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    Golden Globes 2016: Die Gewinner in allen Kategorien
    Von Christoph Petersen — 11.01.2016 um 04:50
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    Die Gewinner der 73. Golden Globes, die am 10. Januar 2016 (US-Zeit) von den Mitgliedern der Hollywood Forreign Press Association (HFPA) in Los Angeles vergeben wurden...

    Paramount Pictures
    Bester Film (Drama)

    Gewinner: „The Revenant - Der Rückkehrer"

    Die Nominierten:
    Spotlight
    The Revenant - Der Rückkehrer
    Carol
    Raum
    Mad Max: Fury Road

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    Kommentare
    • HalJordan
      So unterschiedlich ist die Wahrnehmung der Leistungen der aufgeführten Darsteller. Ich fand Leo in "Aviator" überragend und es ist für mich seine bisher stärkste Performance.Sean Penns Leistung in "Mystic River" wurde für meine Begriffe zu Recht gewürdigt. Bei Mickey Rourke sehe ich das ebenfalls anders. Die große Hollywoodkarriere war bei ihm in den 80igern. Die Rollen, die er ab 2000 inne hatte, waren meist im Actionbereich angesiedelt. Mit "The Wrestler" durfte er nicht nur sein schauspielerisches Können einer neuen und jüngeren Generation von Zuschauern präsentieren. Rourke stellte auch im hohen Alter unter Beweis, eine extrem körperbetonte Rolle spielen zu können. Allein schon deshalb hätte er gewinnen müssen. Wie du schon richtig geschrieben hast, ist eine Nominierung natürlich auch eine Ehre und er durfte dafür auch andere Preise einheimsen."Her" hätte ich auch gerne als besten Film gesehen, aber leider hat die Academy wieder das übliche Schema angewendet. Ich finde es nur schade, dass verschiedene Genres so gnadenlos übergangen werden. Die Nominierung für "Gravity" war schon fast eine Überraschung. Im letzten Jahr wurde beispielsweise "Gone Girl" gnadenlos übergangen und das obwohl der Film viele wichtige Nominierungen hätte bekommen müssen.
    • Jimmy V.
      Ich stimme dir bei deinen Kriterien ja voll und ganz zu. Allerdings, wenn ich mir so bei den Beispielen mal die Konkurrenz anschaue:1) Foxx für "Ray". Konkurrenten waren:Don Cheadle für Hotel RuandaJohnny Depp für Wenn Träume fliegen lernenLeonardo DiCaprio für AviatorClint Eastwood für Million Dollar Baby--> Alle waren gut (sonst wären sie nicht nominiert), aber bei dieser Auswahl war es wirklich nur Leo, der Foxx hier das Wasser reichen konnte. Der hat seine Sache zwar gut gemacht, aber ich fand ihn in "Aviator" eben nicht so überzeugend wie den Gewinner.2) Penn für "Milk". Konkurrenten waren:Richard Jenkins für Ein Sommer in New York – The VisitorFrank Langella für Frost/NixonBrad Pitt für Der seltsame Fall des Benjamin ButtonMickey Rourke für The Wrestler--> Das kann ich schon eher verstehen. Große Konkurrenz! Jeder von denen! Aber Penn hat auch wahnsinnig gut gespielt. Eher verdient als für "Mystic River" finde ich. Rourke - klar, klasse. Er hat ihn ja auch gewürdigt. Aber die Nominierung allein war schon viel Lohn, finde ich. Für mich ist entscheidend, dass Penn einfach viel wandlungsfähiger war, während Rourke, so sehr ich ihn auch mag, seit den 2000ern immer wieder den selben Typen spielt.3) Bester Film "12 Years A Slave". Konkurrenten waren:American HustleCaptain PhillipsDallas Buyers ClubGravityHerNebraskaPhilomenaThe Wolf of Wall Street--> Alles sehr starke Filme. Daher ist es immer schwierig. Der Skandal hat sein übriges getan. Allerdings fand ich die Auszeichnung schon irgendwie mutig, weil der Film relativ erbarmungs- und schonungslos draufgehalten hat. Bei den anderen Filmen kann ich nur sagen (in der Reihenfolge): Gut, aber etwas zu gewollt; typische Hollywood-Heldengeschichte, wenn auch geerdeter; nicht gesehen; "Gravity" war sinnesmäßig groß, aber als Gesamtwerk dünn und mit platter Symbolik; "Her" war mein Favorit! Den hätte ich gerne gesehen; "Nebraska" ist nicht so gut wie andere Payne-Filme; nicht gesehen; ein Partyfilm, und irgendwie nur eine Fingerübung für alle Beteiligten.
