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    Erstes offizielles Bild zeigt die bekannten Figuren als Kinder: Darum ist die neue "SpongeBob"-Serie so umstritten!
    Von Christoph Petersen — 15.10.2020 um 15:30
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    In der „SpongeBob“-Spin-off-Serie „Kamp Koral“ besucht der zehnjährige Schwamm das titelgebende Feriencamp. Trotz einer überzeugenden Optik hagelt es aber auch harsche Kritik – und die hat nichts mit der mangelhaften Kontinuität zu tun...

    Paramount Pictures

    Die Prequel-Serie „Kamp Koral: SpongeBob’s Under Years“, in der die Vorgeschichte zur seit 1999 ausgestrahlten und inzwischen bereits mehr als 270 Folgen umfassenden Kultserie „SpongeBob Schwammkopf“ erzählt wird, soll 2021 zunächst exklusiv auf dem US-Streaming-Service Paramount+ erscheinen und dann später im Jahr auch auf dem „SpongeBob“-Haussender Nickelodeon ausgestrahlt werden. Über einen deutschen Ausstrahlungstermin (und -ort) ist aktuell noch nichts bekannt.

    Nachdem die Macher der Serie selbst schon einige Bilder auf Twitter geteilt haben, gibt es nun das erste offizielle First-Look-Bild von Nickelodeon:

    Nickelodeon
    Der zehnjährige SpongeBob und Sandy mit Zahnspange

    Dass dem Spin-off inzwischen auch gehörig Kritik entgegenschwappt, hat dabei übrigens weder etwas mit der neuen Heimat Paramount+ noch mit dem Wechsel hin zu einer 3D-Optik (die wir anhand der ersten Bilder sogar ziemlich gelungen finden) zu tun. Auch dass die Kontinuität mit dem Auftakt der Originalserie nicht hinhaut (schließlich lernt SpongeBob dort einige seiner späteren Freunde eigentlich erst kennen), fällt nicht allzu schwer ins Gewicht.

    Stattdessen geht es darum, dass der „SpongeBob“-Erfinder Stephen Hillenburg die Idee eines Spin-offs immer strikt abgelehnt hat. Trotzdem begann der Sender nach dem Tod des Serien-Schöpfers, der im Jahr 2018 an der Krankheit ALS verstarb, ziemlich direkt mit der Produktion von „Kamp Koral“.

    Harsche Kritik von prominenter Seite

    Sogar Paul Tibbitt, der einige Jahre selbst als Showrunner von „SpongeBob Schwammkopf“ fungiert hat, lässt deshalb kein gutes Haar an der Entscheidung für den Serien-Ableger. Sein Tweet zu dem Thema ist jedenfalls mehr als deutlich: „Ich will nicht respektlos erscheinen gegenüber meinen Kollegen, die an der Serie arbeiten. Sie sind gute Menschen und talentierte Künstler. Aber das ist eine gierige, faule Entscheidung der Produzenten. Und sie ALLE wissen sehr genau, dass Steve es GEHASST hätte. Schande über sie.“

    Manche Fans werden sogar noch deutlicher – darunter etwa der Twitter-User clay: „Vergesst nicht, dass die Serie jetzt nur kommt, weil Stephen Hillenburg immer explizit gesagt hat, dass er niemals SpongeBob-Spin-offs wolle, Nickelodeon aber augenblicklich nach seinem Tod mit der Produktion begonnen hat.“

    Ein Spin-off kommt selten allein

    Neben „Kamp Koral“ ist aktuell auch noch ein weiteres Spin-off in Arbeit, in dem SpongeBobs bester Freund Patrick im Mittelpunkt stehen soll: Laut Deadline könnte „The Patrick Star Show“ eine Hommage an die Kult-Sitcom „Die Larry Sanders Show“ aus den 90er-Jahren werden. Der Seestern wäre dann vermutlich der Moderator seiner eigenen Late-Night-Show – und in der Serie würde es um all die Eskapaden vor und hinter der Kamera gehen. Auch Patricks Familie und seine Freunde sollen eine große Rolle spielen.

    Der neue Film-Ableger „SpongeBob Schwammkopf: Eine schwammtastische Rettung“ (siehe Foto ganz oben) kommt nun – Corona „sei Dank“ – übrigens doch nicht wie zunächst angekündigt ins Kino. Stattdessen wird er in Deutschland im kommenden Jahr wohl direkt bei Netflix landen. Hier ist der Trailer:

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