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    Aufregung im All: "Star Wars Rebels" führt Zeitreisen in den Kanon ein
    Von Tobias Mayer — 27.02.2018 um 15:28
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    Wer schon Probleme damit hatte, dass Luke in „Star Wars 8“ ein Abbild von sich auf einen anderen Planeten projiziert oder Leia durchs All treibt, der muss in der neuesten Folge „Star Wars Rebels“ ganz stark sein…

    Disney
    Achtung, Spoiler zur aktuellen Folge „Star Wars Rebels“!

    Jedi können per Gedankenkraft Raumschiffe aus dem Sumpf heben, meterhoch springen, den Willen anderer Menschen beeinflussen – und wie nun offiziell ist, können sie auch durch die Zeit reisen. In der neuen Episode der Animationsserie „Star Wars Rebels“, die mit der derzeit laufenden vierten Staffel enden wird und die zwischen den Kinofilmen „Episode III“ und „Episode IV“ spielt, betritt der Held Ezra einen Jedi-Tempel auf dem bergigen Planeten Lothal, an dem auch der Imperator (Stimme im Original: Ian McDiarmid) und sein Handlanger Minster Hydan (Malcolm McDowell) großes Interesse haben. Padawan Ezra, der als einziger Zugang zu dem Ort hat, entdeckt dort Portale, die zu weit entfernten Orten führen – und in andere Zeiten!

    So gelingt es Ezra, Ahsoka Tano zu retten. Die ehemalige Schülerin von Anakin Skywalker galt nach einem Duell mit ihrem nun unter dem Namen Darth Vader bekannten Ex-Meister als verschollen, aber Ezra zieht sie durch eines der Portale im Tempel aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Damit hat Dave Filoni, der Schöpfer und Chefautor von „Rebels“, die Möglichkeit von Zeitreisen in den „Star Wars“-Kanon eingeführt (wir kennen sie bisher nur aus dem Erweiterten Universum der alten Bücher, Spiele und Comics). Jason Ward, Chefredakteur der Fan-Seite Making Star Wars und einer der größten Fans auf unserem Planeten, spricht auf Twitter sicher für viele, wenn er seine Sorgen darüber ausdrückt, dass diese neue Möglichkeit, die „Star Wars“-Geschichte zu verändern, in den falschen Autorenhänden „desaströse“ Auswirkungen haben könnte:

    Dass in der „Star Wars“-Galaxis die Zeit manipuliert werden kann, ist aber keine so neue Idee, wie es auf den ersten Blick scheint. Zumindest in die Zukunft geschaut wurde bereits zuvor: Schon in „Star Wars 5: Das Imperium schlägt zurück“ (1980) hat Luke bei der Ausbildung auf dem Sumpfplaneten Dagobah zwei Visionen, in denen er sieht, was kurz darauf tatsächlich passiert: Er wird gegen Vader kämpfen und seine Freunde Han und Leia werden leiden. In „Star Wars 3: Die Rache der Sith“ (2005) wird Anakin im Traum von der Vision geplagt, dass seiner Frau Padme etwas Schlimmes passieren wird. Und in „Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ sieht Rey Vergangenes wie das Duell zwischen Luke und Vader auf Bespin, nachdem sie das Lichtschwert in Maz Kanatas Burg berührt hat.

    Wie Dave Filoni im sehenswerten Erklärvideo zur neuen Folge „A World Between Worlds“ (bei uns am 22. März 2018 auf Disney XD) sagt, reizte ihn am Zeitreise-Tempel vor allem, dass er hier beliebte „Star Wars“-Figuren aus ganz unterschiedlichen Zeiten zusammenbringen konnte, von Qui-Gon über Leia bis hin zu Rey und Kylo aus der Sequel-Trilogie. Vielleicht hat sich die Sache damit, da Filoni diesen Punkt von seiner Wunschliste streichen konnte, auch schon wieder erledigt – zumal Ezra den Tempel noch in derselben Folge zerstört.

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    Kommentare
    • DER Dunkle Lord
      Geht mir ähnlich. In meinem Freundeskreis gibt es 3 Personen, die genau wie ich ziemlich große Star-Wars-Fans sind. Von uns Vieren habe ich sogar noch die positivste Meinung in Bezug auf EP7, was schon ganz ulkig ist, wenn man bedenkt, dass EP7 der einzige Film aus der Reihe ist, an dem ich überhaupt tiefgreifende Kritikpunkte auszusetzen habe :-DVon Zweien meiner Freunde weiß ich, dass ihnen EP8 deutlich besser gefallen hat als EP7, obwohl sie mittlerweile generell das Interesse an Star Wars größtenteils verloren haben. Einer von diesen Beiden bevorzugt die Prequels sogar gegenüber den Originalen. Soweit würde ich persönlich zwar nicht gehen, weil ich finde, dass die Originale die besseren Filme sind. Aber ich würde ihm insofern zustimmen, dass die Prequel-Ära definitiv auch meine bevorzugte Zeitepoche bei Star Wars ist. Der andere der Beiden sieht das alles so ziemlich genauso wie ich und ist nach mir auch früher der leidenschaftlichste Fan von uns vieren gewesen. Seit EP7 hat er aber leider fast komplett das Interesse an Star Wars verloren, was auch mittlerweile rückwirkend für die Prequels und die Originale gilt. Er scheint da wirklich im Laufe der Zeit total rausgewachsen zu sein. Schade eigentlich :-(Und der Vierte von uns ist wiederum jemand, der die Originale ganz deutlich besser findet als die Prequels. Die Prequels findet er aber okay und ist weit entfernt davon sie zu hassen oder so. Er fand EP7 blöd und Rogue One fand er sogar noch schlechter (im Gegensatz zu uns anderen). Ob er EP8 überhaupt schon gesehen hat, weiß ich gar nicht.Naja, langer Rede kurzer Sinn: Du siehst daran, dass es Dir nicht allein so geht. Dieser Prequel-Hatetrain ist offenbar ein perfektes Beispiel für das Filterblasen-Prinzip, wenn man sich durchs Internet bewegt. Ich kenne im echten Leben nämlich auch in meinem erweiterten Bekanntenkreis lediglich 2 Hipster-Studierende, die diesen stereotypen Internet-Quatsch nachblubbern, wie schrecklich die Prequels doch seien. Dafür ernten sie dann auf Feten eher verständnislose Blicke, als ob sich die Leute fragen, wovon zum Teufel sie da eigentlich sprechen. Dieser Prequel-Hater-Bullshit interessiert und beeindruckt einfach niemanden mehr und ist mittlerweile eher zu so einem unangenehmen Hintergrundrauschen abgeklungen ;-DUnd von diesen insgesamt gerade mal 6 Personen (inkl. mir), die sich überhaupt obsessiv für Star Wars interessieren, mögen gerademal 2 Personen die Prequels nicht. Und ehrlich gesagt denke ich, dass auch von der Masse aller Star-Wars-Fans maximal ein Drittel wirklich etwas gegen die Prequels hat. Ausgehend von meinen eigenen Erfahrungen haben die anderen zwei Drittel vermutlich einfach nur keinen Bock, ständig diese fruchtlosen immer-gleichen Diskussionen mit diesen verbohrten Pfeifen zu führen :-D
    • flic6
      Das witzige ist, dass ich eigentlich so gut wie niemanden persönlich kenne, der die Prequels überhaupt nicht mag und ich kenne ziemlich viele Star Wars Fans. :-D Also irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, die Leute die die Filme mögen sind einfach nicht so viel im Internet unterwegs, zumindest viele davon!
