Kinostart:
12. März 2009
Regie: Kai Wessel
Mit Heike Makatsch, Dan Stevens, Monica Bleibtreu,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Deutschland
.
Genre:
Biografie
,
Drama
Laufzeit: 136 Minuten.
Produktionsjahr:
2009
Verleiher: Warner Bros. GmbH
Inhalt: Hildegard Knef war Sünderin und Sängerin, Hollywoodstar und ein Hit am Broadway. Sie liebte einen Nazi und heiratete einen Juden. Sie kämpfte in den Ruinen Berlins um ihr Leben und fühlte sich an der Park Avenue zuhause. Vom deutschen Publikum verehrt und verachtet, wurde ihre Autobiografie das erfolgreichste Buch der Nachkriegszeit. Ihre Konzerte sind Legende. Sie war eine deutsche Ikone. Und sie war sehr, sehr cool. Dies ist ihr Leben.
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel

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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Jens Hamp
(2,5)
Hollywood wollte sie als Österreicherin unter dem Namen Gilda Christian verkaufen und die Sittenhüter im Nachkriegsdeutschland hätten sie nach ihrer legendären Nacktszene in „Die Sünderin" am liebsten auf eine einsame Insel verbannt. Aber Hildegard Knef ließ sich nicht verbiegen und wurde der einzige deutsche Star ihrer Zeit, dessen Auf und Ab international unzählige Zeitschriftenseiten füllte. Diesem Mythos spürt Kai Wessel nun nach, wobei er leider nie zum richtigen Erzählrhythmus findet. Trotz einer vortrefflichen Heike Makatsch in der Titelrolle wird die Film-Biographie „Hilde" ihrem Gegenstand nicht vollständig gerecht.
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Userkritiken und Wertungen
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insgesamt 6 Kritiken
ThomasEdgar
Mitglied seit 1.074 Tagen
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34 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Eigentlich ist dieser Film keine richtige Biographie Hildegard Knefs. Er ist eher eine gelungene Darstellung von Heike Makatsch nach dem Motto: Heike trifft Hilde. Das macht sie sehr gut, sogar der Gesang ist autentisch.
Der Film endet frühzeitig mit dem Karrierestart als Sängerin. Er stellt die Identitätsfindung einer Frau, einer Künstlerin, glaubwürdig dar. Endlich findet sie zu ihrer Bestimmung, zur
Sängerin Hildegard Knef. Dies mag nur ein Aspekt der Knef gewesen sein, stellt aber meines Erachtens eine gelungene Reduktion dar.
Auch die ausführliche Schilderung der Kriegsjugend Hildegard Knefs wirkt auf mich sehr informativ. Als sie dann später im Licht stand, haben sie ja alle im Wohlstand gesehen, aber wer denkt schon an das Dunkel der Kriegsvergangenheit?
Der Film ist in sinnvoller Beschränkung auf frühe Lebensabschnitte ein plastisches Zeitzeugnis, das über zwei Stunden gekonnt zu unterhalten versteht. Er dokumentiert zum Teil das Lebensgefühl der Kriegs- bzw. Nachkriegsgeneration, veranschaulicht u.a. die Entnazifizierung oder spricht moralischen Wandel an, nicht nur durch die Sünderin, sondern auch durch Hildes Lebensweise. Eine Ehe ist kein Bund fürs ganze Leben mehr. Solche Dokumente stoßen Gedanken an, was für den Film spricht. Kurzum: gelungen und empfehlenswert.
Verfasst am 23.04. um 14:41 Uhr -
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Besetzung und Stab
Heike Makatsch
Rolle: Hildegard Knef
Dan Stevens
Rolle: David Cameron
Monica Bleibtreu
Rolle: Else Bongers
Hanns Zischler
Rolle: Erich Pommer
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 10:27