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Nur kurze "Lucifer"-Staffel auf Netflix: Darum droht Fans das nächste offene Ende
Von Markus Trutt — 19.06.2018 um 12:02
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Aufatmen bei „Lucifer“-Fans: Nach der Absetzung der Fantasy-Krimi-Serie ist nun Netflix eingesprungen, um sie doch noch fortzusetzen. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Die vierte Staffel wird kürzer als alle drei vorherigen Seasons.

FOX

Die „Lucifer“-Fans wurden erhört: Nachdem die lose Comic-Adaption vom US-Sender FOX nach der dritten Staffel abgesetzt wurde, dominierten lautstarke Zuschauerforderungen nach einer Rettung durch einen anderen Anbieter die Sozialen Medien. Mit Erfolg: Wie vor wenigen Tagen bekannt geworden ist, wird Netflix in die Bresche springen und eine vierte Staffel rund um den titelgebenden Verbrecher jagenden Teufel (Tom Ellis) produzieren. Diese wird allerdings nur zehn neue Folgen umfassen, wie die Showrunner Joe Henderson und Ildy Modrovich nun gegenüber TVLine bestätigten.

Droht ein weiteres offenes Ende?

Im Gegensatz zu Serien der klassischen US-Network-Sender, bei denen herkömmliche Staffeln in der Regel um die 20 Folgen umfassen, ist es bei Netflix üblich, dass für die hauseigenen Dramaserien pro Jahr nur zwischen acht und 13 Episoden produziert werden. Auf die bisherigen Pläne für die vierte „Lucifer“ Staffel, die bereits mit dem Cliffhanger am Ende der dritten angedeutet wurden, soll diese Reduzierung zumindest inhaltlich jedoch keine Auswirkungen haben. Henderson und Modrovich wollen ohne Abstriche weiter genauso an der angedachten Story festhalten, werden diese aber nun auf zwei Staffeln bzw. zwei Staffelhälften aufteilen, die im Abstand von mehreren Monaten, vielleicht sogar einem Jahr, veröffentlicht werden – vorausgesetzt Netflix hält auch nach der ersten Rettungs-Staffel weiter an der Serie fest. Sollte es nicht genug Zuschauer auf Netflix geben, droht Fans so das nächste offene Ende.

Für allzu wahrscheinlich halten wir eine erneute Absetzung so kurz nach der Übernahme der Serie allerdings nicht, zumal gerade am Anfang das Interesse sehr groß sein dürfte. Auch Modrovich merkte an, dass immer Potential für mehr vorhanden sei. Eine Zweiteilung des kommenden Handlungsbogens ergebe sich den „Lucifer“-Autoren zufolge zudem ganz organisch, da dieser ohnehin in zwei Teile gegliedert sei. Details blieben die Schreiber allerdings noch schuldig, verraten wollten sie lediglich, dass schon die erste Hälfte der ursprünglichen Staffel-vier-Story für sich genommen „sehr stark und krass“ wäre.

Kürzere Staffel, gleiche Folgenlänge

Zur Debatte steht noch, wie die Macher mit den zwei Bonusepisoden verfahren, die schon für die vierte Staffel produziert wurden, nach der zwischenzeitlichen Absetzung aber bereits im Anschluss an die dritte Staffel gesendet wurden, da sie (zumindest halbwegs) für sich alleine stehen können. Es ist wahrscheinlich, dass sie nun auch in die Netflix-Staffel mit aufgenommen werden, von der neuen Bestellung sind sie aber ausgenommen, was bedeutet, dass es abseits von ihnen definitiv zehn neue Folgen geben wird, die Season dann aber insgesamt auf zwölf Folgen kommen könnte. So oder so, wäre es aber die bis dato kürzeste „Lucifer“-Season. Die erste Staffel hatte eine Länge von 13 Folgen (oftmals üblich für Auftaktstaffeln von Network-Serien), die zweite war 18 Episoden lang und die dritte umfasste gar 24 (zählt man die Bonusfolgen schon dazu sogar 26) Episoden.

„Lucifer“-Fans, die bei der kommenden kürzeren Netflix-Staffel zumindest auf etwas mehr Material pro Folge gehofft haben – schließlich sind die Episoden von Netflix-Serien meist länger als bei herkömmlichen Network-Produktionen – werden übrigens wohl enttäuscht. Wie Henderson und Modrovich verrieten, peilen sie an, die gewohnte Länge von 43 Minuten pro Folge in etwa beizubehalten. Man erhoffe sich hier aber durch die neue Heimat generell größere Flexibilität. So ist es durchaus denkbar, dass auch mal eine längere Folge produziert wird, sollten sie partout an einer Szene festhalten wollen, die sie besonders mögen, die bei einer starren Länge aber womöglich dem Schnitt zum Opfer fallen würde.

Rettung durch Fans

Abseits der Pläne für die vierte „Lucifer“-Staffel gingen Henderson und Modrovich auch noch einmal darauf ein, dass deren Zustandekommen zwei wesentlichen Faktoren zu verdanken war. „1.: [Netflix] liebt die Serie und 2.: Sie waren begeistert von den Fan-Reaktionen“, erklärte Henderson. „Mit den Sozialen Medien können Fans heutzutage wirklich etwas bewirken und das ist das Coolste an dieser ganzen Erfahrung.“

Wann startet die 4. Staffel?

Unklar ist derzeit noch, wann die 4. Staffel von „Lucifer“ bei Netflix erscheinen wird. Denkbar ist durchaus, dass es schon Ende 2018 so weit sein wird, da die Produktion wahrscheinlich im August und damit nicht viel später als bei den zwei vorherigen Seasons starten wird, die im September bzw. Oktober auf Sendung gingen. Wir halten euch jedoch auf dem Laufenden, sobald es konkretere Informationen gibt.

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