    • HalJordan
      Über die Wahrnehmung der Leistungen kann man sicherlich streiten, nicht aber über die angesprochene Politik. Die Tatsache, dass Foxx einen blinden Musiker und Penn einen homosexuellen Politiker verkörperten, hinterlässt aufgrund der aufgeführten Kriterien bei mir jedenfalls einen faden Beigeschmack.Ich möchte auch nicht die Qualität von "12 Years A Slave" bestreiten, jedoch sollte ein Film in der Königskategorie nur dann gewinnen, wenn er den Großteil der Academy überzeugt hat und auch von allen gesehen wurde. Dasselbe trifft mMn auch auf "Slumdog Millonär" zu. Der Film ist gut, keine Frage. Aber die Auszeichnung als bester Film finde ich ein wenig too much.
    • Jimmy V.
      Kann man sehen wie man will. Ich finde bei deinen Beispielen, dass Foxx damals durchaus stärker war. Und ich fand auch Sean Penn stärker als Mickey Rourke damals, selbst wenn ich ihm den Oscar gegönnt hätte.Bei "12 Years A Slave" hast du natürlich recht. Da war viel Politik im Spiel, wenngleich der Film wirklich gut war.
    • HalJordan
      Die Klagelieder bzgl. Leos fehlendem Oscar teile ich ebenfalls. Ich sehe nicht, wo die Konkurrenz in der Vergangenheit besser/interessanter gewesen sein soll. Über "Blood Diamond" lässt sich streiten, nicht aber bei "Aviator". Jamie Foxx erhielt bekanntlich damals den Oscar, obwohl Leo die stärkere Performance ablieferte. Leider spielt das oftmals bei der Academy nur eine untergeordnete Rolle.Figuren, die beim Publikum besondere Emotionen hervorrufen, da diese eine Minderheit verkörpern oder mit einem Handicap zu kämpfen haben, werden gerne bevorzugt. Weshalb erhielt Sean Penn 2009 den Goldjungen, wenn dieser genauso gut an Brad Pitt oder Mickey Rourke hätte gehen können? Gerade Rourke hätte für seine Tour de Force den Oscar bekommen MÜSSEN. Von den körperlichen Anstrengungen, die diese Rolle mitbrachte, will ich gar nicht erst anfangen.Bei den Filmen sieht es nicht anders aus. Das konnte man zuletzt bei 12 Years a Slave sehen. Der Großteil der Academy hatte den Film zum damaligen Zeitpunkt nicht einmal gesehen und trotzdem dafür gestimmt.
    • Fain5
      Achso. Na jetzt weisst du es ;)
    • sky_erosion
      So ein Quatsch, das gehört überhaupt nicht zum Beruf dazu. Kaum eine Produktion dauert so lange und bietet solche Bedingungen. Mit Gage hat das auch nichts zu tun, Robert Downey jr. verdient dreimal so viel wie Leo und muss sich keiner Strapazen aussetzen.
    • HalJordan
      Von all dem habe ich nichts mitbekommen. Deshalb schrieb ich ja, mir sei in dieser Richtung nichts bekannt....
