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    Die besten Soundbars für Filmfreunde im Vergleich – Kaufberatung
    Von Mike Wobker — 26.06.2020 um 18:00
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    Egal ob Film, Serie oder Dokumentation, erst durch einen guten Sound wird das Heimkinoerlebnis so richtig rund. Wir empfehlen Soundbars für jeden Anspruch und jedes Preisniveau.

    2020 Lautsprecher Teufel GmbH - All rights reserved.

    Was ist die beste Soundbar? Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten, denn es kommt stark auf die konsumierten Inhalte an. Filmfreunde werden zum Beispiel mit einem Raumklangwunder glücklich, dessen Spektrum aber für Musikliebhaber vielleicht nicht breit genug ist. Unsere Auswahl zeigt daher Spezialisten und Allrounder, die für viele Anwender geeignet sind – mit einem Fokus auf Film.

    Welche Rolle spielt der Preis? Nach oben ist die Grenze offen, das gilt allerdings nicht für die Klangqualität. Eine sauber abgestimmte Soundbar muss daher nicht unbedingt teuer sein, wobei Zusatzfunktionen und Designelemente natürliche Preistreiber sind. Je nach eigenem Anspruch lässt sich auf vieles verzichten, wodurch ein Kauf deutlich günstiger ausfallen kann. Innovative Techniken haben aber auch ihren Preis, der sich manchmal lohnen kann.

    Inhaltsverzeichnis:

    Preis-Leistungs-Tipp - Sony HTX-8500

    Sony
    Liefert trotz günstigem Preis einen kompromisslosen 3D-Sound. Sonys HTX-8500 kostet derzeit 290 Euro bei Amazon (vorher 400 Euro).

    Schnell eingerichtet: Die Sony-Soundbar HTX-8500 liefert hervorragenden Klang und lässt sich nach dem Aufstellen praktisch direkt einsetzen. Eine komplizierte Einrichtung ist nicht nötig und der Sound wirkt dank aktivierbarem 3D-Surround auch ohne dedizierte Boxen sehr räumlich. Außerdem werden DTS:X- und Dolby-Atmos-Signale verarbeitet. Vor allem in Anbetracht des Preises liefert die Sony HTX-8500 einiges, womit sich Blockbuster wie „Star Wars 9“ bei Disney+ viel besser genießen lassen.

    Pro:

    • Basslautsprecher integriert
    • praktisch keine Einrichtung nötig
    • unterstützt DTS:X und Dolby Atmos

    Contra:

    • nicht für große Räume geeignet

    Sony HTX-8500 bei Amazon kaufen*

    Allround-Talent - Denon DHT-S716H

    Denon
    Liefert guten Klang bei Filmen, Musik und Streaming-Anbietern. Die Denon DHT-S716H gibt es für rund 750 Euro bei Amazon.

    Ausgewogener Allrounder: Der Denon DHT-S716H überzeugt mit sauberem Klang und kräftigen Tiefen. Letztere lassen sich durch den optional erhältlichen, drahtlosen Subwoofer noch verstärken. Der kostet allerdings mit 700 Euro fast soviel wie die Soundbar selbst. Von Haus aus werden Streaming-Dienste wie Soundcloud, Deezer, Amazon Music und mehr unterstützt, außerdem hilft die App vom Hersteller bei der Einrichtung. Für mehr Platz auf dem Wohnzimmertisch sorgt die Lernfunktion, mit der sich die Denon-Soundbar auf die Fernbedienung des Fernsehers einstellen lässt.

    Pro:

    • an Wand und auf dem Tisch einsetzbar
    • lässt sich mit TV-Fernbedienung verwenden
    • unterstützt viele Streaming-Dienste
    • versteht sich mit Google Assistant und Apple AirPlay 2

    Contra:

    • kein Dolby Atmos oder DTS:X
    • ohne Subwoofer fehlen tiefe Bässe
    • keine eigene Fernbedienung im Lieferumfang
    • Alexa nur mit extra Amazon-Echo-Gerät möglich

    Denon DHT-S716H bei Amazon kaufen*

    Budget-Empfehlung - Yamaha YAS-207

    Yamaha
    Liefert trotz günstigem Preis einen satten und voluminösen Klang. Die Yamaha YAS-207 kostet derzeit circa 280 Euro.

    Mit Subwoofer im Lieferumfang: Für vergleichsweise wenig Geld, lässt sich der Sound des heimischen Fernsehers deutlich verbessern. Der Klang kann sich bei aktiviertem Surround-Modus und mit Bass Enhancement durchaus hören lassen, einen echten Raumklang sollten Filmfreunde aber nicht erwarten. Auf Dolby Atmos und DTS:X muss man ebenfalls verzichten, zum Hören von Musik ist die Soundbar wiederum gut geeignet. Sie lässt sich einfach mit dem Smartphone verbinden. Damit steuert ihr dann die Wiedergabe und wählt die Quelle aus.

