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    Keine Reaktion auf Beleidigungen: Joss Whedon erklärt seinen Twitter-Ausstieg
    Von Johanna Slomski — 07.05.2015 um 10:37
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    Vor wenigen Tagen hat Joss Whedon sang- und klanglos seinen Twitter-Account gelöscht. Was den „Avengers“-Regisseur dazu bewogen hat, verriet er nun im Interview mit Buzzfeed und räumte dabei auch mit einigen Missverständnissen auf.

    Walt Disney
    Nur wenige Tage ist es her, dass sich Joss Whedon mit den schlichten Worten „Thank you to all people who've been so kind and funny and inspiring up in here“ von der Online-Plattform Twitter verabschiedet hat. Damit hat er zahlreiche Spekulationen losgetreten, wieso er sich für diesen Schritt entschieden hatte. Nicht nur Fans des Filmemachers haben gerätselt, ob negative Reaktionen auf seinen frisch angelaufenen Film „Avengers 2: Age of Ultron“ den Ausschlag gegeben haben und seine Entscheidung ein Ergebnis der Beleidigungen und Vorwürfe war, die er seither einstecken musste. Insbesondere seine Darstellung von Frauen durch Scarlett Johanssons Black Widow wurde von einigen Seiten heftig kritisiert, aber im Interview mit Buzzfeed winkt Whedon ab: Das ist Mist. Seit ich bei Twitter bin, wurde ich immer wieder von militanten Feministen angegriffen. Das kenne ich schon.

    Seine wahren Gründe seien ganz anderer Natur: „Ich dachte mir nur, ich möchte wieder anfangen zu schreiben und muss dafür Ruhe haben. Und Twitter ist so ziemlich der lauteste Ort, den ich kenne.“ Was Whedon im Folgenden beschreibt, dürfte mancher Twitter-User auch von sich selbst kennen: „Es geht um mich selbst. Twitter macht süchtig und wenn es da ist, muss ich es checken. Wenn du etwas auch dann noch machst, wenn es dir gar keine Freude mehr macht, dann bist du schon an der Grenze zur Sucht.“ Whedon erklärte, dass er einen Moment der Erleuchtung hatte. Er realisierte, dass er nichts geschafft bekommt, wenn er ständig nachschaut, was es Neues gibt und man geknickt ist, wenn einem Hass entgegenschlägt.

    Aber Whedon schließt nicht aus, dass er irgendwann auf Twitter zurück sein könnte: „Ich denke, ich werde es irgendwann abwägen. Es macht viel Spaß und ich hatte eine tolle Zeit.“




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    Kommentare
    • Fain5
      Also bis jetzt komme ich gut ohne Twitter zurecht. Mich nervt es eher, dass man in heutigen News irgendwas propagiert, weil irgendjemand was auf Twitter geschrieben hat. Zum Beispiel dass es mal wieder einen Shitstorm gegen irgendwas geben soll und man dann zwei Twitterposts von irgendwelchen Idioten postet, die sich beschwert haben. Und das ganze ist dann Journalismus? Kann aber auch sein, dass Facebook und der Besuch auf verschiedenen Seiten meinen Informationsdrang schon ausreichend befriedigt.
    • ChiliPalmer
      Brauchen nicht... Aber ich finde es ist die moderne Art und Weise Nachrichten zu lesen...
    • Flodder
      nein, braucht niemand. das gibt es nur.
    • Jimmy V.
      Twitter halte ich auch für eine ziemlich dumme Erfindung. 140 Zeichen-Belanglosigkeit sind SMSn, die jeder lesen kann/soll/idiotischerweise tut.
    • Citizenpete
      Braucht man absolut nicht. Ich lebe wunderbar ohne Facebook, Twitter, Google+, Instagramm, etc. Einzig Whatsapp konnte ich nicht vermeiden, senkt einfach so sehr die monatlichen Handyausgaben.
    • Fain5
      Kapier ich nicht: Ihr sagt, er hätte sich sang- und klanglos verabschiedet, nur um im nächsten Satz zu schreiben, dass er sich mit folgenden Worten verabschiedet hat (...)?Zur News: Ich habe bis jetzt noch nie Twitter benutzt. Braucht man das?
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