Das Massaker von Katyn
    • Kinoprogramm
    • Trailer & Clips
    • Cast & Crew
    • Kritiken
      • FILMSTARTS-Kritik
      • Pressespiegel
      • User-Kritiken
    • Bilder
    • DVD
    • Wissenswertes
    Userschnitt:   3,7 für 174 Wertungen insgesamt 3 Kritiken  | 
    •     0% - 0 Kritiken
    •     0% - 0 Kritiken
    •     0% - 0 Kritiken
    •     100% - 1 Kritik
    •     0% - 0 Kritiken
    •     0% - 0 Kritiken

    3 User-Kritiken

    Sortieren nach 
    Die Neuesten
    • Mitglieder, die die meisten Kritiken geschrieben haben
    • Mitglieder, die die meisten Follower haben
    tebbinator
    tebbinator

    0 follower | Seine 8 Kritiken ansehen |

      2 - Nicht gut

    Wie schon in der kritik erwähnt wird der Film aus mehreren Blickwinkeln von angehörigen der Opfer erzählt und ihre Weise gegen das Verbrechen zu kämpfen und auch die Wahrheit ans Licht zu bringen. Natürlich hat der Film ein paar starke Momente, dennoch dauert der Film mit knapp 2 Stunden zu lang und für mich kam nur am Ende mal Spannung auf. Klar behandelt der Film ein wichtiges Thema aber deshalb muss der Film nicht automatisch gut sein! Ich kann den Film nur denen empfehlen die sich ernsthaft für das Thema interessieren, alle anderen die einen spannenden Film über die Besatzung Polens erwarten werden meiner Meinung nach enttäuscht sein.

    Hinzugefügt am 30.03.2010 um 08:27 Uhr
    Verstoß melden

    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      4 - Sehr gut

    Ich muss mich meinem Vorgänger hier anschließen: die Filmstarts.de-Wertung von 3 Punkten ist unverständlich. Meiner Meinung nach hat der Auto den Film durch eine deutsche Brille betrachtet bzw. mit Maßstäben Hollywoods geurteilt. So über einen polnischen Film zur polnischen Geschichte zu gehen, ist verwerflich. "Typisch deutsch", möchte ich beinahe sagen. Hätte sich der Rezensent die Mühe gegeben, die polnische Mentalität dabei in Betracht zu ziehen, dann hätte das Urteil anders lauten müssen. Die religiösen Gesten sind mitnichten Pathos oder dergleichen, sondern entsprechen absolut der polnischen Mentalität. Da ich nun über ein Jahr in Polen gelebt habe, spreche ich aus Erfahrung: die Polen haben durch ihre gemeinsame Religion einen unvorstellbar großen Zusammenhalt. Ein Deutscher kennt das freilich nicht aus seinem Land. Andrzej Wajda zählt mit Sicherheit zu den besten Regisseuren der Welt - natürlich abseits jeglichem Hollywood-Getös. Auf der (polnischen) DVD zu "Katyn" (Originaltitel) befindet sich ein Brief Steven Spielbergs an die Academy, in dem er erklärt, was für ein großartiger Regisseur Wajda ist. Auch in "Das Massaker von Katyn" ist das zu sehen. Natürlich war der Film stark persönlich motiviert, weshalb die Erzählung auch zuweilen subjektiv ist. Doch gestalterisch hat Wajda wieder eine Glanzleistung vollbracht. Man denke nur an die nebligen Szenen in Krakau, die eine beklemmende Atmosphäre erzeugen. Hier wird die Unsicherheit der Betroffenen über die tatsächlichen Geschehnisse perfekt ohne große Worte herübergebracht. Die vom Rezensenten genannte Gottesdienstszene, in der die Soldaten polnische Weihnachtslieder singen, ist realistisch und ergreifend. Das hat nichts mit Pathos zu tun - das ist genau die polnische Seele. Alles in Allem gibt der Film Zeugnis von einem ungeheuerlichen Ereignis und dem Umgang mit der Wahrheit im Sozialismus. Mit ein bischen Sensibilität für eine andere Kultur (die dem Rezensenten leider völlig abgeht - typisch deutsch eben) wird dem Betrachter eindringliches, großes Kino geboten.

    Hinzugefügt am 23.09.2009 um 13:35 Uhr
    Verstoß melden
    Hast Du Das Massaker von Katyn gesehen?