    Pro:

    • übersichtliche Fernbedienung
    • ARC (Audioweiterleitung) vom Fernseher möglich
    • solider Klang in allen Bereicen
    • bietet DTS Virtual:X

    Contra:

    • kein Dolby Atmos
    • kein Display
    • Subwoofer wird bei hohen Lautstärken etwas schwach

    Yamaha YAS-207 bei Saturn kaufen*

    Großer Klang zum großen Preis - Sennheiser Ambeo

    Sennheiser
    Kostet viel, erzeugt dafür aber auch einen umwerfenden Raumklang. Den Sennheiser Ambeo gibt es direkt beim Hersteller für derzeit 2.499 Euro.

    Großes Kino: Wer sich für die Sennheiser-Ambeo-Soundbar entscheidet, packt sich einen 14 Kilo schweren Riegel mit insgesamt 13 Treibern ins Wohnzimmer. Dieser unterstützt Dolby Atmos und DTS:X, außerdem kann die Soundbar nativ bis zu vier Kanäle handhaben. Für den perfekten Klang sorgt das mitgelieferte Mikrofon, welches zur Raumklangmessung bei der Einrichtung verwendet wird. In Verbindung mit der AMBEO-Technologie wird so ein räumlicher Klang erzeugt, der Geräusche von den Seiten und von oben simuliert. Wer den hohen Preis nicht scheut, erhält hier ein erstklassiges Klangerlebnis - gleichermaßen geeignet für klassische Konzerte oder Streaming-Dienste wie Netflix.

    Pro:

    • Mikrofon zur Klangeinrichtung wird mitgeliefert
    • unterstützt objektbasiertes 3D-Audio (MPEG-H) und Google Chromecast
    • HDMI-Ports beherrschen 4K/60p-Signale, DolbyVision und HDR10

    Contra:

    • Infoanzeige an der Front recht klein
    • Wandhalterung muss extra gekauft werden (60 Euro)
    • keine Apple-AirPlay-Unterstützung

    Ambeo Soundbar bei Sennheiser kaufen*

    Multimedia-Talent - Technisat SONATA 1

    Technisat
    Bietet nicht nur Sound, sondern auch Receiver für Kabel, Satellit und Antenne. Die Technisat SONATA 1 kostet circa 1.000 Euro.

    Multimedia-Center inklusive: Mit ihrem guten Klang genügt die SONATA 1 von Technisat auch hohen Ansprüchen. Für maximalen Filmgenuss, empfehlen wir aber den separat erhältlichen Subwoofer und die zwei optionalen Surround-Boxen. Die eigentliche Stärke dieser Soundbar liegt in der gebotenen Vielfalt. Auf Wunsch ersetzt sie nicht nur den Kabel-, Antennen- und Satellitenreceiver im Fernseher, sondern auch den Festplattenrekorder, das Radio und den heimischen Medienserver. Mit dem Z-Wave Stick 1 für 40 Euro wird die SONATA 1 außerdem zur Smart-Home-Steuerzentrale. Sie ist daher die beste Wahl für Freunde von All-in-One-Lösungen, die damit auch Filme von Amazon Prime und Co. abrufen möchten.

    Pro:

    • interner Receiver, Festplattenschacht und Medienserver
    • viele Anschlüsse (inkl. LAN, USB und SD-Karte)
    • großes, gut ablesbares Display
    • Einrichtung ohne Smartphone-App möglich

    Contra:

    • kann HDR nicht weiterleiten
    • kein DTS und 3D-Klang
    • Zusatz-Surround-Boxen und Subwoofer recht teuer (jeweils 500 Euro)
    • Klang ohne manuelle Anpassung etwas dumpf

    Technisat SONATA 1 bei Amazon kaufen*

    Worauf müssen Audiofans beim Kauf einer Soundbar achten?

    Platzangebot berücksichtigen: Eine Soundbar kann je nach Ausstattung ganz ordentliche Ausmaße annehmen. Generell sollten sich die Klangbarren so vor dem Fernseher platzieren lassen, dass sie nicht ins Bild ragen. Wenn auf dem Sideboard nicht genug Platz ist oder der TV an der Wand hängt, sollte die Soundbar zur heimischen Austattung passen. Wer ohnehin nicht viel Raum zur Verfügung hat, kann statt einer Soundbar auch auf ein Sounddeck zurückgreifen, auf das der Fernseher einfach oben drauf gestellt werden kann.

    Die Anschlüsse: Bei einer einfachen Soundbar verwaltet der Fernseher die angeschlossenen Quellen und leitet den Ton an die Soundbar weiter. Es gibt aber auch Geräte, an die sich zum Beispiel der UHD-Blu-ray-Player anschließen lässt. Das macht Sinn, wenn der Fernseher bestimmte Audio-Codes wie Dolby Atmos nicht an die Soundbar weiterreichen kann. Hier gilt es daher vor dem Kauf die eigene Technik zu analysieren, damit am Ende auch alle Funktionen genutzt werden können.

