | Seine 39 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Ridley Scott der Meister für Thriller schlechthin macht hier einen routinierten Thriller der brillant gespielt und gut inszeniert ist. Den Tiefgang der Story schöpft Ridley Scott nicht völlig aus. Sehenswert ist er alle mal

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    AmabaX
    AmabaX

    4 Follower | Seine 332 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Der Mann der niemals lebte ist ein starker Agenten Thriller, der ein paar längen hat aber sonst durchgehend überzeugen kann.

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    ChristiansFoyer
    ChristiansFoyer

    5 Follower | Seine 114 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Nach dem gleichnamigen Roman von David Ignatius entstanden, ist ‚Der Mann, der niemals lebte‘ ein sehr guter, handwerklich astreiner Film, bei dem der Kampf gegen den Terror in der zweiten Hälfte allerdings eher zum Kampf mit einer erzählerischen Unzulänglichkeit wird. Diese ist aber Drehbuchautor William Monaghan zuzuschreiben, der einen Handlungsstrang einarbeitete, der in sich zwar nicht uninteressant ist, im Film als Teil des Ganzen allerdings nicht homogen wirkt. Dadurch geht Ridley Scotts Action/Polit-Thriller locker eine Armlänge der Authentizität verloren, die er zuvor überzeugend aufbaut. Aber der Reihe nach. ----------------------------------------------------------------- Regisseur Scott springt unmittelbar ins Geschehen, nach einem Anschlag im englischen Manchester geht es in den Irak und es wird der Arbeitsalltag des CIA-Agenten Roger Ferris gezeigt, der die Hintermänner des Terrors aufzudecken versucht. Über Satellit wird dabei jede Bewegung Ferris‘ von seinem Vorgesetzten Ed Hoffman verfolgt, welcher sich in einer Mischung aus Aktionismus und Arroganz ständig über die Vorhaben seines Mannes vor Ort hinwegsetzt und diesem so manche Operation versaut. Scott leitet weder Charaktere genauer ein, noch wird die allgemeine Situation präzisiert. Dabei nimmt der Zuschauer sowohl Ferris‘, als auch Hoffmans Perspektive ein. Man beobachtet Ferris, wie sein Boss es tut, ist jedoch nie auf dessen Wissensstand und wird von den Handlungen Hoffmans ebenso überrascht. Diese geschickten perpektivischen Verschiebungen inszeniert Scott gewohnt versiert und mengt dem Film Komplexität in der Zeichnung des Protagonisten und Antagonisten bei: „Held“ Ferris spricht arabisch, versucht sich in die Kultur des „Feindes“ einzudenken und auf Vertrauen zu setzen, sein Vorgesetzter steht zwar auf der Seite des „Guten“ neben ihm, geht aber viele tausend Kilometer weit entfernt weit skrupelloser, menschenverachtender und nicht zuletzt ungeschickter vor. Seinem vermeintlich Verbündeten kann Ferris so am wenigsten vertrauen. ----------------------------------------------------------------- ‚Der Mann, der niemals lebte‘ erlaubt es sich, ideologische Fragwürdigkeiten auch als solche zu zeigen, der unterschwellig ständig brodelnde und auch immer wieder aus Ferris herausbrechende Konflikt zwischen ihm und Hoffman ist spannend und fern ab von platter Gut/Böse-Trennung. Hierbei zögert zwar auch Ferris nicht, im entscheidenen Moment zum Selbstschutz zu töten, doch er versucht eine moralische Integrität und respektvolle Distanz zu wahren, die mancher Oberer im Kampf gegen den Terror über Bord geworfen hat, bzw. von Anfanf an nicht auf dem Plan hatte. Sämtliche technische Überlegenheit nützt dem CIA nichts, sobald sich der Gegner der Nutzung elektronischer Kommunikation verweigert und das kalte Kalkül, mit dem in den Zentralen die Satellitenbilder ausgewertet werden und so auch über Leben und Tod entschieden wird, mündet zumeist in lähmender Ahnungslosigkeit. Das Motiv des technisch unterlegenen Ostens gegen den hochgezüchteten Westen ist kein unbedingt neues, wird von Scott aber nicht hinterweltlerisch und somit „von oben herab“ gezeigt, sondern als ein unberechenbares, sehr bewusstes und erschreckendes strategisches Mittel der Terroristen und ihrer Organe. Verglichen mit dem thematisch nicht unähnlichen ‚Operation: Kingdom‘ (2007), in dem die amerikanischen Ermittler in Saudi-Arabien klar und reichlich plakativ mit ihren technischen Möglichkeiten auftrumpfen, gibt ‚Der Mann, der niemals lebte‘ ein sehr viel differenzierteres Bild ab und spart sich patriotische Allüren. ----------------------------------------------------------------- Der Film fühlt sich extrem realistisch an, folgt besonders in der ersten Hälfte keiner festgelegten Handlungsstruktur. Mehrere Schauplätze werden aufgesucht, Ferris‘ Arbeit wird situativ und an einen sehr oft wechselnden Zweck gebunden gezeigt. Die 20minütige Eingangssequenz ist derart rasant und in ihrem Ausgang actionreich inszeniert, dass sie in manch anderem Film wohl als Showdown gelandet wäre. Leonardo DiCaprio, der sich spätestens mit ‚The Departed‘ und ‚Blood Diamond‘ (beide 2006) endgültig von seinem Bubi-Image gelöst haben dürfte, portraitiert Ferris mit viel Körpereinsatz und auch wenn seine Rolle Ähnlichkeiten zu jenen aus den genannten Produktionen aufweist, ist sein Spiel dennoch frisch und dynamisch. Mit einigen angefutterten Kilos ist Russell Crowe als Hoffman ein guter Gegenpart, der die harten Operationen auch schonmal per Headset begleitet, während er seine Kinder ins Bett bring. Die Sicherheit der Nation endet vor der eigenen Haustür. Das angespannte Verhältnis zwischen DiCaprio und Crowe wird hauptsächlich über scharfe Dialoge verdeutlicht, viele Szenen miteinander haben sie nicht, dennoch begegnen sich hier zwei Stars auf höchstem Niveau, wobei der Australier Crowe eher gebremst agiert, seine schauspielerische Klasse dem Film trotzdem zugute kommt. Ebenso wie jene des Briten Mark Strong, der als jordanischer Geheimdienstchef Hani undurchsichtig und mit faszinierender Ausstrahlung spielt. ----------------------------------------------------------------- Einen Knick in der Dramaturgie erhält der Film durch die Einführung eines „love interests“ für DiCaprios Ferris. Ramponiert von einem Einsatz landet dieser vor der Krankenschwester Aisha, gespielt von Golshifteh Farahani. Der sonst so auf seine Aufgabe fixierte Ferris, den jeder Fehler zur Weißglut bringt und der in seiner Akrebie und gleichzeitigen moralischen Ambivalenzen als Charakter stark gezeichnet wird, verliebt sich und balzt plötzlich wie ein Schuljunge um die Gunst der schönen Iranerin. Dies wirkt zu sehr in die Story hinein konstruiert und driftet später in ein früh zu antizipierendes 08/15-Schema ab, das Ferris und der Geschichte Glaubwürdigkeit und Logik raubt. Von der Haupthandlung isoliert ist die Love Story zwischen Ferris und Aisha allerdings erfreulich zurückhaltend inszeniert und vertieft (weshalb sie wohl auch im Film gelandet ist) noch einmal den Respekt des Agenten vor der Kultur der Muslime, indem sie ohne Berührung, ohne Küsse und schnulzige Liebesbekenntnisse stattfindet. In ihrer Konsequenz schwächt sie aber den Film leider etwas ab. ----------------------------------------------------------------- ‚Der Mann, der niemals lebte‘ ist ein bildstarker, von Ridley Scott gewohnt einwandtfrei audiovisuell gestalteter Film, der teils mit schonungsloser Brutalität und Intensität die Arbeit eines CIA-Agenten inmitten eines Wirrwarrs aus Lügen, Verrat, Misstrauen und Gewalt zeigt. Ein durchaus packender Einblick, der seine Bedeutung mit einem einfallslos gestalteten Handlungsstrang etwas untergräbt, diesen aber wenigstens durch eine vertrakte Auflösung nicht zu weit ins pure Standartklischee abgleiten lässt. Nicht zuletzt dank überzeugender Darsteller ist ‚Der Mann, der niemals lebte‘ alles in allem sehr sehenswert, wenn er auch leicht hinter seinen Ambitionen zurückbleibt. ----------------------------------------------------------------- komplette Review siehe: http://christiansfoyer.wordpress.com/2010/03/01/review-der-mann-der-niemals-lebte/

