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    "Die fantastische Reise des Dr. Dolittle": Mein erstes Treffen mit einem Hollywood-Star
    Von Schülerpraktikantin Lorien — 21.01.2020 um 17:00
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    Wir lieben Kino und wollen auch immer weiter junge Leute dafür begeistern. Daher freuen wir uns, wenn Schülerpraktikanten unsere Redaktion bereichern. Aktuell ist Lorien bei uns zu Gast – und hatte gleich am ersten Tag ein besonderes Erlebnis...

    Universal Pictures

    Hi, ich heiße Lorien, bin 14 Jahre und gehe in die 9. Klasse. Derzeit mache ich ein Praktikum bei FILMSTARTS und gleich an meinem ersten Tag durfte ich einen großen Hollywood-Star aus der Nähe sehen. Denn Robert Downey Jr. war in Berlin, um seinen neuen Film „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“ vorzustellen. Dabei geht es um einen Tierarzt, der die Fähigkeit besitzt, die Sprache der Tiere zu verstehen und so mit ihnen sprechen kann.

    Erst mal ging's ins Kino

    Doch bevor ich den Star aus „Iron Man“ und „Sherlock Holmes“ treffen durfte, wollte ich natürlich erst einmal den Film sehen. Schon die erste Überraschung brachte mir die Pressevorführung selbst, denn ich rechnete damit, in ein total volles Kino zu gehen.

    Doch in Wirklichkeit saßen dort gefühlt nur 20 Personen – und das in einem riesigen Saal, der fast 800 Plätze hat, wie ich später herausgefunden habe. In meinem ganzen Leben habe ich noch nie so einen großen, leeren Kinosaal gesehen. Cool war auch noch, dass wir Freigetränke bekommen haben.

    Bild von Schülerpraktikantin Lorien
    Im Zoo Palast war erst einmal die Pressevorführung.

    Über „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“ darf ich eigentlich noch gar nichts schreiben, denn es gibt eine sogenannte „Sperrfrist“. Dennoch kann ich eins verraten: Die Kernaussage des Familienfilms, dass man allen Tieren (und Menschen!) helfen soll, kam für mich gut rüber.

    Als es dann zur Pressekonferenz in ein 5-Sterne-Luxus-Hotel ging, war ich verblüfft, dass nun doch so viele Journalisten (insgesamt ca. 50) im Raum waren. Was ich dabei gar nicht erwartet hatte: Nicht nur Filmmagazine, sondern auch all die bekannten Fernsehsender (ARD, ZDF,…) waren dabei und filmten mit ihren großen Kameras alles mit.

    Robert hat einen Bären mitgebracht

    Bevor es losging, enthüllte Robert Downey Jr. noch gemeinsam mit seinen jungen Co-Stars Carmel Laniado und Harry Collett den Berliner Buddy Bear. Die Berliner Bären, ein Wahrzeichen meiner Heimatstadt, stehen hier überall rum. Der Hollywood-Star hat nun an einem sogar selbst mitgewirkt und ihn unterzeichnet. Der Buddy Bear soll Toleranz und Diversität zeigen und wird nun zugunsten von „Ein Herz für Kinder“ versteigert. So sieht der Bär aus:

    Universal Pictures
    Robert Downey Jr., Carmel Laniado und Harry Collett mit dem Buddy Bear

    Doch noch viel mehr fasziniert hat mich das Outfit von Robert Downey Jr. Ich dachte erst, er trägt einen Bademantel mit Leopardenmuster – als ob er gerade erst aufgestanden ist. Wahrscheinlich war es aber ein sauteurer Designermantel – alles andere würde mich ziemlich wundern.

    Die Pressekonferenz selbst hat Spaß gemacht, die Stimmung war sehr locker und lustig. So gab es auch viel Raum für ein paar alberne Fragen wie „Mit welchem Tier würdest du gerne sprechen können?“ Robert Downey Jr. wählte übrigens ein Kätzchen. Warum? Weil er von ihnen wissen will, warum diese sooo süüüß sind.