    • Zero7
      Ja, aber das waren eher so no-brainer Kategorien wie letztes Jahr mit J.K. Simmons oder Julianne Moore. Ansonsten sind die GG echt ein Witz und nominieren so, dass auch schön die Stars zu ihrer Zeremonie kommen (bspw. The Tourist). Ist jetzt nicht all zu schlimm, weil dafür ihre Show viel besser als die der Oscars ist, aber mich nervt es immer, wenn die GG als zweitwichtigste Zeremonie gehandelt werden, wo knapp 90 ausländische "Kritiker" gefühlt Würfelspielchen veranstalten. Währenddessen sitzen bei den Critics Choice Awards echte und gute Kritiker und die einzelnen Gewerkschaftspreise sind mMn nochmal interessanter. Bei den DGAs siehst du auch viel mehr Überschneidungen mit den Oscars als bei den Globes.Zu The Martian: Also, welche Altersfreigabe der jetzt hatte, ist doch völlig egal. Ich konnte es noch verstehen als The Wolf of Wall Street und Birdman zu Komödien wurden, aber The Martian? Ein paar lustige Szenen machen aus einem Film noch keine Komödie. Die wollten den Film nur nominieren und Matt Damon auf der Bühne, deshalb haben sie ihn in diese Kategorie gepackt, schau dir einfach mal auf YT an als Ridley Scott den Preis erhielt, sein erstes Wort war "Comedy?"
    • ShAd_1337
      diesen donnerstag
    • amlug
      Freue mich für "The Revenant" und "Der Marsianer" sehr, haben es beide wirklich verdient! Allgemein hätte ich aber noch gerne mehr "Mad Max: Fury Road", "Ex_Machina" und "Alles steht Kopf" unter den Gewinnern gesehen, vor allem in Punkto Soundtrack hätte "Mad Max" wenigstens eine Nominierung erhalten müssen, ebenso wie "Macbeth"!Filmsongs waren ja dieses Jahr extrem mau, da war ja praktisch nur schrott nominiert (gab aber ansonsten auch nicht viel), wenn ich alleine schon lese, dass "Fifty Shades Of Grey" nominiert ist, läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter. Mein Filmsong des Jahres war "Deep In The Meadow" aus "Mockingjay 2" ...
    • Jimmy V.
      Den meisten Einschätzungen schließe ich mich an. Auf NDR Kultur lief übrigens ein kleiner Beitrag, der auch erklärte, warum diese Einteilung Drama/Komödie manchmal schwierig wird. Insofern wundert mich das um "Der Marsianer" dann auch nicht.Leo wird dieses Jahr den Oscar kriegen, da bin ich sicher. Er hat in diesem Jahr einfach auch nicht so superstarke Konkurrenz wie die Jahre zuvor - was übrigens auch der Grund ist, warum ich in diese ganze Klagelieder um seinen noch fehlenden Oscar nicht einstimme (denn es gab immer interessantere Rollen bei den anderen Nominierten und eben genauso starke Performances). Aber dieses Mal schafft er es. Die Academy liebt eben auch körperliche Anstrengungen - und die hat er ja wohl gegeben!
    • Bruce W.
      Bei Hardy war es allerdings schon Overacting.
    • John K.
      Bei der Gage die der Junge einheimst wäre ich auch bereit einige Strapazen auf mich zu nehmen. Das gehört zum Beruf dazu!
    • WhiteNightFalcon
      Abwarten. Wo Sly jetzt Rambo 5 gecancelt hat, denke ich, er wird ziemlich bald komplett als Actionstar aufhören und versuchen an Filme wie FIST, Copland oder eben Creed anzuschließen, die ihn schauspielerisch mehr fordern.
    • niman7
      Ich würde es beiden gönnen auch wenn es nicht möglich ist den Preis an beide zu vergeben :D
    • niman7
      Damit kenne ich mich nicht aus :D
    • Fain5
      Ähm soweit ich weiß IST es seine Schuld. Er war immer wieder wegen verschiedenen Delikten im Gefängnis unter anderem sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen.
    • sky_erosion
      Wiederum hat er sich nicht einer so extrem strapaziösen Produktion wie The Revenant ausgesetzt. Was man alles über sein Engagement gelesen hat, das verdient genauso viel Respekt wie in mehreren Filmen aufzutreten.
    • Admiratio
      Stimmt, habe ich ganz übersehen!
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