Der Film zeigt Arthur Abraham auf dem steinigen Weg zu seinem Comeback. Nach fast sechsmonatiger Zwangspause steigt der mittlerweile 28-Jährige, bisher ungeschlagene Mittelgewichts-Weltmeister wieder ins Training ein. Kräftezehrende Ausdauer- und Schlagtests, Waldläufe in Rocky-Manier und unzählige Sparringsrunden sind in das enge Aufbauprogramm gequetscht. Unnachgiebig treibt Erfolgstrainer Ulli Wegner seinen Schützling an – immerhin stehen mit den Kämpfen gegen den Kanadier Sebastien Demers und den Armenier Khoren Gevor gleich zwei Pflichtverteidigungen vor der Tür.
1,5
enttäuschend
Es geht um alles
Von Christoph Petersen
Lässt man Axel Schulz´ peinliche Sechs-Runden-Lachnummer gegen Brian Minto und Henry Maskes sportlich total überschätzten Rentner-Sieg gegen Virgil Hill mal außen vor, war es wohl das Box-Highlight der vergangenen Jahre: Am 23. September 2006 brach sich Arthur Abraham bei seinem WM-Kampf gegen den kolumbianischen Herausforderer Edison Miranda in der vierten von zwölf Runden den Unterkiefer – das Blut schoss fontänenweise aus seinem Mund, die Wange schwoll bedrohlich an, der Fight schien unwiderruflich verloren. Doch Abraham gelang das Undenkbare: Er hielt volle acht Runden mit seiner extrem schmerzhaften Verletzung durch und trug schließlich sogar einen verdienten Punktsieg davon. Die gebürtige Berlinerin Nina Pourlak hat den Ausnahmeboxer für ihren Dokumentarfilm „Es geht um alles“ begleitet – allerdings erst in den Monaten nach dem fraglichen Kampf. Das Problem: In dieser Zeit passiert
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Produktionsland
Deutschland
Verleiher
Neue Visionen
Produktionsjahr
2008
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
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Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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