Kinostart:
16. Oktober 2008
Regie: Jobst Oetzmann
Mit Piet Fuchs, Jacob Matschenz, Tino Mewes,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Deutschland
.
Genre:
Drama
,
Romanze
Laufzeit: 90 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Stardust Filmverleih GmbH
Inhalt: Der 17-jährige Johann (Tino Mewes) lebt bei seiner geschiedenen Mutter und besucht das Gymnasium – alles in allem führt er ein im Kontext der Zeit ganz normales Leben. Doch dann taucht ein Neuer an der Schule auf: der eigenartige Ludwig (Jacob Matschenz). Johann ist fasziniert von dem auffälligen, eigenwilligen Typen, der bei seinen übrigen Mitschülern hingegen schnell verpönt ist. Die beiden freunden sich an und fahren nach kurzer Zeit gemeinsam Zweier ohne, ein längliches Ruderboot ohne Steuermann. Jeder der beiden Fahrer hat nur ein Ruder und rudert auf seiner Seite des Rennboots; es ist also unabdingbar, dass Moment und Stärke der Bewegungen beider exakt aufeinander abgestimmt sind. Beide Fahrer müssen wie aus einem Guss agieren, der eine muss Unregelmäßigkeiten des anderen ausbalancieren und genau wissen, wie sein Partner funktioniert. Mit viel Training werden Johann und Ludwig schnell zu Gewinnern, in sicherer Regelmäßigkeit können sie bei Rennen den ersten Platz belegen. Ihre Freundschaft intensiviert sich parallel immer mehr; vor allem Ludwig ist von dem Wunsch besessen, dass er und Jakob sich absolut gleich werden: Sie sollen gleich aussehen, gleich handeln und in letzter Konsequenz sogar gleich denken – Zwillinge werden, wie ihre beiden Rivalen bei den Bootsrennen. Daher schlafen sie mit demselben Mädchen, rasieren sich eine Glatze und tragen dieselben Klamotten. Doch allzu bald müssen die beiden erfahren, dass diese absolute Angleichung mehr negative, als positive Wirkungen hat.
FILMSTARTS.de
(2,5)
Pressespiegel

User-Wertung(22 Bewertungen)
(3,5)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christian Horn
(2,5)
Mit „Die Einsamkeit der Krokodile“, einer Verfilmung der gleichnamigen Novelle des leitenden „Spiegel“-Redakteurs Dirk Kurbjuweit, konnte Jobst Christian Oetzmann vor acht Jahren Kritik und Publikum überzeugen. Seitdem hat er keinen Kinofilm mehr realisiert, sondern fürs Fernsehen gearbeitet und unter anderem fünf Folgen der „Tatort“-Reihe inszeniert. Sein neuer Kinofilm, das Drama „Zweier ohne“, basiert ebenfalls auf einer Novelle von Kurbjuweit und erzählt von der so intensiven wie gefährlichen Freundschaft zweier Jugendlicher. Mit etwas überzogenem Willen zur metaphorisch-symbolischen Darstellung wirkt „Zweier ohne“ ein wenig gekünstelt; zudem lässt der Film keine Freistellen für eine eigenständige Reflexion des Zuschauers, alles wird in aller Überdeutlichkeit ausbuchstabiert.
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Besetzung und Stab
Piet Fuchs
Rolle: Polizist
Jacob Matschenz
Rolle: Ludwig
Sophie Rogall
Rolle: Vera
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 07:12