    • DER Dunkle Lord
      Es gibt mittlerweile sehr viele Leute, die sich endlich wieder trauen, positiv über die Prequels zu sprechen, weil sie sie aufrichtig mögen! Ich glaube, da haben Leute wie du und ich definitiv Vorarbeit geleistet, dass sich diejenigen jetzt verstärkt wieder zu Wort melden, die tatsächlich Fans dieser Filme sind und insgeheim auch schon immer waren.Du hast aber sicherlich recht, dass es zur Zeit definitiv auch viiiiele Leute gibt, die lediglich deshalb nicht mehr auf den Prequels rumhacken, weil ihnen die neuen Filme noch weniger gefallen. Für diese Leute sind die Prequels natürlich weiterhin nicht gut, sondern das geringere Übel.
    • flic6
      Stimmt schon, Zeb und Kallus Geschichte hat mir sowieso sehr gut gefallen. Besonders auch die Folge in der sie auf einem der eisig kalten Monde von Geonosis ''stranden'' und sich nochmal über Kallus Mitwirken auf Lasan (so hieß der Planet der Lasat meine ich) unterhalten. Da hat Kallus ja auch zum ersten Mal wirklich gemerkt, dass das Imperium vielleicht doch nicht so super ist und sich im Grunde genommen keiner wirklich dafür interessiert ob er überlebt oder nicht. Insofern ein netter Abschluss für Kallus und Zeb, das kann man auch so stehen lassen denke ich, da muss ich jetzt nicht unbedingt noch in irgendeiner anderen Form erfahren, wie es mit den beiden weiter geht!Sabine wäre wahrscheinlich die beste Lösung gewesen, sie war ehrlich gesagt auch der Charakter der Ghost Crew, mit dem ich am wenigsten anfangen konnte! Ich fand das damals wirklich schade, dass die Sache mit Ezra und Maul nicht noch vertieft wurde und er sich dann schlussendlich doch wieder berappelt hat, hätte es halt ganz nett gefunden, wenn Ezra wirklich die Seiten gewechselt hätte.Mir ist tatsächlich in letzter Zeit auch aufgefallen, dass dieser Prequel-Hass etwas abgeklungen ist. So sehr kann ich mich aber auch nicht darüber freuen, da ich hauptsächlich die Sequels dafür ''verantwortlich'' mache. Ich denke das da jetzt einfach viele ''ehemalige Prequelhater'' ein neues viel größeres Hassobjekt gefunden haben und dann ein bisschen in dieser ''früher war alles besser-Nostalgie''schwimmen und somit auch die Prequels wohlwollender gesehen werden, aber eher weniger deswegen, weil sie erkannt haben das sie die Filme doch gut finden.