    Hinzugefügt am 01.03.2010 um 13:05 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    Nachdem ich im Urlaub das Buch "Der Mann der niemals lebte" von David Ignatius quasi verschlungen hatte, war ich gespannt auf den Film. Ich muss sagen: Enttäuschend. Es hat sich mal wieder bewahrheitet, dass die wenigsten Buchverfilmungen das halten, was die literarische Vorlage verspricht. Das Buch sprüht nur so vor Spannung, komplexen Handlungssträngen und überraschenden Wendungen.Im Film werden Handlungen und Zusammenhänge verdreht oder ganz weggelassen bzw. gar nicht erwähnt. Sogar der "Darsteller", der dem Film seinen Namen gibt, nämlich der Mann, der niemals lebte, taucht im Film nicht ansatzweise auf. Das Privatleben von CIA-Agent Ferris und dessen Verbindungen zu seinem Handeln und Tun spielen im Buch eine zentrale Rolle, im Film sind sie nicht mehr als eine kümmerliche Nebenhandlung. Auch das Ende kommt im Film doch sehr aprupt, da passiert bei der Buchvorlage noch einiges mehr. Wenn man das Buch jedoch nicht gelesen hat, könnte einem der Film dennoch gefallen. Starke Darsteller (DiCaprio, Strong) und großartige Bilder. Es ist auch nicht einfach, eine solch gute Romanvorlage in ein für's Kino passende Format zu quetschen. Ansonsten muss ich sagen: Leute, lest mehr Bücher! Da spielt sich der Film im Kopf ab ;-)

    Hinzugefügt am 14.09.2009 um 14:24 Uhr
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      4 - Sehr gut

    ...nehm ich mir aus dem Film meine Informationen, um authentisch zu erfahren wie in der - wohlbemerkten - Realität ein "undercover"-CIA-Agent arbeitet. Ja, überhaupt sollten wir alle in Schulen nur noch Filme schaun um so wahrheitsgegtreu nah am Leben zu lernen... ...oh man!

    Hinzugefügt am 01.09.2009 um 03:30 Uhr
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      4 - Sehr gut

    ich hab mir diesen filme mit mittleren erwartung in meiner videothek gehliehen und war begeistert den der film zog mich direkt von der minute an in seiner spannenden atmospähre zwar war die story manchmal etwas wirr aber trotzdem weiß der film zu überzeugen muss man zumindest einmal gesehen haben den er unterhält

    Hinzugefügt am 14.06.2009 um 01:31 Uhr
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