    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      3.5 - Gut

    , die man keinesfalls unkommentiert stehen lassen kann, ist der Gegenstand der nebenstehenden Kritik. Weder trieft in diesem Film mehr Pathos als z.B. in "Schindlers Liste" (dessen Klasse "Katyn" zwar trotzdem nicht erreicht, aber das hat andere Gründe: siehe unten) noch ist die christliche Symbolik penetranter als z.B. in "The Departed". Der Rezensent muss wohl andere Gründe haben, "Katyn" nicht zu mögen; vielleicht ist er Atheist, dann ist natürlich das mehrmalige Auftreten eines Rosenkranzes zu viel des Guten. Reichlich vermessen erscheint jedenfalls der Anspruch des Kritikers die polnische Volksfrömmigkeit besser beurteilen zu können als der 83-jährige Andrzej Wajda. Dass unter rund 12.000 ermordeten Offizieren ein Dutzend im Angesicht des Todes das Vaterunser auf den Lippen hat, bedeutet rein rechnerisch ja erst mal nur, dass ein Promille der 1940 massakrierten Polen fromme Katholiken waren. Das erscheint doch jetzt so erst mal nicht sonderlich übertrieben: Papst Johannes Paul II. selig kann sich etwaige Luftsprünge für Siege der polnischen Nationalmannschaft aufheben. Und selbst wenn die vielen Gebete jemandem zu viel des Guten sind, weil er selbst nie vor seinem Henker stand, sagt dies noch lange nichts über die Qualität dieses Streifens aus. Sicher bedient sich Wajda in mancher Szene symbolischer Überhöhungen: Neben den christlichen Symbolen sticht auch die gewollte Analogie Agnieszka - Antigone ins Auge, die Wajda inszeniert, indem er die für einen würdigen Grabstein für ihren ermordeten Bruder kämpfende Agniezska im Theater mit einer Antigone-Darstellerin ins Gespräch kommen lässt. Doch seit wann sind klug gewählte literarische Verweise oder Symbole in Filmen ein künstlerisches Manko? Wie gesagt, Scorsese. An Wajdas Bildsprache ist auch sonst nichts auszusetzen: Er findet durchgehend düstere und kalte Bilde für das, was düster und kalt war. "Katyn" schwächelt ganz woanders: Es fehlt eine vernünftige Exposition. Die Brücke, auf der die fliehenden Polen von Nazis und Sowjets in die Zange genommen werden und so gewissermaßen die Wahl zwischen Teufel und Satan haben, ist zwar ein weiteres sprechendes Bild und eignet sich von daher gut für die Eröffnungssequenz, doch bis ungefähr zur zwanzigsten Filmminute dreht sich alles um die Familie des jungen Offiziers Andrzej und seiner Frau Anna. Wie Kai aus der Kiste kommt dann ein weiterer Erzählstrang dazu, nämlich der um Agnieszka und ihre Mutter, die Witwe eines im Wald von Katyn getöteten Generals - und die Figuren sind gar nie eingeführt worden. Noch unmotivierter erscheint, etwa in der Mitte des Films, die kurze Liebesgeschichte um einen Neffen von Anna (vorher ebenfalls nie zu sehen), der im Untergrund gegen das kommunistische Regime in Polen kämpft. Dafür versandet der Konflikt zwischen Anna und ihrer Mutter, deren Mann in Sachsenhausen starb; letztere ist plötzlich von der Bildfläche verschwunden. Solche Brüche in der Dramaturgie gehen zu Lasten der Stringenz und Stimmigkeit des Gesamtkunstwerks, das aber dennoch einen interessanten Weg findet, um über die kriegerischen Ereignisse hinaus noch die Geschichte einer Lüge zu illustrieren. Denn die wenigen Hinterbliebenen, auf die sich Wajda konzentriert, reagieren unterschiedlich auf die Installation der Legende von den Deutschen als den Tätern von Katyn im kommunistischen Polen. Dass die Deutschen im Übrigen hier nicht als Unschuldslämmer gezeichnet werden, weil sie ausnahmsweise mal an einem Blutrausch nicht beteiligt waren, versteht sich von selbst und da Deutsche (ebenso wie die Russen) hier im Wesentlichen nur als politische oder militärische Entscheidungsträger eine Rolle spielen, bleibt naturgemäß auch wenig Raum für eine Ausdifferenzierung ihrer Charaktere. "Das Massaker von Katyn" ist mithin zwar kein Meisterwerk, verdient aber dennoch das Prädikat unbedingt empfehlenswert. Schon allein deshalb, weil so monströse Lügen, wie sie um den Massenmord von Katyn gesponnen wurden, nie genügend Gegner haben können, Gegner, deren Gegnerschaft auf dem verlässlichen Wissen um die Wahrheit fußt. Um diese Wahrheit hat sich Andrzej Wajda, dessen Vater in Katyn ermordet wurde, auf eindrucksvolle und bewegende Weise verdient gemacht. Einen solchen Film mit 3 Sternen zu bewerten, weil einem ein paar religiös gefärbte Handlungskomponenten nicht passen, zeugt von geistiger Kleingärtnerei.

    Hinzugefügt am 19.09.2009 um 19:22 Uhr
    Verstoß melden

    Deine FILMSTARTS-Aktivitäten

    Möchtest du den Film ansehen?

    Ja Nein

    Film bewerten

    0 : Schrecklich
    0.5 : Null
    1.0 : Sehr schlecht
    1.5 : Schlecht
    2.0 : Nicht gut
    2.5 : Na ja
    3.0 : Nicht schlecht
    3.5 : Gut
    4.0 : Sehr gut
    4.5 : Großartig
    5.0 : Meisterstück
    Sichert
    Gesichert
    Kritik
    Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
    Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
    Aktuell im Kino: Userwertung
    Marvel's The Avengers
      4,3

    Von Joss Whedon
    Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
    Action

    American Pie 4: Das Klassentreffen
      3,9

    Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
    Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
    Komödie

    21 Jump Street
      3,8

    Von Phil Lord, Chris Miller
    Mit Jonah Hill, Channing Tatum
    Komödie

    Alle aktuellen Filme