    • DER Dunkle Lord
      Da stimme ich Dir zu, obwohl gegen Zeb als Todeskandidaten hätte ich Einwände gehabt, denn ich finde es wirklich herzerwärmend, was sich Filoni da für Zeb, Kallus und die Lasat im Epilog ausgedacht hat. Ich hab übrigens bereits in der Folge, in der sie den prophezeiten Ursprungsplaneten der Lasat entdecken vermutet, dass die Serie für Zeb damit enden würde, dass er die Ghost-Crew verlässt und zu seinem Volk zurückkehrt (so ähnlich wie Odo in DS9). Aber dass er und Kallus von Erzfeinden zu Buddys werden, fand ich irgendwie richtig nett :-)Ich hätte ehrlich gesagt eher Sabine am Ender von Staffel 3 oder am Anfang von Staffel 4 sterben lassen und sie zuvor (etwas offensichtlicher) zu Ezra's Love-Interest umgeschrieben, wenn ich die Serie als Tragödie hätte konzeptionieren wollen. Das hätte Ezra nämlich wieder in Versuchung der Dunklen Seite zurückgeführt. Dieser Handlungsstrang am Anfang der dritten Staffel im Nachklang zu den Erlebnissen auf Malachor war nämlich vielversprechend und wurde für mein Empfinden letztendlich zu früh und zu glatt wieder aufgelöst.So so, zweijähiges Jubiläum, was? :-D Naja, also eigentlich hab ich schon davor mindestens ein halbes oder ein dreiviertel Jahr lang hier kommentiert, aber halt als Gastkommentator ohne festen Account. Dazu hat mich wahrscheinlich sogar das erste Mal das Prequel-Bashing in den Monaten vor der Veröffentlichung von The Force Awakens bewogen. Bin halt ein Pionier und Trendsetter unter den Prequel-Defendern gewesen ;-DUnd seitdem ich das Forum hier ein wenig erzogen habe, dürfen hier auch Prequel-Fans wieder ihre Meinung offen sagen, ohne dass sich eine Troll-Armee an ihnen abarbeitet :-)
    • flic6
      Naja, die letzten Wochen vor der letzten Folge habe ich auch nicht mehr so wirklich damit gerechnet, das hätte nicht zum allgemeinen Ton der vierten Staffel gepasst und hätte vermutlich erzwungen gewirkt.Dieses ''alle auf einen Schlag tot wäre wahrscheinlich wirklich einer der schlechteren Lösungen gewesen, das stimmt. Diesen etwas radikaleren Weg hätte man trotzdem gehen können, man hätte nur früher damit anfangen müssen. Also nicht alle Figuren auf einmal im Finale sterben lassen, sondern schon mal langsam damit in Staffel 3 beginnen, so wirkt das Ganze auch sinniger und das Imperium wirkt nicht ganz so blöde:-D Ein guter Zeitpunkt um einen Charakter der Ghostcrew zu opfern, wäre beispielsweise das Finale von Staffel 3 gewesen, Zero Hour. Dann hätte die vierte Staffel auch noch mal mehr Gewicht bekommen und Thrawn's Klugheit und Können wären untermauert worden. Wenn ich jetzt einen Todeskandidaten nennen sollte, dann vielleicht Zeb!Naja, alles in allem geht auch dieses Finale in Ordnung, du hast schon Recht, es ist nicht schlecht gelöst!PS: Ich sehe gerade zufällig du hast morgen dein zweijähriges Jubiläum. :-D
    • DER Dunkle Lord
      Da hast du zweifellos recht, aber genau in diesen Fragen steckt ja das Mysterium begründet, für das es sich lohnen würde, eine weitere Serie zu machen. Und dafür dient ja auch der Aufhänger mit Ahsoka und Sabine, die sich auf die Suche nach Ezra machen. Einfache Antwort: Wir wissen noch nicht, wieso Ezra so gehandelt hat und wo er all die Jahre abgeblieben ist und was er und Thrawn (vielleicht sogar verbündet, weil sie aufgrund der Umstände dazu gezwungen wurden) durchgemacht haben. Genau das wollen Ahsoka und Sabine ja herausfinden :-)Ich weiß, dass ich für gewöhnlich der Erste bin, der solche Mystery-Box-Sachen a la J.J. Abrams kritisiert. Aber in diesem Fall, finde ich diese potentielle neue Geschichte wirklich aufregend, weil sie verspricht, cool und interessant zu sein und ich mich tatsächlich darauf freue, neue Abenteuer von Ahsoka und co. zu sehen (im Gegensatz zu den Charakteren in der Sequeltrilogie. Zur Zeit ist Kylo Ren tatsächlich der einzige Grund für mich, um mir EP9 anzusehen).Und es gefällt mir in diesem konreten Fall, wie Dave Filoni es geschafft hat, mehr oder weniger glaubhaft zu sagen: Deshalb seht ihr diese ganzen Leute nicht in der OT, aber sie sind immer noch Teil des großen Spiels. Sie waren lediglich in der Zwischenzeit mit anderen Dingen beschäftigt und das Teilweise in gaaaaaanz weit entfernten Winkeln der Galaxis :-)Fühlt sich für mich irgendwie fantasievoller und natürlicher an als zu sagen: So, jetzt sind sie auf einen Schlag alle tot und jetzt geht's mit Rogue One und der Original-Trilogie weiter. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr merke ich, wie enttäuschend so ein Ende eigentlich gewesen wäre, obwohl das eigentlich das Ende war, mit dem wir alle mehr oder weniger erstmal gerechnet haben...
    • flic6
      Schön und gut, du hast das auch alles gut erklärt und das klingt alles logisch, aaaaber muss man sich nicht mal die essentielle Frage stellen, warum eigentlich? Also vielleicht habe ich da auch was übersehen, es war irgendwas zwischen 4 und 5 Uhr in der Nacht als ich die Folge gesehen habe, vielleicht war ich nicht ganz auf der Höhe.Aber wenn doch, warum handelt Ezra überhaupt so? Hätte er Thrawn nicht eher ausschalten sollen. Und überhaupt, warum lässt er sich nicht von den Viechern ohne Thrawn direkt wieder zurück bringen?! Der war ja umschlungen von diesen ganzen Fangarmen nicht wirklich handlungsfähig. Also ich find das alles so ein bisschen naja! Vor allem was genau will Ezra dann mit Thrawn machen, mit ihm in weiter Ferne auf diesem Schiff leben, über Jahre? Oder was genau? Wie soll das funktionieren, was hat er da genau vor, ihn doch töten? Hätte er auch direkt machen können! Für mich klärt das irgendwie nicht warum Ezra nicht zurückkehrt und was er genau mit Thrawn im Schlepptau machen will!?
