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    Diese "Suicide Squad"-Szene war für "Barbie"-Star Margot Robbie "das Unangenehmste", was sie je gemacht hat
    Sidney Schering
    Sidney Schering
    -Freier Autor und Kritiker
    Sein erster Kinofilm war Disneys „Aladdin“. Schon in der Grundschule las er Kino-Sachbücher und baute sich parallel dazu eine Film-Sammlung auf. Klar, dass er irgendwann hier landen musste.

    Obwohl Margot Robbie viele positive Erinnerungen an ihre DC-Rolle Harley Quinn hat, verbindet sie die Figur auch mit einem Karrieretiefpunkt: Der Dreh einer „Suicide Squad“-Szene sei für den „Barbie“-Star nicht zu unterbieten gewesen.

    Das mit „Man Of Steel“ begonnene Universum an DC-Comicverfilmungen wurde zu Grabe getragen: Die gemeinhin DC Extended Universe (kurz: DCEU) genannte Filmreihe fand mit „Aquaman 2: Lost Kingdom“ ihren Abschluss. Und in seinen zehn Jahren Laufzeit bescherte das DCEU dem Publikum sogleich drei höchst unterschiedliche Auftritte von „Barbie“-Star Margot Robbie als Harley Quinn.

    Robbies erster Auftritt als zwischen Schurkin und Anti-Heldin schwankenden Psychopathin erfolgte in David AyersSuicide Squad“ und hatte unerwarteten Einfluss auf die Popkultur: Das in dem derben Actionfilm gezeigte, sich vom ursprünglichen Design der Figur weit entfernende Harley-Quinn-Outfit wurde zum Dauerbrenner auf Conventions und zum immens populären Halloween-Kostüm.

    Doch „Suicide Squad“ war keine reine Bereicherung: Der Dreh der DC-Verfilmung brachte Margot Robbie auch eine äußerst negative Erfahrung ein.

    "Das Unangenehmste, das ich in meinem Leben gemacht habe"

    Wie Robbie der Washington Post verriet, umfasst „Suicide Squad“ die schlimmste Erfahrung in ihrer Karriere. Dazu kam es beim Dreh der Rückblende, die zeigt, wie aus der Psychologin Harleen Quinzel die wahnhafte Harley Quinn wird – nämlich, indem sie in einen Behälter voller Chemikalien springt.

    „Die Chemikalien-Szene war das Unangenehmste, das ich in meinem Leben gemacht habe“, beteuerte Robbie gegenüber der Washington Post. Der Grund ist nachvollziehbar: Das Material, mit dem die Chemikalien am Set dargestellt wurden, fühlten sich äußerst widerlich an. „Das war so matschige Farbe, die tief in meine Ohren und in meine Nase vorgedrungen ist.“

    Doch damit noch nicht genug, wie Robbie weiter ausführte: „Und ich habe mich daran verschluckt, so dass ich nicht mehr atmen konnte – und als ich versuchte, meine Augen zu öffnen, legte es sich über meine Augäpfel, weshalb ich vorübergehend nur noch Weiß gesehen habe. Es war grauenhaft.“

    Harleys filmische Zukunft

    Dieser unschönen Erfahrung zum Trotz hatte sich Robbie in die Figur Harley Quinn verliebt. Sie schlüpfte nicht nur zwei weitere Male in die Rolle, bei „Birds of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn“ übernahm sie sogar die Aufgabe der Produzentin. Allerdings erhebt die „Once Upon A Time In Hollywood“-Nebendarstellerin keinen Besitzanspruch auf die Realfilmdarstellung des (Manchmal-)Joker-Fangirls.

    Im Gegenteil sogar, wie sie dem US-Branchenportal Variety aufzeigte: „Ich wollte immer, dass Harley eine Figur ist, die von Schauspielerin an Schauspielerin weitergereicht wird – so, wie es sich schon mit zahlreichen ikonischen, männlichen Figuren verhält.“

    Anders gesagt: Geht es nach Margot Robbie, so wird es eines Tages jede Menge unterschiedliche Harley Quinns geben, so wie es Batman, sein Erzschurke Joker oder auch James Bond bereits vorgemacht haben. „Das war immer mein Traum für sie“, so Robbie. „Harley macht so viel Spaß und kann in so viele unterschiedliche Richtungen gehen.“

    Bekanntlich ist der Grundstein für ein langes Erbe an variantenreichen Harley-Quinn-Interpretationen bereits gelegt: In „Joker: Folie À Deux“, der Fortsetzung des nicht zum DCEU zählenden Überraschungserfolgs „Joker“ mit Joaquin Phoenix, übernimmt Lady Gaga die beliebte Rolle. Der voraussichtliche deutsche Kinostart ist der 3. Oktober 2024.

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