Brothers
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Lemmiblog
Lemmiblog

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4,0
Veröffentlicht am 25. Mai 2026
EMOTIONAL GANZ SCHWER ZU BESCHREIBEN

Sam Cahill ist Soldat wie sein Vater, doch beim letzten Einsatz geht etwas schief. Seine Ehefrau Grace bekommt daraufhin besuch von zwei Soldaten und sie weiss sofort was dies bedeutet. Sams Bruder Tommy, der gerade erst aus dem Gefängnis gekommenen ist, versucht zu helfen. Das Glück scheint langsam zur Familie zurück zu kehren, besonders als Grace die Meldung bekommt das Sam noch lebt.

Brothers von 2009 geht ca. 105 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier Toby Maguire, Jake Gyllenhaal und Natalie Portman in den Hauptrollen dieses Dramas, rund um eine Familie die zwischen Leid und Hoffnung pendelt.
Die Handlung rund um einen Soldaten, der perfekt scheint und geachtet wird, später dann ins Gegenteil abdriftet während der Bruder diese Wandlung ebenso durchmacht, ist einfach nur klasse inszeniert.
Toby Maguire spielt den gefallen Helden perfekt, seine Gedanken sind nachvollziehbar und er kann schlicht nicht vergessen was er getan hat. Ich fühlte jede Sekunde mit diesem Charakter mit. Jake Gyllenhaals Figur ist eher der Verlierertyp, baut sie sich jedoch langsam auf und entwickelt sich dank der Familie positiv. Man sieht seinen inneren Kampf als Sam wieder da ist, eine Mischung aus Freude und Verlust. Ebenso Natalie Portman und die beiden Kinder, die mit ihren Gefühlen nicht zurecht kommen, alles ist glaubhaft und mitfühlend eingefangen.
Das Finale ist dann der große Ausbruch aller Emotionen und ich saß mit Tränen in den Augen da, das hoffentlich nicht das passiert was Sam vor hat.
Am Ende bleibt ein Werk das mich persönlich mitgenommen hat und ständig kam die Frage auf wie ich reagieren würde. Die Darsteller sind fantastisch und die Story gut geschrieben.

Von mir bekommt der Film 8/10 Punkten. Was wenn die Person die du am meisten liebst, vor dir sitzt aber nicht mehr der ist der er mal war? Was macht man dann?
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 14. Dezember 2020
Eine sensible Annäherung mit besonderer Perspektive auf den Krieg und Hollywood's schnuckeligste Jungdarsteller können im Falle von Brothers nicht über ein emotionsarmes und lebloses Filmerlebnis hinwegtäuschen, das seine Konflikte meistens nur behauptet, aber in den seltensten Fällen fühlbar macht. Als Kunstwerk daher gescheitert, als Horizonterweitung aber durchaus achtbar. Da hätte es wahrscheinlich im Endeffekt nur einen fähigeren Regisseur gebracht ...
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.854 Follower 5.066 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 2. September 2017
Wohl ein klassischer Fall eines Remakes: das Original ist ein dänischer Film der zwar hoch gelobt wurde, aber natürlich von keiner Sau angeschaut. Also noch mal das Ganze, diesmal mit amerikanischen Figuren und hochkarätigen Darstellern: an denen darf man wirklich nicht herummäkeln. Immerhin treffen hier Stars wie Tobey Maguire und Jake Gyllenhal aufeinander (Ironie: Gyllenhal war die Reservebesetzung für Spiderman die dann Maguire gespielt hat), außerdem sind Altstar Sam Shepard und Oscarpreisträgerin Nathalie Portman dabei. Und keiner muß sich einen Vorwurf machen, da ich das Original nicht gesehen habe kann ich auch keine (negativen) Vergleiche dorthin ziehen. Allerdings finde ich die Kontraste etwas krass, also die Familienszenen auf der einen und parallel dazu die Mord und Folterszenen auf der anderen Seite. Obendrein ist es durchaus lobenswert dass der Film nicht auf den altbekannten und ausgelatschten „Eifersuchtspfaden“ wandelt, aber im Grunde hat er außer einigen stark gespielten und inszenierten Leidenszenen kaum was nennenswertes zu bieten, vor allem das Ende kommt abrupt und ohne rechten Bezug. Trotzdem, wer auf namhaftes Schauspielerkino steht macht hier nichts falsch. Irgendwer anderes wird’s ohnehin nicht schauen!

Fazit: Heftige Mischung aus Familiendrama und Kriegsfilm, irgendwie ziellos, aber von tollen Darstellern getragen!
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 18. Oktober 2016
Brothers ist einfach ein grandioses Werk. Tobey Maguire's Schauspiel ist unglaublich! Doch auch alle anderen Schauspieler spielen sensationell. Zur Story und Charakterentwicklung gibt es nichts zu meckern. Ich wurde seit langem nicht mehr so arg von einem Film mitgerissen. Brothers wirkt auch nach, denn diesen Film vergisst man nicht gleich am Tag dannach.
In seinem Genre ist dieser Film richtig stark und mir fällt auch keine richtige Schwäche ein.
Dies ist übrigens nicht nur ein Film für Dramafans, sondern ich kann diesen Film wirklich jedem empfehlen.
SK10
SK10

18 Follower 86 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 3. Dezember 2015
Es handelt sich hier um eine klassische Story um einen Kriegsveteranen, der nach einer Gefangenschaft verstört nach Hause kommt und herausfindet, dass sein Bruder und seine Ehefrau begonnen haben, sich zu verlieben....