    • DER Dunkle Lord
      Ich war auch zuerst ziemlich skeptisch wegen des Zeitsprungs beim Epilog, denn ich sehe das immer auch ein bisschen aus der Perspektive, ob es stimmig wirkt, wenn sich kommende Generationen den Star-Wars-Kanon zeitlich chronologisch ansehen. Und der Epilog enthält halt sogesehen einen Riesen-Spoiler, indem bereits vor der Rogue One und der Original-Trilogie gesagt wird, dass der Krieg gegen das Imperium bzw. besser gesagt gegen den Imperator in der Schlacht von Endor gewonnen wird.Aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr denke ich, dass das eigentlich sogar ziemlich genial von Dave Filoni gewesen ist, im Epilog kurz für einen Ausblick in die Zeit post-EP6 zu springen:1) Star Wars ist in erster Linie für Kinder. Wer mit Episode I, Episode II, den Clone-Wars-Shows und Episode III in der Reihenfolge beginnt, wurde mit der Tragödie von Anakin Skywalker und dem Fall der Republik schon mit genug Hoffnungslosigkeit konfrontiert. Die Rebels-Serie danach birgt das Versprechen für die Kinder, dass alles irgendwie wieder in Ordnung gebracht werden kann. Wenn bei Rebels jetzt der storytechnisch leichte und offensichtliche Weg gegangen worden wäre, dass einfach alle Figuren rechtzeitig gestorben wären und die Überlebenden bei ihrer Mission Lothal zu befreien gescheitert wären, hätte man die nächste Tragödie gehabt. Als nächstes kommt im Kanon Rogue One an die Reihe: Die nächste Tragödie, in der sogar ALLE Protagonisten sterben. Bis dahin wären die Kids vielleicht schon so traumatisiert und demoralisiert, dass sie schon gar keine Lust mehr gehabt hätten, sich die Original-Trilogie anzusehen, die im Imperium schlägt zurück zwischendurch auch noch mal eine üble Wendung nimmt, bevor wir in EP6 endlich zum (vorläufigen) Happy End kommen. Ich glaube wir machen uns als inzwischen Erwachsene mit unserer Begeisterung für düstere Storys immer weniger klar, dass Kinder diese Happy-End-Mentalität dringend brauchen, damit ihnen etwas gefällt. Als Großer gefällt mir das Imperium schlägt zurück von allen SW-Filmen am besten, aber ich kann mich gut erinnern, dass ich als kleines Kind in den frühen Neunzigern genau diesen Teil häufig geskippt habe, wenn ich mir die Original-Trilogie angesehen hab, weil er mir zu düster war. Damals war Return of the Jedi noch der tollste Teil für mich, weil er durch den Sieg der Allianz und Vader's Rückkehr und Erlösung emotional den positivsten Effekt auf den Zuschauer ausübt.Ich denke es ist wirklich wichtig, dass Rebels nach EP3 und direkt vor Rogue One auf einer zutiefst optimistischen Note endet und auch bereits in Aussicht stellt, dass die spätere Hauptstory rund um Luke und co nach ungeahnten Strapazen mit einem Sieg der Guten endet.2) Bin ich positiv überrascht, dass man es geschafft hat, Ezra und Thrawn nicht aus Plotgründen in bezug auf die OT sterben zu lassen, sondern sie einfach solange glaubhaft aus dem Spiel zu nehmen, bis die Geschehnisse der OT vorbei sind. Und da würde ich Dir nämlich auch ein bisschen hinsichtlich deiner Einschätzung widersprechen: Ezra ist wer weiß wohin verschwunden. Er hat sich selbst und Thrawn aus dem Spiel genommen und das für Jahre. Wer weiß, wie weit entfernt sie ihr Hyperraumsprung mit den Purgills davongetragen hat. Vielleicht wird dies sogar eine Möglichkeit sein, zu erklären, wie man auf Snoke gestoßen ist, falls dieser nun tatsächlich doch nicht Plagueis ist. Ezra war ein Padawan und noch kein echter Jedi, als Kanan gestorben ist und außerdem vermute ich, dass sowohl Yoda, Obi-Wan, als auch Vader und der Imperator spüren, dass man auf ihn nicht länger setzen kann bzw. dass sie ihn nicht länger als Gefahr sehen müssen. Ich finde das eigentlich ziemlich pfiffig gelöst, ihn quasi erzählerisch in der Hinterhand zu behalten und nicht zu töten. Wenn Yoda also zu Luke sagt, dass Luke der letzte Jedi sei, sobald er gestorben ist, ist das meiner Meinung nach pragmatisch betrachtet die Wahrheit, auch wenn es technisch vielleicht nicht ganz richtig ist. Aber Ezra ist wohl soweit entfernt, dass Yoda vermutlich nicht mit Sicherheit spüren kann, ob er noch lebt oder nicht. Und selbst wenn er noch lebt, was nützt das, wenn Ezra so weit entfernt ist, dass er nicht in den Kampf gegen Vader und den Imperator eingreifen kann. Ahsoka ist ja bereits als Padawan in den Klonkriegen aus dem Jedi-Orden ausgetreten und sagt ja in Staffel 2 selbst zu Darth Vader, Kanan und Ezra mehrfach, dass sie kein Jedi sei. Das lasse ich gelten. Außerdem ist ja nicht klar, wie lange sie noch auf Malachor gestrandet war (Maul hat dort immerhin unzählige Jahre verbracht bevor sich für ihn die Möglichkeit ergab, zu entkommen). Und sie wusste ja, dass sie die Ereignisse nicht beeinflussen durfte, die letztendlich zu Kanans Opfer für seine Freunde führen würden, weshalb es recht überzeugend ist, dass sie sich wohl absichtlich bedeckt gehalten und nicht in den galaktischen Bürgerkrieg eingegriffen hat. Außer Ezra, Vader und dem Imperator wusste ja offensichtlich auch niemand anderes, dass Ahsoka noch lebt, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass Luke während der OT niemals nach ihr gesucht hat.3) Schafft der Epilog es sehr schön uns zu zeigen, warum die anderen aus der Ghost-Crew nicht in der Original-Trilogie auftauchen. Sie bleiben die ganze Zeit auf Lothal, um den Planeten während des Krieges vor einer Rückeroberung durch das Imperium zu verteidigen. Dass dieser Angriff niemals kam, ist bei genauerer Überlegung ein genialer Kniff, den sich Filoni ausgedacht hat, denn sobald Luke auf der Bildfläche erscheint und den ersten Todesstern zerstört, gehört ihm die volle Aufmerksamkeit von Vader und dem Imperator, weil er die primäre Bedrohung für sie darstellt. Da wirkt es durchaus glaubhaft, dass