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    Expertenmeinung: Todesrate in "Game of Thrones" ist realistisch

    Es ist kein Geheimnis, dass George R.R. Martins Fantasy-Saga „Das Lied von Eis und Feuer“ auf historischen Vorbildern beruht. Dass aber sogar die kontroverse Todesrate aus Romanen und Serienumsetzung akkurat ist, wurde nun wissenschaftlich belegt.

    HBO

    Die Fantasy-Serie „Game of Thrones“ erregte durch das hemmungslose Abtöten ihrer Charaktere Aufsehen. Hierbei wurde die Todesrate im Vergleich zu anderen Sendungen oftmals als ungewöhnlich hoch eingestuft. Da der HBO-Hit und die vorausgehende Romanvorlage „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin klare mittelalterliche Vorbilder haben, hat sich die Akademikerin Celine Cunen das Ganze mal genauer angesehen und dabei festgestellt: Die unbarmherzige Todesrate von „Game of Thrones“ ist historisch gesehen ziemlich realistisch. So haben etwa die britischen Adelsfamilien York und Lancaster während der Rosenkriege (1455-1485) ähnlich viel Blut gelassen wie es die Starks, Lannisters und Baratheons im Fantasy-Universum tun.

    Cunen sieht aber auch klare Unterschiede zwischen Serie und Realität; sie hebt in ihren Studien insbesondere die Staffeln 1-5 als besonders akkurat hervor. Was danach kommt, jedoch nicht mehr ganz so sehr. Das hat teilweise auch mit den Drachen von Daenerys (Emilia Clarke) zu tun: „Die Drachen sind potenzielle Massenzerstörungswaffen. Etwas Vergleichbares gab es im Mittelalter nicht“, so Cunen (via winteriscoming.net/universitas).

    Dennoch oder vielleicht gerade deswegen ist die Forscherin gespannt, wie es mit geballter Drachenpower in Westeros weitergeht. Gedulden müssen sich Fans allerdings mindestens noch bis Mitte 2017 – ein genaues Startdatum für die siebte Staffel ist noch nicht bekannt.

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