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"Tombstone" besteht zur ersten Hälfte aus eher langatmigem Geplänkel um die finale Konfrontation vorzubereiten. Dabei schwankt die Darstellung von Wyatt Earp zwischen eiskalt berchnend und übermäßig emotional und unbeherrscht. Diese Flatterhaftigkeit macht die Figur unglaubwürdig. Val Kilmer als siecher Doc Holliday leistet hingegen ganze Arbeit kann jedoch den Film damit nicht retten. -SPOILER- Wenn sich Russel, untermalt von glorifizierender Musik, durch die Reihen der Feinde metzelt (und nur den eigentlichen verursacher des Konfliktes immer wieder verschont) und sich anschließend Wundert, dass seine Gegner auf Rache sinnen, erreicht der Film den Höhepunk (der Abwegigkeit). -SPOILER ENDE- Die Motivation des Protagonisten ist dabei zwar nachvollziehbar, aber selten wirklich plausibel. Die sporatisch auftauchende Romaze vermag es dann auch nicht mehr dem Film eine Richtung zu geben. Fazit: Eine Entäuschung. In den meisten Teilen langatmig oder übertrieben. Alles in allem nicht zu empfehlen.
Hinzugefügt am 18.01.2010 um 18:50 Uhr Verstoß melden
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