    Universal Pictures
    Gute Stimmung auf der Pressekonferenz.

    Was glaubt ihr eigentlich, wie lange so eine Pressekonferenz ist? Ich hatte vorher keinen Plan, dachte dann vielleicht so 'ne Stunde… und war schon ein wenig enttäuscht, als ich von dem mich begleitenden Redakteur erfahren habe, dass die oft auch nur 15 bis 20 Minuten gehen. Als ich dann am Ende auf die Uhr geschaut habe, waren es doch über 30 Minuten, die Robert Downey Jr. und Co. mit uns geredet haben.

    Ein tolles Erlebnis, so nah an einem Star zu sein. Da kann mein Praktikum die nächsten Tage eigentlich nur schlechter werden…

     

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    Kommentare
    • Lorien
      Ja ich weiß. Viele Fragen noch lieber ein zweites Mal nach meinem Namen. Und nein, mein Name ist nicht von Herr der Ringe. Meine Eltern haben sich damals bei einem Film verhört und nun ja ... so ist mein Name entstanden. Die meisten versuchen ihn auf Französisch auszusprechen oder auf andere merkwürdige Varianten. Man spricht ihn einfach Lo-rien aus. Mir hat mal sogar jemand am Flughafen gesagt, dass sich mein Name elfisch anhört ;-).Und ja, mein Praktikum ist mega cool.
    • HalJordan
      Mir will nicht in den Kopf, weshalb er diese Rolle überhaupt angenommen hat. Am Hungertuch jagt Downey Jr. nicht und gerade in kleineren Filmen könnte er noch einmal sein Können unter Beweis stellen.Abgesehen davon müsste er ja nicht dem gesamten Blockbuster-Kino den Rücken kehren. Auf Sherlock Holmes 3 habe ich immer noch große Lust. :-)
    • Björn Becher, FILMSTARTS.de
      Wenn es um ausführliche Kritiken in seriösen Medien geht, dann gehe ich davon aus, dass nahezu 100% den Film auch gesehen haben (einzelne schwarze Schafe kann es immer überall geben). Hier gibt es aber natürlich auch das DPA-Modell, spricht es gibt z. B. Zeitungen die DPA-Kritiken nutzen, die dann vielleicht kürzen, damit es bei ihnen reinpasst, aber der DPA-Autor hat dann auch den Film gesehen.
    • WhiteNightFalcon
      Danke für die Info.Aber mal ne reine Frage aus Neugier. Was würdest du sagen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jeder, der in einer TV-Zeitung einen Film beurteilt, den auch gesehen hat? Gibt doch, zumindest bei Politik ist es so, dass viele Presseformate ihre Infos von einem Lieferanten, wie zb Reuters oder DPA beziehen und sich dann ne eigene Story aus den Infos basteln, ohne selbst zu recherchieren.
    • Björn Becher, FILMSTARTS.de
      Eine kurze Erklärung für die Zahlendiskrepanz (die ja auch gefühlt ist): Es gab am Vortag schon eine Vorführung des Films im Rahmen einer Fan-Preview, auf der auch der ein oder andere Kollege gewesen sein kann. Zudem sind bei einer PK nicht nur die Fragen stellenden Reporter (für die es übrigens auch eigentlich Pflicht ist, den Film zu schauen), sondern ja auch Kameramänner und Fotografen. Und die haben dann selten die Zeit und den Auftrag, den Film zu schauen.
    • Defence
      Ah ok das habe ich glatt übersehen.^^Danke für den Hinweis.
    • Phil
      Oben unter der Artikel-Überschrift steht Von Schülerpraktikantin Lorien. ;-)
    • Defence