Und nun zum großen Plus des Streifens: Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von Tobey Maguire, aber im Drama "Brothers" von Jim Sheridan spielt er den Kriegsveteranen "Sam Cahill" einfach nur herausragend gut, sodass man sich wundern muss, dass er für diese Darstellung keinen Oscar bekommen hat. In den weiteren Rollen werden Gyllenhaal und Portman nicht besonders gefordert.
papa
papa

182 Follower 319 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 30. Januar 2015
Atmosphärisch dichtes Familiendrama in absoluter Top-Besetzung. Tobey Maguire (war 2010 für diesen Film als "Best Performance - Men" zurecht für einen Golden Globe nominiert), Jake Gyllenhaal und allen voran Bailee Madison (Meine erfunden Frau) und Natalie Portman spielen sich hier die Seele aus dem Leibe und das im positiven Sinne. Sehr Emotional. Negativ: Der Film versucht zwar immer wieder, mit kurzen Szenen aus Afghanistan einen Akzent zu setzen, doch die Szenen sind einfach zu kurz, um die ansonsten aufkommende Langatmigkeit aufzufangen. Nichtsdestotrotz fande ich den Film, auch wegen der guten schauspielerischen Leistungen, gut!
Daniel P.
Daniel P.

89 Follower 227 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 14. Mai 2015
Was ist besser? Marine in Afghanistan, oder Taugenichts mit Knasterfahrung in der Heimat? Im Zweifel sicher immer die Version ohne Krieg.
Zwei ungleiche Brüder, verbunden durch Ihre Gene und Ihre im tiefen Inneren liegende Ehrlichkeit und Selbstlosigkeit. Der Film hebt klar hervor, dass egal was geschehen ist und wie schwer es fällt, aufeinander zugehen immer der beste Weg ist Freindschaft und Familien zu verwahren.
Besonders stark hier Tobey Maguire als Traumatisierter Heimkehrer. Gutes Hollywood-Remake.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 13. Januar 2015
Brothers thematisiert traumatische Kriegserfahrungen ebenso eindrucksvoll wie zwischenmenschliche Konflikte im zivilen Leben. Dank der furchterregenden Darstellung von Tobey Maguire, der zurückhaltenden Darstellungen von Natalie Portman und Jake Gyllenhaal entwickelt der Film insbesondere in der zweiten Hälfte eine hohe innere Spannung, treibt aber nicht von dem psychologischen Kurs ab, den er zu Beginn einschlägt, sondern führt diesen konsequent zu Ende, ohne dabei übertrieben zu wirken.
Tom2112
Tom2112

7 Follower 42 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 11. Januar 2015
Sehr gutes Drama, mit tollen Schauspielern und emotionaler Story. Bringt alle Zuschauer zum Nachdenken, sehr bewegend.
Jimmy v
Jimmy v

519 Follower 506 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2015
Bei Jim Sheridans Filmen handelt es sich in der Tat um solche, in denen die Schauspieler tatsächlich im großen Zentrum stehen. So auch bei "Brothers", und deswegen ist hier gar nichts zu meckern. Vom fulminanten Toby Maguire über Sam Shepard in der Nebenrolle bis hin zu den Kinderdarstellerinnen, sind alle Leistungen überaus geglückt. Ich würde aber sagen, dass mir die Rolle von Natalie Portman durchaus ein wenig mehr ausgearbeitet hätte sein können, besonders in Bezug auf die Frage wie sie's eigentlich so mit ihrem Hausfrauendasein hält. Diesbezüglich hinterfragt sie das alles ziemlich wenig, finde ich. Andererseits ist das aber auch okay, weil wir feministische Elemente den Film auch überfrachtet hätten. -
Was aber wirklich eine Schwäche darstellt, ist manchmal die Inszenierung. So zum Beispiel finde ich den Schnitt im Wechsel zwischen der Afghanistan-Episoden und Tommys Ersatzrolle in der Heimat nicht so recht gelungen. Zudem ist die musikalische Untermalung meines Empfindens nach eher unpassend, weil sie zu sehr kitschiges Flair verströmt. Gitarrensounds & Co - nein, das war nicht nötig, genauso wie der Off-Kommentar zum Schluss. Diese kleineren Mängel summieren sich und trüben den Gesamteindruck etwas, obwohl der Film ansonsten durchaus stark auf den Spuren von "Deer Hunter" wandelt. Und solche Kriegsfilme finde ich schon am besten, insbesondere weil der Film, wie das Vorbild, dabei eher zurückhaltend und beobachtend ist. Keine großen Gesten. sehr gut! Dass es bei Traumata keine gängigen Logiken oder Erkennungsmuster gibt, verdeutlicht "Brothers" sehr stark, gerade auch weil Sam so viel durchmachen musste. Der Konflikt mit seinem Bruder, der keiner ist, macht den Film zudem wesentlich realistischer als eine wirkliche aufgesetzte Dreieckssituation, selbst wenn die Figur des Tommy darunter zu leiden hat. -
Fazit: Ein sehr guter Beitrag der "Heimat-Kriegsfilme" mit ein paar handwerklichen Schwächen, doch wunderbarer Schauspielerführung sowie Darstellerleistungen.
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