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    "Es war ziemlich erdrückend": Rupert Grint spricht über seine Zeit als Ron Weasley in den "Harry Potter"-Filmen
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

    Zehn Jahre war Rupert Grint als Ron Weasley in den „Harry Potter“-Filmen zu sehen. Über die anstrengende Erfahrung, schon als Kind immer funktionieren zu müssen, hat der Schauspieler nun in einem Interview gesprochen.

    Warner Bros.

    Als Ron Weasley konnte Rupert Grint in den „Harry Potter“-Abenteuern seinen Durchbruch feiern. Ein ganzes Jahrzehnt, im Alter von 11 bis 22 Jahren, war Grint an der Seite von Daniel Radcliffe und Emma Stone in der megaerfolgreichen Fantasy-Reihe zu sehen und wurde damit auch fester Teil der Populärkultur. Dass die Erfahrungen, Teil eines gigantischen Franchise zu sein, auch ziemlich anstrengend sein können, hat Rupert Grint nun in einem Interview offenbart.

    Im Gespräch mit dem Bustle Magazine erklärte Rupert Grint, dass die Arbeit an „Harry Potter“ „ziemlich erdrückend“ gewesen ist. Und man kann seine Aussage mit Sicherheit gut nachvollziehen – vor allem in den jungen Jahren dazu imstande zu sein, ständig zu funktionieren, erfordert einiges an Ehrgeiz, Courage und Disziplin. Grint diesbezüglich: „Die Dreharbeiten haben fast das ganze Jahr eingenommen, dann haben wir die restliche Zeit mit Werbung verbracht.“

    Dadurch, dass Rupert Grint und Co. quasi das ganze Jahr – und das über Jahre – nur mit „Harry Potter“ beschäftigt gewesen ist, sollten die Filme nach und nach auch zu einem festen Teil seiner Persönlichkeit werden, wie der Schauspieler ausführte: „In den Filmen sind wir zu einer Einheit verschmolzen. Am Ende spielte ich mich selbst. Die Linien waren verschwommen. Ich habe sogar geantwortet, wenn mich jemand Ron genannt hat.“

    Eine Pause war nötig

    Bevor die ganze Sache aus dem Ruder hätte laufen können, waren die Dreharbeiten zu „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ aber zum Glück abgeschlossen: „Es war eine Zeit lang eine außerkörperliche Erfahrung, aber ich denke, wir haben zum richtigen Zeitpunkt aufgehört. Wenn wir weitergemacht hätten, wäre es bergab gegangen.“ Die Pause, die Grint sich nach den „Harry Potter“-Filmen genommen hat, war also auch bitter nötig, um wieder zu sich selbst zu finden.

    Inzwischen ist Rupert Grint vor allem daran interessiert, in düsterer Genre-Kost mitzuwirken. Zuletzt war der Schauspieler in einer Episode von „Guillermo Del Toro's Cabinet Of Curiosities“ und der Mystery-Serie „Servant“ auf AppleTV+ zu sehen. In Kürze wird Grint in „Knock At The Cabin“ auf der großen Leinwand zu sehen sein. Dabei handelt es sich um den neuen Film von M. Night Shymalan („The Sixth Sense“), der hierzulande am 9. Februar in den Kinos startet. Ihr habt noch nichts von dem Film gehört? Dann schaut euch gerne den Trailer an:

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