      Hm, ich hatte ja damals mein Schülerpraktikum bei der Polizei, wo wir u.a. mit dem Wasserwerfer spritzen durften und ein paar Schüsse auf dem Schießstand (unter Aufsicht) abgeben durften und ich dachte bisher, das wäre cool gewesen....^^Text liest sich interessant und Dir noch viel Spaß bei deinem Praktikum. Aber ich muß tatsächlich was fragen, da mir der Name Lorien bisher völlig unbekannt ist. Ist das ein Mädchen- oder Jungenname und hat dieser Name was mit Herr der Ringe zu tun bzw ist dadurch inspiriert?
    • Marki Mork
      Hallo Lorien, ein echt toller und herzlicher Artikel den Du da geschrieben hast! Gerne mehr von Dir :)Und noch ein spannendes Praktikum wünsche ich Dir
    • FilmFan
      Wie schön die Sicht mal aus der Perspektive eines noch jungen Menschen zu lesen der zum ersten mal die große Filmbühne betritt. Womit Du den meisten hier schon viel voraus hast. Ich musste schon schmunzeln, 20 Menschen im Kino, 50 bei der Pressekonferenz. Bei der Premiere zu Avengers: Endgame wärst Du sicher von der Menschenmasse erschlagen wurden. Nun ja. Das vertiefe ich an anderer Stelle.Viel Spaß Dir noch bei Praktikum und Danke für den Einblick.
    • WhiteNightFalcon
      Geduld. Wenn Dolittle floppt, wonach es momentan ja leider aussieht, obwohl ich ihm ne Chance geben werde, wird er sicher erstmal Abstand von Blockbustern nehmen. Außerdem hat der Mann ja noch viele Jahre vor sich, in denen ich denke, sogar noch Oscarreife Sachen kommen werden. Die Klasse dazu hat er, wie wir alle wissen.
    • WhiteNightFalcon
      Schön geschrieben, Lorien. 👍🏼 Man liest deinen Spaß an dem Tag raus.Und ich hab was gelernt, bzw bestätigt bekommen. Nur 20 Leute in einer Pressevorführung, aber bei der Konferenz dann weit mehr. Heißt, nicht jeder Reporter schaut sich an, worüber er später schreiben soll.Robert Downey jr wirkt irgendwie auch lockerer, als zu Iron Man-Zeiten. Schön.Ich werd mir den Film jetzt definitiv geben.
    • Phil
      Klasse, Lorien. Wünsche dir viel Spaß und uns noch ein paar weitere so erfrischende Artikel.Mein dreiwöchiges Schüler-Praktikum habe ich damals übrigens bei der Baubehörde gemacht. Habe mich zu Tode gelangweilt. Aber immerhin hatte ich ab dem dritten Tag ein eigenes Büro (mit Telefon!), bei dem ich die Tür zumachen und dann in Ruhe Bücher und Comics lesen konnte.
    • HappyTiger
      Schöne Artikel. Finde ich eine coole Aktion, dass ihr das macht. Bin auch durchaus ein wenig neugierig auf den Film.
    • Quagmire
      Mein erster Praktikumstag war anno 1993 nicht so aufregend ;-)Schön hier so einen Artikel des Praktikanten zu lesen der hier den Tag einfach frei aus seiner Sicht beschreibt
    • greekfreak
      The Judge war auch ganz gut.
    • Sentenza93
      Als ich von Dolittle vor einigen Monaten das erste Mal hörte, habe ich fast im Strahl gekotzt. Nicht deswegen, weil der Film gemacht wurde. Aus der Story kann man was Schönes zaubern. Sondern weil es einfach von Anfang weg nach seelenlosem CGI-Kram klang, und weil ein Downey jr. die Titelrolle bekam. Nach 11 Jahren fast nur MCU habe ich mich so gefreut ihn mal wieder in was Kleinerem zu sehen. Aber...Nix da.
    • RonGee
      Gelungener erster Tag im Praktikum!
    • HalJordan
      Meine Rede. ;-) Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie sehr ich RDJ gerne wieder in solchen Rollen sehen würde.
    • Sentenza93
      Ich hoffe nach Dolittle macht der mal zum Beispiel wieder solche Sachen wie Zodiac oder Kiss Kiss Bang Bang.
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