sie ihre Bemühungen und ihre Ressourcen nicht länger dafür verschwenden, einen unbedeutenden Randplaneten zurückzuerobern, der nach dem Verlust der TIE-Fighter-Fabrik und der Zerstörung des Jedi-Tempels auch keinerlei strategischen Nutzen mehr für sie hat. Außerdem ist es ganz nett, dass Hera und Rex als einzige in die Ereignisse rund um Rogue One und EP6 eingebaut werden, ohne dass wir sie in den Filmen tatsächlich zu Gesicht bekommen. Ich finde, dass passt wirklich alles erstaunlich gut zusammen. Und wenn man dann mit der Original-Trilogie durch ist, hat man gleich etwas, worauf man sich freuen kann: Nämlich Ahsokas und Sabines Suche nach Ezra (und Thrawn). Und ich bin mir ziemlich sicher, dass dies Dave Filoni's nächste Show sein wird, die nach EP6 und vor EP7 stattfinden wird. Vielleicht erfahren wir ja auf diese Weise sogar endlich mehr über Snoke :-)
    • flic6
      Sooo, jetzt kann ich endlich antworten! :-D Sorry für die Verspätung aber ich habe es tatsächlich erst gestern Nacht geschafft die letzten Folgen von Rebels zu gucken.Alsooo, ich denke ich kann mit dem Finale gut leben. Aber es hat mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen. Also ich war erst ein bisschen verwirrt, als dann plötzlich dieser Zeitsprung einsetzte, aber alles in allem war der Epilog dann doch ganz nett gemacht. Auch wenn ich mich frage wann Heras Kind denn bitte entstanden sein soll?! :-DMir hat die Szene zwischen Ezra und dem Palp und den Eltern von Ezra gut gefallen, hab mich nur zuerst gewundert warum der gute Mann plötzlich wieder so frisch aussieht, ich kann mir aber mittlerweile denken wieso. :-)Insgesamt wurden alle wichtigen Storyarcs abgeschlossen und das war ok so. Wieso Lothal plötzlich so seltsame weiße, hohe Gebäude hatte, hab ich nicht wirklich verstanden. Auch mit dem Abschluss von Ezras Story kann ich leben, aber dadurch stimmt Yodas Aussage in Ep.6 bezüglich Luke als letzten Jedi nicht mehr wirklich, da sowohl Ezra als auch Ahsoka noch leben und man eigentlich erwarten würde, dass diese irgendwie aufgesucht werden oder zumindest erwähnt werden. Außerdem ist damit ja nicht erklärt, wieso es Ezra oder auch Thrawn nicht irgendwie zurück geschafft haben. Die Frage ist jetzt, in welcher Form Ezras und Thrawns Geschichten weiter erzählt werden, weil da gibt es ja auf jeden Fall noch was zu zeigen/zu erzählen!Auch Schade, dass Vader keinen Auftritt mehr hatte (außer in der ''Zeitreise'' Episode) und das wir in den gesamten vier Staffeln kein mal Coruscant gesehen haben (Ich hatte schon große Hoffnungen als Thrawn angekündigt hatte dort mit dem Imperator zu sprechen). Ich hätte Coruscant gerne mal zu Zeiten des Imperiums gesehen, schade!Insgesamt solider Abschluss, hätte hier und da aber durchaus noch ausgebessert werden können!
    • DER Dunkle Lord
      Prinzipiell gebe ich Dir bei deiner Kritik sogar recht, aber du kannst mir ruhig glauben: So wie Dave Filoni das in der einen spezifischen Rebels-Folge eingebaut hat, hat es wirklich gut gepasst und es ist aufgrund des Inhaltes von genau dieser Folge zugleich ziemlich unwahrscheinlich, dass sie diesen Kniff noch einmal verwenden werden .Interessant, dass du das Harry-Potter-Beispiel erwähnst. Ich vermute, du beziehst dich dabei auf den Gefangenen von Askaban-Twist mit der Rettung von Sirius Black und dem Hippo-Greif.Diese Zeitreise bei Rebels ist damit sogar ganz gut vergleichbar. Mit dem Unterschied, dass der zeitreisende Protagonist bei Rebels noch nicht einmal wirklich selbst durch die Zeit reist, sondern nur eine bestimmte andere Person, die sich noch in der Vergangenheit befindet, durch ein Portal zieht. Am Ende der Folge springt diese Person durch dasselbe Portal wieder zurück (und scheinbar auch wieder in ihre spezifische Zeit). Bereits 2 Staffeln vorher haben wir aber bereits andeutungsweise erfahren, dass diese Figur irgendwie die Situation überlebt hatte, aus der sie auf diese Weise gerettet wurde. Wir haben nur jetzt im Nachhinein erfahren, WIE sie überlebt hat. Genaugenommen wurde also nichts an der Vergangenheit verändert. Es ist halt schon immer so gewesen ;-) Und gleichzeitig erklärt dies auch, warum die Person in den zwei Jahren danach nicht wieder aufgetaucht ist, damit sie eben NICHTS an den Ereignissen verändert, von denen sie bei ihrem kleinen Abstecher in diese Zwischenwelt erfahren hatte.Diese Zwischenwelt wiederum existiert jenseits von Zeit und Raum. Man könnte in gewisser Weise sagen, dass diese Zwischenwelt eine Manifestation der kosmischen Macht ist.Ich kann Dir nur empfehlen, Dir bei Zeiten mal The Clone Wars und danach Rebels anzusehen. Da gibt es selbstverständlich jeweils auch einige schwache Folgen zwischendurch und beide Serien müssen logischerweise erstmal so ein bisschen in Schwung kommen, bevor es richtig interessant wird, aber insgesamt lohnt es sich wirklich sehr, sich das mal anzusehen :-)Ich verstehe deine Skepsis, aber sieh es Dir wirklich mal im Gesamtkontext an!Für Kinderserien haben TCW und Rebels erstaunlich viel Tiefe und Tragik zu bieten und dieses Zeitreise-Element am Ende verleiht dem Ganzen sogar noch mehr Tiefe und Tragik, weil es dem Helden kurzzeitig die Möglichkeit gibt, Dinge zu verändern, wogegen er sich jedoch zu Gunsten des höheren Wohls entscheiden muss. Dies passt hervorragend in die Philosophie von George Lucas hinsichtlich der hellen Seite (Selbstlosigkeit) und der dunklen Seite (Selbstsucht). Der Protagonist erkennt, dass er diese Macht nicht missbrauchen darf, weil dies sonst unglaublichen Schaden anrichten könnte. Der Imperator hingegen will diese Macht für sich selbst einsetzen, um die totale Kontrolle über das Universum zu erlangen. Mehr kann ich nicht sagen, ohne dich zu spoilern, aber es ist erzählerisch wirklich gut gelungen.
