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Dominik
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5,0
Veröffentlicht am 23. Juni 2025
Visuell toll mit einer Geschichte, die mir nahe gegangen ist. Für mich ein spannender, neuer Umgang mit dem sonst oft gleichartig interpretierten Zombie-Thema.
Ich ärgere mich tatsächlich für diesen Film Geld ausgegeben zu haben, so einen langweiligen und zugleich vollkommen verrückten Billigfilm hab ich tatsächlich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Einfach nur schrecklich und hat mit den Vorgängern nichts mehr zu tun.
Der Film erzählt wenig Story und macht statt dessen in der bekannten Welt zwei Schauplätze auf: Ralph Fiennes, der in seinem Knochentempel einen bizarren Kontakt zu einem Infizierten aufbaut und eine Gruppe Jugendlicher, die auf einem Bauernhof ein Massaker unter den Bewohnern anrichten. Damit verbringt man die erste, bluttriefende und unfassbar gewalttätige Hälfte. Im zweiten Teil laufen diese Parts dann aber zusammen, um in einem schrägen und heftigen Finale mündet. Mit bizarren Musikeinlagen und emotionalen Momenten sowie einer durchweg präsenten Kraft hat der Film eine unfassbare Sogwirkung und Wucht. Ich kann selber nicht so genau festlegen, warum das hier so gut klappt – aber es tut es. Und in den letzten Minuten wird dann das Tor für den dritten Film aufgestossen, so gut dass man den Film kaum mehr erwarten kann.
Fazit: Rundum geglücktes, bluttriefendes und bizarres Sequel!
Ein bisschen zu blutig, ein bisschen zu brutal, subtile Spannung ist nicht gefragt. Trotzdem zieht der Film einen in den Bann, aber man verlässt ihn mit zwiespältigen Gefühlen und fragt sich, ob die Aufteilung der Geschichte in drei Teile eine gute Idee war. zwiespältig
Das ist der bisher Beste Film aus diesem Jahr für mich. Obwohl statt Danny Boyle jezt Nia DaCosta regie führt ist der Film besser als "28 Years Later". Zwar ist der Vorgänger besser gefilmt, spannender und brutaler aber hier hat man bessere Charaktere, eine bessere Story und der Film ist nicht so weird wie der Vorgänger. Ralph Fiennes ist eine absolute Wucht und der BEste Charakter von der Reihe aber auch Jack O´Connell ist richtig gut. Ein paar brutale Szenen gibt es aber diese sind sehr selten eingesetzt. Leider lässt sich der Film sehr viel Zeit mit allem aber trotzdem zeigt er ständig fantastische Bilder. Von den Zombies bzw. Infizierte mit dem Rage-Virus sieht man eher wenig, weil auch die Jimmys viel einnehmen. Diese mochte ich am Ende von Teil 1 gar nicht aber hier sind sie völlig in Ordnung. Dazu hat man gegen Ende zwei richtig krasse Szenen wo man danach Teil 3 (28 Years Later 3) kaum noch erwarten kann. Für mich ist "The Bone Temple" Platz 2 der Reihe hinter "28 Days Later".
Insgesamt ist es ein sehr guter Film mit tollen Bildern, einem fantastischen Ralph Fiennes und krassen Ende.
