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    Kein Multiversum in "Spider-Man: No Way Home": So anders wäre der Marvel-Blockbuster fast geworden
    Markus Trutt
    Markus Trutt
    -Redakteur
    Das Mammut-Projekt MCU hat Markus bis heute in seinem Bann, sodass er alles, was Film und Serie dazu hergeben, genüsslich aufsaugt.

    „Spider-Man 3: No Way Home“ ist DAS Marvel-Event des Jahres – nicht zuletzt da dort durch die Öffnung des Multiversums verschiedene „Spider-Man“-Welten aufeinandertreffen. Doch wie Tom Holland nun verriet, war dieser Plan zwischenzeitlich in Gefahr.

    Sony Pictures

    Wie der enorme Ansturm auf die Ticket-Vorverkäufe endgültig gezeigt hat, ist die Vorfreude auf das MCU-Abenteuer „Spider-Man: No Way Home“ riesig. Das dürfte vor allem daran liegen, dass der Film ein ganz besonderes Spektakel für Marvel- und Spidey-Fans verspricht. Schließlich trifft der Peter Parker aus dem Marvel Cinematic Universe (Tom Holland) auf Bösewichte aus Sam Raimis „Spider-Man“-Trilogie und den „Amazing Spider-Man“-Filmen, wie etwa den Green Goblin (Willem Dafoe), Doc Ock (Alfred Molina) und Electro (Jamie Foxx) und dass in diesem Zusammenhang nach wie vor ein großes Geheimnis darum gemacht wird, ob nun auch die früheren Spider-Men Tobey Maguire und Andrew Garfield auftauchen, heizt die Neugier natürlich nur noch weiter an.

    Solch ein Multiversum-Event, das auch größere Auswirkungen auf das gesamte MCU haben dürfte, muss natürlich von langer Hand geplant werden. Die großen Herausforderungen, die damit verbunden waren, drohten das Vorhaben sogar zum Scheitern zu bringen, wie MCU-Spidey Tom Holland jetzt in einem Interview mit der Website Collider verriet. Und genau deshalb gab es sogar bereits einen Back-Up-Plan für Hollands dritten „Spider-Man“-Film...

    Kraven The Hunter statt Multiversum

    Gegenüber Collider erklärten Holland und seine Co-Stars Zendaya (MJ) und Jacob Batalon (Ned), dass sie zwar schon seit einigen Jahren von den Multiversums-Plänen wussten, anfangs aber nie gedacht hätten, dass das Mammutprojekt wirklich so zustande kommt. Da es dafür vorübergehend tatsächlich schlecht aussah, hatte Regisseur Jon Watts bereits eine alternative Idee für eine Fortsetzung in petto, bei der es Spider-Man mit dem Comic-Bösewicht Kraven The Hunter zu tun bekommen hätte: „Jon hat mir diesen Kraven-Film gepitcht, der echt ziemlich cool klang“, so Tom Holland. „Ich will aber nicht zu viel darüber reden, falls er eines Tages doch noch gemacht wird.“

    Dieser Kraven-Film wäre dann höchstwahrscheinlich ganz ohne Multiversum ausgekommen und somit also ein komplett anderer Film geworden als nun „Spider-Man: No Way Home“. Ob er dann allerdings auf ein ähnlich gigantisches Interesse gestoßen wäre, darf durchaus bezweifelt werden.

    Ein Kraven-Film kommt

    Dass Tom Holland keine Details über die angesprochene Kraven-Story preisgab, war dabei womöglich eine weise Entscheidung. Denn fest steht ja bereits: Ein Film über Kraven The Hunter kommt tatsächlich und hat mit dem 12. Januar 2023 sogar schon einen Kinostart. Darin schlüpft „Kick-Ass“-Star Aaron Taylor-Johnson (der im MCU kurioserweise auch schon Scarlet Witch' Bruder Quicksilver gespielt hat) in die Haut des Großwildjägers, der seine Beute gerne mit bloßen Händen erlegt, von der Jagd auf Tiere irgendwann allerdings gelangweilt ist und sich ein würdigeres Ziel aussucht: Spider-Man.

    Es ist jedoch fraglich, inwieweit die Ideen aus Jon Watts‘ Pitch bereits in diesen Kraven-Film von „Triple Frontier“-Macher J.C. Chandor Einzug finden werden. Ähnlich wie „Venom“ und der kommende „Morbius“ (Kinostart: 27. Januar 2022) soll „Kraven The Hunter“ ein vom MCU (weitestgehend) losgelöstes, eigenständiges Spin-off zur Einführung der Figur (und noch ohne Spidey) werden. Dass Kraven dann eines Tages aber auch auf Tom Hollands Spider-Man treffen und Watts‘ Pläne damit wieder aktuell werden könnten, ist aber durchaus vorstellbar. Bis dahin steht uns nun aber erst einmal das wohl größere Marvel-Ereignis ins Haus:

    „Spider-Man: No Way Home“ startet am 15. Dezember 2021 in den deutschen Kinos. 

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