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    "Ryan Reynolds hasst mich": Dieser Schauspieler wird wohl nie wieder mit dem "Deadpool"-Star zusammenarbeiten
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

    Die Vorfreude auf „Deadpool 3“ ist riesig, seit bestätigt wurde, dass Hugh Jackman seine Rolle als Wolverine hier noch einmal aufnehmen wird. Nicht mit von der Partie sein wird T.J. Miller, der der Meinung ist, dass Ryan Reynolds ihn hasst.

    Disney und seine verbundenen Unternehmen

    Es war lange verdächtig ruhig um „Deadpool 3“, bis Ryan Reynolds 2022 via Twitter die Bombe platzen ließ: Nicht nur wurde bekannt gegeben, dass der von Shawn Levy („Free Guy“) inszenierte Comic-Kracher im Juli 2024 in den Kinos starten soll. Auch Hugh Jackman wird hier noch einmal seine ikonische Rolle des Wolverine aufnehmen. Die Vorfreude ist also entsprechend groß. T.J. Miller („Silicon Valley“), den man als Barkeeper Weasel aus den vorherigen „Deadpool“-Actionern kennt, ist hingegen ganz und gar nicht gut auf Ryan Reynolds zu sprechen.

    Wer „Deadpool“ und „Deadpool 2“ gesehen hat, weiß, dass Weasel zwar keine extrem wichtige Figur für die beiden Filme gewesen ist, als bester Freund von Wade Wilson aka Deadpool aber in der Rolle des sprücheklopfenden Sidekicks für den einen oder anderen Lacher gut war. Als T.J. Miller im Show-Podcast von Adam Corolla zu Gast war, hat er sich über seine Beziehung zu Ryan Reynolds geäußert. Laut Miller hat sich der Superstar seit dem Erfolg von „Deadpool“ extrem verändert:

    Ich habe mich beim ersten ‚Deadpool‘ viel besser mit ihm verstanden, weil er kein großer Filmstar war. Würde ich wieder mit ihm zusammenarbeiten? Nein. Aber das habe ich auch über Michael Bay gesagt, und jetzt sind wir Freunde und ich würde wieder mit ihm arbeiten. Aber ich denke, Michael Bay ist anders.“

    Im Gespräch mit Adam Corolla beschreibt T.J. Miller einen Moment am Set von „Deadpool 2“, der wohl maßgeblich für den Bruch zwischen den beiden Schauspielern ist: „Wir hatten einen sehr seltsamen Moment, als wir ‚Deadpool 2 drehten. Ryan Reynolds sagte zu mir: ‚Lass uns noch eine Einstellung machen‘, nur um dann als Deadpool unfassbar gemein zu mir zu sein, so als ob ich tatsächlich Weasel wäre. Er sagte: ‚Weißt du, was großartig an dir ist, Weasel? Du bist nicht der Star, aber du sorgst gerade für genug Exposition, dass es lustig ist, und danach können wir mit dem richtigen Film weitermachen.‘“

    Das ist wohl Ryan Reynolds' Art und Weise gewesen, T.J. Miller deutlich zu machen, dass er nicht die Hauptfigur, sondern nur deren spaßiges Anhängsel ist. Was womöglich als harmloser Versuch eines weiteren Meta-Gags gedacht war, scheint Miller jedenfalls schwer getroffen zu haben. Aufgrund dieser schlechten Erfahrung möchte der Schauspieler nicht zu Shawn Levys „Deadpool 3“ zurückkehren – fügte aber auch noch hinzu, dass es bisher auch gar keine Anfragen gab. Miller äußerte sich außerdem folgendermaßen: „Ich finde es seltsam, dass er mich hasst. [...] Ich bin an dem Punkt in meinem Leben, an dem ich ‚Deadpool 3‘ nicht mehr mache.“

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    Dass T.J. Miller selbst auch keine allzu umgängliche Persönlichkeit zu sein scheint, ist seit einigen Jahren ebenfalls kein Geheimnis mehr. 2018 verließ er nach vier Staffeln die HBO-Serie „Silicon Valley“. Seine damalige Kollegin Alice Wetterlund beschrieb T.J. Miller als „grausam“ und als „aufbrausende Göre“. Zuletzt war Miller, der auch als Comedian aktiv ist, an der Seite von Drew Barrymore in der romantischen Komödie „The Stand-In“ zu sehen.

    Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels. Ein ähnlicher Beitrag ist zuvor auf unserer französischen Schwesternseite AlloCiné erschienen.

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