    • Darklight ..
      Also... ich bin ja der Ansicht, das nicht alles was George Lucas so gemacht oder in STAR WAR eingeführt hat, klug war.Und ich habe die Folgen nicht gesehen. Das stimmt. Aber die Funktion in der Zeit zurück gehen - dort etwas ändern - das zu einer anderen Gegenwart führt finde ich in den seltendsten Fällen gelungen. Meißt ist es logischer Mist. Wenn man das augenzwinkernd wie bei Back To The Future in Kauf nimmt kann es sogar genial werden. Aber in der Regel bringt es mehr Probleme mit sich, als es Gewinn bringt.Bei Harry Potter war es schon grenzwertig - wenn auch brilliant erzählt. Es passte aber auch etwas zu dem augenzwinkerndem, komödienhaftem Ton der Story.Zu STAR WARS passt es nicht.In die Zukunkft sehen, die sich ständig wandelt. Das ist okay. Um dort eingreifen zu können... zu wollen... Das hat aber nix mit Zeitreisen zu tun.In die Vergangenheit wirklich zurück zu gehen, finde ich ansonsten ziemlich dämlich. Weil es einfach dramaturgisch ALLES Möglich macht und JEDEM dramatischem Ereignis die Tiefe und Tragik nimmt, da es ja nach der Zeitreisenlogik wieder rückgängig gemacht werden kann.Sowas mag ich überhaupt nicht und will ich in STAR WARS nicht haben.
    • DER Dunkle Lord
      Ich musste gerade sooo dermaßen über deinen ersten Satz (entführt durch Malvo) lachen! XD :-DNee, weder auf Weltreise, noch entführt ;-D Ich hatte aus den eben genannten Gründen nur ne ganze Zeit lang die Lust verloren, hier in den Kommentar-Spalten sozusagen up-to-date zu bleiben, weil das ja dann ein paar Wochen nach Release von EP8 sowieso nur noch dieses übertriebene Rumgenörgel war. Aber wie gesagt: Ich bin mittlerweile in gewisser Weise dankbar dafür, weil mir das in Bezug auf EP8 jetzt auch noch mal echt vor Augen geführt hat, wie irrational auch dieser Hatetrain über die Prequels damals schon war. Ich fühle mich wirklich positiv und endlich wieder befreit von dieser Last, dass man sich genötigt fühlt, geliebte Filme und Serien vor Verrissen durch andere Fans zu verteidigen. Tatsache ist: Ich sehe mich selbst als Star-Wars-Fan und es besteht schlicht und ergreifend gar keine Notwendigkeit, Bestandteile von Star Wars gegen Original-Trilogie-Puristen zu verteidigen. Und auch wenn diese Leute immer erzählen, sie wären die echten Fans, ist das faktisch einfach nicht korrekt, weshalb man sie gar nicht so ernst nehmen sollte. Sie sind keine Star-Wars-Fans, sondern Original-Trilogie-Fans, was ja auch vollkommen ok ist. Aber dieses Label, das sie sich selbst geben (echte Star-Wars-Fans), ist schlicht und ergreifend eine falsche und irreführende Bezeichnung für diese Leute. Ich glaube, wenn man wirklich zu dieser Erkenntnis gelangt ist, hat man gar nicht mehr das Bedürfnis die Prequels, TCW, Rebels, RO oder die Sequel-Filme vor deren einseitigen Verrissen zu verteidigen. Zumindest geht es mir so...Interessant finde ich das die Leutchen von ColliderVideos auf Youtube zur Zeit wirklich sehr viel Wertschätzung für Dave Filoni übrighaben, weil sie erkannt haben, dass er als Geschichtenerzähler im Star-Wars-Universum genau wie vor ihm George Lucas einen hervorragenden Job leistet, indem er tatsächlich in größeren und zusammenhängenderen Dimensionen denkt, als Kathleen Kennedy, J.J. Abrams oder Rian Johnson, die immer mehr ihre eigene Kurzsichtigkeit und ihr Unverständnis für die größeren Zusammenhänge des Star-Wars-Mythos offenbaren. Dadurch entsteht im Fandom nicht nur große Wertschätzung für Dave Filoni, sondern auch wieder für all das, was George Lucas uns noch selbst gegeben hat. Und das wärmt mir das Herz! :-)Es ist gar nicht mehr länger notwendig bestimmte Wahrheiten darüber auszusprechen, dass Lucas' Star Wars und Filoni's Star Wars im direkten Vergleich zu der Sequel-Trilogie die qualitativ besseren Star-Wars-Filme und -Serien sind. Mittlerweile merken es immer mehr Leute ganz von selbst, weil sie erkennen, wie oberflächlich, stereotyp und schemenhaft TFA und TLJ im Vergleich zum Rest sind. Und das sage ich ausdrücklich als jemand, der mit TFA und insbesondere mit TLJ sehr gut und zufrieden leben kann.Bei mir hat das Serienfinale von Rebels übrigens nicht auf Anhieb 100% gezündet und ich war insbesondere erstmal skeptisch gegenüber dem Epilog der letzten paar Minuten, mit dem die Serie endet. (Konkreter will ich dazu nichts sagen, um dich nicht zu spoilern, falls du das Finale noch nicht gesehen hast, bevor du meinen Kommentar