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    Neu im Heimkino: Nach "Avatar 2" gleich das nächste 3-Stunden-Epos – das im Kino aber leider kaum jemand gesehen hat
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Ob Sammlereditionen aus aller Welt, aktuelle Schnäppchen oder Uncut-Horror – er weiß ganz genau, wie man an die großen Must-Haves kommt.

    „Avatar: The Way Of Water“ gibt es seit dieser Woche endlich auch für zu Hause. Mit „Babylon - Rausch der Ekstase“ folgt nun bereits das nächste starbesetzte 3-Stunden-Highlight – das im Kino aber (leider) ziemlich unterging…

    Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 2,3 Milliarden Dollar avancierte „Avatar: The Way Of Water“ erwartungsgemäß zu einem der erfolgreichsten Filme überhaupt – den ihr seit dem 4. April 2023 endlich auch zu Hause streamen* könnt. Und jetzt folgt auch schon das nächste brandaktuelle, gefeierte Kino-Epos, das den Weg ins Heimkino findet: „Babylon - Rausch der Ekstase“ von Oscar-Preisträger Damien Chazelle.

    Mit einer Laufzeit von stattlichen 189 Minuten fällt die Liebeserklärung an das Hollywood vergangener Tage nur minimal kürzer als das zweite Pandora-Abenteuer von James Cameron aus. Während es der Film immerhin auf drei Oscar-Nominierungen brachte, konnten aber selbst Stars wie Brad Pitt und Margot Robbie die Menschen nicht so recht in die Filmtheater locken. Nachdem „Babylon“ an den Kinokassen leider ziemlich baden ging, könnt ihr die großartige Traumfabrik-Sage nun endlich im Heimkino nachholen:

    „Babylon“ ist eine zügellos-ausufernde Hommage ans Kino, die genau dort – nämlich im Kino – ihre Pracht (und Wucht) ganz besonders entfaltet. Dass dafür leider kaum jemand ein Ticket löste und der Film bei reinen Produktionskosten von stolzen 80 Millionen Dollar nur 63 Millionen Dollar einspielen konnte, ist zwar bedauernswert. Heute können wir aber nur umso nachdrücklicher empfehlen, den Abgesang auf die Traumfabrik von einst spätestens zu Hause nachzuholen.

    Aber Achtung, in der FILMSTARTS-Kritik heißt es nicht umsonst, dass euch hier „kein erlesenes Oscar-Kino, sondern ein absolut hemmungsloser Rausch“ erwartet…

    "Babylon": Vom Kinoflop zum Kultfilm…?

    In „Babylon“ entführt uns „Whiplash“- und „La La Land“-Regisseur Damien Chazelle ins Los Angeles der 1920er-Jahre. Manny Torres (Diego Calva), Sohn mexikanischer Einwanderer, versucht, in einer Zeit des Umbruchs in Hollywood Fuß zu fassen und wird so Zeuge eines einschneidenden Wandels. Denn das Bewegtbild steht vor seiner großen Transformation zum Tonfilm – die nicht nur neue Stars hervorbringt, sondern vor allem auch droht, die Karrieren von Schauspielgröße Jack Conrad (Brad Pitt) und Shootingstar Nellie LaRoy (Margot Robbie) schlagartig zu beenden.

    Doch nur weil die größten Hollywood-Stars der Goldenen Ära um ihre Zukunft bangen, heißt das noch lange nicht, dass es für sie keinen Grund zum Feiern gibt. Im Gegenteil! Und so bestimmen exzessive, opulente Partys, Drogen, Alkohol und Sex nach wie vor das Leben der Traumfabrik abseits der Kameras – in der so mancher Traum aber schon bald ausgeträumt ist…

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    Nachdem Brad Pitt und Margot Robbie bereits für Quentin Tarantinos „Once Upon A Time In Hollywood“ in die bewegte Geschichte der Filmindustrie abtauchten, geht es für sie in „Babylon“ noch einmal ein weiteres halbes Jahrhundert zurück in der Historie – allerdings nicht etwa für eine weitere Huldigung des Kinos, sondern für einen laut FILMSTARTS-Chefkritiker Christoph Petersen „an Derbheit kaum zu übertreffenden Rausch“, der seinem Publikum nicht nur Champagner, Glanz und Gloria, sondern eben auch Kotze, Natursekt und einen fetten Haufen Elefantenscheiße um die Ohren haut. Und damit durchaus vor den Kopf stößt.

    Stellt euch also auf keinen klassischen Oscar-Film oder Crowdpleaser ein, sondern auf einen wilden Ritt, der nicht nur über drei Stunden lang kaum Zeit zum Durchatmen lässt, sondern dann auch erst noch verarbeitet werden muss. Damit können sicher nicht alle etwas anfangen, wir sind uns aber dennoch ziemlich sicher, dass der Film wie guter Wein reifen wird. Oder wie es in unserer Besprechung heißt:

    „Es spricht viel dafür, dass 'Babylon – Rausch der Ekstase' zwar an den Kinokassen floppen, dafür aber in 20 Jahren als Kultfilm mit einer beachtlichen Portion Glitter-Camp abgefeiert wird!“

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