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Kinostart
16. Oktober 2008 (1h 39min)
- Regie
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Mit
Susanne Wolff, Johann von Bülow, Maren Kroymann mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Deutschland
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Alles ist bereit für die Geburt des ersten Babys von Rebecca (Susanne Wolff) und Julian (Johann von Bülow): sie haben ein geräumiges Haus zur Verfügung, Julian hat einen guten Job, Vorfreude macht sich breit... doch nach der Geburt vermag es Rebecca nicht, eine emotionale Bindung zu ihrem Kind aufzubauen. Zunehmend kapselt sie sich von der Außenwelt ab. Julian, ganztägig auf Arbeit, erkennt die Depression nicht. Seine Frau muss derweil erschreckt feststellen, langsam zu einer Gefahr für ihr Kind und sich selber zu werden. In einem Anfall von Verzweiflung reißt Rebecca aus, taumelt ziellos durch den nächtlichen Wald und bricht lebensmüde zusammen. Einige Tage später findet die aufgelöste Familie sie in einer Klinik auf. Der Heilungsprozess jedoch geht nur langsam voran...
| Verleiher | Ventura | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2008 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | 500.000 Euro |
Von Jan Hamm
Wie kaum eine andere Erscheinungsform der Liebe gilt sie als unantastbar und sakral: Die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind - ein Gefühl, das von Gesellschaft und Kultur als Selbstverständlichkeit eingefordert wird, gleich einem ungeschriebenen Gesetz. Dabei sind Startprobleme durchaus an der Tagesordnung. Die überwiegende Mehrheit aller Mütter erlebt nach der Geburt eine leicht depressive Phase. So schnell dieser sogenannte Baby-Blues normalerweise vorbeigeht, so bitter wird es für diejenigen, bei denen der Zustand andauert. Infolge kann es zu einem immer noch relativ unbekannten Krankheitsbild kommen - der postpartalen Depression. Die emotionale Bindung zum Neugeborenen bleibt aus und die Betroffenen zerbrechen zunehmend an der Erwartungshaltung, bis hin zur Psychose. Mit dem Drama „Das Fremde in mir“ nähert sich Autorin und Regisseurin Emily Atef dem sensiblen Thema und schildert den Leidensweg einer Frau, die nicht nur mit der Krankheit, sondern später auch um das zerstörte Vertrauen in ihre mütterlichen Fähigkeiten kämpfen muss. Das gelingt Atef dank offensichtlicher Empathie für die Figur ausgezeichnet. Genau damit schießt sie leider über ihr Ziel hinaus. Die Ambivalenz des Konfliktes zwischen ihrer Protagonistin und deren Umfeld bleibt dabei oft auf der Strecke, die Verteilung von Opfer- und Täterrolle gerät zu eindeutig.
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Rolle: Rebecca
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Rolle: Julian
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Rolle: Lore
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Rolle: Bernhard
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