liest). Aber je länger ich darüber nachdenke, denke ich, dass auch im Hinblick darauf Dave Filoni die richtige Entscheidung getroffen hat, weil das Ende dadurch nicht erzwungen wirkt und sich fantastisch als paralleler Handlungsstrang zur Zeitperiode der Original-Trilogie anfügt, ohne dabei das zu kompromittieren, was in der OT gesagt und etabliert wurde. Gleichzeitig erklärt es (größtenteils) warum bestimmte Figuren, die die Rebels-Serie überleben, nicht in der OT auftauchen :-)Allerdings muss ich Dir in einem Punkt recht geben: Rebels ist mir tatsächlich auch zuuu kindgerecht in einigen Aspekten. Auch wenn es natürlich eine Kinderserie ist, finde ich, dass sich da insbesondere zum Ende hin die Reihen durchaus noch entwas mehr hätten lichten können. Aber ich bin wirklich positiv überrascht auf was für einer optimistischen Note die Show tatsächlich zu einem zufriedenstellenden Ende gekommen ist, ohne dass es unglaubwürdig wirkt bzw. ohne dass es widersprüchlich zum Inhalt von Rogue One und EP4 wirkt. Das hätte ich nicht gedacht, dass dies gelingen könnte. Ich vorher geglaubt, dass Rebels als totale Tragödie hätte enden müssen, um die Kontinuität zu wahren. Schön, sich auch mal zu irren :-)Davon ausgehend kann ich nur sagen, dass ich CW, TCW und Rebels gleichermaßen gern mag und die Filmreihe mittlerweile wieder eher als eine Trilogie bestehend aus drei Trilogien betrachte. Und so sehr ich die Prequel-Trilogie liebe, muss ich sagen, dass die Original-Trilogie doch das stimmigere Gesamtwerk bleibt. Mein aktuelles Ranking sieht also dementsprechend folgendermaßen aus:1. Das Imperium schlägt zurück2. Eine neue Hoffnung3. Die Rückkehr der Jedi-Ritter4. Die Dunkle Bedrohung5. Die Rache der Sith6. Angriff der Klonkrieger7. Die letzten Jedi8. Rogue One9. Das Erwachen der MachtIch mag alle diese Filme. Manche mehr, manche weniger. Aber ich mag sie ALLE.TFA ist aus den von mir häufig genannten Gründen auf dem letzten Platz und Rogue One ist in meinem Ranking eigentlich nur aus einem Grund so drastisch gefallen, nämlich weil es einfach eine mehr oder weniger verzichtbare Sidestory ist, die nicht dasselbe Gewicht hat, wie die anderen Filme und Serien. Aber ich mag Rogue One nach wie vor sehr sehr gern und die Vader-Szene ist und bleibt magisch :-)
    • flic6
      Gut das du wieder da bist, ich hatte zwischenzeitlich schon gedacht du wärst auf Weltreise oder von Malvo entführt worden :-DTja, also leider bin ich nie komplett warm geworden mit Rebels und ich werde es auch nicht mehr in diesem Leben, egal welches Ende Filoni diese Nacht für uns bereithält. ABER, ich sehe immer auch die positiven Dinge und die ein oder andere Folge hat mir dann schon ziemlich Spaß gemacht. Mein Fazit wird am Ende des Tages aber dann doch durchwachsen ausfallen und ich bin froh das es jetzt zum Abschluss kommt, ich will da aber jetzt gar nicht mehr so ins Detail gehen, das habe ich oft genug gemacht.Dieser Hass teilweise und diese völlige Ablehnung nervt mich auch total. Man kann es auch einfach übertreiben. Du hast aber wahrscheinlich gemerkt, das ich selber eine durchwachsene Meinung zu TLJ habe. Schätze den Film aber deutlich stärker als Ep.7 ein, nur insgesamt trifft die ST leider nicht meinen persönlichen Geschmack, was aber ok für mich ist. R1 war klasse und mittlerweile freue ich mich sogar auf Solo. Aber dieses ''wow'' Gefühl nach einem Star Wars Film hatte ich leider 2005 das letzte Mal, das war als ich Ep.3 gesehen habe. Die Prequels waren einfach ''meine'' Filme! Habe bei erneuter Sichtung vor kurzem nochmal gemerkt, wie gern ich die Filme habe, trotz ihrer Schwächen. Meine Rangliste sieht momentan so aus:1:Ep.52:Ep.33:Ep.44:Ep.15:R16:Ep.67:Ep.28:Ep.89:Ep.7Ich schäme mich übrigens nicht dafür Ep.3 vor Ep.4 zu setzen. :-D Dazu muss ich sagen, dass zwischen Platz 8 und 9 nochmal ein großer Abstand ist. Ich kann Ep.8 auch wirklich viel positives abgewinnen, Kylo Ren war zum Beispiel erste Sahne! Beste Figur meiner Meinung nach. Ich werde den Film jetzt die Tage auch nochmal sichten und dann könnte meine Meinung auch noch nen Tick positiver ausfallen, vielleicht war ich am Anfang auch einfach noch zu überrascht und ich brauchte Zeit zum Verarbeiten. Bei Ep.7 war es nämlich anders herum. Ich fand ihn die ersten Wochen nach Release wirklich gut, mittlerweile schlafe ich fast ein. Ich ärger mich noch nicht einmal mehr über den Film, ich verspüre nur große Langeweile!
