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Dominik
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5,0
Veröffentlicht am 23. Juni 2025
Visuell toll mit einer Geschichte, die mir nahe gegangen ist. Für mich ein spannender, neuer Umgang mit dem sonst oft gleichartig interpretierten Zombie-Thema.
Ich ärgere mich tatsächlich für diesen Film Geld ausgegeben zu haben, so einen langweiligen und zugleich vollkommen verrückten Billigfilm hab ich tatsächlich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Einfach nur schrecklich und hat mit den Vorgängern nichts mehr zu tun.
Der Film erzählt wenig Story und macht statt dessen in der bekannten Welt zwei Schauplätze auf: Ralph Fiennes, der in seinem Knochentempel einen bizarren Kontakt zu einem Infizierten aufbaut und eine Gruppe Jugendlicher, die auf einem Bauernhof ein Massaker unter den Bewohnern anrichten. Damit verbringt man die erste, bluttriefende und unfassbar gewalttätige Hälfte. Im zweiten Teil laufen diese Parts dann aber zusammen, um in einem schrägen und heftigen Finale mündet. Mit bizarren Musikeinlagen und emotionalen Momenten sowie einer durchweg präsenten Kraft hat der Film eine unfassbare Sogwirkung und Wucht. Ich kann selber nicht so genau festlegen, warum das hier so gut klappt – aber es tut es. Und in den letzten Minuten wird dann das Tor für den dritten Film aufgestossen, so gut dass man den Film kaum mehr erwarten kann.
Fazit: Rundum geglücktes, bluttriefendes und bizarres Sequel!
Ein bisschen zu blutig, ein bisschen zu brutal, subtile Spannung ist nicht gefragt. Trotzdem zieht der Film einen in den Bann, aber man verlässt ihn mit zwiespältigen Gefühlen und fragt sich, ob die Aufteilung der Geschichte in drei Teile eine gute Idee war. zwiespältig
Gerade mal ein halbes Jahr nach dem Start der neuen "28 Years later"-Trilogie kommt schon der zweite Teil ins Kino, insgesamt der vierte Film der Reihe. Die Messlatte liegt sehr hoch, so begeisternd und spannend war das, was im Sommer 2025 auf der Leinwand zu sehen war.
Es ist 28 Jahre her, dass Großbritannien von einer Zombie-Apokalypse und vom Wutvirus erschüttert wurde. Nachdem Spike (Alfie Williams) seine Heimatinsel verlassen hat und sich in der Wildnis durchschlug, traf er auf eine Gruppe von seltsamen Typen. Angeführt wird sie von Jimmy Crystal (Jack O’Connell), und sind damit beschäftigt, immer wieder welche von den Wut-Zombies umzubringen. Spike schließt sich ihnen an, auch aus Mangel an sicheren Alternativen. Aber bald muss er feststellen, dass diese Gruppe auch extrem grausam sein kann. Das macht Spike Angst. Der ehemalige Arzt Ian Kelson (Ralph Fiennes) lebt immer noch in seiner Toten-Gedenkstätte, und eines Tages bedroht ihn wieder mal Wutvirus-Zombie. Allerdings gelingt es Ian, ihn ruhigzustellen - und nicht nur das. Hat er eine Möglichkeit gefunden, das Wutvirus gewissermaßen abzuschalten?
In "28 Years later: The Bone Temple" führt nicht mehr Danny Boyle Regie, sondern Nia DaCosta. Und man merkt auch sehr deutlich: Die Handschrift in diesem Film ist eine andere. Mehr noch: Alles das, was "28 Years later" so einzigartig und faszinierend gemacht hat, fehlt in diesem Film. Sei es der besondere Schnitt, die faszinierende Inselgemeinschaft und die daraus resultierende Stimmung. All das findet sich hier nicht oder kaum wieder. Stattdessen gibt es in diesem Film erstaunlich viele Leerläufe. Das heißt, es sind nicht direkt Leerläufe, aber es sind Szene, die sich gefühlt ziemlich dahinziehen, viele überlange Dialoge. Auch dieser Film ist auf eine spezielle Art faszinierend, aber dennoch fühlt es sich an, als würde immer jemand auf der Bremse stehen. Nichtsdestotrotz hat der Film auch so einige packende Momente, auch die grausamen und verstörenden. Und am Ende gibt es schon eine Vorschau auf den letzten Teil der Trilogie.
"28 Years Later the Bone Temple" ist trotz dürftiger Handlung eine dieser seltenen Fortsetzungen, die nicht nur ihren Vorgänger verbessert, sondern auch gleichzeitig das böseste und gefühlvolle Franchise ist, dass überzeugt. Ein Triumph des reichen thematischen Geschichtenerzählers und der sozialen Reflexion, der das Publikum dazu anregt, nach Antworten zu suchen, anstatt nach Instinkten und Emotionen zu handeln. Es ist teilweise ein sadistisch gewaltiges Blutbad, mit einer Substanz von beunruhigender Schönheit, Gefühl und einige spektakulären Sequenzen. Ein gelungenes Sequel, was dem Betrachteter bis zum Schluss unter Spannung unterhält.
Oh Mann….muss mich mal eben sammeln …was für eine verquirlte Schei..! Für mich als großer Fan der ersten beiden 28-Teile schon wie beim Vorgänger ein voller Schlag ins Gesicht…keine Ahnung wie hier manche vier bis fünf Sterne vergeben…kapier nicht wie man eine solch geniale Reihe so gegen die Wand fahren kann …der nächste Teil kann kommen …
28 Years Later: The Bone Temple hat mir sehr gut gefallen. Gerade der Handlungsstrang mit den Jimmys war wirklich toll und Ralph Fiennes hat genial gespielt. Ich war von der ersten bis zur letzten Minute von dem Film gefesselt und werde ihn mir sicher noch einmal anschauen.
wow echt positiv überrascht nach den Müll was der erste Teil von 28 Jahre geboten hat - was ein Schrott und jetzt sowas --- 180 grad Wendung Respekt jetzt endlich gut und macht Freude auf mehr vorallem nach der schluss-szene