Als Danny Boyle 2025 zum „28… Later“-Franchise zurück kehrte, waren Erwartungen von Fans definitiv groß. Er drehte 2002 einen der besten Zombie-Filme des 21. Jahrhunderts, 2007 wurde das junge Franchise dann durch „28 Weeks Later“ zu Grabe getragen. Doch 2025 wurde die blutige Filmreihe mit „28 Years Later“ zu neuem Leben erweckt. Ich persönlich fand den Film äußerst unterhaltsam an einigen Stellen, an anderen ziemlich schwach, dennoch würde ich sagen, dass „Years“ sehenswert ist! Doch der Film endete mit einem klaren Cliffhanger und dem Versprechen, dass wir eine Trilogie von Filmen bekommen werden. Jepp… Fast 20 Jahre passiert nichts mit dem Franchise und plötzlich kommen gleich zwei Filme innerhalb eines Jahres. Denn Teil 2 der „Years“-Trilogie erschien Anfang 2026 mit dem Untertitel „The Bone Temple“. Hier muss man leider die Marketingabteilung des Films rügen: Januar? Der Monat für den Müll, den Hollywood sonst nicht veröffentlichen will. Und dann dauert es nur ein halbes Jahr, bis der nächste Film kommt? Nicht, dass ich mich da wirklich beschwere, aber ich war etwas perplex und viele andere dachten sicherlich, dass dies derselbe Film vom Sommer 2025 war. Infolgedessen spielte „The Bone Temple“ deutlich weniger an den Kinokassen ein. Und das ist eine Schande, denn ich finde, dass dieser Teil ein ganzes Stück besser ist als der erste… viel besser!
Spike ist nun bei den brutalen und blondierten Jimmys, eine religiöse Killersekte, die den Satan (Old Nick) anbeten. Der kleine Spike muss sich dem blutrünstigen Wahnsinn anschließen, um zu überleben. Währenddessen schließt Dr. Kelson Freundschaft mit einem der Infizierten: Dem Alpha Samson…
Die Regie für „The Bone Temple“ übernahm Nia DaCosta, die bisher eine eher wilde Filmografie aufweisen kann. Sie drehte Dramen, den Horrorstreifen „Candyman“ von 2021 und den hart kritisierten Superhelden-Blödsinn „The Marvels“. Doch für „The Bone Temple“ arbeitete sie mit Alex Garland zusammen, der wie auch beim ersten Film das Drehbuch schrieb.
Es ist wirklich beeindruckend, wie intim und gleichzeitig lebendig dieser Film ist. Teil 1 begeisterte durch eine eine eindrucksvolle und experimentelle Optik und Präsentation, „The Bone Temple“ ist da eher etwas verhalten, aber dennoch stilistisch eindrucksvoll. Was Teil 2 jedoch deutlich besser umsetzt, ist die Story und ihre Figuren. Sowohl die vermeintlichen Antagonist*innen als auch die vermeintlichen Protagonist*innen sind allesamt sehr authentisch und trotzdem extrem unterhaltsam. Die beiden Highlights sind Ralph Fiennes, der wieder als Dr. Kelson auftritt und Jack O´Connell, der als psychopathischer Jimmy Crystal nicht selten die Show stiehlt. Beide sind wunderbare Gegensätze in der Story, der eine ein fundamentalistischer und fanatischer Mörder, der andere ein warmherziger, empathischer und intelligenter Mann der Wissenschaft.
Weiterhin erforscht „The Bone Temple“ Ideen, die für das Genre zwar nicht untypisch sind, aber selten so gut und kraftvoll umgesetzt wurden. Und das alles ist eingebettet in vollkommen absurde, aber äußerst unterhaltsame Szenen, wie der Iron Maiden-Song „The Number of the Beast“!
Und obwohl der Film einiges offen lässt für den finalen dritten Teil (der hoffentlich auch ganz schnell wieder in die Kinos kommt), ist „The Bone Temple“ ein rundes und abgeschlossenes Kapitel in dieser Trilogie mit einem tollen Finale.
Der Cast ist durchweg klasse! Selbst Schauspielgröße Fiennes wirkt nicht wie ein Star, der seinen Scheck einlöst, sondern wie eine echte Figur, die in dieser Welt lebt. Das Gleiche gilt für alle anderen und das liebe ich. Ein großes Kompliment geht auch an Chi Lewis-Parry als großer Samson, der mit seiner körperlichen Präsenz wirklich abliefert.
Der Film ist wie gesagt ebenfalls eindrucksvoll gefilmt und bietet einige blutige und verstörende Momente. Und der Score von Hildur Guðnadóttir ist kraftvoll und stimmig.