    • DER Dunkle Lord
      Ach so, no problem. Ich hatte das nur einfach nicht gecheckt, wie du das wohl meinen könntest, da es deiner vorherigen Aussage halt total widersprochen hat.Weißt du, dass man seine Kommentare im Nachhinein nochmal bearbeiten kann? Die Funktion gibt es nämlich, falls du das noch nicht wusstest ;-)
    • DER Dunkle Lord
      Ich glaube, die zweite Hälfte der vierten Staffel wird dich mit deinem Hauptkritikpunkt an der Serie versöhnen, dass sie zu kindgerecht sei. Ohne dich jetzt spoilern zu wollen, kann ich Dir schon mal soviel versprechen, dass die Zeit des plotarmor vorbei ist ;-)Mir gefällt die Serie übrigens auch nicht zu 100%. Das war bei The Clone Wars auch schon so. (Und bei allen anderen Star-Wars-Filmen übrigens auch.) Insbesondere Staffel 3 von Rebels hatte meiner Ansicht nach einige schwache Folgen. Aber insgesamt ist die Serie wirklich sehr gut geworden und für mich mittlerweile ein fester Bestandteil der Star-Wars-Geschichte, auf den ich nicht mehr verzichten möchte. Und ich glaube kaum, dass Filoni das Serienfinale in den Sand setzen wird. Da hab ich Vertrauen.Ich verstehe generell schon lange nicht mehr, warum das Fandom von Film zu Film und von Serie zu Serie immer toxischer und unangenehmer wird, weshalb ich mich hier in den letzen Monaten auch kaum noch an Diskussionen beteiligt habe. Natürlich ist nicht alles gleichermaßen hervorragend bei Star Wars. Aber ich hab wirklich keinerlei Verständnis mehr für diese kategorische Ablehnung und die übertriebenen Verrisse, die manche möchtegern-Hardcore-Fans permanent und unermütlich absondern. Bei den Prequels hat mich dieses Rumgeätze und Geheule auf hohem Niveau damals noch zutiefst geärgert, weil ich da selbst noch jünger war und mir das noch zu Herzen genommen habe, wenn Leute diese Filme die ganze Zeit durch den Dreck gezogen haben. Aber seit Rian Johnson und seine Episode VIII neuerdings von den Fans mit Fackeln und Forken durchs Dorf gejagt werden (für Dinge, die eigentlich bereits von J.J. Abrams konzeptuell in EP7 verkackt wurden), kann ich mich wirklich nur noch köstlich über die Vehemenz amüsieren, mit der hier neuerdings gegen die Sequel-Trilogie ausgeteilt wird. Das rückt für mich rückblickend betrachtet auch den damaligen Prequel-Hatetrain in ein etwas anderes Licht.Ich jedenfalls pelle mir mittlerweile ein Ei darauf, was andere Leute für angebliche Probleme mit diesen Filmen und Serien haben, die nun offiziell zum Kanon gezählt werden. Insbesondere darauf, was OT-Puristen meinen, besser verstanden zu haben, als George Lucas selbst bzw. als die neuen Verantwortlichen, seit Disney übernommen hat.Ich selbst bin ja eigentlich mehr oder weniger auch einer dieser Altfans, als die sich die OT-Puristen betrachten, da ich ja auch bereits Fan war, bevor es überhaupt die Special Editions der OT gab und noch bevor die Prequel-Trilogie herauskam. Du weißt aufgrund unserer bisherigen Diskussionen in der Vergangenheit, dass ich bereits mehr über Star Wars wieder vergessen habe, als manche Leute jemals wissen werden, die sich ständig auf die Stirn schreiben, wie gut sie darüber angeblich bescheid wüssten. Und ich sage als Sachverständiger zum Thema Star Wars mal Folgendes: Der Kanon ist vollkomen in Ordnung so wie er jetzt ist. Das Einzige, was in der Tat ein bisschen ärgerlich ist, ist die unbeantwortete Frage, wie Snoke auf einmal nach EP6 in die Geschichte hineinpassen soll. Aber es wird ja bereits gemunkelt, dass Dave Filonis nächstes Projekt eine Animationsserie über die Zeit zwischen EP6 und EP7 unter dem Titel Star Wars: Resistance sein könnte. Und ich denke, dass da im Laufe der Zeit die noch fehlenden inhaltlichen Mosaiksteinchen für die Sequel-Trilogie nachgeliefert werden und zwar von Leuten, die etwas besser über Star-Wars-Lore und auch das alte Expanded Universe bescheid wissen, als Abrams oder Johnson.Ich finde, dass die Original-Trilogie insgesamt besser ist als die Prequel-Trilogie. Und ich finde, dass die Prequel-Ära inklusive CW und TCW besser ist, als die Brücken-Ära von Rebels und Rogue One (und bald Solo). Und ich finde, dass diese Brücken-Ära wiederum besser ist, als die Sequel-Trilogie. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass irgendetwas von alledem bisher schlecht war. Sogar The Force Awakens hat für mich sehr sehr viele Redeeming-qualities, die mich über die Fantasielosigkeit dieser Nacherzählung von Episode IV hinwegtrösten.Sorry, dass das gerade so ein Roman geworden ist, aber ich musste mal loswerden, dass ich über das wütende Star-Wars-Fandom mittlerweile wirklich nur noch amüsiert den Kopf schütteln kann :-DDas sind wirklich alles Menschen, die mittlerweile eigentlich erwachsen genug sein sollten, das Ganze mit etwas mehr Abstand zu betrachten, sich stattdessen aber aufführen, wie verzogene kleine Arschloch-Kinder, die an der Kasse von Mutti nicht den Lolli in der Lieblingsgeschmacksrichtung bekommen haben XD
    • Darth Doom
      Da fehlt ein nicht. Er darf Lucasfilm nicht verlassen. Sorry
    • DER Dunkle Lord
      Filoni sagt selbst ständig, dass er Lucas als seinen Mentor betrachtet und alles von ihm gelernt hätte, was er über Star Wars weiß. Und ich schätze, dass er das auch so meint, und nicht bloß aus Höflichkeit sagt.Ist aber letztendlich auch egal, denn wir stimmen ja überein, dass Filoni bislang insgesamt einen tollen Beitrag zu Star Wars geleistet hat.Wie meinst du denn das: Er darf Lucasfilm verlassen?! Ich dachte, es gefällt Dir, was Filoni dort macht. Wäre es dann nicht besser, dass er bleibt und auch in Zukunft möglichst viele neue und gute Star-Wars-Storys abliefert?
    • flic6
      Ich bin gespannt! :-)
    • DER Dunkle Lord
      Die zweite Hälfte der vierten Staffel ist bisher wirklich recht sehenswert. :-) Hoffentlich verkacken die das Serienfinale nicht! Bisher wirkt es aber noch recht vielversprechend.
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