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    Darum könnt ihr in "Creed" den besten Boxkampf der ganzen "Rocky"-Reihe sehen

    Heute (18. Januar 2019) zeigt RTL II ab 20:15 Uhr „Creed - Rocky's Legacy“. Und in diesem siebten „Rocky“-Film gibt es tatsächlich die beste Box-Sequenz der gesamten Reihe zu sehen!

    Warner Bros.

    Die „Rocky“-Reihe bietet eine ganze Reihe spektakulärer Boxkämpfe: Allen voran natürlich der erste Meisterschaftskampf des von Sylvester Stallone verkörperten italienischen Hengstes im ersten „Rocky“-Film, den dieser nur knapp gegen Apollo Creed (Carl Weathers) verliert. Aber auch der finale Schlagabtausch mit Clubber Lang (Mr. T) in „Rocky III – Das Auge des Tigers“ und natürlich der brutale, sogar im Titel aufgeführte „Kampf des Jahrhunderts“ gegen die russische Kampfmaschine Ivan Drago (Dolph Lundgren) sind unvergessen. An der besten Kampf-Sequenz der Reihe ist Rocky Balboa jedoch selbst gar nicht beteiligt: Den ficht nämlich Adonis Creed (Michael B. Jordan) – Sohn des legendären, durch Ivan Dragos Dampfhammer aus dem Leben geschiedenen Apollo – in „Creed – Rocky’s Legacy“ von 2015 aus.

    Das macht den Fight so gut

    Gemeint ist damit nicht mal der große Endkampf gegen das britische Großmaul „Pretty“ Ricky Conlan (Tony Bellew), sondern das erste ausführlich gezeigte Duell des Films, in dem Adonis gegen Leo „The Lion“ Sporino (Gabriel Rosado) antritt. In diesem schickt der Creed-Sprössling seinen Gegner bereits in der zweiten Runde durch K.O. auf die Bretter – und die vier Minuten zuvor entstanden ohne einen einzigen Schnitt! Insgesamt zwölf Mal filmte Kamerafrau Maryse Alberti („The Wrestler“) den Kampf, in dem Michael B. Jordan, der im Vorfeld der Dreharbeiten ausführliches Box-Training genoss, in Gabriel Rosado einem tatsächlichen Profiboxer gegenüberstand. Der zehnte Take dieser Szene ist schließlich der, der im fertigen Film landete.

    Den Kampf, der gerade durch seine schnittlose Vollständigkeit so enorm authentisch und packend wirkt, auf diese Weise zu realisieren, stellte Maryse Alberti vor große Herausforderungen. Die eine war, dass sie natürlich selbst mit in den Ring steigen und dafür ebenfalls die anspruchsvolle Kampf-Choreographie von Stunt-Koordinator Clayton Barber lernen musste, um die Kamera immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben und vor allem nicht plötzlich zwischen den Fäusten der beiden Darsteller zu landen. Die größere Problematik war jedoch eine andere: „Wir mussten sehr nah an die Boxer ran, ohne dass man unsere Schatten sieht“, verrät die erfahrene Kamerafrau (via Variety).

    Dieses Problem hat sie auf jeden Fall überwunden, einen dritten Schatten sieht man in der spektakulären Sequenz nicht. Und so kreierte sie für „Creed“-Regisseur Ryan Coogler („Black Panther“) schließlich tatsächlich die beste Box-Sequenz der ganzen Reihe. Warum das so ist und wieso die One-Shot-Technik dabei eine so große Rolle spielt, erklärte Alberti ebenfalls selbst: Mit nur einem Take muss man sich nicht darauf verlassen, dass Emotionen im Schnittraum entstehen. Wenn der One Shot gut gemacht ist […] kann er sehr kraftvoll und beeindruckend sein. Wenn ein One Take zu künstlerisch ist, kann dies ihm manchmal die Durchschlagskraft rauben, aber in ‚Creed‘ fühlt man sich, als stehe man selbst mit diesem Boxer im Ring. Und ich glaube, dass es das ist, was es so emotional mitreißend macht.“

    Neben diesen genialen fünf Minuten bietet „Creed“ aber natürlich noch etliche weitere großartige Momente. Nicht umsonst verliehen wir ihm in unserer FILMSTARTS-Kritik damals starke vier von fünf Sternen. Heute (18. Januar 2019) könnt ihr euch davon selbst ein Bild machen: RTL II zeigt den siebten Film der „Rocky“-Reihe nämlich ab 20:15 Uhr. Und ab dem 24. Januar 2019 könnt ihr dann deutschlandweit im Kino sehen, wie die Geschichte um Adonis in „Creed II“ fortgesetzt wird.

     

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