Fazit: Ich bin wirklich überrascht und das positiv. Genau das hatte ich mir vom ersten Teil erhofft, aber besser spät als nie. „The Bone Temple“ ist wirklich ein tolles und unterhaltsames Sequel mit Klasse, starken Figuren, blutigen Momenten und eindrucksvollen Bildern. Möge Teil 3 diese Qualität bewahren!
Gerade mal ein halbes Jahr nach dem Start der neuen "28 Years later"-Trilogie kommt schon der zweite Teil ins Kino, insgesamt der vierte Film der Reihe. Die Messlatte liegt sehr hoch, so begeisternd und spannend war das, was im Sommer 2025 auf der Leinwand zu sehen war.
Es ist 28 Jahre her, dass Großbritannien von einer Zombie-Apokalypse und vom Wutvirus erschüttert wurde. Nachdem Spike (Alfie Williams) seine Heimatinsel verlassen hat und sich in der Wildnis durchschlug, traf er auf eine Gruppe von seltsamen Typen. Angeführt wird sie von Jimmy Crystal (Jack O’Connell), und sind damit beschäftigt, immer wieder welche von den Wut-Zombies umzubringen. Spike schließt sich ihnen an, auch aus Mangel an sicheren Alternativen. Aber bald muss er feststellen, dass diese Gruppe auch extrem grausam sein kann. Das macht Spike Angst. Der ehemalige Arzt Ian Kelson (Ralph Fiennes) lebt immer noch in seiner Toten-Gedenkstätte, und eines Tages bedroht ihn wieder mal Wutvirus-Zombie. Allerdings gelingt es Ian, ihn ruhigzustellen - und nicht nur das. Hat er eine Möglichkeit gefunden, das Wutvirus gewissermaßen abzuschalten?
In "28 Years later: The Bone Temple" führt nicht mehr Danny Boyle Regie, sondern Nia DaCosta. Und man merkt auch sehr deutlich: Die Handschrift in diesem Film ist eine andere. Mehr noch: Alles das, was "28 Years later" so einzigartig und faszinierend gemacht hat, fehlt in diesem Film. Sei es der besondere Schnitt, die faszinierende Inselgemeinschaft und die daraus resultierende Stimmung. All das findet sich hier nicht oder kaum wieder. Stattdessen gibt es in diesem Film erstaunlich viele Leerläufe. Das heißt, es sind nicht direkt Leerläufe, aber es sind Szene, die sich gefühlt ziemlich dahinziehen, viele überlange Dialoge. Auch dieser Film ist auf eine spezielle Art faszinierend, aber dennoch fühlt es sich an, als würde immer jemand auf der Bremse stehen. Nichtsdestotrotz hat der Film auch so einige packende Momente, auch die grausamen und verstörenden. Und am Ende gibt es schon eine Vorschau auf den letzten Teil der Trilogie.
"28 Years Later the Bone Temple" ist trotz dürftiger Handlung eine dieser seltenen Fortsetzungen, die nicht nur ihren Vorgänger verbessert, sondern auch gleichzeitig das böseste und gefühlvolle Franchise ist, dass überzeugt. Ein Triumph des reichen thematischen Geschichtenerzählers und der sozialen Reflexion, der das Publikum dazu anregt, nach Antworten zu suchen, anstatt nach Instinkten und Emotionen zu handeln. Es ist teilweise ein sadistisch gewaltiges Blutbad, mit einer Substanz von beunruhigender Schönheit, Gefühl und einige spektakulären Sequenzen. Ein gelungenes Sequel, was dem Betrachteter bis zum Schluss unter Spannung unterhält.
Kein besonders aus der Masse der Zombie Filme herausragender Film. Ist auch kein vollkommen auf Zombies ausgerichteter Film. Es wird eher eine sehr eigenwillige Geschichte erzählt über die Jimmy Gruppe.