    Drahtlos- und Online-Funktionen: Viele Hersteller integrieren sprachgesteuerte Assistenten in ihre Geräte. Diese benötigen eine Internetverbindung, was vom Anwender aber nicht immer gewünscht ist. Auch Streaming-Dienste greifen auf das Internet zu. Kommt noch das Smartphone für die Musikwiedergabe ins Spiel, braucht die Soundbar auch Bluetooth. Dessen Protokoll bietet wiederum viele Audiocodecs, die nicht nur vom Smartphone, sondern auch von der Soundbar unterstützt werden müssen.

    Die automatische Quellenerkennung: Eine "Fehlerquelle" lässt sich nur dann wirklich ausmerzen, wenn man die Soundbar mit dem heimischen TV testet. Der HDMI-Anschluss erlaubt es dem Fernseher, zu erkennen, ob ein Gerät aktiv ist. Dabei ist es dem TV egal, ob nur Audio wiedergegeben wird, wie im Fall einer Soundbar, oder ob ein Videosignal übertragen wird. Das kann dazu führen, dass der Fernseher sich einschaltet, obwohl nur Musik abgespielt wird. Der TV erkennt eine aktive Quelle und legt los. Hier hilft nur ausprobieren und im Zweifel die Funktion deaktivieren.

    Einrichtung und Klanganpassung: Grundsätzlich sollte sich eine Soundbar ohne großen Aufwand aufstellen und einschalten lassen. Einige Hersteller integrieren in ihre Soundbars aber Einmessvorrichtungen, mit denen die Wiedergabe auf das heimische Umfeld angepasst wird. Hierbei reichen die Methoden von mitgelieferten Mikrofonen, die für die Messungen benutzt werden, bis zur Verwendung des eigenen Smartphones als Messgerät. Stichwort Smartphones: Wird für die Einrichtung eine App zwingend benötigt, sollte sichergestellt werden, dass diese auch auf dem eigenen Telefon funktioniert.

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    Kommentare
    • Thomas Auer
      vermisse bei der Liste auch die Bose Soundbar 700. Hat das einen speziellen Grund? Dachte immer Bose is generell mal ne gute und zuverlässige Marke. Habt ihr da Erfahrungen?
    • Mike Wobker
      Ist aber erst einmal ein guter Einstieg um zu sehen, wie die Thematik überhaupt angenommen wird. Testgeräte sind grundsätzlich auch denkbar, das Leserinteresse muss dafür aber ausreichend hoch sein. Wir sind an dieser Stelle aber auch offen für Vorschläge, mit denen sich zum Beispiel Fragen der User rund um das Thema Audio/Video in separaten Artikeln klären lassen.
    • Howard Philips
      Empfehlungsartikel wie diese sind einfach mal mau. Macht ordentliche Tests mit Geräten oder lasst es (bzw. lasst es machen). Gerne auch 2-3 Geräte parallel, aber am Ende bitte mit Fazit etc. Diese Pro&Contra-Liste kann jeder zweite Redakteur auch aus den Firmenangaben zusammenschustern. Ich habe 5 Jahre Unterhaltungselektronik für Magazine getestet. Das hier haben wir auch gemacht. Nutzwert minimal, aber geht schnell.
    • UluKay
      Mir fehlen da noch die Nubert Soundbars. Meiner Meinung nach mit der beste Klang.
    • Christoph Petersen
      Hi Howard. Verstehe den Einwand - aber wir haben uns mit Mike extra jemanden an Bord geholt, der da jahrelange Erfahrung mitbringt und unseren Ansicht nach echt Ahnung hat. Er darf empfehlen, was er für richtig hält. Es wird da demnächst dann auch noch Artikel zu ähnlichen Themen geben - und dann ist es natürlich völlig legitim, ihm die Kompetenz zu oder abzusprechen. Ich verstehe auch, dass man da als Leser erst mal skeptisch ist - aber mit irgendeinem Artikel muss man ja anfangen, wenn man sich neue Kompetenzbereiche aufbauen will.
    • Howard Philips
      Seit wann ist FS ein Testmagazin...oder wurde hier nur verlinkt, was einen Affiliate-Link hatte. Sieht so aus. Sorry. Geld verdienen ist schon ok, aber da müsste schon irgendwo die Kompetenz eines Fachmagazins drinstecken. Die fehlt mir hier.
    • Tobias
      Für alle, die gerne ein basteln: Lautsprecher selbst bauen! Passt dann auch optisch wunderbar ins Wohnzimmer und kostet weniger als große Markenhersteller.Wir haben eine Trockenbauwand als TV-Wand und die Lautsprecher darin unsichtbar integriert. Bassbox steht davor. Noch genialer als der Sound war der Spaß beim Frickeln in der Werkstatt. Kann ich nur empfehlen :-)
    • Skywalker
      Die Ambeo ist verdammt gut!Für das kleine Portmonee, kann ich die Sonos Beam empfehlen. Für unter 400€, ist die schon echt ok.
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