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    Heute Abend im TV: Eines der Kino-Highlights von 2021 – "Indiana Jones 5"-Schurke Mads Mikkelsen in Bestform!
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Kino aus aller Welt ist wie reisen, ohne vom Sofa aufzustehen. Fremde Kulturen und neue Sichtweisen – davon kann man nie genug haben.

    FILMSTARTS und Moviepilot wählten ihn zum achtbesten Film des Kinojahres 2021: „Der Rausch“. Von uns gibt's selbstredend eine klare Empfehlung. Denn dieser Film macht richtig Laune und der dänische Edelmime Mads Mikkelsen ist einmal mehr grandios!

    Er war der erste Film, den wir in unserem Podcast Leinwandliebe nicht ganz nüchtern besprochen haben. Aber wenn es jemals einen Film gab, bei dem ein erhöhter Promillewert durchaus angebracht ist, dann ist das wohl „Der Rausch“ – und zwar ausnahmsweise eben nicht, weil der Film sonst kaum zu ertragen wäre. Ganz im Gegenteil: Ende 2021 zählte der dänische Oscargewinner mit „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“-Fiesling Mads Mikkelsen in der Hauptrolle für uns sogar zu den Kino-Highlights des Jahres.

    Wer die buchstäblich berauschende Tragikomödie auf der Leinwand verpasst hat, kann den Film nun bequem zu Hause und ohne Werbeunterbrechungen nachholen. Denn „Der Rausch“ läuft am heutigen 4. März 2024 um 23.10 Uhr auf MDR. Ihr habt heute Abend keine Lust auf Filmabend oder seid schon anderweitig verplant? Dann könnt ihr euch den FSK-12-Titel als Blu-ray, DVD oder kostenpflichtiges Video-on-Demand zulegen:

    Darum geht's in "Der Rausch"

    Lehrer Martin (Mads Mikkelsen) fühlt sich alt. Alt und müde. Das gibt er nicht nur seiner Familie zu spüren, sondern auch seinen Schüler*innen und deren Eltern, die mit seinem Unterricht immer unzufriedener sind und schließlich sogar seine Entlassung fordern. Doch dann kommt einem seiner befreundeten Kollegen bei einem gemeinsamen Abendessen die Idee, nach der Theorie von Finn Skaderund zu leben. Die besagt nämlich, dass Menschen mit einem Blutalkoholwert geboren werden, der eine halbe Promille unter dem Optimum liegt. Und genau diese Differenz versuchen Martin und seine Freunde Tommy (Thomas Bo Larsen), Nikolaj (Magnus Millang) und Peter (Lars Ranthe) fortan konstant auszugleichen.

    Die Vier beschließen also, ihren Alkoholpegel zu heben, um so besser durchs Leben zu kommen. Und anfangs scheint das Experiment auch voll aufzugehen. Martin hat wieder Spaß am Unterrichten, auch die Liebe zu seiner Frau Trine (Maria Bonnevie) entflammt neu – doch je länger der Selbstversuch andauert, desto deutlicher werden auch die Probleme, die er mit sich bringt.

    Ein Film, der einen berauscht und glücklich zurücklässt ...

    ... und zwar auch ohne Alkohol. „Der Rausch“ macht vor allem dann ungezügelt Spaß, wenn er die positiven Seiten des Rausches zelebriert und zählt für uns sogar zu den besten Buddy-Tragikomödien seit „Ganz oder gar nicht“ (der immerhin auch schon 25 Jahre auf dem Buckel hat). Wenn es nach FILMSTARTS und Moviepilot geht, waren 2021 sogar nur sieben Filme noch besser als das Highlight von Meisterrgisseur Thomas Vinterberg:

    Die besten Filme des Jahres 2021: Ein heiß erwarteter Blockbuster überragt alles

    „Der Rausch“ erreicht in seinen knapp zwei Stunden Laufzeit immer wieder einen rauschhaften Zustand unbeschwerter Freiheit und entlässt sein Publikum nach einer grandiosen Schlussszene mit einem Glücksgefühl, wie es nur wenigen Filmen gelingt. Wer also noch auf der Suche nach dem perfekten Montags-Film ist, macht hiermit nichts falsch.

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    Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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