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4 - Sehr gut
Man darf nicht mit der Vorstellung ins Kino gehen, dass es ein Film ist, wie die anderen Bullyfilme, denn in diesem Film spielt Bully nur eine Rolle und führt weder Regie, noch sonst etwas.
Ich finde, in dem Film ist alles drin, ein Stückchen Heimatverfilmung, ein wenig Drama, eine gewisse Art von Spannung, etwas Komisches hat es auch, aber auch ein Stückchen einer Liebesgeschichte.
Wenn man das Theaterstück kennt, weiß man, dass das Theaterstück nicht den Umfang eines Kinofilmes zeigt. Und wenn man die Geschichte vom Brandner Kasper kennt, weiß man auch, dass es sehr schwierig ist, dies als Film umzusetzen.
Meiner Meinung nach ist die Umsetzung sehr gelungen. Die Schauspieler haben sich großartig ins Zeug gelegt. Die schauspielerische Leistung finde ich beachtenswert und nicht unbedingt nur die vom Bully. Es ist im Grunde eine ernste Geschichte, wie sie im Leben nur all zu oft ist. Deshalb ist meiner Meinung nach der komische Teil auch sehr gut gelungen.
Ich denke, zumindest ist es bei mir so, der Film selber regt auch zum Nachdenken an. Was erwartet das Leben? Welche Konsequenzen hat man durch sein Handeln zu spüren. Hier z.B. um des weiterlebens Willen gerät einiges aus den Bahnen. Nachdem der Brandner Kasper den Tod überleistet hat, ist im Grunde nichts mehr so, wie es eigentlich hätte sein sollen.
Was ist eigentlich wichtig im Leben? Vergebung ist in diesem Film für mich eines der Dinge, um das es hier geht.
Der Film scheint mit sehr viel Herz entstanden zu sein. Das einzige Manko ist meiner Meinung nach, die Kameraführung. Die lässt leider manchmal ein wenig zu wünschen übrig, was aber für den Film selber nicht weiter tragisch ist.
Das Resume meines Erachtens ist...der Film ist sehenswert und man sollte auf die Handlung des Filmes achten, nicht zu sehr auf den einen oder anderen Schauspieler, wovon man sich mehr erhofft hat.
Hinzugefügt am 07.11.2008 um 09:45 Uhr
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