Kinostart:
6. November 1997
Regie: Richard Donner
Mit Mel Gibson, Julia Roberts, Patrick Stewart,
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Originaltitel: Conspiracy Theory
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Thriller
,
Romanze
Laufzeit: 135 Minuten.
Produktionsjahr:
1997
Verleiher: Warner Bros. GmbH
Inhalt: Der New Yorker Taxifahrer Jerry Fletcher (Mel Gibson) hat eine große Leidenschaft: „Die Verschwörungstheorie“, eine Zeitung mit gerade mal fünf Abonnementen, die er selbst vertreibt und schreibt. Doch Jerry hat noch eine andere Leidenschaft. Die Staatsanwältin Alice Sutton (Julia Roberts) hat es ihm ebenfalls angetan und oft sitzt er stundenlang in seinem Auto vor ihrer Wohnung, um sie durch ein Fernglas zu beobachten. Er belagert ihr Büro wie ein Stalker und tischt ihr immer wieder seine waghalsigen Geschichten von multinationalen Verschwörungen und Attentaten auf den Präsidenten auf. Doch bald beginnt Alice zu zweifeln, ob die Geschichten, die Jerry ihr erzählt, allein seiner Fantasie entspringen. Dann taucht auch noch der zwielichtige CIA-Psychiater Dr. Jonas (Patrick Stewart) auf, der es auf Jerry abgesehen hat und schon steckt Alice mitten in einem Katz- und Mausspiel um Wahrheit, Lügen und Manipulation.
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel
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User-Wertung(2416 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Robert Kock
(3,5)
Laut Umfragen glauben etliche US-Bürger nicht, dass es die Mondlandung wirklich gegeben hat. Und fast 30 Prozent der Deutschen könnten sich vorstellen, dass ein Mordkomplott die Ursache für Lady Dianas Tod war. Verschwörungstheorien haben fast immer Hochkonjunktur und gehören seit jeher zur menschlichen Natur. Im Film wird das Thema leider eher selten aufgegriffen. Doch vielleicht ist das ja von den Studiobossen so gewollt, die hinterrücks Geld von den Mächtigen in der Regierung bekommen. Für Jerry Fletcher jedenfalls würde diese Erklärung wahrscheinlich eine Menge Sinn machen. Das ist nämlich die Hauptfigur in Richard Donners unterhaltsamem Paranoia-Thriller „Fletchers Visionen“.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,4)
bei
2416 Wertungen
insgesamt 4 Kritiken
TimmÄ
Mitglied seit 1.325 Tagen
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13 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Der Film kommt, wie schon erwähnt, nur extram langsam in Fahrt. Das liegt zum Teil daran, dass man in den ersten Szenen nicht viel mehr sieht als einen geschwaetzigen Taxifahrer, dessen Verhaltensweisen zum Beginn nicht nachvollziehbar erscheinen. Es entsteht geradezu die Vorstellung, man wuerde das Leben eines Wahnsinnigen beobachten.
Gut, mir war vor dem Anschauen nicht bewusst, dass es sich bei Fletchers Visionen um einen Paranoia-Thriller handelt, die vielleicht immer in diesem Stil anfangen. Alle Zuschauer "ueblicher" Filme, sollten sich aber seelisch auf gewoehnungsbeduerftige Erzaelweisen vorbereiten.
Hat man sich aber erst einmal an diese Aspekte gewoehnt, wird man dafuer koestlich amuesiert. Denn der Film ist nicht nur spannend und verwirrend, sondern an einigen Stellen auch tierisch komisch. In sich ist die Handlung sehr schluessig (einige Verschwoerungstheorien sind etwas zu weit hergeholt) und glaenzt am Ende noch einmal.
Also: Wer nach ein paar Minuten nicht gleich die Geduld verliert und fuer Thriller mit viel Witz etwas uebrig hat, sollte sich diesen Film auf jeden Fall anschauen.
Verfasst am 31.08. um 16:08 Uhr -
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Bolanov
Mitglied seit 1.772 Tagen
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403 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Mit "Flechters Visionen" ist Regisseur Richard Donner ein wirklich sehenswerter und sehr überzeugender Paranoia-Thriller gelungen. Die Story selbst wirkt dabei anfangs zwar noch recht durchschnittlich und plätschert in der ersten Stunde mehr oder weniger etwas vor sich hin, wird dann aber in der zweiten Hälfte sehr interessant und kann den Zuschauer wahrhaft an sich fesseln. Dauernd eröffnet Donner dem Publikum neue Details über Jerry Fletcher und seiner Vergangenheit und kann mit einige Storywendungen wunderbar punkten. So verliert der Film nie die Aufmerksamkeit des Publikums und hebt sich deutlich von anderen Filmen seiner Art ab. Die Atmosphäre des Films ist ebenfalls sehr gut gelungen und kann vor allem mit seiner musikalischen Untermalung besonders gefallen. Auch schauspielerisch ist "Flechters Visionen" auf sehr gutem Niveau, wobei hauptsächlich Mel Gibson sich in den Vordergrund spielen darf. Er kann als verschwörungstheorien-erzählender Taxifahrer Jerry Fletcher uneingeschränkt überzeugen und schafft es problemlos seinem Charakter die nötige Tiefe, Glaubwürdigkeit und innere Zerrissen- und Verwirrtheit zu verleihen. Starke Leistung! Aber auch die anderen Darsteller wie z.B. Julia Roberts oder Patrick Stewart wissen zu gefallen und runden das positive Bild des Films gekonnt ab.
Alles in allem ist "Flechters Visionen" ein überaus guter und vor allem spannender Thriller, der den Zuschauer die vollen 135 Minuten unterhalten kann. Besonders die letzte Stunde weiß zu gefallen. Für einen tollen und spannenden Filmabend nur wärmstens zu empfehlen!
Verfasst am 31.03. um 19:59 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3) bei 3 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Mel Gibson
Rolle: Jerry Fletcher
Julia Roberts
Rolle: Alice Sutton
Patrick Stewart
Rolle: Dr Jonas
Cylk Cozart
Rolle: Agent Lowry
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