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    "Bourne"-Regisseur verfilmt den neuesten Roman von Stephen King - für Fans großer Fantasy-Abenteuer ein Muss!
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

    In Deutschland ist Stephen Kings neuester Roman „Fairy Tale“ erst kürzlich erschienen. Jetzt steht bereits fest, dass eine Verfilmung kommen wird. Den Regieposten besetzt dabei „Captain Phillips“ und „Das Bourne Ultimatum“-Macher Paul Greengrass.

    Paramount / Warner Bros.

    Am 14. September ist mit „Fairy Tale“ der neue Roman von Stephen King auch hierzulande im Handel erschienen. Darin dreht sich alles um den 17-jährigen Charlie Reade, der seine Mutter bereits im Alter von drei Jahren verloren hat und von seinem Vater, der schwerer Alkoholiker ist, zumeist ignoriert wird. Von seinem mysteriösen Nachbarn wird er eines Tages in ein großes Geheimnis eingeweiht. Dies führt Charlie geradewegs auf ein Abenteuer in ein fremdes Land, in dem mächtige Kreaturen ihr Unwesen treiben. Die unterdrückte Bevölkerung erkennt in Charlie einen Heilsbringer, doch bevor er irgendetwas verändern kann, muss er die Prinzessin retten, die die rechtmäßige Herrscherin der Märchenwelt ist.

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    Mit „Fairy Tale“ zeichnet sich Stephen King über knapp 900 Seiten für ein Fantasy-Abenteuer verantwortlich, mit dem sich der Schriftsteller einen Herzenswunsch erfüllte und eine Geschichte verfasste, die in einer vollkommen märchenhaften Umgebung angesiedelt hat. Natürlich lassen sich hier auch die obligatorischen King-Motive und Querweise entdecken. Auf jeden Fall aber ist „Fairy Tale“ ein Stoff, der auch auf der großen Leinwand (oder dem Streaming-Bildschirm) funktionieren könnte. Dass eine Adaption kommen wird, ist laut Deadline bereits beschlossene Sache.

    Vom "Bourne"-Regisseur

    Die Inszenierung von „Fairy Tale“ wird Paul Greengrass übernehmen, der in der Vergangenheit nicht gerade für die Umsetzung phantastischer Stoffe verantwortlich gewesen ist. Stattdessen dominieren hyperrealistische Action-Thriller wie „Green Zone“, „Das Bourne Ultimatum“ oder „Captain Phillips“ sein Schaffen. Greengrass selbst bezeichnete „Fairy Tale“ als „grandioses Werk“, welches „eine klassische Abenteuergeschichte und zugleich eine verstörende zeitgenössische Allegorie“ darstellt.

    Auch Stephen King hat sich bereits über die Regisseur-Wahl folgendermaßen geäußert, wie Deadline berichtet: „Unnötig zu erwähnen, dass ich ein Fan von Paul Greengrass bin und denke, dass er eine wunderbare Wahl für diesen Film ist.“

    Auch für uns gehört „Fairy Tale“ nun zu den interessanteren Stephen-King-Verfilmungen, denn mit Greengrass wurde ein Filmemacher gefunden, der nicht nur für Dynamik steht, sondern auch ein Händchen für das Innenleben seiner Figuren besitzt, wie zuletzt auch sein Western „Neues aus der Welt“ mit Tom Hanks in der Hauptrolle“ bewiesen hat.

    Neues aus der Welt

    Zudem hat Stephen King sich auch darüber geäußert, was die Inspiration hinter dem Roman gewesen ist: „Ich sah eine riesige verlassene Stadt – verlassen, aber lebendig. Ich sah die leeren Straßen, die verwunschenen Gebäude, einen Wasserspeierkopf, der umgedreht auf der Straße lag. Ich sah zerschmetterte Statuen (was ich nicht wusste, aber ich fand es schließlich heraus). Ich sah einen riesigen, weitläufigen Palast mit Glastürmen, die so hoch waren, dass ihre Spitzen die Wolken durchbohrten. Ich sah eine magische Sonnenuhr, die die Zeit zurückdrehen konnte. Diese Bilder brachten die Geschichte zum Vorschein, die ich erzählen wollte.“

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