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    "365 Days": Viele Zuschauer halten Sex im Netflix-Hit weiterhin für echt – auch nach Klarstellung
    Von Annemarie Havran — 22.06.2020 um 14:30
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    In „365 Dni“, wie die aktuelle Nummer 1 auf Netflix im Original heißt, gibt es Sex in allen möglichen Variationen. Und auch wenn bereits klargestellt wurde, dass der Sex nicht real gefilmt wurde, können das viele Zuschauer immer noch nicht glauben.

    Netflix

    Seit seinem Start am 7. Juni 2020 dominiert der Erotik-Thriller „365 Days“ die Top-Ten auf Netflix. Die Zuschauer bekommen gar nicht genug von der Romanverfilmung und wir würden jede Wette eingehen, dass das lange Verbleiben in der Liste der meistgeschauten Inhalte auch daran liegen könnte, dass sich manch einer bestimmte Szenen immer wieder ansieht – insbesondere wohl die inzwischen berühmt-berüchtigte Boot-Szene, in der es circa fünf Minuten lang einfach nur Sex zu sehen gibt.

    Die Szene ist so intensiv, dass viele Zuschauer sich fragen, ob die Darsteller Michele Morrone und Anna-Maria Sieklucka für den Film wirklich Sex hatten. Und obwohl in den Medien seit Start des Films bereits viel Aufklärung darüber betrieben wurde, dass dem nicht so ist, können das einige Fans des Films immer noch nicht glauben.

    So ist auf Twitter zum Beispiel zu lesen:

    „Ich bin immer noch nicht überzeugt, dass die Sex-Szenen in ‚365 Dni‘ nicht echt sind.“ Twitter-Nutzerin Maleni Evelyn Ramos will in der Boot-Szene nämlich einen Penis in Aktion erspäht haben.

    Sonya Cope schreibt auf Twitter:

    „Okay, also anscheinend waren die Sex-Szenen nicht echt? Aber wiiieeeeee verdammt?!“

    Und weitere Kommentare lesen sich ähnlich überzeugt, dass der Sex nicht simuliert war:

    Aber nein, die Sex-Szenen in „365 Days“ sind nicht echt, und da müssen die Zuschauer u. a. Hauptdarsteller Michele Morrone und Kameramann Bartek Cierlica wohl einfach glauben. Beide erklärten bereits, dass der Sex in dem Netflix-Hit nur simuliert ist. Schließlich ist es kein Porno, sondern ein Spielfilm mit Schauspielern, die genau das machen, was ihr Job ist: zu schauspielern.

    Auch wenn es den einigen Zuschauern wohl immer noch schwer fällt, es zu akzeptieren: Morrone führt die Realitätsnähe der Szenen auf Chemie zwischen den Darstellern und gute Schauspielerei zurück. Kameramann Cierlica derweil erläuterte in einem ausführlichen Variety-Interview die Geheimnisse von guter Kameraarbeit und intimer Set-Atmosphäre.

    "365 Dni": Ein ganz normaler Soft-Porno

    Genau dieses Interview kommentierte dann auch ein Twitter-User, der die ganze Aufregung um die echt wirkenden Sex-Szenen nicht verstehen könne – so werde doch auch jeder Soft-Porno gedreht (übrigens inklusive Penis-Prothesen, die die Userin weiter oben vielleicht erspäht haben könnte):

    „Warum wird darüber geredet als sei das etwas Neues? Solche Filme werden schon seit den 1970ern gemacht.“

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